Gemeinsam erarbeiten
Board
Mit der Aktivität Board stellen Sie eine digitale Pinnwand bereit: mehrere Spalten, in die alle im Kurs kurze Beiträge heften. Geeignet für Ideensammlungen, Materialtipps oder einen schnellen Stimmungsbild-Einstieg.
Beiträge erscheinen ohne Namen. Wer etwas geschrieben hat, sehen weder die Teilnehmenden noch Sie. Das senkt die Hemmschwelle und macht das Board zugleich untauglich für alles, was einer Person zugeordnet werden muss.
Board anlegen
- Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
- Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
- Im Reiter Aktivitäten Board auswählen.
- Unter Name eine Bezeichnung eingeben und unter Beschreibung die Frage stellen, um die es geht.
- Mit Speichern und anzeigen abschließen.
Das neue Board bringt drei leere Spalten mit, die alle Überschrift heißen. Diese Namen ersetzen Sie als Erstes.
Spalten anlegen und benennen
Jeder Spaltenkopf trägt rechts vier Symbole. Von links nach rechts: Schloss, Kreuz, Kreuzpfeil und Stift.
- Stift: Öffnet ein Fenster, in dem Sie den Namen der Spalte ändern.
- Kreuzpfeil: Verschiebt die Spalte nach links oder rechts.
- Kreuz: Löscht die Spalte samt aller Beiträge darin.
- Schloss: Sperrt die Spalte. In einer gesperrten Spalte verschwindet die Schaltfläche für neue Beiträge, der Inhalt bleibt lesbar.
Eine weitere Spalte legen Sie über das Pluszeichen rechts neben der letzten Spalte an.
Die Spalten sind die eigentliche Denkarbeit an einem Board: Sie geben vor, in welchen Kategorien gedacht wird. „Draußen“, „Werkstatt“ und „Küche“ bringen mehr als „Ideen 1“, „Ideen 2“ und „Ideen 3“. Eine Spalte Noch unsortiert als Auffangbecken hat sich bewährt.
Beiträge schreiben
- Board im Kurs anklicken.
- Am unteren Ende der gewünschten Spalte auf das Pluszeichen klicken. Es öffnet sich das Fenster Neuer Beitrag für Spalte …
- Unter Beitragstitel eine Überschrift eingeben, unter Inhalt den Text.
- Bei Bedarf unter Medien eine der drei Schaltflächen anklicken und etwas anhängen: einen Link, ein Bild oder ein Video (YouTube). Darunter erscheinen die passenden Felder, etwa Linktitel und Link-URL. Ein zweiter Klick auf die Schaltfläche nimmt die Auswahl zurück.
- Mit Speichern abschließen.
Hinweis: Die Länge eines Beitrags ist begrenzt, in der Voreinstellung auf 250 Zeichen. Das ist Absicht: Ein Board sammelt Stichworte, keine Aufsätze. Den Wert legt die Moodle-Administration site-weit fest.
Jeder Beitrag trägt unten eine Reihe kleiner Symbole: die Sprechblase mit der Zahl der Kommentare, den Stern mit der Zahl der Bewertungen, ein Kreuz zum Löschen, den Kreuzpfeil zum Verschieben in eine andere Spalte und den Stift zum Bearbeiten.
Bewerten und kommentieren
Steht Beiträge bewerten nicht auf Deaktiviert, trägt jeder Beitrag ein Sternsymbol mit einem Zähler. Ein Klick vergibt eine Stimme, ein zweiter nimmt sie zurück. So sehen Sie ohne Aussprache, welche Vorschläge Zuspruch finden.
| Einstellung „Beiträge bewerten“ | Wer bewerten darf |
|---|---|
| Deaktiviert | Niemand. Das Board bleibt eine reine Sammlung. |
| von Teilnehmer/innen | Nur die Teilnehmenden. |
| von Trainer/innen | Nur Sie. Geeignet, um in einer großen Sammlung das Brauchbare zu markieren. |
| von allen | Alle im Kurs. |
Zusätzlich lässt sich zu jedem Beitrag über das Sprechblasensymbol ein Kommentar hinzufügen. Der Zähler daneben zeigt, wie viele Kommentare schon da sind. Auch Kommentare bleiben anonym: Zu sehen ist nur das Datum.
Was Teilnehmende dürfen
- Immer: eigene Beiträge schreiben, ändern und löschen, außerdem fremde Beiträge lesen.
- Je nach Einstellung: bewerten (Beiträge bewerten) und eigene Beiträge in eine andere Spalte ziehen (Teilnehmer/innen erlauben, die Platzierung ihrer eigenen Beiträge zu bearbeiten).
- Nie: Spalten anlegen, umbenennen oder löschen und fremde Beiträge bearbeiten. Das bleibt bei Ihnen.
Aussehen und Auswertung
Unter Hintergrundfarbe tragen Sie einen Hex-Wert ein (etwa #00cc99), unter Hintergrundbild laden Sie ein Bild hoch. Beides gilt für das ganze Board. Sparsam einsetzen: Ein unruhiger Hintergrund macht die Zettel schlechter lesbar.
Über den Reiter Export holen Sie den Inhalt heraus, wahlweise Beiträge exportieren oder Kommentare exportieren, als CSV-, Excel-, HTML-, JSON-, OpenDocument- oder PDF-Datei. Für die Weiterarbeit in der nächsten Stunde ist das oft praktischer als ein Tafelbild.
Wichtige Einstellungen
- Sortiert nach: Keine belässt die Beiträge dort, wo sie hingelegt wurden. Erstellungsdatum und Bewertung sortieren die Spalten automatisch. Bei Bewertung wandert der beliebteste Beitrag nach oben.
- Spaltentitel vor Teilnehmer/innen verbergen: Blendet die Überschriften aus. Nützlich, wenn erst gesammelt und später sortiert werden soll.
- Einzelnutzermodus: Gibt jeder Person ein eigenes Board. Einzelnutzermodus (privat) zeigt es nur der Person selbst und Ihnen, Einzelnutzermodus (öffentlich) lässt alle in die Boards der anderen schauen.
- Beiträge von Teilnehmer/innen nach Datum einschränken: Setzt einen Zeitpunkt, bis zu dem geschrieben werden darf. Danach ist das Board nur noch zum Lesen da.
- Links in neuem Fenster erlauben: Öffnet verlinkte Seiten in einem neuen Tab, statt den Kurs zu verlassen.
- Board in eine Kursseite einbetten: Zeigt das Board direkt im Kursabschnitt statt auf einer eigenen Seite.
Tipps
- Legen Sie die Spalten vor der Stunde an und schreiben Sie den ersten Beitrag selbst. Ein leeres Board mit leeren Spalten füllt sich deutlich zögerlicher.
- Nutzen Sie die Anonymität bewusst. Für Ideensammlungen und heikle Themen ist sie ein Vorteil. Sobald Beiträge einer Person zugeordnet werden müssen, nehmen Sie ein Forum.
- Planen Sie ein, was nach dem Sammeln passiert. Ein Board, das niemand auswertet, ist nach einer Woche Zettelmüll. Bewertung oder Export machen daraus ein Ergebnis.
Datenbank
Mit der Aktivität Datenbank sammeln Sie und Ihre Teilnehmenden Einträge nach einem festen Schema: Buchempfehlungen, Linklisten, Versuchsprotokolle, Materialtipps. Jeder Eintrag besteht aus denselben Feldern. Deshalb lässt sich die Sammlung sortieren, durchsuchen und als Tabelle exportieren.
Eine Datenbank entsteht in zwei Schritten. Zuerst legen Sie fest, aus welchen Feldern ein Eintrag besteht. Erst danach kann jemand etwas eintragen. Solange kein Feld existiert, bleibt die Aktivität für die Teilnehmenden leer.
Datenbank anlegen
- Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
- Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
- Im Reiter Aktivitäten Datenbank auswählen.
- Unter Name eine Bezeichnung eingeben und unter Beschreibung erklären, was eingetragen werden soll und wie viel.
- Mit Speichern und anzeigen abschließen.
Die neue Datenbank zeigt noch keine Liste, sondern die Aufforderung Beginnen Sie, Ihre Aktivität zu erstellen und dazu drei Schaltflächen: Neues Feld erstellen, Vorlagensatz benutzen und Vorlagensatz importieren.
Felder festlegen
Die Felder bestimmen, wonach gefragt wird. Sie sind die eigentliche Vorarbeit: Was hier nicht abgefragt wird, steht später auch nicht in der Sammlung.
- Datenbank im Kurs anklicken.
- Den Eintrag Felder in der Navigationsleiste der Aktivität öffnen.
- Auf Neues Feld erstellen klicken und im Menü den Feldtyp auswählen.
- Unter Feldname eine kurze Bezeichnung eingeben. Sie steht später als Beschriftung im Eintragsformular und über dem Wert.
- Unter Feldbeschreibung erklären, was hier hineingehört.
- Pflichtfeld ankreuzen, wenn ohne dieses Feld kein Eintrag gespeichert werden darf.
- Die Angaben ausfüllen, die nur dieser Feldtyp kennt, etwa Optionen (eine pro Zeile) beim Dropdown-Menü.
- Mit Speichern abschließen und das nächste Feld anlegen.
Die Übersicht Felder listet danach alle Felder mit Feldname, Feld-Typ, Notwendig und Feldbeschreibung. Über Aktionen am Zeilenende bearbeiten oder löschen Sie ein einzelnes Feld.
Achtung: Ein Feld zu löschen löscht auch alles, was in diesem Feld schon eingetragen wurde, und zwar in allen Einträgen. Legen Sie die Felder deshalb vollständig an, bevor die Klasse zu schreiben beginnt.
Die Feldtypen
Der Typ entscheidet, wie eingegeben wird und wonach sich sortieren lässt. Zwölf stehen zur Auswahl.
| Feldtyp | Wofür er gedacht ist |
|---|---|
| Kurzer Text | Einzeilige Eingabe für Titel, Namen, Stichworte. Auf Wunsch werden Glossarbegriffe automatisch verlinkt. |
| Textbereich | Mehrzeiliger Text mit dem gewohnten Editor, für Begründungen und Zusammenfassungen. |
| Zahl | Nimmt nur Ziffern an. Sortiert wird danach der Größe nach, nicht alphabetisch. |
| Dropdown-Menü | Eine Auswahl aus einer Klappliste. Die Möglichkeiten geben Sie zeilenweise vor. |
| Einfachauswahl | Eine Auswahl, bei der alle Möglichkeiten untereinander sichtbar bleiben. In der Spalte Feld-Typ der Übersicht steht dafür Einfachauswahl (Radio Buttons). |
| Mehrfachauswahl | Mehrere Auswahlen aus einer Liste. |
| Checkboxen | Mehrere Häkchen aus vorgegebenen Möglichkeiten, alle gleichzeitig sichtbar. |
| Datum | Ein Kalenderdatum aus Auswahlfeldern. |
| Bild | Ein hochgeladenes Bild. Die Anzeigemaße für Listen- und Einzelansicht legen Sie am Feld fest. |
| Datei | Eine beliebige Datei zum Herunterladen, begrenzt durch die maximale Dateigröße. |
| URL | Eine Internetadresse, wahlweise mit eigenem Anzeigenamen und in einem neuen Fenster. |
| Koordinaten | Geografische Länge und Breite, verlinkt auf einen Kartendienst. |
Hinweis: Vier bis sechs Felder reichen fast immer. Jedes weitere Feld verlängert das Formular und senkt die Bereitschaft, es auszufüllen. Was nur einmal gebraucht wird, gehört in den Textbereich statt in ein eigenes Feld.
Einträge hinzufügen
- Datenbank im Kurs anklicken.
- Auf Eintrag hinzufügen klicken.
- Das Formular Neuer Eintrag ausfüllen. Es enthält genau die Felder, die Sie angelegt haben, in der Reihenfolge der Übersicht.
- Mit Speichern abschließen oder mit Speichern und weiteren hinzufügen gleich den nächsten Eintrag beginnen.
Einen vorhandenen Eintrag ändern Sie über Aktionen → Bearbeiten am Eintrag selbst. Dort steht auch Löschen. Über das Menü Aktionen oberhalb der Liste lassen sich alle Einträge als Datei sichern (Einträge exportieren) oder aus einer CSV-Datei einlesen (Einträge importieren).
Listenansicht und Einzelansicht
Über der Sammlung steht das Auswahlfeld Modus mit zwei Ansichten.
- Listenansicht: alle Einträge untereinander, seitenweise geblättert. Das ist die Voreinstellung und die Ansicht zum Stöbern und Vergleichen.
- Einzelansicht: ein Eintrag pro Seite. Nur hier stehen die Kommentare.
Darunter steuern Sie die Anzeige: Einträge pro Seite, das Suchfeld Suchen, Sortiert nach und Reihenfolge. Erweiterte Suche klappt ein Formular auf, in dem gezielt in einzelnen Feldern gesucht wird, etwa nur nach einem Genre. Filter zurücksetzen stellt den Ausgangszustand wieder her.
Freigabe und Kommentare
Steht Freigabe erforderlich auf Ja, ist ein neuer Eintrag zunächst nur für die verfassende Person und für Sie sichtbar. Er trägt die Markierung Freigabe ausstehend. Sichtbar für alle wird er erst, wenn Sie ihn über Aktionen → Zulassen freigeben. Über denselben Weg nehmen Sie eine Freigabe mit Eintrag nicht freigegeben wieder zurück.
Ob die Verfasserin oder der Verfasser einen bereits freigegebenen Eintrag noch ändern darf, entscheidet Änderung von freigegebenen Einträgen erlauben. Steht die Einstellung auf Nein, ist der Eintrag nach der Freigabe für die Teilnehmenden gesperrt.
Steht Kommentare auf Ja, trägt jeder Eintrag in der Einzelansicht den Aufklapper Kommentare anzeigen mit einem Eingabefeld und der Schaltfläche Kommentar speichern. Kommentare stehen unter dem Namen der schreibenden Person.
Was Teilnehmende dürfen
- Immer: freigegebene Einträge lesen, darin suchen und sortieren, eigene Einträge schreiben, bearbeiten und löschen.
- Je nach Einstellung: kommentieren (Kommentare), eigene Einträge nach der Freigabe noch ändern (Änderung von freigegebenen Einträgen erlauben), fremde Einträge überhaupt sehen (Erforderliche Einträge vor der Ansicht aller Daten).
- Nie: Felder anlegen oder ändern, Vorlagen bearbeiten, Einträge freigeben, fremde Einträge bearbeiten. Auch das Bewerten bleibt in der Voreinstellung bei den Trainer/innen.
Vorlagensätze und Vorlagen
Zwei Begriffe klingen ähnlich und meinen Verschiedenes.
- Vorlagensätze sind fertige Feldergruppen. Moodle bringt vier mit: Bildergalerie, Journal, Vorschläge und Ressourcen. Ein Klick auf Vorlagensatz verwenden legt deren Felder in Ihrer Datenbank an. Eine selbst gebaute Datenbank lässt sich umgekehrt als Vorlagensatz sichern und in anderen Kursen wiederverwenden.
- Vorlagen bestimmen das Aussehen: wie ein Eintrag in der Liste, in der Einzelansicht und im Formular dargestellt wird. Moodle erzeugt sie automatisch aus Ihren Feldern.
Hinweis: Die Vorlagen zu bearbeiten lohnt sich erst, wenn die Standarddarstellung wirklich stört. Sie werden in HTML geschrieben, die Feldinhalte stehen darin als Platzhalter der Form [[feldname]]. Wer eine Aktion wie Bearbeiten aus der Vorlage entfernt, nimmt sie sich selbst weg.
Wichtige Einstellungen
- Einträge: Freigabe erforderlich, Änderung von freigegebenen Einträgen erlauben und Kommentare bestimmen den Umgang mit den Beiträgen der Teilnehmenden.
- Erforderliche Einträge vor der Ansicht aller Daten: Verlangt eine Mindestzahl eigener Einträge, bevor jemand die Sammlung der anderen sieht. Wirksam gegen bloßes Abschreiben.
- Maximal mögliche Einträge: Begrenzt, wie viel eine Person beitragen darf. Ohne Wert ist die Zahl unbegrenzt.
- Erforderliche Einträge für den Abschluss (alt): Nicht mehr benutzen. Moodle blendet darunter den Hinweis ein, dass die Abschlussbedingung Einträge erforderlich an ihre Stelle getreten ist. Gesetzt wird sie unten unter Abschlussbedingungen.
- Verfügbarkeit: Verfügbar ab und Verfügbar bis öffnen und schließen die Datenbank. Bearbeiten sperren ab und Bearbeiten sperren bis setzen sie in dieser Zeit auf Nur-Lesen.
- Bewertungen: Summierungstyp schaltet die Bewertung ein und legt fest, wie mehrere Bewertungen eines Eintrags verrechnet werden. Keine Bewertung lässt die Datenbank aus der Bewertungsübersicht heraus.
- Gruppenmodus: Bei Getrennte Gruppen sieht jede Gruppe nur die eigenen Einträge. Sinnvoll, wenn mehrere Klassen dieselbe Aufgabe bearbeiten.
Tipps
- Legen Sie den ersten Eintrag selbst an, bevor die Klasse dazukommt. Er zeigt am Beispiel, wie ausführlich die Felder gemeint sind, und wirkt besser als jede Erklärung im Aufgabentext.
- Nehmen Sie für alles, was später ausgewertet werden soll, ein Dropdown-Menü statt eines Textfeldes. Freier Text bringt „Roman“, „roman“ und „Romane“ hervor und lässt sich danach nicht mehr sinnvoll sortieren.
- Schalten Sie Freigabe erforderlich nur ein, wenn Sie wirklich jeden Eintrag lesen wollen. In einer Klasse mit 28 Personen ist das eine Aufgabe von einer Stunde, und bis dahin sieht niemand etwas.
Glossar
Mit der Aktivität Glossar legen Sie ein Verzeichnis von Begriffen und Erklärungen an. Teilnehmende können die Einträge nur lesen oder, je nach Einstellung, selbst welche beisteuern.
Glossar anlegen
- Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
- Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
- Im Reiter Aktivitäten Glossar auswählen.
- Name eingeben und unter Beschreibung erläutern, wofür das Glossar da ist.
- Bei Bedarf im Abschnitt Einträge und Darstellung anpassen (siehe unten).
- Mit Speichern und anzeigen abschließen.
Eintrag hinzufügen
- Glossar im Kurs anklicken.
- Auf Eintrag hinzufügen klicken.
- Begriff und Definition eingeben.
- Optional unter Alternativbegriffe Synonyme ergänzen, je einen pro Zeile.
- Auf Änderungen speichern klicken.
Anzeigeformate
Die Einstellung Anzeigeformat bestimmt das Layout der Einträge:
| Format | Darstellung |
|---|---|
| Wörterbuch (ohne Synonyme) | Kompakte Liste ohne Autorenangabe. Der Standardfall für ein Fachwörterbuch. |
| Wörterbuch (mit Synonymen) | Wie oben, zeigt zusätzlich die Alternativbegriffe. |
| Vollständig mit Autor/in | Zeigt, wer den Eintrag verfasst hat. Sinnvoll, wenn Teilnehmende gemeinsam schreiben. |
| Vollständig ohne Autor/in | Wie oben, aber ohne Namensnennung. |
| Enzyklopädie | Wie Vollständig mit Autor/in, Bilder erscheinen direkt im Eintrag. |
| Häufig gestellte Fragen | Stellt Begriff und Definition als Frage und Antwort dar. |
| Liste | Zeigt nur die Begriffe als Links, die Definition erscheint nach dem Klick. |
Wichtige Einstellungen
- Glossartyp: Sekundärglossar ist der Normalfall. Pro Kurs kann es nur ein Hauptglossar geben, in das sich Einträge aus anderen Glossaren übernehmen lassen.
- Ohne Prüfung: Steht die Option auf Nein, müssen Sie neue Einträge von Teilnehmenden erst freigeben, bevor sie sichtbar werden.
- Immer bearbeitbar: Legt fest, ob Teilnehmende ihre Einträge dauerhaft ändern dürfen oder nur innerhalb der Bearbeitungsfrist.
- Mehrfacheinträge: Erlaubt mehrere Einträge zum selben Begriff, sinnvoll, wenn verschiedene Perspektiven gesammelt werden sollen.
- Automatisch verlinken: Verlinkt den Begriff automatisch überall im Kurs, wo er im Text vorkommt.
- Bewertungen: Über den Summierungstyp lassen sich Einträge bewerten und in die Kursbewertung übernehmen.
Achtung bei „Automatisch verlinken“: Bei kurzen oder häufigen Begriffen übersät die Funktion den ganzen Kurs mit Links, auch mitten in Testfragen. Aktivieren Sie sie nur für eindeutige Fachbegriffe.
Tipps
- Ein gemeinsam gefülltes Glossar ist eine gute Einstiegsaufgabe: Jede Person erklärt zwei Begriffe. Kombinieren Sie das mit Ohne Prüfung: Nein, um vor der Freigabe gegenzulesen.
- Mit Vollständig mit Autor/in und aktivierten Kommentaren wird aus dem Glossar eine Diskussionsgrundlage.
- Einträge lassen sich über das Auswahlmenü in der Glossaransicht als Datei exportieren und in einen anderen Kurs importieren.
Kanban-Board
Mit der Aktivität Kanban-Board organisieren Sie Arbeit, die über mehrere Wochen läuft: Jede Aufgabe ist eine Karte, jede Spalte ein Bearbeitungsstand. Die Karten wandern von links nach rechts, und alle sehen jederzeit, was liegt, läuft und fertig ist.
Zur Abgrenzung: Das Board ist eine anonyme Pinnwand zum Sammeln, der Planer vergibt Gesprächstermine. Das Kanban-Board verwaltet Aufgaben mit Zuständigen, Terminen und einem Bearbeitungsstand.
Kanban-Board anlegen
- Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
- Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
- Im Reiter Aktivitäten Kanban-Board auswählen.
- Unter Name des Boards eine Bezeichnung eingeben.
- Mit Speichern und anzeigen abschließen.
Das Board ist damit fertig eingerichtet. Moodle legt die drei Spalten Zu erledigen, In Arbeit und Erledigt selbst an, sodass Sie sofort mit den Karten beginnen können.
Spalten anpassen
Die vorgegebenen Spalten passen selten genau. Sie lassen sich ändern, ergänzen und sperren.
- Umbenennen: Auf den Spaltentitel klicken, neuen Namen eintippen, mit der Eingabetaste bestätigen. Für eine Schülerzeitung passt etwa eine vierte Spalte Rückmeldung zwischen In Arbeit und Erledigt.
- Hinzufügen: Über das Pluszeichen am rechten Rand des Boards, Spalte zu diesem Board hinzufügen.
- Sperren und löschen: Über das Menü im Spaltenkopf mit den Einträgen Sperren beziehungsweise Entsperren, Details bearbeiten und Löschen. Eine gesperrte Spalte lässt sich nicht mehr verändern.
Karten anlegen und verschieben
- Kanban-Board im Kurs anklicken.
- In der Spalte auf das Pluszeichen Karte zu dieser Spalte hinzufügen klicken.
- Den Titel der Karte eintippen und mit der Eingabetaste bestätigen. Mehr braucht eine Karte zunächst nicht.
- Sobald sich der Stand ändert, die Karte mit der Maus in die nächste Spalte ziehen. Innerhalb einer Spalte lässt sie sich ebenso in der Reihenfolge verschieben.
Wer nicht ziehen möchte oder mit der Tastatur arbeitet, nimmt im Kartenmenü den Eintrag Verschieben und wählt Spalte und Position aus.
Karte bearbeiten
Das Kartenmenü, die drei Punkte oben rechts auf der Karte, führt über Details bearbeiten zum Fenster Karte bearbeiten mit dem vollständigen Formular:
- Beschreibung: Was genau zu tun ist. Karten mit Beschreibung tragen ein kleines Symbol, über das der Text aufklappt.
- Fälligkeitsdatum: Der Termin. Er steht auf der Karte und landet im Kalender.
- Zeitpunkt für die Erinnerung: Wann Moodle die zuständige Person erinnert.
- Farbe: Färbt die Karte ein. Sinnvoll für eine durchgehende Bedeutung, etwa Rot für „hängt“.
- Anhänge: Dateien, die zur Aufgabe gehören.
Über Diskussion beginnen im Kartenmenü hängt außerdem ein kleiner Gesprächsfaden an der Karte. Rückfragen zu einer Aufgabe stehen damit dort, wo die Aufgabe steht, und nicht im Forum.
Verantwortliche zuweisen
Eine Karte ohne Zuständige ist eine Absichtserklärung. Im Kartenmenü steht Mir zuweisen, wer selbst übernimmt, nimmt sich die Karte damit in einem Klick. Über Details bearbeiten und das Feld Verantwortlich weisen Sie Karten anderen Personen zu. Auf der Karte erscheint danach das Profilbild der zuständigen Person, und Mir nicht mehr zuweisen macht die eigene Übernahme rückgängig.
Hinweis: Die Zuweisung ist kein stiller Vorgang. Die zugewiesene Person erhält eine Mitteilung, und das Fälligkeitsdatum der Karte erscheint in ihrem Kalender. Weisen Sie deshalb erst zu, wenn der Termin steht.
Karten abschließen
Fertige Karten schließen Sie über den Eintrag Fertig im Kartenmenü ab. Erneut öffnen nimmt das zurück. Zwei Spaltenoptionen unter Details bearbeiten nehmen Ihnen die Handgriffe ab:
- Karten automatisch abschließen: Jede Karte, die in diese Spalte gezogen wird, gilt als erledigt. Die übliche Einstellung für die letzte Spalte.
- Abgeschlossene Karten automatisch verbergen: Blendet erledigte Karten aus, damit die Spalte nicht über Wochen anwächst. Über Verborgene Karten anzeigen holen Sie sie bei Bedarf zurück.
Grenzen setzen: das eigentliche Kanban-Prinzip
Kanban lebt davon, dass nicht alles gleichzeitig angefangen wird. Zwei Optionen je Spalte setzen das durch, beide unter Details bearbeiten der Spalte.
| Option | Was sie bewirkt |
|---|---|
| WIP-Limit pro Person | Begrenzt, wie viele Karten in dieser Spalte einer einzelnen Person zugewiesen sein dürfen. Verhindert, dass jemand fünf Dinge gleichzeitig anfängt. |
| Spalten-Begrenzung | Begrenzt die Karten in der Spalte insgesamt. Ist die Grenze erreicht, nimmt die Spalte keine weitere Karte an. |
Setzen Sie die Grenze in In Arbeit, nicht in Zu erledigen. Ein voller Eingangsstapel ist normal, fünf gleichzeitig angefangene Aufgaben sind das Problem.
Persönliche Boards und Gruppen
Im Feld Persönliche Boards für Nutzer/innen der Aktivitätseinstellungen wählen Sie zwischen drei Möglichkeiten:
- Keine persönlichen Boards für Nutzer/innen: Ein gemeinsames Board für den ganzen Kurs.
- Persönliche Boards für Nutzer/innen aktiviert: Zusätzlich zum gemeinsamen Board hat jede Person ein eigenes, das nur sie und Sie sehen.
- Ausschließlich persönliche Boards für Nutzer/innen: Kein gemeinsames Board, nur die persönlichen. Geeignet, wenn alle dasselbe Vorhaben für sich planen.
Steht der Gruppenmodus auf getrennte oder sichtbare Gruppen, bekommt zusätzlich jede Gruppe ihr eigenes Board. Zwischen den Ansichten wechseln Sie über das Menü oben rechts am Board, unter anderem mit Mein persönliches Board, Gemeinsames Board anzeigen und Zu anderem Gruppen-Board wechseln.
Als Vorlage speichern
Haben Sie ein Board so eingerichtet, wie Sie es immer brauchen, speichern Sie es über das Board-Menü mit Als Vorlage speichern. Spalten und Karten dienen dann als Ausgangspunkt für persönliche und Gruppen-Boards.
Achtung: Die Vorlage wirkt nur auf Boards, die danach neu entstehen. Bereits vorhandene persönliche Boards und Gruppen-Boards bleiben, wie sie sind. Legen Sie die Vorlage also an, bevor die Teilnehmenden ihr Board zum ersten Mal öffnen.
Sicht der Teilnehmenden
Teilnehmende sehen dasselbe Board wie Sie und dürfen Karten anlegen, bearbeiten, verschieben und abschließen. Was ihnen fehlt, sind die Board- und Spaltenverwaltung: Spalten anlegen, sperren und löschen bleibt bei Ihnen. Auf ihrem Dashboard erscheinen ihnen zugewiesene, noch offene Karten unter Nicht abgeschlossene Karten, die Ihnen zugewiesen wurden.
Wichtige Einstellungen
- Kartennummern verwenden: Gibt jeder Karte eine laufende Nummer. In Besprechungen lässt sich damit auf „Karte 14“ verweisen statt auf einen langen Titel. Kartennummern verlinken macht die Nummer zusätzlich anklickbar.
- Show authors of cards: Zeigt an, wer eine Karte angelegt hat. Das Plugin ist nicht vollständig übersetzt. Dieses Feld steht englisch im Formular.
- Abschlussbedingungen: Über Diese Anzahl an Karten erstellen und Diese Anzahl an Karten abschließen gilt die Aktivität als erledigt, sobald jemand die geforderte Zahl erreicht hat.
- Gruppenmodus: Legt fest, ob es Gruppen-Boards gibt, siehe oben.
Hinweis: Zwei Einträge sehen Sie möglicherweise nicht. Verlauf, der jede Änderung an einer Karte protokolliert, erscheint im Kartenmenü nur, wenn die Moodle-Administration ihn site-weit freigeschaltet hat. In der Voreinstellung fehlt er. Und Copy card link ist wie Show authors of cards noch nicht übersetzt.
Tipps
- Legen Sie die Spalten nach dem tatsächlichen Ablauf an, nicht nach der Theorie. Wenn bei Ihnen jeder Text gegengelesen wird, gehört Rückmeldung als eigene Spalte dazu.
- Eine Karte ist eine Aufgabe, die eine Person in überschaubarer Zeit erledigen kann. „Schülerzeitung machen“ ist keine Karte, „Interview mit der Schulleitung vereinbaren“ schon.
- Sehen Sie das Board gemeinsam durch, nicht allein. Fünf Minuten zu Beginn der Stunde vor dem Board ersetzen die halbe Nachfragerei per Mitteilung.
Studierendenordner
Mit der Aktivität Studierendenordner machen Sie Abgaben der Teilnehmenden für den ganzen Kurs sichtbar, zum Beispiel gelungene Kommentare oder Projektergebnisse. Die Dateien werden dabei nicht erneut hochgeladen, sondern aus einer vorhandenen Aufgabe übernommen.
Der Unterschied zum Verzeichnis liegt darin, wer die Dateien einbringt: Ein Verzeichnis füllen Sie, einen Studierendenordner füllen die Teilnehmenden. Und anders als das Verzeichnis fragt er vorher, ob jemand mit der Veröffentlichung einverstanden ist.
Studierendenordner anlegen
- Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
- Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
- Im Reiter Aktivitäten Studierendenordner auswählen.
- Unter Name eine Bezeichnung eingeben und unter Beschreibung erklären, was hier erscheint und wozu.
- Im Abschnitt Abgabeeinstellungen den Modus wählen (siehe unten). Bei Dateien aus Aufgabe übernehmen zusätzlich unter Aufgabe die Quelle auswählen.
- Im Abschnitt Veröffentlichungseinstellungen festlegen, wer zustimmen muss.
- Mit Speichern und anzeigen abschließen.
Die beiden Modi
| Modus | Wie er arbeitet |
|---|---|
| Dateien aus Aufgabe übernehmen | Der Ordner greift auf die Abgaben einer vorhandenen Aufgabe zu. Niemand muss etwas zweimal hochladen. Änderungen an den Dateien sind nur in der ursprünglichen Aufgabe möglich. |
| Dateien direkt hochladen | Teilnehmende laden ihre Dateien unmittelbar in den Ordner. Sinnvoll, wenn es keine Aufgabe dazu gibt und die Arbeiten auch nicht bewertet werden sollen. |
Hinweis: Die Aufgabe muss existieren, bevor Sie den Studierendenordner anlegen. Sie erscheint sonst nicht in der Auswahlliste Aufgabe.
Das Einverständnis der Abgebenden
Eine Abgabe ist die Arbeit einer bestimmten Person, und veröffentlicht wird sie erst, wenn die Freigaben vorliegen. Zwei Felder steuern das.
- Freigabe durch Teilnehmer/in: Steht das Feld auf Erforderlich, entscheidet jede Person selbst über ihre Dateien. Auf Automatisch gilt die Zustimmung als erteilt.
- Freigabe durch Trainer/innen: Steht das Feld auf Erforderlich, geben Sie jede Datei zusätzlich frei. So erscheint nichts im Kurs, das Sie nicht gesehen haben.
Achtung: Setzen Sie Freigabe durch Teilnehmer/in nur mit gutem Grund auf Automatisch. Eine Abgabe wird damit ohne Rückfrage für den ganzen Kurs sichtbar. Kündigen Sie die Veröffentlichung außerdem an, bevor die Aufgabe geschrieben wird: Wer weiß, dass der Text gelesen wird, schreibt anders.
Freigeben
- Studierendenordner öffnen. Der Überblick nennt Modus, Aufgabe und die Zahl der Abgaben.
- Auf Freigeben klicken. Die Liste zeigt je Person die abgegebenen Dateien, die Spalte Freigabe (Teilnehmer/innen) und die Spalte Veröffentlichung.
- Im Auswahlfeld der Spalte Veröffentlichung je Datei Freigeben oder Verweigern wählen.
- Die Auswahl speichern. Freigegebene Dateien erscheinen anschließend im Abschnitt Veröffentlichte Dateien, den alle im Kurs sehen.
Eine einmal erteilte Freigabe lässt sich jederzeit zurücknehmen. Über Alle Dateiabgaben herunterladen holen Sie sich außerdem sämtliche Dateien als ZIP-Archiv.
Sicht der Teilnehmenden
Teilnehmende sehen zwei Bereiche: unter Meine Dateien ihre eigenen Abgaben mit je einem Auswahlfeld Freigeben oder Verweigern, darunter die Veröffentlichten Dateien des ganzen Kurses. Ein Hinweistext erklärt, dass die Dateien erst nach beiden Freigaben erscheinen und dass Änderungen an den Dateien nur in der ursprünglichen Aufgabe möglich sind.
Wichtige Einstellungen
- Ab und Bis: Zeitraum, in dem hochgeladen werden darf. Nur im Modus Dateien direkt hochladen von Belang.
- Freigabe ab und Freigabe bis: Zeitraum, in dem die Teilnehmenden ihre Freigabe erteilen oder zurückziehen können. Außerhalb davon bleibt der Stand, wie er ist.
- Anzahl hochladbarer Dateien und Maximale Dateigröße: Begrenzen den direkten Upload. Unter Akzeptierte Dateitypen schränken Sie zusätzlich auf bestimmte Formate ein, etwa nur PDF.
- Freigabe durch Gruppe: Bei Gruppenabgaben. Erforderlich von mindestens EINEM Gruppenmitglied genügt für eine schnelle Veröffentlichung, Erforderlich von ALLEN Gruppenmitgliedern ist die respektvollere Einstellung.
- Benachrichtigungen: Benachrichtigungen zu abgegebenen oder importierten Dateien und Benachrichtigungen über Änderungen des Veröffentlichungsstatus lassen sich getrennt an Trainer/innen, an Teilnehmende oder an beide schicken.
Tipps
- Lassen Sie beide Freigaben auf Erforderlich. Das ist ein Klick mehr und erspart das Gespräch darüber, warum ein Text plötzlich im Kurs steht.
- Veröffentlichen Sie nicht alles, sondern eine Auswahl, die etwas zeigt: zwei gelungene Lösungen und eine, die einen anderen Weg geht. Vollständigkeit hilft beim Lernen nicht.
- Der Studierendenordner ist kein Bewertungswerkzeug. Bewertet wird in der Aufgabe. Hier geht es darum, voneinander zu lernen.
Wiki
Mit der Aktivität Wiki erstellen Teilnehmende gemeinsam verknüpfte Seiten, für Gruppenarbeiten, Materialsammlungen oder ein fortlaufend gepflegtes Nachschlagewerk.
Wiki anlegen
- Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
- Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
- Im Reiter Aktivitäten Wiki auswählen.
- Name des Wikis eingeben und unter Beschreibung die Aufgabenstellung formulieren.
- Unter Wikimodus die Variante wählen (siehe unten).
- Unter Name der Startseite einen Titel für die erste Seite eintragen.
- Mit Speichern und anzeigen abschließen.
Achtung: Wikimodus und Name der Startseite lassen sich nach dem ersten Speichern nicht mehr ändern. Legen Sie beides vorher fest.
Wikimodus
| Modus | Bedeutung |
|---|---|
| Gemeinsames Wiki | Alle arbeiten an denselben Seiten. Der Normalfall für Gruppenarbeit. |
| Persönliches Wiki | Jede Person erhält ein eigenes Wiki, das nur sie bearbeiten kann. Geeignet für Lerntagebücher oder Portfolios. |
Seiten schreiben und verknüpfen
- Wiki im Kurs anklicken. Beim ersten Aufruf erscheint das Formular für die Startseite. Auf Seite erstellen klicken.
- Inhalt eingeben und mit Speichern abschließen.
- Für eine neue Seite im Text den Titel in doppelte eckige Klammern setzen, z. B. [[Quellenverzeichnis]], und speichern.
- Der Begriff erscheint nun rot. Klicken Sie darauf, um die Seite anzulegen.
Die Reiter im Wiki
- Anzeigen: Die fertige Seite, wie alle sie sehen.
- Bearbeiten: Der Editor für die aktuelle Seite.
- Kommentare: Rückmeldungen zur Seite, ohne den Inhalt selbst zu verändern.
- Verlauf: Alle Versionen mit Datum und Verfasserin bzw. Verfasser. Zwei Versionen lassen sich vergleichen und ältere Stände wiederherstellen.
- Spezialseiten: Übersichten wie verwaiste Seiten oder eine Liste aller Seiten.
- Dateien: Sammlung der im Wiki hochgeladenen Dateien.
Wichtige Einstellungen
- Standardformat: HTML bietet den gewohnten Editor mit Symbolleiste und ist für die meisten Gruppen die richtige Wahl. Creole und NWiki nutzen eine Textauszeichnung mit Sonderzeichen.
- Format festlegen: Verhindert, dass Teilnehmende beim Bearbeiten ein anderes Format wählen.
- Gruppenmodus (im Abschnitt Weitere Einstellungen): In Verbindung mit Gemeinsames Wiki bekommt jede Gruppe ihr eigenes Wiki.
Tipps
- Legen Sie die Struktur vor: Schreiben Sie auf der Startseite bereits die geplanten Unterseiten als Links in doppelten eckigen Klammern. Das gibt der Gruppe eine Gliederung vor.
- Der Verlauf zeigt, wer was beigetragen hat, hilfreich, wenn Sie Gruppenarbeit bewerten wollen.
- Weisen Sie ausdrücklich darauf hin, dass beim Wiki alle den Text der anderen ändern dürfen. Ohne Absprache führt das schnell zu Frust.