Aufgaben stellen und bewerten Aufgabe Mit der Aktivität Aufgabe stellen Sie eine Arbeitsanweisung bereit, Teilnehmende reichen ihre Lösung ein (als Datei oder als Text) und Sie bewerten diese mit Punkten und Feedback. Aufgabe anlegen Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken. Im Reiter Aktivitäten Aufgabe auswählen. Name der Aufgabe eingeben und unter Beschreibung die Arbeitsanweisung formulieren. Unter Verfügbarkeit die Termine setzen (siehe unten). Unter Abgabetypen festlegen, wie eingereicht wird. Mit Speichern und anzeigen abschließen. Termine (Abschnitt „Verfügbarkeit“) Feld Bedeutung Abgabebeginn Ab diesem Zeitpunkt kann eingereicht werden. Die Aufgabe ist vorher schon sichtbar. Fälligkeitsdatum Der offizielle Abgabetermin. Spätere Abgaben sind weiterhin möglich, werden aber als verspätet markiert. Letzte Abgabemöglichkeit Harte Grenze: Danach ist keine Abgabe mehr möglich. An Bewertung erinnern Datum, bis zu dem Sie bewertet haben wollen. Erscheint in Ihrer Aufgabenübersicht. Abgabetypen Texteingabe online: Die Lösung wird direkt in einem Editorfeld in Moodle geschrieben. Über Wortbegrenzung lässt sich der Umfang begrenzen. Dateiabgabe: Teilnehmende laden Dateien hoch. Legen Sie Anzahl hochladbarer Dateien, Maximale Dateigröße und Akzeptierte Dateitypen fest. Beide Typen lassen sich auch kombinieren. Abgeben (Sicht der Teilnehmenden) Aufgabe im Kurs anklicken. Auf Aufgabenlösung hinzufügen klicken. Datei hochladen bzw. Text eingeben und Änderungen speichern. Ist Abgabetaste muss gedrückt werden aktiviert, zusätzlich auf Aufgabe abgeben klicken. Achtung: Ohne die Einstellung Abgabetaste muss gedrückt werden gilt jede gespeicherte Datei sofort als endgültige Abgabe. Aktivieren Sie die Option, wenn Teilnehmende ihre Lösung erst als Entwurf sammeln sollen. Bewerten Aufgabe im Kurs anklicken. Der Bewertungsüberblick zeigt, wie viele Abgaben vorliegen. Auf Alle Abgaben anzeigen klicken oder oben den Reiter Einreichungen öffnen. In der Zeile der Person im Menü der Spalte Bearbeiten auf Bewerten klicken. Punkte eintragen, Feedback als Kommentar schreiben und mit Speichern und weiter zur nächsten Person wechseln. Wichtige Einstellungen Feedback-Typen: Feedback als Kommentar für Freitext, Anmerkungen im PDF zum Kommentieren direkt im Dokument, Feedback als Datei zum Hochladen korrigierter Dateien. Gewährte Versuche: Erlaubt Überarbeitungen, entweder Manuell durch Sie oder Automatisch bis zum Bestehen. Die Obergrenze legen Sie unter Erlaubte Versuche fest. Einstellungen für Gruppeneinreichungen: Über Teilnehmer/innen geben in Gruppen ab zählt eine Abgabe für die ganze Gruppe. Voraussetzung: Im Kurs sind Gruppen angelegt. Anonyme Einreichungen: Blendet die Namen während der Bewertung aus. Bewertungsworkflow verwenden: Bewertungen bleiben verborgen, bis Sie sie gesammelt freigeben. Tipps Setzen Sie Fälligkeitsdatum und Letzte Abgabemöglichkeit nicht auf denselben Zeitpunkt. Ein Puffer von einigen Tagen erspart Ihnen Einzelfallanfragen. Nennen Sie in der Beschreibung ausdrücklich das gewünschte Dateiformat und ein Namensschema für die Dateien. Aktivieren Sie den Bewertungsworkflow, wenn alle Teilnehmenden ihr Ergebnis gleichzeitig erhalten sollen. Gegenseitige Beurteilung Mit der Aktivität Gegenseitige Beurteilung reichen Teilnehmende eine Arbeit ein und beurteilen anschließend die Arbeiten mehrerer anderer anhand eines Beurteilungsbogens, den Sie vorgeben. Am Ende erhält jede Person zwei Bewertungen: eine für die eigene Einreichung und eine dafür, wie gut sie beurteilt hat. Gegenseitige Beurteilung anlegen Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken. Im Reiter Aktivitäten Gegenseitige Beurteilung auswählen. Name für gegenseitige Beurteilung eingeben und unter Beschreibung den Ablauf erläutern. Unter Punkteeinstellungen die Bewertungsstrategie wählen (siehe unten). Unter Verfügbarkeit die Zeiträume für Einreichungen und Beurteilungen setzen. Mit Speichern und anzeigen abschließen. Danach ist die Aktivität angelegt, aber noch nicht benutzbar: Sie steht in der Vorbereitungsphase und braucht zuerst einen Beurteilungsbogen. Die fünf Phasen Die Aktivität läuft in festen Phasen ab. Welche gerade aktiv ist, zeigt der Navigator für gegenseitige Beurteilung auf der Startseite der Aktivität: eine Leiste mit fünf Feldern, in denen die anstehenden Schritte als Checkliste stehen. Phase Was in ihr geschieht Vorbereitungsphase Sie legen Beschreibung, Anleitungen und den Beurteilungsbogen an. Teilnehmende können noch nichts tun. Einreichungsphase Teilnehmende reichen ihre Arbeit ein. Gegen Ende ordnen Sie die Einreichungen den Beurteilenden zu. Beurteilungsphase Teilnehmende füllen für die ihnen zugeordneten Arbeiten den Beurteilungsbogen aus. Bewertungsphase Moodle berechnet die Punkte, Sie prüfen und korrigieren sie. Teilnehmende können nichts mehr ändern. Geschlossen Die Bewertungen stehen im Kurs-Bewertungsbereich, Teilnehmende sehen ihre Rückmeldungen. Weitergeschaltet wird von Hand: im Navigator auf die Überschrift der Zielphase klicken und die Rückfrage bestätigen. Rückwärts geht das ebenso. Achtung: Der Phasenwechsel passiert nicht automatisch, nur weil ein Termin verstrichen ist. Bleibt die Aktivität in der Einreichungsphase stehen, kann niemand beurteilen, auch dann nicht, wenn der Zeitraum für Beurteilungen längst begonnen hat. Nur mit Nach Abgabetermin automatisch zur nächsten Phase wechseln übernimmt Moodle den ersten Wechsel selbst. Beurteilungsbogen erstellen Der Beurteilungsbogen ist das Formular, das die Beurteilenden später ausfüllen. Seine Form ergibt sich aus der Bewertungsstrategie, die Sie in den Einstellungen gewählt haben. Strategie Aufbau Aufsummierte Bewertung Mehrere Kriterien, jedes mit Punktzahl und Kommentarfeld, jeweils gewichtet. Die Voreinstellung und für die meisten Fälle die richtige Wahl. Kommentare Nur Kommentarfelder, keine Punkte. Für reine Rückmeldung ohne Note. Aussagen zustimmen oder ablehnen Liste von Aussagen mit Ja/Nein. Die Note ergibt sich aus der Zahl der verneinten Aussagen. Bewertungskriterien Kriterienraster: je Kriterium mehrere Stufen mit beschreibendem Text, von denen eine angekreuzt wird. In der Aktivität das Menü Mehr öffnen und Beurteilungsbogen wählen. In der Vorbereitungsphase führt auch der Schritt Beurteilungsbogen bearbeiten im Navigator dorthin. Je Kriterium eine Beschreibung eintragen: die Frage, die die Beurteilenden beantworten sollen. Punktzahl bzw. Stufen und die Gewichtung festlegen. Nicht benötigte Kriterien leer lassen, mit Speichern abschließen. Hinweis: Die Strategie lässt sich später umstellen, der Bogen muss dann aber neu aufgebaut werden. Legen Sie sie fest, bevor die Beurteilungsphase beginnt. Einreichungen zuordnen Ohne Zuordnung weiß niemand, welche Arbeiten er zu beurteilen hat. Öffnen Sie dafür das Menü Mehr → Zuteilung der Einreichungen und wählen Sie oben das Verfahren. Manuelle Zuordnung: Sie bestimmen für jede Person über Beurteiler/in hinzufügen einzeln, wer wen beurteilt. Genau, aber aufwendig. Zufällige Zuordnung: Moodle verteilt selbst. Sie geben die Anzahl von Beurteilungsaufträgen an, wahlweise pro Einreichung oder pro Beurteiler/in, und können Beurteilungen aus der gleichen Gruppe verhindern. Zeitgesteuerte Aufteilung: Die zufällige Verteilung läuft automatisch, sobald der Abgabetermin für Einreichungen erreicht ist. Setzt ein gesetztes Einreichungen bis voraus. Ordnen Sie erst zu, wenn die Einreichungen vorliegen. Wer nichts eingereicht hat, bekommt sonst nichts zugeteilt und wird auch nicht beurteilt. Bewerten und abschließen In der Bewertungsphase steht auf der Startseite der Aktivität der Bewertungsbericht für gegenseitige Beurteilung: eine Tabelle mit allen Einreichungen, den vergebenen Punkten und den Personen, die sie vergeben haben. Gegenseitige Beurteilung im Kurs anklicken. Über der Tabelle steht das Formular Einstellungen für rechnerische Bewertungen. Der Abgleich von Beurteilungen (von sehr locker bis sehr genau) steuert, wie stark Abweichungen vom Mittel die Punkte für die Beurteilung drücken. Auf Bewertungen neu berechnen klicken. Erst danach stehen beide Punktzahlen fest. Die Spalte mit den Beurteilungen durchsehen. Ausreißer erkennen Sie daran, dass die Punkte für die Beurteilung niedrig sind. Eine einzelne Beurteilung anklicken, um sie zu lesen. Über Bewertung für die Beurteilung überschreiben lässt sich die berechnete Punktzahl ersetzen. Zum Schluss in die Phase Geschlossen wechseln. Damit gehen die Bewertungen in den Kurs. Im Bewertungsbereich des Kurses erscheinen zwei getrennte Spalten: Bewertung für die Einreichung (voreingestellt 80 Punkte) und Bewertung für die Beurteilung (voreingestellt 20 Punkte). Sicht der Teilnehmenden Teilnehmende sehen denselben Navigator, aber nur ihre eigenen Schritte. Der Ablauf für sie: In der Einreichungsphase im Bereich Ihre Einreichung auf Einreichung hinzufügen klicken, dann Titel, Einreichungsinhalt und, falls erlaubt, Dateianhang ausfüllen. In der Beurteilungsphase erscheint unter Zur Beurteilung zugeordnete Einreichungen die Liste der fremden Arbeiten. Jede wird geöffnet, gelesen und mit Beurteilen bewertet. Den Beurteilungsbogen ausfüllen, das Gesamtfeedback schreiben und speichern. Nach dem Schließen sehen sie ihre eigene Arbeit mit allen erhaltenen Beurteilungen und beide Punktzahlen. Wer nichts einreicht, kann trotzdem zugeordnet werden und beurteilen. Die Punkte für die eigene Einreichung bleiben dann bei null. Wichtige Einstellungen Punkteeinstellungen: Bewertung für die Einreichung und Bewertung für die Beurteilung legen fest, wie stark das eigene Werk und die Beurteilungsleistung ins Gewicht fallen. Wer den Schwerpunkt auf das Beurteilen legen will, hebt den zweiten Wert an. Einstellungen Einreichungen: Unter Einreichungstypen wählen Sie Online-Texteingabe, Dateianhang oder beides und legen fest, was davon erforderlich ist. Dazu Maximalzahl von Dateianhängen, Erlaubte Dateitypen für Dateianhänge zur Einreichung und Maximale Dateigröße zur Abgabe. Verspätete Einreichungen: Erlaubt die Abgabe nach dem Termin und während der Beurteilungsphase. Nachträglich bearbeiten lässt sich eine solche Einreichung nicht mehr. Selbstbeurteilung: Teilnehmende beurteilen zusätzlich ihre eigene Arbeit mit demselben Bogen. Feedback: Der Gesamtfeedbackmodus schaltet das freie Textfeld am Ende des Bogens ein, wahlweise Aktiviert (optional) oder Aktiviert (notwendig). Der Abschluss ist ein Text, den alle nach dem Schließen sehen. Beispieleinreichungen: Sie hinterlegen eine Musterarbeit zum Üben. Über den Modus für Beispielbeurteilungen legen Sie fest, ob deren Beurteilung freiwillig ist oder vor der eigenen Einreichung bzw. vor den fremden Beurteilungen verpflichtend. Verfügbarkeit: Einreichungen ab / bis und Beurteilungen ab / bis. Die beiden Zeiträume dürfen sich nicht überschneiden. Tipps Planen Sie die Aktivität rückwärts vom Endtermin: Einreichen, Beurteilen und Ihre eigene Durchsicht brauchen jeweils einen eigenen Zeitraum. Zwei Wochen für alles zusammen sind knapp. Formulieren Sie die Kriterien im Beurteilungsbogen als Fragen, die sich ohne Fachurteil beantworten lassen. „Nennt die Einleitung die Fragestellung?“ führt zu brauchbareren Rückmeldungen als „Wie gut ist die Einleitung?“. Nutzen Sie in der ersten Runde eine Beispieleinreichung. Die Teilnehmenden üben den Bogen an einem Text, der niemandem gehört, und Sie sehen, ob die Kriterien verständlich sind. Journal Mit der Aktivität Journal lassen Sie jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer einen eigenen Text schreiben, den außer der Person selbst nur Sie lesen. Gedacht ist das für Lerntagebücher, Reflexionen und kurze Rückmeldungen zum eigenen Verständnis. Ein Journal enthält genau einen Eintrag je Person. Wer erneut schreibt, bearbeitet den vorhandenen Text weiter. Es entsteht keine Reihe datierter Einträge. Moodle vermerkt nur, wann zuletzt geändert wurde. Hinweis: Für eine Sammlung, die alle lesen sollen, nehmen Sie ein Forum. Für Abgaben mit Dateien und Fristen die Aufgabe: Ein Journal kennt weder Dateianhänge noch ein Abgabedatum. Seine Stärke ist der geschützte Raum für Gedanken, die niemand vor der Klasse äußern würde. Journal anlegen Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken. Im Reiter Aktivitäten Journal auswählen. Unter Name des Journals eine Bezeichnung eingeben und unter Beschreibung die Schreibaufgabe formulieren. Dieser Text steht später über dem Eingabefeld und ist die eigentliche Anleitung für die Teilnehmenden. Mit Speichern und anzeigen abschließen. Damit die Beschreibung auch auf der Kursseite zu lesen ist, setzen Sie den Haken bei Beschreibung im Kurs zeigen. Wie Teilnehmende schreiben Die Teilnehmenden sehen Ihre Beschreibung und darunter die Schaltfläche Journaleintrag bearbeiten. Wer noch nichts geschrieben hat, bekommt zusätzlich den Hinweis Sie haben mit dem Journal noch nicht begonnen. Journal im Kurs anklicken. Auf Journaleintrag bearbeiten klicken. Den Text in das Editorfeld schreiben. Ein leerer Eintrag lässt sich nicht speichern. Mit Änderungen speichern abschließen. Danach steht der eigene Text auf der Seite, darunter Zuletzt bearbeitet mit Datum und Uhrzeit sowie die Zahl der Wörter. Ein erneuter Klick auf Journaleintrag bearbeiten öffnet denselben Text wieder zum Weiterschreiben. Was andere Teilnehmende geschrieben haben, bekommt niemand zu sehen. Für die Teilnehmenden gibt es keine Übersicht, keine Namen, keine fremden Texte. Einträge lesen und Feedback geben Auf der Journalseite steht für Sie zusätzlich der Link … Journaleinträge anzeigen mit der Zahl der vorhandenen Einträge. Er führt zur Seite Einträge. Dort stehen alle Texte untereinander, getrennt in Nutzer/innen, die das Journal abgeschlossen haben und Nutzer/innen, die das Journal nicht abgeschlossen haben. Oben schränken Sie mit Alle Nutzer/innen auf eine einzelne Person ein und ändern mit Sortiert nach die Reihenfolge, wahlweise nach Datum, Vorname oder Nachname, jeweils auf- oder absteigend. Unter jedem Eintrag stehen zwei Felder: Bewertung: ein Auswahlfeld. Es enthält nur Keine Bewertung…, solange in den Einstellungen unter Bewertung der Typ auf Kein steht. Feedback: ein Editorfeld für Ihre Rückmeldung. Sie erscheint bei der betreffenden Person unter ihrem eigenen Text. Jeder Eintrag hat darunter eine eigene Schaltfläche Feedback speichern. Wenn Sie mehrere Einträge nacheinander durchgehen, sichert Mein Feedback speichern am Ende der Seite alles auf einmal. Hinweis: Ändert jemand seinen Text, nachdem Sie ein Feedback geschrieben haben, vermerkt Moodle das im Bericht mit dem Satz Eintrag wurde verändert, seit dem das letzte Feedback gespeichert wurde. So finden Sie die Stellen wieder, die eine zweite Rückmeldung brauchen. Der Zeitraum: Tage verfügbar Die Einstellung Tage verfügbar begrenzt, wie lange geschrieben werden darf. Wählbar sind Immer verfügbar sowie Zeitspannen von einem Tag bis zu 52 Wochen. Läuft die Frist, sehen die Teilnehmenden den Hinweis Bearbeitungszeitraum läuft ab mit dem Enddatum. Danach bleibt der Text lesbar, lässt sich aber nicht mehr ändern. Achtung: Tage verfügbar wirkt ausschließlich im Kursformat Wochenformat. Der Zeitraum beginnt dort mit der Woche des Abschnitts, in dem das Journal liegt. In allen anderen Kursformaten, auch im verbreiteten Themenformat, wird die Einstellung stillschweigend übergangen: Das Journal bleibt dauerhaft offen. Wer dort eine Frist braucht, setzt sie unter Voraussetzungen über ein Datum. Wichtige Einstellungen Tage verfügbar: Der Schreibzeitraum, wirksam nur im Wochenformat. Immer verfügbar ist die sichere Wahl. Trainer/innen benachrichtigen: Sie bekommen eine Mitteilung, sobald jemand einen Eintrag anlegt oder ändert. In einer großen Klasse eine beachtliche Menge Post. Teilnehmer/innen benachrichtigen: Die Teilnehmenden werden benachrichtigt, sobald Sie ein Feedback gespeichert haben. Diese Einstellung lohnt fast immer, sonst bemerkt niemand Ihre Rückmeldung. Bewertung: Steht Typ auf Kein, taucht das Journal nicht in der Bewertungsübersicht auf. Für ein Lerntagebuch ist das meist richtig: Wer benotet wird, schreibt anders. Abschlussbedingungen: Einen Eintrag im Journal erstellen hakt die Aktivität ab, sobald etwas geschrieben wurde. Das ist die passendere Bedingung als Aktivität anzeigen. Gruppenmodus: Betrifft nur Ihre Sicht auf die Einträge. Bei Getrennte Gruppen filtern Sie den Bericht über die Gruppenauswahl. Tipps Stellen Sie in der Beschreibung eine konkrete Frage statt einer Aufforderung. „Was war heute der schwierigste Schritt und woran lag das?“ bringt brauchbare Antworten, „Reflektieren Sie die Stunde“ bringt drei Sätze Höflichkeit. Sagen Sie ausdrücklich, dass niemand sonst mitliest. Viele rechnen bei Moodle mit einem Forum und schreiben entsprechend vorsichtig. Antworten Sie kurz, aber jedem. Ein Journal ohne Rückmeldung schläft nach zwei Wochen ein. Zwei Sätze pro Person genügen, um es am Leben zu halten. Test Mit der Aktivität Test stellen Sie Fragen, die Moodle automatisch auswertet, von Multiple Choice bis Zuordnung. Geeignet für Selbstlernkontrollen ebenso wie für benotete Prüfungen. Test anlegen Ein Test entsteht in zwei Schritten: erst der Rahmen, dann die Fragen. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken. Im Reiter Aktivitäten Test auswählen. Name eingeben und unter Beschreibung die Rahmenbedingungen nennen. Im Abschnitt Zeit bei Bedarf Testöffnung, Testschließung und Zeitbegrenzung setzen. Mit Speichern und anzeigen abschließen. Fragen hinzufügen Test im Kurs anklicken und oben den Reiter Fragen öffnen. Rechts auf Frage hinzufügen klicken. Eine der drei Quellen wählen: Neue Frage: Frage direkt hier verfassen. aus einer Fragensammlung: vorhandene Frage übernehmen. Zufallsfrage: Moodle zieht pro Versuch zufällig eine Frage aus einer Kategorie. Bei einer neuen Frage den Fragetyp wählen, Fragetext, Antworten und Bewertung eintragen und speichern. Oben rechts unter Beste Bewertung die Gesamtpunktzahl des Tests festlegen. Fragen leben in der Fragensammlung. Jede Frage wird dort gespeichert und lässt sich in mehreren Tests wiederverwenden. Legen Sie Kategorien nach Themen an. Das zahlt sich ab dem zweiten Test aus. Bewertungsmethode Sind mehrere Versuche erlaubt, legt Bewertungsmethode fest, welcher zählt: Methode Wann sinnvoll Bester Versuch Selbstlernkontrollen, belohnt das Üben bis zum Erfolg. Letzter Versuch Zeigt den aktuellen Kenntnisstand. Erster Versuch Prüfungsnah, nur der erste Anlauf zählt. Durchschnitt Mittelwert aller Versuche. Wichtige Einstellungen Zeitbegrenzung: Startet mit dem Beginn des Versuchs und läuft sichtbar mit. Ohne Begrenzung haben Teilnehmende bis zur Testschließung Zeit. Erlaubte Versuche: Standard ist Unbegrenzt. Für Prüfungen auf 1 setzen. Neue Seite: Bestimmt, wie viele Fragen pro Seite erscheinen. Bei langen Tests entlastet ein Umbruch nach wenigen Fragen den Browser. Navigation: Selbstgewählt erlaubt freies Springen. Vorgegeben zwingt zur Reihenfolge. Ein Zurück ist dann nicht möglich. Antworten innerhalb der Fragen mischen: Vertauscht die Reihenfolge der Antwortoptionen bei jedem Versuch. Frageverhalten: Spätere Auswertung zeigt das Ergebnis erst nach der Abgabe, der Normalfall für Prüfungen. Direkte Auswertung gibt sofort Rückmeldung zu jeder Frage, gut zum Üben. Überprüfungsoptionen: Steuert in vier Zeitfenstern, was Teilnehmende sehen dürfen, etwa nur die Punktzahl oder auch die richtigen Antworten. Kennwort (unter Weitere Zugriffsbeschränkungen): Der Test lässt sich nur mit diesem Kennwort starten. Praktisch für Prüfungen in Präsenz. Vor einer benoteten Prüfung prüfen: Erlaubte Versuche auf 1, Frageverhalten auf Spätere Auswertung und in den Überprüfungsoptionen die Spalte Direkt nach dem Versuch einschränken. In der Voreinstellung sehen Teilnehmende sonst sofort alle richtigen Lösungen. Ergebnisse ansehen Test im Kurs anklicken. Oben den Reiter Ergebnisse öffnen. Die Tabelle zeigt alle Versuche mit Punkten und Bearbeitungsdauer. Über Berichte erreichen Sie zusätzlich eine Auswertung pro Frage. Daran erkennen Sie, welche Frage zu schwer oder missverständlich war. Tipps Testen Sie jeden Test über Vorschau, bevor Sie ihn freigeben. Fehler in der Punktevergabe fallen sonst erst im Ernstfall auf. Legen Sie Fragen von Anfang an in thematischen Kategorien der Fragensammlung ab. Nachträglich zu sortieren ist deutlich aufwendiger. Zufallsfragen aus einer gut gefüllten Kategorie erschweren das Abschreiben, weil jede Person andere Fragen erhält.