Gemeinsam erarbeiten

Board

Moodle-Symbol der Aktivität BoardMit der Aktivität Board stellen Sie eine digitale Pinnwand bereit: mehrere Spalten, in die alle im Kurs kurze Beiträge heften. Geeignet für Ideensammlungen, Materialtipps oder einen schnellen Stimmungsbild-Einstieg.

Beiträge erscheinen ohne Namen. Wer etwas geschrieben hat, sehen weder die Teilnehmenden noch Sie. Das senkt die Hemmschwelle und macht das Board zugleich untauglich für alles, was einer Person zugeordnet werden muss.

Board anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Aktivitäten Board auswählen.
  4. Unter Name eine Bezeichnung eingeben und unter Beschreibung die Frage stellen, um die es geht.
  5. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Das neue Board bringt drei leere Spalten mit, die alle Überschrift heißen. Diese Namen ersetzen Sie als Erstes.

Spalten anlegen und benennen

Jeder Spaltenkopf trägt rechts vier Symbole. Von links nach rechts: Schloss, Kreuz, Kreuzpfeil und Stift.

Eine weitere Spalte legen Sie über das Pluszeichen rechts neben der letzten Spalte an.

Board mit vier farbig abgesetzten Spalten und den Beiträgen darin; jeder Beitrag zeigt Titel, Text und darunter die Symbole für Kommentare, Bewertung, Löschen, Verschieben und Bearbeiten

Die Spalten sind die eigentliche Denkarbeit an einem Board: Sie geben vor, in welchen Kategorien gedacht wird. „Draußen“, „Werkstatt“ und „Küche“ bringen mehr als „Ideen 1“, „Ideen 2“ und „Ideen 3“. Eine Spalte Noch unsortiert als Auffangbecken hat sich bewährt.

Beiträge schreiben

  1. Board im Kurs anklicken.
  2. Am unteren Ende der gewünschten Spalte auf das Pluszeichen klicken. Es öffnet sich das Fenster Neuer Beitrag für Spalte …
  3. Unter Beitragstitel eine Überschrift eingeben, unter Inhalt den Text.
  4. Bei Bedarf unter Medien eine der drei Schaltflächen anklicken und etwas anhängen: einen Link, ein Bild oder ein Video (YouTube). Darunter erscheinen die passenden Felder, etwa Linktitel und Link-URL. Ein zweiter Klick auf die Schaltfläche nimmt die Auswahl zurück.
  5. Mit Speichern abschließen.

Fenster „Neuer Beitrag für Spalte Draußen“ mit den Feldern Beitragstitel und Inhalt, dem Kontrollkästchen „Beispiele für Inhaltsformate anzeigen“ und drei Schaltflächen für Medien

Hinweis: Die Länge eines Beitrags ist begrenzt, in der Voreinstellung auf 250 Zeichen. Das ist Absicht: Ein Board sammelt Stichworte, keine Aufsätze. Den Wert legt die Moodle-Administration site-weit fest.

Jeder Beitrag trägt unten eine Reihe kleiner Symbole: die Sprechblase mit der Zahl der Kommentare, den Stern mit der Zahl der Bewertungen, ein Kreuz zum Löschen, den Kreuzpfeil zum Verschieben in eine andere Spalte und den Stift zum Bearbeiten.

Bewerten und kommentieren

Steht Beiträge bewerten nicht auf Deaktiviert, trägt jeder Beitrag ein Sternsymbol mit einem Zähler. Ein Klick vergibt eine Stimme, ein zweiter nimmt sie zurück. So sehen Sie ohne Aussprache, welche Vorschläge Zuspruch finden.

Einstellung „Beiträge bewerten“ Wer bewerten darf
Deaktiviert Niemand. Das Board bleibt eine reine Sammlung.
von Teilnehmer/innen Nur die Teilnehmenden.
von Trainer/innen Nur Sie. Geeignet, um in einer großen Sammlung das Brauchbare zu markieren.
von allen Alle im Kurs.

Zusätzlich lässt sich zu jedem Beitrag über das Sprechblasensymbol ein Kommentar hinzufügen. Der Zähler daneben zeigt, wie viele Kommentare schon da sind. Auch Kommentare bleiben anonym: Zu sehen ist nur das Datum.

Was Teilnehmende dürfen

Aussehen und Auswertung

Unter Hintergrundfarbe tragen Sie einen Hex-Wert ein (etwa #00cc99), unter Hintergrundbild laden Sie ein Bild hoch. Beides gilt für das ganze Board. Sparsam einsetzen: Ein unruhiger Hintergrund macht die Zettel schlechter lesbar.

Über den Reiter Export holen Sie den Inhalt heraus, wahlweise Beiträge exportieren oder Kommentare exportieren, als CSV-, Excel-, HTML-, JSON-, OpenDocument- oder PDF-Datei. Für die Weiterarbeit in der nächsten Stunde ist das oft praktischer als ein Tafelbild.

Wichtige Einstellungen

Tipps

Datenbank

Moodle-Symbol der Aktivität DatenbankMit der Aktivität Datenbank sammeln Sie und Ihre Teilnehmenden Einträge nach einem festen Schema: Buchempfehlungen, Linklisten, Versuchsprotokolle, Materialtipps. Jeder Eintrag besteht aus denselben Feldern. Deshalb lässt sich die Sammlung sortieren, durchsuchen und als Tabelle exportieren.

Eine Datenbank entsteht in zwei Schritten. Zuerst legen Sie fest, aus welchen Feldern ein Eintrag besteht. Erst danach kann jemand etwas eintragen. Solange kein Feld existiert, bleibt die Aktivität für die Teilnehmenden leer.

Datenbank anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Aktivitäten Datenbank auswählen.
  4. Unter Name eine Bezeichnung eingeben und unter Beschreibung erklären, was eingetragen werden soll und wie viel.
  5. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Die neue Datenbank zeigt noch keine Liste, sondern die Aufforderung Beginnen Sie, Ihre Aktivität zu erstellen und dazu drei Schaltflächen: Neues Feld erstellen, Vorlagensatz benutzen und Vorlagensatz importieren.

Felder festlegen

Die Felder bestimmen, wonach gefragt wird. Sie sind die eigentliche Vorarbeit: Was hier nicht abgefragt wird, steht später auch nicht in der Sammlung.

  1. Datenbank im Kurs anklicken.
  2. Den Eintrag Felder in der Navigationsleiste der Aktivität öffnen.
  3. Auf Neues Feld erstellen klicken und im Menü den Feldtyp auswählen.
  4. Unter Feldname eine kurze Bezeichnung eingeben. Sie steht später als Beschriftung im Eintragsformular und über dem Wert.
  5. Unter Feldbeschreibung erklären, was hier hineingehört.
  6. Pflichtfeld ankreuzen, wenn ohne dieses Feld kein Eintrag gespeichert werden darf.
  7. Die Angaben ausfüllen, die nur dieser Feldtyp kennt, etwa Optionen (eine pro Zeile) beim Dropdown-Menü.
  8. Mit Speichern abschließen und das nächste Feld anlegen.

Die Übersicht Felder listet danach alle Felder mit Feldname, Feld-Typ, Notwendig und Feldbeschreibung. Über Aktionen am Zeilenende bearbeiten oder löschen Sie ein einzelnes Feld.

Seite „Felder verwalten“ mit der blauen Schaltfläche „Neues Feld erstellen“ und einer Tabelle aus sechs Feldern; die Spalten heißen Feldname, Feld-Typ, Notwendig und Feldbeschreibung

Achtung: Ein Feld zu löschen löscht auch alles, was in diesem Feld schon eingetragen wurde, und zwar in allen Einträgen. Legen Sie die Felder deshalb vollständig an, bevor die Klasse zu schreiben beginnt.

Die Feldtypen

Der Typ entscheidet, wie eingegeben wird und wonach sich sortieren lässt. Zwölf stehen zur Auswahl.

Geöffnetes Menü der Schaltfläche „Neues Feld erstellen“ mit zwölf Einträgen von Bild bis Zahl, jeder mit einem eigenen Symbol

Feldtyp Wofür er gedacht ist
Kurzer Text Einzeilige Eingabe für Titel, Namen, Stichworte. Auf Wunsch werden Glossarbegriffe automatisch verlinkt.
Textbereich Mehrzeiliger Text mit dem gewohnten Editor, für Begründungen und Zusammenfassungen.
Zahl Nimmt nur Ziffern an. Sortiert wird danach der Größe nach, nicht alphabetisch.
Dropdown-Menü Eine Auswahl aus einer Klappliste. Die Möglichkeiten geben Sie zeilenweise vor.
Einfachauswahl Eine Auswahl, bei der alle Möglichkeiten untereinander sichtbar bleiben. In der Spalte Feld-Typ der Übersicht steht dafür Einfachauswahl (Radio Buttons).
Mehrfachauswahl Mehrere Auswahlen aus einer Liste.
Checkboxen Mehrere Häkchen aus vorgegebenen Möglichkeiten, alle gleichzeitig sichtbar.
Datum Ein Kalenderdatum aus Auswahlfeldern.
Bild Ein hochgeladenes Bild. Die Anzeigemaße für Listen- und Einzelansicht legen Sie am Feld fest.
Datei Eine beliebige Datei zum Herunterladen, begrenzt durch die maximale Dateigröße.
URL Eine Internetadresse, wahlweise mit eigenem Anzeigenamen und in einem neuen Fenster.
Koordinaten Geografische Länge und Breite, verlinkt auf einen Kartendienst.

Hinweis: Vier bis sechs Felder reichen fast immer. Jedes weitere Feld verlängert das Formular und senkt die Bereitschaft, es auszufüllen. Was nur einmal gebraucht wird, gehört in den Textbereich statt in ein eigenes Feld.

Einträge hinzufügen

  1. Datenbank im Kurs anklicken.
  2. Auf Eintrag hinzufügen klicken.
  3. Das Formular Neuer Eintrag ausfüllen. Es enthält genau die Felder, die Sie angelegt haben, in der Reihenfolge der Übersicht.
  4. Mit Speichern abschließen oder mit Speichern und weiteren hinzufügen gleich den nächsten Eintrag beginnen.

Formular „Neuer Eintrag“ mit den Feldern titel, autorin, genre, jahr, empfehlung und warum; Pflichtfelder tragen ein rotes Ausrufezeichen

Einen vorhandenen Eintrag ändern Sie über Aktionen → Bearbeiten am Eintrag selbst. Dort steht auch Löschen. Über das Menü Aktionen oberhalb der Liste lassen sich alle Einträge als Datei sichern (Einträge exportieren) oder aus einer CSV-Datei einlesen (Einträge importieren).

Listenansicht und Einzelansicht

Über der Sammlung steht das Auswahlfeld Modus mit zwei Ansichten.

Ein Eintrag in der Listenansicht: oben Name und Datum der verfassenden Person mit Aktionsmenü, darunter die Feldwerte untereinander, rechts unten die Schaltfläche „Eintrag hinzufügen“

Darunter steuern Sie die Anzeige: Einträge pro Seite, das Suchfeld Suchen, Sortiert nach und Reihenfolge. Erweiterte Suche klappt ein Formular auf, in dem gezielt in einzelnen Feldern gesucht wird, etwa nur nach einem Genre. Filter zurücksetzen stellt den Ausgangszustand wieder her.

Freigabe und Kommentare

Steht Freigabe erforderlich auf Ja, ist ein neuer Eintrag zunächst nur für die verfassende Person und für Sie sichtbar. Er trägt die Markierung Freigabe ausstehend. Sichtbar für alle wird er erst, wenn Sie ihn über Aktionen → Zulassen freigeben. Über denselben Weg nehmen Sie eine Freigabe mit Eintrag nicht freigegeben wieder zurück.

Ob die Verfasserin oder der Verfasser einen bereits freigegebenen Eintrag noch ändern darf, entscheidet Änderung von freigegebenen Einträgen erlauben. Steht die Einstellung auf Nein, ist der Eintrag nach der Freigabe für die Teilnehmenden gesperrt.

Steht Kommentare auf Ja, trägt jeder Eintrag in der Einzelansicht den Aufklapper Kommentare anzeigen mit einem Eingabefeld und der Schaltfläche Kommentar speichern. Kommentare stehen unter dem Namen der schreibenden Person.

Einstellungsabschnitt „Einträge“ mit den Feldern Freigabe erforderlich, Änderung von freigegebenen Einträgen erlauben, Kommentare, Erforderliche Einträge für den Abschluss (alt), Erforderliche Einträge vor der Ansicht aller Daten und Maximal mögliche Einträge

Was Teilnehmende dürfen

Vorlagensätze und Vorlagen

Zwei Begriffe klingen ähnlich und meinen Verschiedenes.

Hinweis: Die Vorlagen zu bearbeiten lohnt sich erst, wenn die Standarddarstellung wirklich stört. Sie werden in HTML geschrieben, die Feldinhalte stehen darin als Platzhalter der Form [[feldname]]. Wer eine Aktion wie Bearbeiten aus der Vorlage entfernt, nimmt sie sich selbst weg.

Wichtige Einstellungen

Tipps

Glossar

Moodle-Symbol der Aktivität GlossarMit der Aktivität Glossar legen Sie ein Verzeichnis von Begriffen und Erklärungen an. Teilnehmende können die Einträge nur lesen oder, je nach Einstellung, selbst welche beisteuern.

Glossar anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Aktivitäten Glossar auswählen.
  4. Name eingeben und unter Beschreibung erläutern, wofür das Glossar da ist.
  5. Bei Bedarf im Abschnitt Einträge und Darstellung anpassen (siehe unten).
  6. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Eintrag hinzufügen

  1. Glossar im Kurs anklicken.
  2. Auf Eintrag hinzufügen klicken.
  3. Begriff und Definition eingeben.
  4. Optional unter Alternativbegriffe Synonyme ergänzen, je einen pro Zeile.
  5. Auf Änderungen speichern klicken.

Glossaransicht mit der Schaltfläche „Eintrag hinzufügen“, dem Suchfeld mit Volltext-Suche, der Buchstabenleiste des Stichwortalphabets und den ersten Einträgen mit Begriff und Definition

Formular für einen neuen Glossareintrag mit dem Pflichtfeld Begriff und dem Editorfeld Definition

Anzeigeformate

Die Einstellung Anzeigeformat bestimmt das Layout der Einträge:

Format Darstellung
Wörterbuch (ohne Synonyme) Kompakte Liste ohne Autorenangabe. Der Standardfall für ein Fachwörterbuch.
Wörterbuch (mit Synonymen) Wie oben, zeigt zusätzlich die Alternativbegriffe.
Vollständig mit Autor/in Zeigt, wer den Eintrag verfasst hat. Sinnvoll, wenn Teilnehmende gemeinsam schreiben.
Vollständig ohne Autor/in Wie oben, aber ohne Namensnennung.
Enzyklopädie Wie Vollständig mit Autor/in, Bilder erscheinen direkt im Eintrag.
Häufig gestellte Fragen Stellt Begriff und Definition als Frage und Antwort dar.
Liste Zeigt nur die Begriffe als Links, die Definition erscheint nach dem Klick.

Einstellungsabschnitt „Darstellung“ mit dem Auswahlfeld Anzeigeformat auf „Wörterbuch (mit Synonymen)“, dem Anzeigeformat für die Zulassung, Einträge pro Seite und den Schaltern für Alphabet, Link „Alle“, Link „@“ und Druckansicht

Wichtige Einstellungen

Achtung bei „Automatisch verlinken“: Bei kurzen oder häufigen Begriffen übersät die Funktion den ganzen Kurs mit Links, auch mitten in Testfragen. Aktivieren Sie sie nur für eindeutige Fachbegriffe.

Einstellungsabschnitt „Einträge“ mit den Auswahlfeldern Ohne Prüfung, Immer bearbeitbar, Mehrfacheinträge, Kommentare und Automatisch verlinken

Tipps

Kanban-Board

Moodle-Symbol der Aktivität Kanban-BoardMit der Aktivität Kanban-Board organisieren Sie Arbeit, die über mehrere Wochen läuft: Jede Aufgabe ist eine Karte, jede Spalte ein Bearbeitungsstand. Die Karten wandern von links nach rechts, und alle sehen jederzeit, was liegt, läuft und fertig ist.

Zur Abgrenzung: Das Board ist eine anonyme Pinnwand zum Sammeln, der Planer vergibt Gesprächstermine. Das Kanban-Board verwaltet Aufgaben mit Zuständigen, Terminen und einem Bearbeitungsstand.

Kanban-Board anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Aktivitäten Kanban-Board auswählen.
  4. Unter Name des Boards eine Bezeichnung eingeben.
  5. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Das Board ist damit fertig eingerichtet. Moodle legt die drei Spalten Zu erledigen, In Arbeit und Erledigt selbst an, sodass Sie sofort mit den Karten beginnen können.

Kanban-Board mit den Spalten Zu erledigen, In Arbeit, Rückmeldung und Erledigt; die Karten zeigen Titel, ein farbiges Fälligkeitsdatum und das Kürzel der zuständigen Person

Spalten anpassen

Die vorgegebenen Spalten passen selten genau. Sie lassen sich ändern, ergänzen und sperren.

Karten anlegen und verschieben

  1. Kanban-Board im Kurs anklicken.
  2. In der Spalte auf das Pluszeichen Karte zu dieser Spalte hinzufügen klicken.
  3. Den Titel der Karte eintippen und mit der Eingabetaste bestätigen. Mehr braucht eine Karte zunächst nicht.
  4. Sobald sich der Stand ändert, die Karte mit der Maus in die nächste Spalte ziehen. Innerhalb einer Spalte lässt sie sich ebenso in der Reihenfolge verschieben.

Wer nicht ziehen möchte oder mit der Tastatur arbeitet, nimmt im Kartenmenü den Eintrag Verschieben und wählt Spalte und Position aus.

Geöffnetes Kartenmenü mit den Einträgen Mir zuweisen, Verschieben, Duplizieren, Fertig, Diskussion beginnen, Details bearbeiten, Copy card link, Karte auf alle Boards kopieren und Löschen

Karte bearbeiten

Das Kartenmenü, die drei Punkte oben rechts auf der Karte, führt über Details bearbeiten zum Fenster Karte bearbeiten mit dem vollständigen Formular:

Fenster „Karte bearbeiten“ mit den Feldern Titel der Karte, Verantwortlich, Beschreibung im Editor, Fälligkeitsdatum und Zeitpunkt für die Erinnerung

Über Diskussion beginnen im Kartenmenü hängt außerdem ein kleiner Gesprächsfaden an der Karte. Rückfragen zu einer Aufgabe stehen damit dort, wo die Aufgabe steht, und nicht im Forum.

Verantwortliche zuweisen

Eine Karte ohne Zuständige ist eine Absichtserklärung. Im Kartenmenü steht Mir zuweisen, wer selbst übernimmt, nimmt sich die Karte damit in einem Klick. Über Details bearbeiten und das Feld Verantwortlich weisen Sie Karten anderen Personen zu. Auf der Karte erscheint danach das Profilbild der zuständigen Person, und Mir nicht mehr zuweisen macht die eigene Übernahme rückgängig.

Hinweis: Die Zuweisung ist kein stiller Vorgang. Die zugewiesene Person erhält eine Mitteilung, und das Fälligkeitsdatum der Karte erscheint in ihrem Kalender. Weisen Sie deshalb erst zu, wenn der Termin steht.

Karten abschließen

Fertige Karten schließen Sie über den Eintrag Fertig im Kartenmenü ab. Erneut öffnen nimmt das zurück. Zwei Spaltenoptionen unter Details bearbeiten nehmen Ihnen die Handgriffe ab:

Grenzen setzen: das eigentliche Kanban-Prinzip

Kanban lebt davon, dass nicht alles gleichzeitig angefangen wird. Zwei Optionen je Spalte setzen das durch, beide unter Details bearbeiten der Spalte.

Option Was sie bewirkt
WIP-Limit pro Person Begrenzt, wie viele Karten in dieser Spalte einer einzelnen Person zugewiesen sein dürfen. Verhindert, dass jemand fünf Dinge gleichzeitig anfängt.
Spalten-Begrenzung Begrenzt die Karten in der Spalte insgesamt. Ist die Grenze erreicht, nimmt die Spalte keine weitere Karte an.

Setzen Sie die Grenze in In Arbeit, nicht in Zu erledigen. Ein voller Eingangsstapel ist normal, fünf gleichzeitig angefangene Aufgaben sind das Problem.

Fenster „Spalte bearbeiten“ mit dem Spaltentitel und den Kontrollkästchen für Karten automatisch abschließen, Abgeschlossene Karten automatisch verbergen, WIP-Limit aktivieren, Begrenzung für die Anzahl der Karten in dieser Spalte aktivieren und Karten dürfen in dieser Spalte erstellt werden

Persönliche Boards und Gruppen

Im Feld Persönliche Boards für Nutzer/innen der Aktivitätseinstellungen wählen Sie zwischen drei Möglichkeiten:

Steht der Gruppenmodus auf getrennte oder sichtbare Gruppen, bekommt zusätzlich jede Gruppe ihr eigenes Board. Zwischen den Ansichten wechseln Sie über das Menü oben rechts am Board, unter anderem mit Mein persönliches Board, Gemeinsames Board anzeigen und Zu anderem Gruppen-Board wechseln.

Als Vorlage speichern

Haben Sie ein Board so eingerichtet, wie Sie es immer brauchen, speichern Sie es über das Board-Menü mit Als Vorlage speichern. Spalten und Karten dienen dann als Ausgangspunkt für persönliche und Gruppen-Boards.

Achtung: Die Vorlage wirkt nur auf Boards, die danach neu entstehen. Bereits vorhandene persönliche Boards und Gruppen-Boards bleiben, wie sie sind. Legen Sie die Vorlage also an, bevor die Teilnehmenden ihr Board zum ersten Mal öffnen.

Sicht der Teilnehmenden

Teilnehmende sehen dasselbe Board wie Sie und dürfen Karten anlegen, bearbeiten, verschieben und abschließen. Was ihnen fehlt, sind die Board- und Spaltenverwaltung: Spalten anlegen, sperren und löschen bleibt bei Ihnen. Auf ihrem Dashboard erscheinen ihnen zugewiesene, noch offene Karten unter Nicht abgeschlossene Karten, die Ihnen zugewiesen wurden.

Wichtige Einstellungen

Hinweis: Zwei Einträge sehen Sie möglicherweise nicht. Verlauf, der jede Änderung an einer Karte protokolliert, erscheint im Kartenmenü nur, wenn die Moodle-Administration ihn site-weit freigeschaltet hat. In der Voreinstellung fehlt er. Und Copy card link ist wie Show authors of cards noch nicht übersetzt.

Tipps

Studierendenordner

Moodle-Symbol der Aktivität StudierendenordnerMit der Aktivität Studierendenordner machen Sie Abgaben der Teilnehmenden für den ganzen Kurs sichtbar, zum Beispiel gelungene Kommentare oder Projektergebnisse. Die Dateien werden dabei nicht erneut hochgeladen, sondern aus einer vorhandenen Aufgabe übernommen.

Der Unterschied zum Verzeichnis liegt darin, wer die Dateien einbringt: Ein Verzeichnis füllen Sie, einen Studierendenordner füllen die Teilnehmenden. Und anders als das Verzeichnis fragt er vorher, ob jemand mit der Veröffentlichung einverstanden ist.

Studierendenordner anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Aktivitäten Studierendenordner auswählen.
  4. Unter Name eine Bezeichnung eingeben und unter Beschreibung erklären, was hier erscheint und wozu.
  5. Im Abschnitt Abgabeeinstellungen den Modus wählen (siehe unten). Bei Dateien aus Aufgabe übernehmen zusätzlich unter Aufgabe die Quelle auswählen.
  6. Im Abschnitt Veröffentlichungseinstellungen festlegen, wer zustimmen muss.
  7. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Abschnitt „Abgabeeinstellungen“ mit dem Modus „Dateien aus Aufgabe übernehmen“ und der Auswahlliste für die Aufgabe

Die beiden Modi

Modus Wie er arbeitet
Dateien aus Aufgabe übernehmen Der Ordner greift auf die Abgaben einer vorhandenen Aufgabe zu. Niemand muss etwas zweimal hochladen. Änderungen an den Dateien sind nur in der ursprünglichen Aufgabe möglich.
Dateien direkt hochladen Teilnehmende laden ihre Dateien unmittelbar in den Ordner. Sinnvoll, wenn es keine Aufgabe dazu gibt und die Arbeiten auch nicht bewertet werden sollen.

Hinweis: Die Aufgabe muss existieren, bevor Sie den Studierendenordner anlegen. Sie erscheint sonst nicht in der Auswahlliste Aufgabe.

Das Einverständnis der Abgebenden

Eine Abgabe ist die Arbeit einer bestimmten Person, und veröffentlicht wird sie erst, wenn die Freigaben vorliegen. Zwei Felder steuern das.

Achtung: Setzen Sie Freigabe durch Teilnehmer/in nur mit gutem Grund auf Automatisch. Eine Abgabe wird damit ohne Rückfrage für den ganzen Kurs sichtbar. Kündigen Sie die Veröffentlichung außerdem an, bevor die Aufgabe geschrieben wird: Wer weiß, dass der Text gelesen wird, schreibt anders.

Abschnitt „Veröffentlichungseinstellungen“ mit den Feldern Freigabe durch Trainer/innen, Freigabe durch Teilnehmer/in, Freigabe durch Gruppe sowie Freigabe ab und Freigabe bis

Freigeben

  1. Studierendenordner öffnen. Der Überblick nennt Modus, Aufgabe und die Zahl der Abgaben.
  2. Auf Freigeben klicken. Die Liste zeigt je Person die abgegebenen Dateien, die Spalte Freigabe (Teilnehmer/innen) und die Spalte Veröffentlichung.
  3. Im Auswahlfeld der Spalte Veröffentlichung je Datei Freigeben oder Verweigern wählen.
  4. Die Auswahl speichern. Freigegebene Dateien erscheinen anschließend im Abschnitt Veröffentlichte Dateien, den alle im Kurs sehen.

Eine einmal erteilte Freigabe lässt sich jederzeit zurücknehmen. Über Alle Dateiabgaben herunterladen holen Sie sich außerdem sämtliche Dateien als ZIP-Archiv.

Tabelle „Dateiabgaben“ mit einer Zeile je Person, deren abgegebenen Dateien, der Spalte Freigabe (Teilnehmer/innen) und Auswahlfeldern in der Spalte Veröffentlichung

Sicht der Teilnehmenden

Teilnehmende sehen zwei Bereiche: unter Meine Dateien ihre eigenen Abgaben mit je einem Auswahlfeld Freigeben oder Verweigern, darunter die Veröffentlichten Dateien des ganzen Kurses. Ein Hinweistext erklärt, dass die Dateien erst nach beiden Freigaben erscheinen und dass Änderungen an den Dateien nur in der ursprünglichen Aufgabe möglich sind.

Sicht einer teilnehmenden Person mit dem Hinweistext zur Veröffentlichung, den eigenen Dateien und je einem Auswahlfeld zum Freigeben oder Verweigern

Wichtige Einstellungen

Tipps

Wiki

Moodle-Symbol der Aktivität WikiMit der Aktivität Wiki erstellen Teilnehmende gemeinsam verknüpfte Seiten, für Gruppenarbeiten, Materialsammlungen oder ein fortlaufend gepflegtes Nachschlagewerk.

Wiki anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Aktivitäten Wiki auswählen.
  4. Name des Wikis eingeben und unter Beschreibung die Aufgabenstellung formulieren.
  5. Unter Wikimodus die Variante wählen (siehe unten).
  6. Unter Name der Startseite einen Titel für die erste Seite eintragen.
  7. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Achtung: Wikimodus und Name der Startseite lassen sich nach dem ersten Speichern nicht mehr ändern. Legen Sie beides vorher fest.

Einstellungsabschnitt „Allgemeines“ eines Wikis mit „Name des Wikis“, Beschreibung sowie den ausgegrauten Feldern Wikimodus auf „Gemeinsames Wiki“ und „Name der Startseite“ mit dem Wert Startseite

Wikimodus

Modus Bedeutung
Gemeinsames Wiki Alle arbeiten an denselben Seiten. Der Normalfall für Gruppenarbeit.
Persönliches Wiki Jede Person erhält ein eigenes Wiki, das nur sie bearbeiten kann. Geeignet für Lerntagebücher oder Portfolios.

Seiten schreiben und verknüpfen

  1. Wiki im Kurs anklicken. Beim ersten Aufruf erscheint das Formular für die Startseite. Auf Seite erstellen klicken.
  2. Inhalt eingeben und mit Speichern abschließen.
  3. Für eine neue Seite im Text den Titel in doppelte eckige Klammern setzen, z. B. [[Quellenverzeichnis]], und speichern.
  4. Der Begriff erscheint nun rot. Klicken Sie darauf, um die Seite anzulegen.

Startseite eines Wikis mit dem Auswahlfeld „Anzeigen“, der Schaltfläche Drucken, der Überschrift Startseite und einem Absatz, in dem drei angelegte Wikiseiten als Links stehen

Die Reiter im Wiki

Reiter „Verlauf“ einer Wikiseite mit der Zeile „Erstellt“ samt Datum und Name sowie einer Tabelle aus den Spalten Version, Nutzer/in und Geändert

Wichtige Einstellungen

Tipps