Unterricht organisieren
Anwesenheit
Mit der Aktivität Anwesenheit führen Sie ein digitales Klassenbuch: Sie legen Termine an, halten zu jedem Termin fest, wer anwesend war, und sehen später eine Übersicht über den gesamten Kurs.
Anwesenheit anlegen
- Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
- Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
- Im Reiter Aktivitäten Anwesenheit auswählen.
- Unter Name eine Bezeichnung eingeben, z. B. „Anwesenheit im Deutschunterricht“.
- Mit Speichern und anzeigen abschließen.
Die Aktivität ist damit noch leer. Termine, Erfassung und Auswertung liegen innerhalb der Aktivität und sind über die Reiter unterhalb des Namens erreichbar: Anwesenheit, Bericht, Import, Export, Status Katalog und Temporäre Teilnehmer/innen.
Termine anlegen
Ein Termin steht für eine Unterrichtsstunde. Ohne Termine gibt es nichts zu erfassen.
- Aktivität öffnen. Der Reiter Anwesenheit zeigt die Terminliste.
- Auf Termin hinzufügen klicken.
- Unter Datum den Tag wählen, unter Zeit Beginn und Ende der Stunde.
- Unter Beschreibung notieren, worum es geht, z. B. „Doppelstunde 5“. Der Text erscheint bei den Teilnehmenden.
- Auf Hinzufügen klicken.
Die angelegten Termine sammeln sich in der Liste des Reiters Anwesenheit. Sie ist der Ausgangspunkt für alles Weitere.
Hinweis: Die Terminliste zeigt zunächst nur die laufende Woche. Über die Schaltflächen Alle, Alle vergangenen, Monate, Wochen und Tage über der Tabelle wechseln Sie den Zeitraum. Termine vor dem Kursbeginn zeigt auch Alle nicht an.
Wiederkehrende Termine
Für eine ganze Reihe gleichartiger Stunden lohnt der Abschnitt Wiederkehrende Termine desselben Formulars. Setzen Sie den Haken bei Den obigen Termin wie folgt wiederholen und legen Sie fest, an welchen Wochentagen wiederholt wird (Wiederholen am), in welchem Abstand in Wochen (Wiederholen alle) und bis wann (Wiederholen bis). Moodle legt daraufhin alle Termine des Zeitraums auf einmal an.
Anwesenheit erfassen
Achtung: Anwesenheitsdaten sind personenbezogene Daten. Erfassen Sie nur, was Sie dienstlich benötigen, halten Sie sich an die Vorgaben Ihrer Schule und tragen Sie in das Feld Bemerkungen keine Gesundheitsdaten ein. „Attest liegt vor“ genügt, die Diagnose gehört nicht in Moodle.
- Aktivität öffnen. Der Reiter Anwesenheit zeigt die Terminliste.
- Beim gewünschten Termin auf das Symbol Anwesenheit erfassen klicken.
- Bei jeder Person den zutreffenden Status ankreuzen. Über die Zeile Status setzen für alle vergeben Sie zuerst den Regelfall an alle und ändern anschließend nur die Ausnahmen.
- Bei Bedarf im Feld Bemerkungen eine kurze Notiz ergänzen.
- Mit Speichern und nächste Seite abschließen.
Ein bereits erfasster Termin trägt stattdessen das Symbol Anwesenheit ändern. Die Erfassung lässt sich also jederzeit nachbessern. Über das Auswahlfeld Ansichtsmodus wechseln Sie zwischen Sortierte Liste und Sortiertes Raster: die Liste zeigt eine Zeile je Person, das Raster mehrere Personen nebeneinander und eignet sich für große Kurse.
Die vier Status
Moodle bringt vier Status mit. Jeder Status hat ein Kürzel, das in der Erfassungstabelle als Spaltenkopf steht, und eine Punktzahl, aus der sich die Anwesenheitsquote errechnet.
| Status | Kürzel und Punkte |
|---|---|
| Anwesend | A, 2 Punkte. Die Person war da. |
| Verspätet | V, 1 Punkt. Die Person war da, aber nicht von Anfang an. |
| Entschuldigt | E, 1 Punkt. Die Person fehlte mit gültiger Entschuldigung. |
| Unentschuldigt | U, 0 Punkte. Die Person fehlte ohne Entschuldigung. |
Kürzel, Bezeichnungen und Punkte ändern Sie im Reiter Status Katalog, dort legen Sie über Neue Statusgruppe auch weitere Sätze an. Beachten Sie den Warnhinweis der Seite: Änderungen wirken auf bereits erfasste Termine zurück und verschieben damit die Bewertung.
Bericht und Export
Der Reiter Bericht stellt alle Termine als Kreuztabelle dar: eine Zeile je Person, eine Spalte je Termin, dazu die Summen A, V, E, U sowie Punkte und Prozentsatz. Der Bericht folgt demselben Zeitraumfilter wie die Terminliste, für den Gesamtüberblick also auf Alle stellen.
Der Reiter Export gibt dieselben Daten als Datei aus. Wählen Sie unter Gruppe aus, wessen Anwesenheit ausgegeben wird, grenzen Sie über Beginn des Zeitraums und Ende des Zeitraums die Termine ein und legen Sie unter Format fest, ob eine Excel-, eine OpenDocument- oder eine Textdatei entsteht. Die Haken Nicht belegte Termine einbeziehen, Bemerkungen einschließen und Beschreibung des Termins einbeziehen bestimmen, was in der Datei landet. OK startet den Download.
Achtung: Mit dem Export verlassen personenbezogene Daten Moodle. Die heruntergeladene Datei liegt anschließend ungeschützt auf Ihrem Rechner, gehört also an einen sicheren Ort und wird gelöscht, sobald sie ihren Zweck erfüllt hat.
Sicht der Teilnehmenden
Teilnehmende öffnen die Aktivität und sehen ihre eigene Anwesenheit: eine Tabelle mit Datum, Beschreibung, Status, Punkte und Bemerkungen, darunter die Summe der Punkte und den Prozentsatz. Die Daten anderer Personen sieht niemand. Über die Reiter Dieser Kurs, Alle Kurse und Alle Termine lässt sich der Blick erweitern.
Wichtige Einstellungen
- Bewertung: Unter Typ und Maximalpunkte legen Sie fest, ob und mit welchem Gewicht die Anwesenheitsquote in die Bewertungsübersicht des Kurses einfließt. Keine hält die Aktivität aus der Bewertung heraus.
- Gruppenmodus: Steht die Aktivität auf getrennte oder sichtbare Gruppen, können Sie Termine für einzelne Gruppen anlegen. Das Feld Art im Terminformular bietet dann neben Alle Teilnehmer/innen auch die Gruppen an.
- Kalenderereignis für diesen Termin erzeugen: Legt zu jedem Termin einen Eintrag im Kurskalender an. Bei vielen wiederkehrenden Stunden füllt das den Kalender schnell zu.
- Erfassung durch die Teilnehmer/innen: Der Haken Teilnehmer/innen erlauben, die Anwesenheit selbst zu erfassen gibt die Erfassung aus der Hand. Absichern lässt sich das über Kennwort für Teilnehmer/innen, QR-Code einbeziehen und ein Zeitfenster unter Registrierungsöffnung vor Veranstaltungsbeginn.
- Standardmäßige Netzwerkadresse: Im Abschnitt Zusätzliche Einschränkungen der Aktivitätseinstellungen. Tragen Sie hier ein Subnetz ein, funktioniert die Selbsterfassung nur aus diesem Netz, also etwa nur aus dem Schulhaus. Je Termin lässt sich das unter IP-Adresse verlangen überschreiben.
Tipps
- Legen Sie zu Beginn des Halbjahres alle Stunden auf einmal über Wiederkehrende Termine an. Das dauert einmal zwei Minuten und Sie müssen später nur noch erfassen.
- Erfassen Sie am Anfang der Stunde und speichern Sie sofort. Nachgetragene Anwesenheiten sind erfahrungsgemäß die ungenauesten.
- Die Selbsterfassung durch Teilnehmende spart Zeit, verlagert aber die Verantwortung. Ohne Kennwort oder Netzbeschränkung trägt sich auch ein, wer zu Hause geblieben ist.
Freie Gruppeneinteilung
Mit der Aktivität Freie Gruppeneinteilung bilden Teilnehmende ihre Gruppen selbst: Sie legen eine Gruppe an, treten einer bestehenden bei und verlassen sie wieder.
Zur Abgrenzung: Die Gruppenwahl verteilt Teilnehmende auf Gruppen, die Sie vorher angelegt haben. Bei der Freien Gruppeneinteilung entstehen die Gruppen durch die Teilnehmenden selbst.
Hinweis: Was hier entsteht, sind gewöhnliche Kursgruppen. Sie erscheinen unter Teilnehmer/innen → Gruppen und gelten für jede Aktivität mit Gruppenmodus. Vorhandene Gruppen des Kurses stehen umgekehrt sofort zur Auswahl.
Freie Gruppeneinteilung anlegen
- Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
- Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
- Im Reiter Aktivitäten Freie Gruppeneinteilung auswählen.
- Name eingeben und unter Beschreibung die Spielregel nennen: wie viele Personen pro Gruppe, wonach sich die Gruppen benennen, bis wann die Einteilung steht.
- Einschreibebeginn und Einschreibeende über den Haken Aktivieren einschalten und setzen.
- Minimale Mitgliederzahl pro Gruppe und Maximale Mitglieder pro Gruppe eintragen.
- Mit Speichern und anzeigen abschließen.
Gruppengrößen
| Feld | Wirkung |
|---|---|
| Minimale Mitgliederzahl pro Gruppe | Reine Warnung. Zu kleine Gruppen bekommen ein Hinweissymbol, ihre Mitglieder lesen „Ihre Gruppe hat weniger Mitglieder als benötigt werden.“ Der Beitritt bleibt in jedem Fall möglich. 0 schaltet die Prüfung ab. |
| Maximale Mitglieder pro Gruppe | Harte Grenze. Ist die Gruppe voll, steht statt der Schaltfläche „Das Maximum der Gruppenmitglieder wurde erreicht.“ 0 bedeutet unbegrenzt. |
| Maximale Anzahl der Gruppenteilnahme pro Teilnehmer/in | Wie viele Gruppen eine Person gleichzeitig belegen darf. Voreinstellung ist 1. Wer bereits in einer Gruppe ist, sieht dann bei den übrigen keine Schaltfläche mehr. |
| Gruppen aus einer Gruppierung auswählen | Beschränkt die Liste auf die Gruppen einer Gruppierung. Neu angelegte Gruppen werden dieser Gruppierung zugeordnet. Voreinstellung ist Alle Gruppen. |
Achtung: Die Obergrenze wirkt erst ab dem Zeitpunkt, an dem Sie sie setzen. Gruppen, die vorher schon mehr Mitglieder hatten, bleiben bestehen. In der Spalte Anzahl steht dann z. B. 4/3.
Berechtigungen der Teilnehmenden
Im Abschnitt Allgemeine Berechtigungen legen Sie fest, was Teilnehmende tun dürfen. Alle Haken sind einzeln schaltbar.
| Berechtigung | Bedeutung |
|---|---|
| Teilnehmer/innen können Gruppen beitreten | Ohne diesen Haken ist die Seite eine reine Anzeige der Gruppenlage. |
| Teilnehmer/innen können Gruppen verlassen | Erlaubt den Austritt bis zum Einschreibeende. Danach meldet Moodle „Sie können die Gruppe nicht verlassen.“ |
| Teilnehmer/innen können Gruppen anlegen | Blendet die Schaltfläche Neue Gruppe anlegen ein. Ohne den Haken verteilen sich die Teilnehmenden nur auf vorhandene Gruppen. |
| Teilnehmer/innen dürfen Gruppennamen selbst bestimmen | Nur zusammen mit Gruppen anlegen wählbar. Ohne den Haken vergibt Moodle fortlaufende Zahlen als Gruppennamen. |
| Teilnehmer/innen können Gruppenbeschreibung erstellen und ändern | Die Beschreibung lässt sich in der Tabelle anklicken und direkt überschreiben („Zum Bearbeiten klicken“). |
| Teilnehmer/innen können Kennwörter setzen, um den Gruppenbeitritt zu regeln | Nur zusammen mit Gruppen anlegen wählbar. Kennwortgeschützte Gruppen tragen ein Schlosssymbol. Wer beitreten will, muss das Kennwort kennen. |
Anlegen, beitreten, verlassen (Sicht der Teilnehmenden)
Alle drei Vorgänge beginnen auf derselben Seite: Freie Gruppeneinteilung im Kurs anklicken.
Gruppe anlegen:
- Auf Neue Gruppe anlegen klicken.
- Gruppenname, Beschreibung der Gruppe und gegebenenfalls Kennwort ausfüllen. Angezeigt wird nur, was Sie erlaubt haben.
- Erneut auf Neue Gruppe anlegen klicken. Wer die Gruppe anlegt, ist damit ihr erstes Mitglied.
Gruppe beitreten:
- In der Zeile der Gruppe auf Gruppe beitreten klicken.
- Bei kennwortgeschützten Gruppen das Kennwort eingeben.
- Die Rückfrage „Wollen Sie sich wirklich in die Gruppe … einschreiben?“ bestätigen.
Gruppe verlassen:
- In der Zeile der eigenen Gruppe auf Gruppe verlassen klicken.
- Die Rückfrage „Wollen Sie sich wirklich aus der Gruppe … austragen?“ bestätigen.
Die eigene Gruppe steht oben in der Tabelle. Steht Gruppe löschen, sobald sie leer ist auf Ja, verschwindet eine Gruppe mit ihrem letzten Mitglied samt Kennwort und Betreuungszuordnung.
Sicht der Trainer/innen
Über der Tabelle stehen drei Schaltflächen:
- Neue Gruppe anlegen: Legt eine Gruppe an, ohne selbst beizutreten.
- Einen Downloadlink für eine Gruppendaten-Datei erzeugen (CSV): Erzeugt den Link CSV-Datei herunterladen mit Gruppen und Mitgliedern, z. B. für Anwesenheitslisten.
- Gruppeneinteilung bearbeiten: Führt zur Gruppenverwaltung des Kurses, wo Sie Mitglieder von Hand verschieben, Gruppen umbenennen und löschen.
Die Tabelle zeigt Gruppe, Beschreibung der Gruppe, Anzahl, Gruppenmitglieder und Aktion. In der schmalen Spalte zwischen Mitgliedern und Aktion stehen die Warnsymbole für zu kleine und zu große Gruppen sowie das Schlosssymbol für ein gesetztes Kennwort. Gruppenmitglieder für Teilnehmer/innen verbergen gilt für Sie nicht: Sie sehen die Namen immer.
Wichtige Einstellungen
- Einschreibebeginn / Einschreibeende: Beide sind einzeln abschaltbar. Nach dem Ende bleibt die Tabelle sichtbar, aber ohne Schaltflächen.
- Mitteilung anzeigen, wenn das Einschreibeende erreicht ist: Setzt nach Ablauf den Hinweis „Die freie Gruppeneinteilung ist nicht mehr verfügbar“ über die Tabelle.
- Gruppe löschen, sobald sie leer ist: Voreingestellt aktiv. Räumt verwaiste Gruppen selbsttätig weg.
- Volle Gruppen in der Hauptansicht verbergen: Volle Gruppen verschwinden aus der Liste der Teilnehmenden. Sie selbst sehen weiterhin alle.
- Gruppenmitglieder für Teilnehmer/innen verbergen: Ersetzt die Namensliste durch „Liste der Gruppenmitglieder nicht abrufbar“. Teilnehmende entscheiden sich dann, ohne zu sehen, wer schon wo ist. Die eigene Gruppe bleibt sichtbar.
- Inaktive Teilnehmer/innen ignorieren: Lässt Personen mit ausgesetzter oder abgelaufener Einschreibung aus der Mitgliederliste heraus und zählt sie nicht auf die Gruppengröße an.
- Betreuer/innen zu Gruppen zuordnen: Blendet eine Schaltfläche ein, mit der Sie Personen einer bestimmten Rolle als Betreuung an Gruppen hängen. Welche Rolle das ist, steht in Rolle für die Betreuung. Zugeteilte Betreuer/innen anzeigen stellt sie in die Tabelle. Zugeordnete Betreuer/innen sind keine Gruppenmitglieder und zählen nicht auf die Gruppengröße.
Tipps
- Setzen Sie das Einschreibeende einige Tage vor den eigentlichen Arbeitsbeginn. Der Abstand gibt Ihnen Zeit, Einzelfälle und zu kleine Gruppen von Hand zu bereinigen.
- Verlangen Sie in der Beschreibung einen sprechenden Gruppennamen, etwa das Referatsthema. Der Name landet in den Kursgruppen und begegnet Ihnen später in jeder Bewertungsübersicht wieder.
- Wenn die Gruppen für eine Gruppenaufgabe zählen sollen, legen Sie vorher eine Gruppierung an und tragen sie unter Gruppen aus einer Gruppierung auswählen ein. Dann landen die neuen Gruppen dort, und die Aufgabe greift ohne Nacharbeit darauf zu.
Gruppenwahl
Mit der Aktivität Gruppenwahl tragen sich Teilnehmende selbst in eine der Gruppen ein, die Sie zur Wahl stellen. Wer wählt, wird damit unmittelbar Mitglied der Kursgruppe.
Zur Abgrenzung: Die Gruppenwahl verteilt Teilnehmende auf Gruppen, die Sie vorher angelegt haben. Bei der Freien Gruppeneinteilung entstehen die Gruppen durch die Teilnehmenden selbst.
Achtung: Die Gruppen müssen im Kurs bereits vorhanden sein. Legen Sie sie vorher unter Teilnehmer/innen → Gruppen an. Ohne Gruppen meldet das Formular „Legen Sie bitte mindestens eine Gruppe in diesem Kurs an.“ und lässt sich nicht speichern.
Gruppenwahl anlegen
- Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
- Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
- Im Reiter Aktivitäten Gruppenwahl auswählen.
- Name der Gruppenwahl eingeben und unter Beschreibung erklären, wonach gewählt wird.
- Im Abschnitt Gruppen links unter Verfügbare Gruppen die gewünschten Gruppen markieren und mit Hinzufügen nach Ausgewählte Gruppen übernehmen.
- Mit Speichern und anzeigen abschließen.
Hinweis: Gruppierungen stehen in der linken Liste fett über ihren Gruppen. Wer eine Gruppierung markiert und auf Hinzufügen klickt, übernimmt alle ihre Gruppen auf einmal. Ein Doppelklick auf die Gruppierung klappt sie auf und zu. Entfernen nimmt markierte Einträge aus der rechten Liste wieder heraus.
Obergrenzen je Gruppe
Ohne Obergrenzen füllt sich jede Gruppe unbegrenzt. Steht Obergrenzen für Wahl erlauben auf Aktivieren, wird das Feld Generelle Obergrenze frei.
- Generelle Obergrenze ausfüllen, z. B.
4. - Auf Obergrenze für alle Gruppen anwenden klicken. Der Wert steht damit bei jeder ausgewählten Gruppe.
- Soll eine Gruppe davon abweichen, diese in der Liste Ausgewählte Gruppen anklicken. Darunter erscheint das Feld Obergrenze für mit dem Gruppennamen. Dort den eigenen Wert eintragen.
Eine volle Gruppe trägt in der Wahl den Zusatz (Voll belegt) und lässt sich nicht mehr auswählen. Wer es dennoch versucht, bekommt die Meldung „Diese Gruppe ist voll und es gibt keine verfügbaren Plätze mehr.“
Ergebnisse freigeben
| Einstellung „Ergebnisse veröffentlichen“ | Wirkung |
|---|---|
| Keine Ergebnisse veröffentlichen | Nur Sie sehen die Belegung. Teilnehmende lesen „Ergebnisse sind nicht sichtbar.“ |
| Nach der eigenen Stimmabgabe | Die Belegung erscheint erst, wenn die Person selbst gewählt hat. Vorher steht dort „Ergebnisse sind nach der eigenen Wahl sichtbar.“ |
| Ergebnisse erst anzeigen, nachdem die Wahl beendet ist | Setzt ein gesetztes Ende voraus (siehe Wahl auf Zeitraum beschränken). Bis dahin steht dort „Die Ergebnisse werden nach dem Ende der Wahl sichtbar.“ |
| Ergebnisse immer zeigen | Voreinstellung. Die Belegung ist jederzeit sichtbar, auch vor der eigenen Wahl. |
Achtung: Ergebnisse erst anzeigen, nachdem die Wahl beendet ist wirkt nur zusammen mit einem Endtermin. Ohne Bis-Datum gilt die Wahl als dauerhaft geöffnet, und die Ergebnisse werden nie sichtbar.
Solange Ergebnisse veröffentlichen auf Keine Ergebnisse veröffentlichen steht, ist das Feld Anonymität gesperrt. Sonst legen Sie dort fest, ob Teilnehmende Anonyme Ergebnisse (ohne Namen) oder Vollständige Ergebnisse (mit Name und Gruppe) sehen.
Wählen (Sicht der Teilnehmenden)
- Gruppenwahl im Kurs anklicken.
- Die gewünschte Gruppe auswählen. Die Spalte Gruppenmitglieder / Maximalzahl zeigt, wie voll sie ist.
- Auf Meine Wahl speichern klicken.
Über der Tabelle steht danach Ihre Wahl mit dem Gruppennamen. Die Schalter Beschreibungen anzeigen und Gruppenmitglieder anzeigen in der Kopfzeile blenden die beiden zugehörigen Spalten ein und aus.
Ist Änderung der Wahl erlauben auf Ja gesetzt, erscheint zusätzlich Meine Wahl entfernen. Ein Wechsel trägt die Person in die neue Gruppe ein und aus der bisherigen aus. Nur bei aktivem Eintrag in mehrere Gruppen erlauben bleiben beide Mitgliedschaften bestehen.
Achtung: Die Gruppenwahl schreibt in die Kursgruppen selbst. Wer wählt, steht sofort unter Teilnehmer/innen → Gruppen und arbeitet in jeder Aktivität mit Gruppenmodus in dieser Gruppe. Umgekehrt wirken Änderungen an den Kursgruppen auf die Anzeige der Gruppenwahl zurück.
Antworten ansehen
- Gruppenwahl im Kurs anklicken.
- Oben auf Antworten anzeigen klicken. Die vorangestellte Zahl ist die Anzahl der eingegangenen Wahlen.
- Die Übersicht zeigt je Gruppe eine Spalte mit der Zahl der Mitglieder in Klammern, davor die Spalte Noch nicht abgestimmt.
- Um eine Wahl zurückzunehmen, die betreffenden Personen ankreuzen und unter Aktion auswählen … den Eintrag Löschen wählen. Das entfernt auch die Gruppenmitgliedschaft.
Die Spalte Noch nicht abgestimmt erscheint nur, wenn Spalte für Teilnehmer/innen ohne Wahl auf Ja steht.
Wichtige Einstellungen
- Verschiedene Einstellungen: Eintrag in mehrere Gruppen erlauben lässt eine Person mehrere Gruppen belegen. Erst dann wird Obergrenze Eintragungen sichtbar. Der Wert
0bedeutet dort keine Obergrenze. - Obergrenzen für Wahl erlauben: Schaltet Generelle Obergrenze und die Felder je Gruppe frei. Ohne sie nimmt jede Gruppe beliebig viele Personen auf.
- Änderung der Wahl erlauben: Erlaubt Wechsel und Rücknahme der eigenen Wahl. Auf Nein ist die einmal getroffene Wahl endgültig.
- Antwortdaten von Teilnehmer/innen mit inaktiven oder abgelaufenen Einschreibungen ausfiltern: Lässt in der Auswertung weg, wer nicht mehr aktiv eingeschrieben ist.
- Gruppenliste sortieren nach: Systemstandard, Gruppenname oder Erstellungsdatum der Gruppe. Nach Namen wird alphabetisch sortiert, „Gruppe 10“ steht also vor „Gruppe 2“.
- Standardmäßige Anzeige der Gruppenbeschreibung: Beschreibungen anzeigen oder Beschreibungen verbergen beim Öffnen der Seite. Umschalten können Teilnehmende trotzdem.
- Wahl auf Zeitraum beschränken: Haken setzen, dann werden Verfügbar und Bis ausgewertet.
- Aktivitätsabschluss: Als abgeschlossen anzeigen, wenn die Person eine Wahl getroffen hat.
Tipps
- Benennen Sie die Gruppen vor dem Anlegen der Wahl so, wie die Teilnehmenden sie lesen sollen. Der Gruppenname ist der Wahltext. „Gruppe 3“ sagt weniger als „Dienstag, Werkstatt B“.
- Tragen Sie die Gruppenbeschreibung ein und lassen Sie Beschreibungen anzeigen voreingestellt. Dann steht das Thema neben der Gruppe und erspart Rückfragen.
- Die Summe der Obergrenzen sollte über der Zahl der Teilnehmenden liegen. Passt sie genau, bleibt der letzten Person keine Wahl mehr, und jede Nachmeldung erzwingt eine Korrektur von Hand.
Planer
Mit der Aktivität Planer geben Sie Zeitfenster für Gespräche vor, aus denen sich die Teilnehmenden selbst einen Termin aussuchen. Geeignet für Sprechstunden, Beratungsgespräche zur Facharbeit, Buchvorstellungen oder mündliche Leistungserhebungen.
Die Arbeitsteilung ist einfach: Sie legen die Zeitfenster an, die Teilnehmenden buchen. Nach dem Gespräch haken Sie den Termin ab und halten fest, was besprochen wurde.
Planer anlegen
- Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
- Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
- Im Reiter Aktivitäten Planer auswählen.
- Unter Name eine Bezeichnung eingeben, etwa „Sprechzeiten Frau Weber“.
- Unter Einführung schreiben, worum es im Gespräch geht und was mitzubringen ist.
- Unter Modus festlegen, wie viele Termine eine Person buchen darf.
- Mit Speichern und anzeigen abschließen.
Achtung: Prüfen Sie vor dem Speichern den Abschnitt Bewertung. Steht der Typ nicht auf Kein, legt Moodle für den Planer eine Spalte in der Bewertungsübersicht des Kurses an, und jedes Sprechstundengespräch erscheint dort als Leistung. Für Beratungen ist das falsch. Nur bei mündlichen Leistungserhebungen ist eine Bewertung gewollt.
Die Zeile Modus liest sich als Satz: Teilnehmer/innen können [Anzahl] Termin(e) buchen [in diesem Planer | auf ein Mal].
- in diesem Planer: Die Zahl gilt für die gesamte Laufzeit. Wer einen Termin hatte, bekommt keinen weiteren, auch nach dem Gespräch nicht.
- auf ein Mal: Die Zahl gilt für die offenen Termine. Sobald Sie einen Termin als gesehen markiert haben, darf die Person erneut buchen. Das ist die richtige Wahl für eine dauerhafte Sprechstunde.
Zeitfenster anlegen
Der frische Planer ist leer. Über der Tabelle stehen die Menüs Zeitfenster hinzufügen und Zeitfenster löschen. Das erste enthält zwei Einträge: Sich wiederholende Zeitfenster hinzufügen und Einzelnes Zeitfenster hinzufügen.
Für ein einzelnes Zeitfenster füllen Sie aus:
- Datum und Dauer in Minuten. Terminkollisionen ignorieren setzt das Zeitfenster auch dann, wenn zur selben Zeit schon eines liegt.
- Maximale Anzahl von Teilnehmer/innen pro Zeitfenster: 1 ergibt ein Einzelgespräch, ein höherer Wert einen Termin für mehrere.
- Ort und die betreuende Person. Das Feld dafür trägt den Namen, den Sie in den Einstellungen unter Rollenname der/s Trainers/in vergeben haben. Ohne Eintrag heißt es Trainer/in.
- Zeitfenster für Teilnehmer/innen sichtbar ab: Vor diesem Datum taucht der Termin gar nicht erst auf.
- Per E-Mail eine Erinnerung schicken am: Moodle erinnert die gebuchte Person an diesem Tag.
- Kommentare: ein Text zum Zeitfenster, den die Teilnehmenden vor der Buchung lesen, etwa „Bitte Gliederung mitbringen“.
Im selben Formular können Sie unter Termin 1 gleich jemanden eintragen, statt auf eine Buchung zu warten. Das brauchen Sie, wenn eine Person sich nicht selbst kümmert.
Eine ganze Sprechstunde legen Sie schneller über Sich wiederholende Zeitfenster hinzufügen an. Dieses Formular erzeugt aus einem Zeitraum viele einzelne Zeitfenster:
- Datum und Wiederhole Zeitfenster bis spannen den Zeitraum auf. Das zweite Feld ist ausgegraut, bis Sie daneben Aktivieren ankreuzen.
- Unter Termine hinzufügen am die Wochentage ankreuzen.
- Unter Zeitspanne Beginn und Ende der Sprechstunde eintragen, etwa 14:00 bis 16:00.
- In Zeitfenster aufteilen? auf Ja stellen und darunter die Dauer je Gespräch sowie die Pause zwischen Zeitfenstern angeben. Aus zwei Stunden werden so zum Beispiel zwanzig Gespräche à fünf Minuten.
- Die übrigen Felder entsprechen dem einzelnen Zeitfenster. Zeitfenster für Teilnehmer/innen sichtbar ab und Per E-Mail eine Erinnerung schicken werden hier relativ angegeben, etwa 1 Woche vor Zeitfenster.
- Mit Sichern abschließen. Moodle meldet, wie viele Zeitfenster entstanden sind.
Hinweis: Legen Sie lieber zu viele Zeitfenster an als zu wenige. Ungenutzte räumen Sie hinterher mit einem Klick weg: Zeitfenster löschen → Meine unbenutzten Zeitfenster löschen. Gebuchte Termine bleiben dabei unangetastet.
Sicht der Teilnehmenden
Die Teilnehmenden sehen Ihre Einführung und darunter eine Tabelle der buchbaren Zeitfenster mit Datum, der betreuenden Person, Ort und Kommentare. Am Ende jeder Zeile steht die Schaltfläche Zeitfenster buchen.
Steht Buchungsformular verwenden auf Ja, folgt ein Zwischenschritt: Die Teilnehmenden lesen Ihre Buchungsanleitung, füllen je nach Einstellung das Feld Ihre Nachricht aus, hängen Dateien an und bestätigen mit Buchung bestätigen.
Nach der Buchung zeigt die Seite den eigenen Termin mit Details ansehen. Oben steht, wie es weitergeht, etwa Ihre Buchung war erfolgreich. Sie können keine weiteren Termine in diesem Planer buchen. Solange noch etwas frei ist, heißt es dort Sie können einen Termin in diesem Planer buchen., und ist alles vergeben, Keine (weiteren) Zeitfenster verfügbar oder alle angekündigten Termine sind ausgebucht.
Umbuchen ist möglich, solange die Änderungssperre ab nicht greift. Diese Einstellung legt fest, wie kurz vor dem Termin eine Buchung nicht mehr geändert oder storniert werden darf, angegeben in Minuten, Stunden, Tagen oder Wochen.
Termine abhaken und Bemerkungen erfassen
Für Sie hat der Planer die Reiter Meine Termine, Alle Termine, Übersicht, Statistik und Export.
Unter Meine Termine steht die Tabelle Ihrer Zeitfenster mit Datum, Start, Ende, Ort, Teilnehmer/innen und Aktion. Alle Termine zeigt dieselbe Tabelle über alle Lehrkräfte hinweg. In der Spalte Teilnehmer/innen steht vor jedem Namen ein Kontrollkästchen. Nach dem Gespräch setzen Sie den Haken und sichern mit Als gesehen speichern. Schneller geht es über Aktion → Als gesehen markieren.
Warum das wichtig ist: Im Modus auf ein Mal gibt erst dieser Haken den nächsten Buchungsplatz frei. Und die Statistik zählt danach, wie viele Termine wahrgenommen und wie viele nicht wahrgenommen wurden.
Was besprochen wurde, halten Sie in den Bemerkungen fest. Welche Felder dafür zur Verfügung stehen, entscheidet die Einstellung Bemerkungen für Termin verwenden:
| Einstellung | Wer die Bemerkung lesen kann |
|---|---|
| keine | Es gibt kein Bemerkungsfeld. |
| Termin-Bemerkungen, für Trainer/innen und Teilnehmer/in sichtbar | Sie und die betreffende Person. Geeignet für Absprachen und nächste Schritte. |
| Vertrauliche Bemerkung, nur für Trainer/innen sichtbar | Nur Sie. Geeignet für eigene Notizen. |
| Beide Arten von Bemerkungen | Beide Felder stehen nebeneinander zur Verfügung. |
Unterhalb der Tabelle listet der Planer auf, wer noch fehlt: … Teilnehmer/innen müssen noch einen Termin festlegen. Über Planer nach Teilnehmer/in und die Schaltfläche Festlegen tragen Sie diese Personen selbst in ein Zeitfenster ein.
Der Reiter Übersicht zeigt alle Termine als durchsuchbare Liste mit Bemerkungen und Bewertungen. Über Export erzeugen Sie daraus eine Datei, wahlweise als CSV, Excel, ODS, HTML oder PDF. Dort wählen Sie unter Einzufügende Daten die Spalten aus und sehen das Ergebnis vorher mit Vorschau.
Buchung in Gruppen
Steht Buchung in Gruppen nicht auf Nein, buchen die Teilnehmenden nicht nur für sich, sondern für ihre ganze Gruppe. Beim Buchen erscheint dann die Frage, ob der Termin nur mich oder eine bestimmte Gruppe betrifft. Wählbar sind Ja, für alle Gruppen und die Beschränkung auf eine einzelne Gruppierung.
Hinweis: Buchung in Gruppen hat nichts mit dem Gruppenmodus unter Weitere Einstellungen zu tun. Der Gruppenmodus steuert, welche Zeitfenster jemand überhaupt zu sehen bekommt. Buchung in Gruppen steuert, für wen gebucht wird. Für Gruppenpräsentationen brauchen Sie die zweite Einstellung, und die Gruppen müssen im Kurs bereits angelegt sein.
Wichtige Einstellungen
- Rollenname der/s Trainers/in: Beschriftet die Spalte, in der die betreuende Person steht. „Lehrkraft“ oder „Ansprechpartnerin“ ist für Teilnehmende verständlicher als die Vorgabe Trainer/in.
- Modus: Anzahl der Termine je Person, in diesem Planer oder auf ein Mal. Die wichtigste Entscheidung der ganzen Aktivität.
- Änderungssperre ab: Sperrt Umbuchungen kurz vor dem Termin. Zahl und Zeiteinheit sind ausgegraut, bis Sie daneben Aktivieren ankreuzen. Ein Tag genügt meist und verhindert Absagen am Morgen des Gesprächs.
- Standardmäßiges Zeitfenster: Die Dauer in Minuten, die beim Anlegen neuer Zeitfenster vorausgefüllt wird.
- Benachrichtigungen: Auf Ja gestellt, erfahren Sie und die Teilnehmenden es, sobald ein Termin gebucht oder abgesagt wird.
- Bemerkungen für Termin verwenden: Legt die Bemerkungsfelder und ihre Sichtbarkeit fest.
- Buchungsformular verwenden: Schaltet den Zwischenschritt beim Buchen frei, mit Buchungsanleitung, Mitteilung eingeben lassen und der Anzahl hochladbarer Dateien.
- Bewertung: Auf Kein lassen, außer der Planer dient wirklich einer Leistungserhebung. Bei mehreren bewerteten Terminen entscheidet die Bewertungsstrategie, ob der Durchschnitt oder die beste Bewertung zählt.
Tipps
- Rechnen Sie die Pause mit ein. Zwanzig Minuten Gespräch ohne Puffer bedeuten, dass Sie ab dem dritten Termin hinterherlaufen. Fünf Minuten Pause zwischen Zeitfenstern retten den Nachmittag.
- Setzen Sie Zeitfenster für Teilnehmer/innen sichtbar ab auf einen Zeitpunkt kurz vor der Buchungsphase. Sonst sind die begehrten Termine schon vergeben, bevor Sie die Sprechstunde im Unterricht überhaupt angekündigt haben.
- Haken Sie die Termine noch am selben Tag ab. Der Haken ist keine Formalie: Er gibt im Modus auf ein Mal die nächste Buchung frei und ist die Grundlage der Statistik.
Zertifikat
Mit der Aktivität Zertifikat stellen Sie Teilnahmebescheinigungen und Urkunden als PDF aus. Sie gestalten das Blatt einmal, und Moodle setzt für jede Person den Namen, den Kursnamen, das Datum und einen Prüfcode ein. Die Teilnehmenden holen sich das fertige PDF selbst ab.
Zertifikat anlegen
- Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
- Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
- Im Reiter Aktivitäten Zertifikat auswählen.
- Name eingeben (er steht als Link auf der Kursseite, nicht auf dem PDF) und unter Beschreibung erklären, wofür die Bescheinigung gilt.
- Mit Speichern und anzeigen abschließen.
Hinweis: Das Zertifikat ist danach eine leere Seite. Was darauf steht, legen Sie nicht im Einstellungsformular fest, sondern auf einer eigenen Seite. Das ist der zweite und der eigentliche Arbeitsschritt.
Das Zertifikat gestalten
Öffnen Sie die Aktivität und wählen Sie Zertifikat bearbeiten. Oben stehen die Maße des Blattes: Breite und Höhe in Millimetern sowie Linker Rand und Rechter Rand. Voreingestellt ist A4 hochkant mit 210 zu 297. Für eine Urkunde im Querformat tauschen Sie die beiden Werte.
Darunter liegt die Tabelle Elemente. Jede Zeile ist ein Baustein des Blattes. In der Spalte Name steht Ihre eigene Bezeichnung, über den Stift daneben lässt sie sich ändern. Die Spalte Aktionen führt zum Formular des Elements, löscht es oder verschiebt es in der Reihenfolge. Ein neues Element wählen Sie aus der Liste unter der Tabelle und bestätigen mit Element hinzufügen. Danach öffnet sich sein Formular mit Bezeichnung des Elements, Schriftart, Größe, Farbe und Position des Referenzpunktes.
Hinweis: Die Spalte Typ nennt die Elemente in ihren internen englischen Namen, also studentname statt „Name von Teilnehmer/in“ und coursename statt „Kursname“. Gemeint ist dasselbe wie in der deutschen Auswahlliste darunter.
Neunzehn Elementtypen stehen zur Auswahl. Die folgenden tragen ein gewöhnliches Zertifikat:
| Element | Was es auf das Blatt setzt |
|---|---|
| Text | Festen Text, der bei allen gleich bleibt, etwa die Überschrift oder eine Formel wie „Hiermit wird bescheinigt, dass“. |
| Name von Teilnehmer/in | Den Namen der Person, für die das PDF gerade erzeugt wird. |
| Kursname | Den vollständigen Kursnamen oder wahlweise den Kurznamen. |
| Datum | Ein Datum Ihrer Wahl: Ausstellungstag, Abschlussdatum, Kursbeginn, Kursende oder das Datum einer Bewertung. Das Format wählen Sie mit. |
| Bewertung | Die Note aus einer Aktivität oder die Gesamtnote des Kurses. |
| Code | Den Prüfcode, mit dem sich die Bescheinigung später überprüfen lässt. QR Code setzt denselben Code zusätzlich als Grafik. |
| Rahmen | Eine Linie um das ganze Blatt, in der Farbe und Stärke Ihrer Wahl. |
| Hintergrundbild | Ein Bild über die ganze Seite, hinter allen anderen Elementen. Das Bild laden Sie im Formular des Elements unter Bild hochladen hoch. |
| Name von Trainer/in | Den Namen der Lehrkraft. Zusammen mit Digitale Signatur ergibt das die Unterschriftszeile. |
Mit Zertifikatsseite hinzufügen bekommt die Bescheinigung ein zweites Blatt, etwa für eine Anlage mit den Inhalten des Kurses.
Ganz unten steht Vorlage laden. Vorlagen sind fertige Zertifikate, die sich mit einem Klick in Ihres übernehmen lassen. Anlegen können Sie selbst keine: Vorlagen gehören der gesamten Moodle-Instanz und werden von dem jeweiligen Administrationsteam gepflegt. Stehen keine bereit, meldet das Feld „Keine Vorlagen“.
Elemente anordnen
Die Elemente liegen nach dem Anlegen übereinander in der oberen linken Ecke. Auf ihre Plätze bringen Sie sie mit Elemente neu anordnen unter der Elementtabelle. Die Seite zeigt das Blatt in Originalproportion, und jedes Element lässt sich mit der Maus dorthin ziehen, wo es stehen soll.
Gespeichert wird mit Speichern und Schließen oder, wenn Sie weiterarbeiten wollen, mit Speichern und Fortfahren. Abbrechen verwirft das Verschieben.
Hinweis: Auf dieser Seite stehen Beispielwerte. Angezeigt werden Ihr eigener Name und das heutige Datum, weil Moodle noch nicht weiß, für wen das PDF einmal erzeugt wird. Im fertigen Zertifikat steht dann der Name der jeweiligen Person.
Was die Teilnehmenden sehen
Auf der Aktivitätsseite steht die Beschreibung und darunter die Schaltfläche Zertifikat anzeigen. Der Klick erzeugt das PDF. Im selben Moment trägt Moodle die Person als Empfängerin ein und vergibt den Prüfcode. Ab dann steht über der Schaltfläche Verliehen am mit dem Datum des ersten Abrufs, und jeder weitere Klick liefert dasselbe Blatt mit demselben Code.
Ob das PDF im Browser aufgeht oder als Datei herunterkommt, entscheidet Zustellmöglichkeiten im Einstellungsformular.
Achtung: Ohne weitere Vorkehrung kann jede und jeder Eingeschriebene die Bescheinigung sofort abrufen, auch am ersten Kurstag. Wer sie an eine Leistung binden will, setzt unter Voraussetzungen eine Bedingung, meist den Aktivitätsabschluss der vorangehenden Aktivitäten. Dafür muss die Abschlussverfolgung im Kurs eingeschaltet sein. Das Feld Mindestbearbeitungszeit in Minuten im Zertifikat selbst prüft nur, wie lange jemand im Kurs angemeldet war, nicht was dabei herauskam.
Ausgestellte Zertifikate und Überprüfung
Auf derselben Aktivitätsseite sehen Sie als Lehrkraft, wer sich die Bescheinigung schon geholt hat. Unter Empfänger/innen steht die Zahl, darunter die Tabelle mit Name, E-Mail-Adresse, Verliehen am, Code und der fertigen Datei. Über Herunterladen geben Sie die Liste als Tabelle aus, unter anderem als OpenDocument, Excel-Datei oder .csv. Alle ausgestellten Zertifikate herunterladen packt sämtliche PDFs in ein Archiv.
Am Ende jeder Zeile steht ein Papierkorb. Er löscht die Ausstellung, nicht die Person aus dem Kurs. Beim nächsten Abruf bekommt sie ein neues Zertifikat mit neuem Datum und neuem Code. Das ist der Weg, wenn Sie das Blatt nach der ersten Ausgabe noch geändert haben.
Der Prüfcode ist dafür da, dass eine vorgelegte Bescheinigung nachprüfbar bleibt. Im Menü Mehr führt Zertifikat überprüfen auf ein Formular mit einem einzigen Feld Code. Wird der Code eingegeben, nennt Moodle den Namen der Person, den Kurs und das Ausstellungsdatum.
Wer diese Seite benutzen darf, hängt an Allen Personen erlauben Zertifikate zu überprüfen. Steht die Einstellung auf Ja, kommt jede Person an die Prüfung heran, auch ohne Anmeldung in Moodle. Das ist gewollt, wenn die Bescheinigung außerhalb der Schule vorgelegt wird.
Wichtige Einstellungen
- Optionen: Zustellmöglichkeiten öffnet das PDF im Browser oder erzwingt den Download. Mit Nutzerdefiniertes Muster für Dateinamen bestimmen Sie, wie die Datei heißt, über Platzhalter wie
{firstname},{lastname}und{coursename}. - Benachrichtigungen: Teilnehmer/innen benachrichtigen schickt das Zertifikat von sich aus per E-Mail, sobald es für die jeweilige Person verfügbar ist. Trainer/innen benachrichtigen und Weitere Empfänger benachrichtigen tun dasselbe für Lehrkräfte und beliebige Adressen.
- Mindestbearbeitungszeit in Minuten: Die Zeit, die jemand im Kurs angemeldet gewesen sein muss, bevor die Schaltfläche erscheint.
0schaltet die Prüfung ab. - Schutzeinstellungen: Drei Haken sperren im PDF das Drucken, das Bearbeiten und das Kopieren. Die Sperren wirken nur, soweit das Anzeigeprogramm sie beachtet.
- Sprache festlegen: Erzwingt eine Sprache für das PDF, unabhängig davon, welche die abrufende Person eingestellt hat. Das hält Datumsangaben und feste Texte einheitlich.
Tipps
- Schalten Sie Teilnehmer/innen benachrichtigen erst ein, wenn das Blatt fertig ist. Die Mail geht heraus, sobald das Zertifikat für jemanden verfügbar wird, und verschickt dann auch ein halb fertiges Layout.
- Rufen Sie das Zertifikat einmal selbst ab, bevor Sie den Kurs öffnen. Erst am PDF sehen Sie, ob die Zeilen bei einem langen Namen noch passen.
- Setzen Sie das Element Code auf jedes Zertifikat, auch wenn Sie die Überprüfung nicht anbieten. Ohne aufgedruckten Code nützt die Prüfseite nichts, und nachträglich lässt sich der Code auf ein bereits ausgestelltes PDF nicht mehr bringen.