Aktivitäten & Materialien

Alle Aktivitäten und Arbeitsmaterialien von Moodle im Überblick: wie Sie sie anlegen, welche Einstellungen in der Praxis wichtig sind und wie Teilnehmende sie sehen.

Aktivitäten im Überblick

Diese Seite ordnet die Aktivitäten und Arbeitsmaterialien danach, was Sie im Unterricht vorhaben. Manche tauchen mehrfach auf, weil sie mehreren Zwecken dienen. Wie Sie eine Aktivität anlegen und einstellen, steht jeweils auf ihrer eigenen Seite.

Arbeitsmaterialien sehen sich Teilnehmende an oder laden sie herunter. In Aktivitäten tun sie selbst etwas: schreiben, antworten, abgeben, abstimmen. Im Auswahlfenster von Aktivität oder Material anlegen stehen beide Arten auf eigenen Reitern.

Aufgaben stellen und bewerten

  Aktivität oder Material Einsatz
Aufgabe Ein Arbeitsauftrag, den Teilnehmende als Datei oder Text abgeben. Sie bewerten mit Punkten und Feedback.
Gegenseitige Beurteilung Teilnehmende beurteilen die Arbeiten anderer nach einem Bogen, den Sie vorgeben. Bewertet wird die eigene Arbeit und die Qualität der Beurteilung.
Journal Ein Lerntagebuch oder eine Reflexion, die außer der Person selbst nur Sie lesen. Jede Person hat einen Eintrag, den sie fortschreibt.
Test Fragen, die Moodle automatisch auswertet, hier als benotete Leistungskontrolle.

Gemeinsam erarbeiten

  Aktivität oder Material Einsatz
Board Eine Pinnwand mit Spalten für Ideensammlungen. Beiträge erscheinen ohne Namen.
Datenbank Einträge nach einem festen Schema sammeln, etwa Buchempfehlungen oder Versuchsprotokolle. Die Sammlung lässt sich sortieren und durchsuchen.
Glossar Begriffe und Erklärungen sammeln. Je nach Einstellung tragen die Teilnehmenden selbst Einträge bei.
Kanban-Board Die Aufgaben eines längeren Projekts als Karten, die von Spalte zu Spalte wandern, mit Zuständigen und Terminen.
Studierenden­ordner Gelungene Abgaben aus einer Aufgabe für den ganzen Kurs sichtbar machen. Anders als ein Verzeichnis füllen ihn die Teilnehmenden.
Wiki Gemeinsam verknüpfte Seiten schreiben, für eine Gruppenarbeit oder ein fortlaufend gepflegtes Nachschlagewerk.

Kommunizieren

  Aktivität oder Material Einsatz
BigBlueButton Eine Videokonferenz direkt aus dem Kurs. Alle landen per Klick im selben Raum, ohne Installation und ohne Zugangscode. Was Sie in einer laufenden Konferenz tun, steht auf einer eigenen Seite.
Forum Zeitversetzter schriftlicher Austausch, für Fragen zum Kurs, Diskussionen oder Ankündigungen.

Material bereitstellen

  Aktivität oder Material Einsatz
Buch Längere Inhalte auf mehreren Seiten, gegliedert in Kapitel, z. B. das Skript zu einer ganzen Unterrichtsreihe.
Datei Eine einzelne Datei, etwa ein Arbeitsblatt oder eine Präsentation.
Link/URL Ein Verweis auf eine Webseite außerhalb von Moodle, z. B. ein Video oder ein Online-Werkzeug.
Text- und Medienfeld Text, Bild oder Video direkt auf der Kursseite, ohne dass jemand etwas anklicken muss. Dient vor allem der Gliederung.
Textseite Einführungen, Arbeitsaufträge oder kurze Texte mit Bildern und Videos, direkt in Moodle geschrieben.
Universelles Textfeld Wie das Text- und Medienfeld, aber als Akkordeon, Kachelgitter oder Bilderkarussell. So nimmt viel Inhalt wenig Platz auf der Kursseite ein.
Verzeichnis Mehrere Dateien gebündelt, etwa alle Arbeitsblätter einer Reihe. Auf der Kursseite steht dann ein Eintrag statt zehn.

Meinungen und Stimmungen abfragen

  Aktivität oder Material Einsatz
Abstimmung Eine einzelne Frage mit vorgegebenen Antworten.
Befragung Ein ganzer Fragebogen mit vielen Fragetypen, mehreren Seiten und eigener Auswertung, z. B. zur Zufriedenheit mit einer Unterrichtsreihe.
Board Ein Stimmungsbild zum Einstieg, bei dem niemand mit Namen erscheint.
Mootimeter Fragen während der Stunde, die alle gleichzeitig am eigenen Gerät beantworten. Das Ergebnis erscheint sofort als Diagramm oder Wortwolke für den Beamer.

Selbstständig lernen und üben

  Aktivität oder Material Einsatz
H5P Interaktive Übungen wie Lückentexte, Multiple Choice oder Videos mit eingeblendeten Fragen.
Lektion Ein geführter Lernweg aus Inhalts- und Frageseiten, der sich je nach Antwort verzweigt.
Lernlandkarte Stellt Aktivitäten als Orte auf einem Bild dar, die sich nacheinander aufdecken, sobald die vorherige Station abgeschlossen ist.
Lernpaket Ein fertiger Lernkurs aus einem anderen Programm (Format SCORM), der Fortschritt und Punkte an Moodle zurückmeldet.
Spiel Kreuzworträtsel, Galgenmännchen und andere Spiele, erzeugt aus einem Glossar oder aus vorhandenen Testfragen.
Test Fragen, die Moodle automatisch auswertet, hier zur Selbstkontrolle beim Üben.

Unterricht organisieren

  Aktivität oder Material Einsatz
Abstimmung Einen Termin finden oder Themen verteilen. Die Zahl der Antworten je Option lässt sich begrenzen.
Anwesenheit Ein digitales Klassenbuch: Termine anlegen, Anwesenheit festhalten, Übersicht über den ganzen Kurs.
Freie Gruppen­einteilung Teilnehmende bilden ihre Gruppen selbst: Sie gründen eine, treten bei oder wieder aus.
Gruppenwahl Teilnehmende tragen sich in Gruppen ein, die Sie vorher angelegt haben.
Planer Zeitfenster für Gespräche, aus denen sich Teilnehmende selbst einen Termin buchen, z. B. Sprechstunden oder mündliche Leistungserhebungen.
Zertifikat Teilnahmebescheinigungen und Urkunden als PDF, die sich jede Person selbst abholt.

Tipps

Aufgaben stellen und bewerten

Aufgaben stellen und bewerten

Aufgabe

Moodle-Symbol der Aktivität AufgabeMit der Aktivität Aufgabe stellen Sie eine Arbeitsanweisung bereit, Teilnehmende reichen ihre Lösung ein (als Datei oder als Text) und Sie bewerten diese mit Punkten und Feedback.

Aufgabe anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Aktivitäten Aufgabe auswählen.
  4. Name der Aufgabe eingeben und unter Beschreibung die Arbeitsanweisung formulieren.
  5. Unter Verfügbarkeit die Termine setzen (siehe unten).
  6. Unter Abgabetypen festlegen, wie eingereicht wird.
  7. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Termine (Abschnitt „Verfügbarkeit“)

Feld Bedeutung
Abgabebeginn Ab diesem Zeitpunkt kann eingereicht werden. Die Aufgabe ist vorher schon sichtbar.
Fälligkeitsdatum Der offizielle Abgabetermin. Spätere Abgaben sind weiterhin möglich, werden aber als verspätet markiert.
Letzte Abgabemöglichkeit Harte Grenze: Danach ist keine Abgabe mehr möglich.
An Bewertung erinnern Datum, bis zu dem Sie bewertet haben wollen. Erscheint in Ihrer Aufgabenübersicht.

Einstellungsabschnitt „Verfügbarkeit“ mit den vier Datumsfeldern Abgabebeginn, Fälligkeitsdatum, Letzte Abgabemöglichkeit und An Bewertung erinnern, jeweils mit einem Haken bei „Aktivieren“, darunter „Beschreibung immer anzeigen“

Abgabetypen

Beide Typen lassen sich auch kombinieren.

Einstellungsabschnitt „Abgabetypen“ mit gesetzten Haken bei „Texteingabe online“ und „Dateiabgabe“, darunter die Felder Wortbegrenzung, Anzahl hochladbarer Dateien, Maximale Dateigröße und Akzeptierte Dateitypen

Abgeben (Sicht der Teilnehmenden)

  1. Aufgabe im Kurs anklicken.
  2. Auf Aufgabenlösung hinzufügen klicken.
  3. Datei hochladen bzw. Text eingeben und Änderungen speichern.
  4. Ist Abgabetaste muss gedrückt werden aktiviert, zusätzlich auf Aufgabe abgeben klicken.

Achtung: Ohne die Einstellung Abgabetaste muss gedrückt werden gilt jede gespeicherte Datei sofort als endgültige Abgabe. Aktivieren Sie die Option, wenn Teilnehmende ihre Lösung erst als Entwurf sammeln sollen.

Aufgabe aus Sicht eines Teilnehmers ohne Abgabe: die Schaltfläche „Aufgabenlösung hinzufügen“ und darunter die Tabelle „Abgabestatus“ mit den Zeilen Nummer, Abgabestatus, Bewertungsstatus und Verbleibende Zeit

Bewerten

  1. Aufgabe im Kurs anklicken. Der Bewertungsüberblick zeigt, wie viele Abgaben vorliegen.
  2. Auf Alle Abgaben anzeigen klicken oder oben den Reiter Einreichungen öffnen.
  3. In der Zeile der Person im Menü der Spalte Bearbeiten auf Bewerten klicken.
  4. Punkte eintragen, Feedback als Kommentar schreiben und mit Speichern und weiter zur nächsten Person wechseln.

Bewertungsfenster einer Abgabe: oben der Abgabestatus mit Text und angehängter PDF-Datei, darunter das Feld „Bewertung (max. 15)“ mit dem Wert 13,00 und der Editor für „Feedback als Kommentar“

Wichtige Einstellungen

Tipps

Aufgaben stellen und bewerten

Gegenseitige Beurteilung

Moodle-Symbol der Aktivität Gegenseitige BeurteilungMit der Aktivität Gegenseitige Beurteilung reichen Teilnehmende eine Arbeit ein und beurteilen anschließend die Arbeiten mehrerer anderer anhand eines Beurteilungsbogens, den Sie vorgeben. Am Ende erhält jede Person zwei Bewertungen: eine für die eigene Einreichung und eine dafür, wie gut sie beurteilt hat.

Gegenseitige Beurteilung anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Aktivitäten Gegenseitige Beurteilung auswählen.
  4. Name für gegenseitige Beurteilung eingeben und unter Beschreibung den Ablauf erläutern.
  5. Unter Punkteeinstellungen die Bewertungsstrategie wählen (siehe unten).
  6. Unter Verfügbarkeit die Zeiträume für Einreichungen und Beurteilungen setzen.
  7. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Danach ist die Aktivität angelegt, aber noch nicht benutzbar: Sie steht in der Vorbereitungsphase und braucht zuerst einen Beurteilungsbogen.

Die fünf Phasen

Die Aktivität läuft in festen Phasen ab. Welche gerade aktiv ist, zeigt der Navigator für gegenseitige Beurteilung auf der Startseite der Aktivität: eine Leiste mit fünf Feldern, in denen die anstehenden Schritte als Checkliste stehen.

Phase Was in ihr geschieht
Vorbereitungsphase Sie legen Beschreibung, Anleitungen und den Beurteilungsbogen an. Teilnehmende können noch nichts tun.
Einreichungsphase Teilnehmende reichen ihre Arbeit ein. Gegen Ende ordnen Sie die Einreichungen den Beurteilenden zu.
Beurteilungsphase Teilnehmende füllen für die ihnen zugeordneten Arbeiten den Beurteilungsbogen aus.
Bewertungsphase Moodle berechnet die Punkte, Sie prüfen und korrigieren sie. Teilnehmende können nichts mehr ändern.
Geschlossen Die Bewertungen stehen im Kurs-Bewertungsbereich, Teilnehmende sehen ihre Rückmeldungen.

Weitergeschaltet wird von Hand: im Navigator auf die Überschrift der Zielphase klicken und die Rückfrage bestätigen. Rückwärts geht das ebenso.

Navigator für gegenseitige Beurteilung: fünf nebeneinanderstehende Felder von Vorbereitungsphase bis Geschlossen, das dritte grün als „Aktuelle Phase“ hervorgehoben, in jedem Feld eine Checkliste der anstehenden Schritte

Achtung: Der Phasenwechsel passiert nicht automatisch, nur weil ein Termin verstrichen ist. Bleibt die Aktivität in der Einreichungsphase stehen, kann niemand beurteilen, auch dann nicht, wenn der Zeitraum für Beurteilungen längst begonnen hat. Nur mit Nach Abgabetermin automatisch zur nächsten Phase wechseln übernimmt Moodle den ersten Wechsel selbst.

Beurteilungsbogen erstellen

Der Beurteilungsbogen ist das Formular, das die Beurteilenden später ausfüllen. Seine Form ergibt sich aus der Bewertungsstrategie, die Sie in den Einstellungen gewählt haben.

Strategie Aufbau
Aufsummierte Bewertung Mehrere Kriterien, jedes mit Punktzahl und Kommentarfeld, jeweils gewichtet. Die Voreinstellung und für die meisten Fälle die richtige Wahl.
Kommentare Nur Kommentarfelder, keine Punkte. Für reine Rückmeldung ohne Note.
Aussagen zustimmen oder ablehnen Liste von Aussagen mit Ja/Nein. Die Note ergibt sich aus der Zahl der verneinten Aussagen.
Bewertungskriterien Kriterienraster: je Kriterium mehrere Stufen mit beschreibendem Text, von denen eine angekreuzt wird.
  1. In der Aktivität das Menü Mehr öffnen und Beurteilungsbogen wählen. In der Vorbereitungsphase führt auch der Schritt Beurteilungsbogen bearbeiten im Navigator dorthin.
  2. Je Kriterium eine Beschreibung eintragen: die Frage, die die Beurteilenden beantworten sollen.
  3. Punktzahl bzw. Stufen und die Gewichtung festlegen.
  4. Nicht benötigte Kriterien leer lassen, mit Speichern abschließen.

Beurteilungsbogen der Strategie „Aufsummierte Bewertung“: Kriterium 1 mit dem Editorfeld Beschreibung, dem Auswahlfeld Typ auf „Punkt“ und dem Feld Maximalpunkte

Hinweis: Die Strategie lässt sich später umstellen, der Bogen muss dann aber neu aufgebaut werden. Legen Sie sie fest, bevor die Beurteilungsphase beginnt.

Einreichungen zuordnen

Ohne Zuordnung weiß niemand, welche Arbeiten er zu beurteilen hat. Öffnen Sie dafür das Menü Mehr → Zuteilung der Einreichungen und wählen Sie oben das Verfahren.

Ordnen Sie erst zu, wenn die Einreichungen vorliegen. Wer nichts eingereicht hat, bekommt sonst nichts zugeteilt und wird auch nicht beurteilt.

Seite „Zuteilung der Einreichungen“ mit dem Auswahlfeld „Zufällige Zuordnung“ und den Einstellungen Gruppenmodus, „Anzahl von Beurteilungsaufträgen“ pro Einreichung sowie den Kästchen zum Zurücksetzen der Zuordnung und zum Bewerten ohne eigene Einreichung

Bewerten und abschließen

In der Bewertungsphase steht auf der Startseite der Aktivität der Bewertungsbericht für gegenseitige Beurteilung: eine Tabelle mit allen Einreichungen, den vergebenen Punkten und den Personen, die sie vergeben haben.

  1. Gegenseitige Beurteilung im Kurs anklicken.
  2. Über der Tabelle steht das Formular Einstellungen für rechnerische Bewertungen. Der Abgleich von Beurteilungen (von sehr locker bis sehr genau) steuert, wie stark Abweichungen vom Mittel die Punkte für die Beurteilung drücken.
  3. Auf Bewertungen neu berechnen klicken. Erst danach stehen beide Punktzahlen fest.
  4. Die Spalte mit den Beurteilungen durchsehen. Ausreißer erkennen Sie daran, dass die Punkte für die Beurteilung niedrig sind.
  5. Eine einzelne Beurteilung anklicken, um sie zu lesen. Über Bewertung für die Beurteilung überschreiben lässt sich die berechnete Punktzahl ersetzen.
  6. Zum Schluss in die Phase Geschlossen wechseln. Damit gehen die Bewertungen in den Kurs.

Bewertungsbericht für gegenseitige Beurteilung: je Person die eigene Einreichung, die erhaltenen und die vergebenen Bewertungen sowie die Spalten „Bewertung für die Einreichung (von 80)“ und „Bewertung für die Beurteilung (von 20)“

Im Bewertungsbereich des Kurses erscheinen zwei getrennte Spalten: Bewertung für die Einreichung (voreingestellt 80 Punkte) und Bewertung für die Beurteilung (voreingestellt 20 Punkte).

Sicht der Teilnehmenden

Teilnehmende sehen denselben Navigator, aber nur ihre eigenen Schritte. Der Ablauf für sie:

  1. In der Einreichungsphase im Bereich Ihre Einreichung auf Einreichung hinzufügen klicken, dann Titel, Einreichungsinhalt und, falls erlaubt, Dateianhang ausfüllen.
  2. In der Beurteilungsphase erscheint unter Zur Beurteilung zugeordnete Einreichungen die Liste der fremden Arbeiten. Jede wird geöffnet, gelesen und mit Beurteilen bewertet.
  3. Den Beurteilungsbogen ausfüllen, das Gesamtfeedback schreiben und speichern.
  4. Nach dem Schließen sehen sie ihre eigene Arbeit mit allen erhaltenen Beurteilungen und beide Punktzahlen.

Wer nichts einreicht, kann trotzdem zugeordnet werden und beurteilen. Die Punkte für die eigene Einreichung bleiben dann bei null.

Gegenseitige Beurteilung aus Sicht einer Teilnehmerin in der Beurteilungsphase: der Navigator mit ihren eigenen Schritten, die Bereiche „Ihre Einreichung“ und „Hinweise zur Beurteilung“ und darunter die Liste „Zur Beurteilung zugeordnete Einreichungen“ mit den Schaltflächen zum Beurteilen

Wichtige Einstellungen

Tipps

Aufgaben stellen und bewerten

Journal

Moodle-Symbol der Aktivität JournalMit der Aktivität Journal lassen Sie jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer einen eigenen Text schreiben, den außer der Person selbst nur Sie lesen. Gedacht ist das für Lerntagebücher, Reflexionen und kurze Rückmeldungen zum eigenen Verständnis.

Ein Journal enthält genau einen Eintrag je Person. Wer erneut schreibt, bearbeitet den vorhandenen Text weiter. Es entsteht keine Reihe datierter Einträge. Moodle vermerkt nur, wann zuletzt geändert wurde.

Hinweis: Für eine Sammlung, die alle lesen sollen, nehmen Sie ein Forum. Für Abgaben mit Dateien und Fristen die Aufgabe: Ein Journal kennt weder Dateianhänge noch ein Abgabedatum. Seine Stärke ist der geschützte Raum für Gedanken, die niemand vor der Klasse äußern würde.

Journal anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Aktivitäten Journal auswählen.
  4. Unter Name des Journals eine Bezeichnung eingeben und unter Beschreibung die Schreibaufgabe formulieren. Dieser Text steht später über dem Eingabefeld und ist die eigentliche Anleitung für die Teilnehmenden.
  5. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Damit die Beschreibung auch auf der Kursseite zu lesen ist, setzen Sie den Haken bei Beschreibung im Kurs zeigen.

Einstellungsabschnitt „Allgemeines“ eines Journals mit Name des Journals, Beschreibung im Texteditor, Tage verfügbar auf „Immer verfügbar“ und den Haken bei Trainer/innen und Teilnehmer/innen benachrichtigen

Wie Teilnehmende schreiben

Die Teilnehmenden sehen Ihre Beschreibung und darunter die Schaltfläche Journaleintrag bearbeiten. Wer noch nichts geschrieben hat, bekommt zusätzlich den Hinweis Sie haben mit dem Journal noch nicht begonnen.

  1. Journal im Kurs anklicken.
  2. Auf Journaleintrag bearbeiten klicken.
  3. Den Text in das Editorfeld schreiben. Ein leerer Eintrag lässt sich nicht speichern.
  4. Mit Änderungen speichern abschließen.

Danach steht der eigene Text auf der Seite, darunter Zuletzt bearbeitet mit Datum und Uhrzeit sowie die Zahl der Wörter. Ein erneuter Klick auf Journaleintrag bearbeiten öffnet denselben Text wieder zum Weiterschreiben.

Was andere Teilnehmende geschrieben haben, bekommt niemand zu sehen. Für die Teilnehmenden gibt es keine Übersicht, keine Namen, keine fremden Texte.

Journal aus Sicht einer Teilnehmerin: die Schreibaufgabe, die Schaltfläche „Journaleintrag bearbeiten“, darunter der eigene Text und die Zeile „Zuletzt bearbeitet“ mit Datum und Wortzahl

Einträge lesen und Feedback geben

Auf der Journalseite steht für Sie zusätzlich der Link … Journaleinträge anzeigen mit der Zahl der vorhandenen Einträge. Er führt zur Seite Einträge.

Dort stehen alle Texte untereinander, getrennt in Nutzer/innen, die das Journal abgeschlossen haben und Nutzer/innen, die das Journal nicht abgeschlossen haben. Oben schränken Sie mit Alle Nutzer/innen auf eine einzelne Person ein und ändern mit Sortiert nach die Reihenfolge, wahlweise nach Datum, Vorname oder Nachname, jeweils auf- oder absteigend.

Unter jedem Eintrag stehen zwei Felder:

Jeder Eintrag hat darunter eine eigene Schaltfläche Feedback speichern. Wenn Sie mehrere Einträge nacheinander durchgehen, sichert Mein Feedback speichern am Ende der Seite alles auf einmal.

Seite „Einträge“ mit Filter „Alle Nutzer/innen“ und Sortierung; darunter der Eintrag einer Teilnehmerin, das Auswahlfeld Bewertung mit „Keine Bewertung…“, ein Feedback-Editor und die Schaltfläche „Feedback speichern“

Hinweis: Ändert jemand seinen Text, nachdem Sie ein Feedback geschrieben haben, vermerkt Moodle das im Bericht mit dem Satz Eintrag wurde verändert, seit dem das letzte Feedback gespeichert wurde. So finden Sie die Stellen wieder, die eine zweite Rückmeldung brauchen.

Der Zeitraum: Tage verfügbar

Die Einstellung Tage verfügbar begrenzt, wie lange geschrieben werden darf. Wählbar sind Immer verfügbar sowie Zeitspannen von einem Tag bis zu 52 Wochen. Läuft die Frist, sehen die Teilnehmenden den Hinweis Bearbeitungszeitraum läuft ab mit dem Enddatum. Danach bleibt der Text lesbar, lässt sich aber nicht mehr ändern.

Achtung: Tage verfügbar wirkt ausschließlich im Kursformat Wochenformat. Der Zeitraum beginnt dort mit der Woche des Abschnitts, in dem das Journal liegt. In allen anderen Kursformaten, auch im verbreiteten Themenformat, wird die Einstellung stillschweigend übergangen: Das Journal bleibt dauerhaft offen. Wer dort eine Frist braucht, setzt sie unter Voraussetzungen über ein Datum.

Wichtige Einstellungen

Tipps

Aufgaben stellen und bewerten

Test

Moodle-Symbol der Aktivität TestMit der Aktivität Test stellen Sie Fragen, die Moodle automatisch auswertet, von Multiple Choice bis Zuordnung. Geeignet für Selbstlernkontrollen ebenso wie für benotete Prüfungen.

Test anlegen

Ein Test entsteht in zwei Schritten: erst der Rahmen, dann die Fragen.

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Aktivitäten Test auswählen.
  4. Name eingeben und unter Beschreibung die Rahmenbedingungen nennen.
  5. Im Abschnitt Zeit bei Bedarf Testöffnung, Testschließung und Zeitbegrenzung setzen.
  6. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Einstellungsabschnitt „Zeit“ mit den Feldern Testöffnung und Testschließung, jeweils mit Haken bei „Aktivieren“, sowie Zeitbegrenzung und der Einstellung „Wenn die Zeit abgelaufen ist“

Fragen hinzufügen

  1. Test im Kurs anklicken und oben den Reiter Fragen öffnen.
  2. Rechts auf Frage hinzufügen klicken.
  3. Eine der drei Quellen wählen:
    • Neue Frage: Frage direkt hier verfassen.
    • aus einer Fragensammlung: vorhandene Frage übernehmen.
    • Zufallsfrage: Moodle zieht pro Versuch zufällig eine Frage aus einer Kategorie.
  4. Bei einer neuen Frage den Fragetyp wählen, Fragetext, Antworten und Bewertung eintragen und speichern.
  5. Oben rechts unter Beste Bewertung die Gesamtpunktzahl des Tests festlegen.

Fragen leben in der Fragensammlung. Jede Frage wird dort gespeichert und lässt sich in mehreren Tests wiederverwenden. Legen Sie Kategorien nach Themen an. Das zahlt sich ab dem zweiten Test aus.

Reiter „Fragen“ eines Tests: der gelbe Hinweis, dass wegen vorhandener Testversuche keine Fragen hinzugefügt oder entfernt werden können, darunter die Zeile mit Fragenzahl und „Beste Bewertung“ sowie die nach Seiten gegliederte Fragenliste mit Punktzahl je Frage

Bewertungsmethode

Sind mehrere Versuche erlaubt, legt Bewertungsmethode fest, welcher zählt:

Methode Wann sinnvoll
Bester Versuch Selbstlernkontrollen, belohnt das Üben bis zum Erfolg.
Letzter Versuch Zeigt den aktuellen Kenntnisstand.
Erster Versuch Prüfungsnah, nur der erste Anlauf zählt.
Durchschnitt Mittelwert aller Versuche.

Wichtige Einstellungen

Einstellungsabschnitt „Überprüfungsoptionen“: vier Blöcke mit denselben acht Kästchen von Versuch bis Gesamtfeedback, überschrieben mit „Während des Versuchs“, „Direkt nach dem Versuch“, „Später, während der Test noch geöffnet ist“ und „Wenn der Test abgeschlossen ist“

Vor einer benoteten Prüfung prüfen: Erlaubte Versuche auf 1, Frageverhalten auf Spätere Auswertung und in den Überprüfungsoptionen die Spalte Direkt nach dem Versuch einschränken. In der Voreinstellung sehen Teilnehmende sonst sofort alle richtigen Lösungen.

Ergebnisse ansehen

  1. Test im Kurs anklicken.
  2. Oben den Reiter Ergebnisse öffnen.
  3. Die Tabelle zeigt alle Versuche mit Punkten und Bearbeitungsdauer. Über Berichte erreichen Sie zusätzlich eine Auswertung pro Frage. Daran erkennen Sie, welche Frage zu schwer oder missverständlich war.

Ergebnistabelle eines Tests mit je einer Zeile pro Versuch: Name, E-Mail-Adresse, Status, Beginn, Ende, Dauer, Gesamtbewertung und je eine Spalte pro Frage mit Häkchen oder Kreuz und der erreichten Punktzahl

Tipps

Gemeinsam erarbeiten

Gemeinsam erarbeiten

Board

Moodle-Symbol der Aktivität BoardMit der Aktivität Board stellen Sie eine digitale Pinnwand bereit: mehrere Spalten, in die alle im Kurs kurze Beiträge heften. Geeignet für Ideensammlungen, Materialtipps oder einen schnellen Stimmungsbild-Einstieg.

Beiträge erscheinen ohne Namen. Wer etwas geschrieben hat, sehen weder die Teilnehmenden noch Sie. Das senkt die Hemmschwelle und macht das Board zugleich untauglich für alles, was einer Person zugeordnet werden muss.

Board anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Aktivitäten Board auswählen.
  4. Unter Name eine Bezeichnung eingeben und unter Beschreibung die Frage stellen, um die es geht.
  5. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Das neue Board bringt drei leere Spalten mit, die alle Überschrift heißen. Diese Namen ersetzen Sie als Erstes.

Spalten anlegen und benennen

Jeder Spaltenkopf trägt rechts vier Symbole. Von links nach rechts: Schloss, Kreuz, Kreuzpfeil und Stift.

Eine weitere Spalte legen Sie über das Pluszeichen rechts neben der letzten Spalte an.

Board mit vier farbig abgesetzten Spalten und den Beiträgen darin; jeder Beitrag zeigt Titel, Text und darunter die Symbole für Kommentare, Bewertung, Löschen, Verschieben und Bearbeiten

Die Spalten sind die eigentliche Denkarbeit an einem Board: Sie geben vor, in welchen Kategorien gedacht wird. „Draußen“, „Werkstatt“ und „Küche“ bringen mehr als „Ideen 1“, „Ideen 2“ und „Ideen 3“. Eine Spalte Noch unsortiert als Auffangbecken hat sich bewährt.

Beiträge schreiben

  1. Board im Kurs anklicken.
  2. Am unteren Ende der gewünschten Spalte auf das Pluszeichen klicken. Es öffnet sich das Fenster Neuer Beitrag für Spalte …
  3. Unter Beitragstitel eine Überschrift eingeben, unter Inhalt den Text.
  4. Bei Bedarf unter Medien eine der drei Schaltflächen anklicken und etwas anhängen: einen Link, ein Bild oder ein Video (YouTube). Darunter erscheinen die passenden Felder, etwa Linktitel und Link-URL. Ein zweiter Klick auf die Schaltfläche nimmt die Auswahl zurück.
  5. Mit Speichern abschließen.

Fenster „Neuer Beitrag für Spalte Draußen“ mit den Feldern Beitragstitel und Inhalt, dem Kontrollkästchen „Beispiele für Inhaltsformate anzeigen“ und drei Schaltflächen für Medien

Hinweis: Die Länge eines Beitrags ist begrenzt, in der Voreinstellung auf 250 Zeichen. Das ist Absicht: Ein Board sammelt Stichworte, keine Aufsätze. Den Wert legt die Moodle-Administration site-weit fest.

Jeder Beitrag trägt unten eine Reihe kleiner Symbole: die Sprechblase mit der Zahl der Kommentare, den Stern mit der Zahl der Bewertungen, ein Kreuz zum Löschen, den Kreuzpfeil zum Verschieben in eine andere Spalte und den Stift zum Bearbeiten.

Bewerten und kommentieren

Steht Beiträge bewerten nicht auf Deaktiviert, trägt jeder Beitrag ein Sternsymbol mit einem Zähler. Ein Klick vergibt eine Stimme, ein zweiter nimmt sie zurück. So sehen Sie ohne Aussprache, welche Vorschläge Zuspruch finden.

Einstellung „Beiträge bewerten“ Wer bewerten darf
Deaktiviert Niemand. Das Board bleibt eine reine Sammlung.
von Teilnehmer/innen Nur die Teilnehmenden.
von Trainer/innen Nur Sie. Geeignet, um in einer großen Sammlung das Brauchbare zu markieren.
von allen Alle im Kurs.

Zusätzlich lässt sich zu jedem Beitrag über das Sprechblasensymbol ein Kommentar hinzufügen. Der Zähler daneben zeigt, wie viele Kommentare schon da sind. Auch Kommentare bleiben anonym: Zu sehen ist nur das Datum.

Was Teilnehmende dürfen

Aussehen und Auswertung

Unter Hintergrundfarbe tragen Sie einen Hex-Wert ein (etwa #00cc99), unter Hintergrundbild laden Sie ein Bild hoch. Beides gilt für das ganze Board. Sparsam einsetzen: Ein unruhiger Hintergrund macht die Zettel schlechter lesbar.

Über den Reiter Export holen Sie den Inhalt heraus, wahlweise Beiträge exportieren oder Kommentare exportieren, als CSV-, Excel-, HTML-, JSON-, OpenDocument- oder PDF-Datei. Für die Weiterarbeit in der nächsten Stunde ist das oft praktischer als ein Tafelbild.

Wichtige Einstellungen

Tipps

Gemeinsam erarbeiten

Datenbank

Moodle-Symbol der Aktivität DatenbankMit der Aktivität Datenbank sammeln Sie und Ihre Teilnehmenden Einträge nach einem festen Schema: Buchempfehlungen, Linklisten, Versuchsprotokolle, Materialtipps. Jeder Eintrag besteht aus denselben Feldern. Deshalb lässt sich die Sammlung sortieren, durchsuchen und als Tabelle exportieren.

Eine Datenbank entsteht in zwei Schritten. Zuerst legen Sie fest, aus welchen Feldern ein Eintrag besteht. Erst danach kann jemand etwas eintragen. Solange kein Feld existiert, bleibt die Aktivität für die Teilnehmenden leer.

Datenbank anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Aktivitäten Datenbank auswählen.
  4. Unter Name eine Bezeichnung eingeben und unter Beschreibung erklären, was eingetragen werden soll und wie viel.
  5. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Die neue Datenbank zeigt noch keine Liste, sondern die Aufforderung Beginnen Sie, Ihre Aktivität zu erstellen und dazu drei Schaltflächen: Neues Feld erstellen, Vorlagensatz benutzen und Vorlagensatz importieren.

Felder festlegen

Die Felder bestimmen, wonach gefragt wird. Sie sind die eigentliche Vorarbeit: Was hier nicht abgefragt wird, steht später auch nicht in der Sammlung.

  1. Datenbank im Kurs anklicken.
  2. Den Eintrag Felder in der Navigationsleiste der Aktivität öffnen.
  3. Auf Neues Feld erstellen klicken und im Menü den Feldtyp auswählen.
  4. Unter Feldname eine kurze Bezeichnung eingeben. Sie steht später als Beschriftung im Eintragsformular und über dem Wert.
  5. Unter Feldbeschreibung erklären, was hier hineingehört.
  6. Pflichtfeld ankreuzen, wenn ohne dieses Feld kein Eintrag gespeichert werden darf.
  7. Die Angaben ausfüllen, die nur dieser Feldtyp kennt, etwa Optionen (eine pro Zeile) beim Dropdown-Menü.
  8. Mit Speichern abschließen und das nächste Feld anlegen.

Die Übersicht Felder listet danach alle Felder mit Feldname, Feld-Typ, Notwendig und Feldbeschreibung. Über Aktionen am Zeilenende bearbeiten oder löschen Sie ein einzelnes Feld.

Seite „Felder verwalten“ mit der blauen Schaltfläche „Neues Feld erstellen“ und einer Tabelle aus sechs Feldern; die Spalten heißen Feldname, Feld-Typ, Notwendig und Feldbeschreibung

Achtung: Ein Feld zu löschen löscht auch alles, was in diesem Feld schon eingetragen wurde, und zwar in allen Einträgen. Legen Sie die Felder deshalb vollständig an, bevor die Klasse zu schreiben beginnt.

Die Feldtypen

Der Typ entscheidet, wie eingegeben wird und wonach sich sortieren lässt. Zwölf stehen zur Auswahl.

Geöffnetes Menü der Schaltfläche „Neues Feld erstellen“ mit zwölf Einträgen von Bild bis Zahl, jeder mit einem eigenen Symbol

Feldtyp Wofür er gedacht ist
Kurzer Text Einzeilige Eingabe für Titel, Namen, Stichworte. Auf Wunsch werden Glossarbegriffe automatisch verlinkt.
Textbereich Mehrzeiliger Text mit dem gewohnten Editor, für Begründungen und Zusammenfassungen.
Zahl Nimmt nur Ziffern an. Sortiert wird danach der Größe nach, nicht alphabetisch.
Dropdown-Menü Eine Auswahl aus einer Klappliste. Die Möglichkeiten geben Sie zeilenweise vor.
Einfachauswahl Eine Auswahl, bei der alle Möglichkeiten untereinander sichtbar bleiben. In der Spalte Feld-Typ der Übersicht steht dafür Einfachauswahl (Radio Buttons).
Mehrfachauswahl Mehrere Auswahlen aus einer Liste.
Checkboxen Mehrere Häkchen aus vorgegebenen Möglichkeiten, alle gleichzeitig sichtbar.
Datum Ein Kalenderdatum aus Auswahlfeldern.
Bild Ein hochgeladenes Bild. Die Anzeigemaße für Listen- und Einzelansicht legen Sie am Feld fest.
Datei Eine beliebige Datei zum Herunterladen, begrenzt durch die maximale Dateigröße.
URL Eine Internetadresse, wahlweise mit eigenem Anzeigenamen und in einem neuen Fenster.
Koordinaten Geografische Länge und Breite, verlinkt auf einen Kartendienst.

Hinweis: Vier bis sechs Felder reichen fast immer. Jedes weitere Feld verlängert das Formular und senkt die Bereitschaft, es auszufüllen. Was nur einmal gebraucht wird, gehört in den Textbereich statt in ein eigenes Feld.

Einträge hinzufügen

  1. Datenbank im Kurs anklicken.
  2. Auf Eintrag hinzufügen klicken.
  3. Das Formular Neuer Eintrag ausfüllen. Es enthält genau die Felder, die Sie angelegt haben, in der Reihenfolge der Übersicht.
  4. Mit Speichern abschließen oder mit Speichern und weiteren hinzufügen gleich den nächsten Eintrag beginnen.

Formular „Neuer Eintrag“ mit den Feldern titel, autorin, genre, jahr, empfehlung und warum; Pflichtfelder tragen ein rotes Ausrufezeichen

Einen vorhandenen Eintrag ändern Sie über Aktionen → Bearbeiten am Eintrag selbst. Dort steht auch Löschen. Über das Menü Aktionen oberhalb der Liste lassen sich alle Einträge als Datei sichern (Einträge exportieren) oder aus einer CSV-Datei einlesen (Einträge importieren).

Listenansicht und Einzelansicht

Über der Sammlung steht das Auswahlfeld Modus mit zwei Ansichten.

Ein Eintrag in der Listenansicht: oben Name und Datum der verfassenden Person mit Aktionsmenü, darunter die Feldwerte untereinander, rechts unten die Schaltfläche „Eintrag hinzufügen“

Darunter steuern Sie die Anzeige: Einträge pro Seite, das Suchfeld Suchen, Sortiert nach und Reihenfolge. Erweiterte Suche klappt ein Formular auf, in dem gezielt in einzelnen Feldern gesucht wird, etwa nur nach einem Genre. Filter zurücksetzen stellt den Ausgangszustand wieder her.

Freigabe und Kommentare

Steht Freigabe erforderlich auf Ja, ist ein neuer Eintrag zunächst nur für die verfassende Person und für Sie sichtbar. Er trägt die Markierung Freigabe ausstehend. Sichtbar für alle wird er erst, wenn Sie ihn über Aktionen → Zulassen freigeben. Über denselben Weg nehmen Sie eine Freigabe mit Eintrag nicht freigegeben wieder zurück.

Ob die Verfasserin oder der Verfasser einen bereits freigegebenen Eintrag noch ändern darf, entscheidet Änderung von freigegebenen Einträgen erlauben. Steht die Einstellung auf Nein, ist der Eintrag nach der Freigabe für die Teilnehmenden gesperrt.

Steht Kommentare auf Ja, trägt jeder Eintrag in der Einzelansicht den Aufklapper Kommentare anzeigen mit einem Eingabefeld und der Schaltfläche Kommentar speichern. Kommentare stehen unter dem Namen der schreibenden Person.

Einstellungsabschnitt „Einträge“ mit den Feldern Freigabe erforderlich, Änderung von freigegebenen Einträgen erlauben, Kommentare, Erforderliche Einträge für den Abschluss (alt), Erforderliche Einträge vor der Ansicht aller Daten und Maximal mögliche Einträge

Was Teilnehmende dürfen

Vorlagensätze und Vorlagen

Zwei Begriffe klingen ähnlich und meinen Verschiedenes.

Hinweis: Die Vorlagen zu bearbeiten lohnt sich erst, wenn die Standarddarstellung wirklich stört. Sie werden in HTML geschrieben, die Feldinhalte stehen darin als Platzhalter der Form [[feldname]]. Wer eine Aktion wie Bearbeiten aus der Vorlage entfernt, nimmt sie sich selbst weg.

Wichtige Einstellungen

Tipps

Gemeinsam erarbeiten

Glossar

Moodle-Symbol der Aktivität GlossarMit der Aktivität Glossar legen Sie ein Verzeichnis von Begriffen und Erklärungen an. Teilnehmende können die Einträge nur lesen oder, je nach Einstellung, selbst welche beisteuern.

Glossar anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Aktivitäten Glossar auswählen.
  4. Name eingeben und unter Beschreibung erläutern, wofür das Glossar da ist.
  5. Bei Bedarf im Abschnitt Einträge und Darstellung anpassen (siehe unten).
  6. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Eintrag hinzufügen

  1. Glossar im Kurs anklicken.
  2. Auf Eintrag hinzufügen klicken.
  3. Begriff und Definition eingeben.
  4. Optional unter Alternativbegriffe Synonyme ergänzen, je einen pro Zeile.
  5. Auf Änderungen speichern klicken.

Glossaransicht mit der Schaltfläche „Eintrag hinzufügen“, dem Suchfeld mit Volltext-Suche, der Buchstabenleiste des Stichwortalphabets und den ersten Einträgen mit Begriff und Definition

Formular für einen neuen Glossareintrag mit dem Pflichtfeld Begriff und dem Editorfeld Definition

Anzeigeformate

Die Einstellung Anzeigeformat bestimmt das Layout der Einträge:

Format Darstellung
Wörterbuch (ohne Synonyme) Kompakte Liste ohne Autorenangabe. Der Standardfall für ein Fachwörterbuch.
Wörterbuch (mit Synonymen) Wie oben, zeigt zusätzlich die Alternativbegriffe.
Vollständig mit Autor/in Zeigt, wer den Eintrag verfasst hat. Sinnvoll, wenn Teilnehmende gemeinsam schreiben.
Vollständig ohne Autor/in Wie oben, aber ohne Namensnennung.
Enzyklopädie Wie Vollständig mit Autor/in, Bilder erscheinen direkt im Eintrag.
Häufig gestellte Fragen Stellt Begriff und Definition als Frage und Antwort dar.
Liste Zeigt nur die Begriffe als Links, die Definition erscheint nach dem Klick.

Einstellungsabschnitt „Darstellung“ mit dem Auswahlfeld Anzeigeformat auf „Wörterbuch (mit Synonymen)“, dem Anzeigeformat für die Zulassung, Einträge pro Seite und den Schaltern für Alphabet, Link „Alle“, Link „@“ und Druckansicht

Wichtige Einstellungen

Achtung bei „Automatisch verlinken“: Bei kurzen oder häufigen Begriffen übersät die Funktion den ganzen Kurs mit Links, auch mitten in Testfragen. Aktivieren Sie sie nur für eindeutige Fachbegriffe.

Einstellungsabschnitt „Einträge“ mit den Auswahlfeldern Ohne Prüfung, Immer bearbeitbar, Mehrfacheinträge, Kommentare und Automatisch verlinken

Tipps

Gemeinsam erarbeiten

Kanban-Board

Moodle-Symbol der Aktivität Kanban-BoardMit der Aktivität Kanban-Board organisieren Sie Arbeit, die über mehrere Wochen läuft: Jede Aufgabe ist eine Karte, jede Spalte ein Bearbeitungsstand. Die Karten wandern von links nach rechts, und alle sehen jederzeit, was liegt, läuft und fertig ist.

Zur Abgrenzung: Das Board ist eine anonyme Pinnwand zum Sammeln, der Planer vergibt Gesprächstermine. Das Kanban-Board verwaltet Aufgaben mit Zuständigen, Terminen und einem Bearbeitungsstand.

Kanban-Board anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Aktivitäten Kanban-Board auswählen.
  4. Unter Name des Boards eine Bezeichnung eingeben.
  5. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Das Board ist damit fertig eingerichtet. Moodle legt die drei Spalten Zu erledigen, In Arbeit und Erledigt selbst an, sodass Sie sofort mit den Karten beginnen können.

Kanban-Board mit den Spalten Zu erledigen, In Arbeit, Rückmeldung und Erledigt; die Karten zeigen Titel, ein farbiges Fälligkeitsdatum und das Kürzel der zuständigen Person

Spalten anpassen

Die vorgegebenen Spalten passen selten genau. Sie lassen sich ändern, ergänzen und sperren.

Karten anlegen und verschieben

  1. Kanban-Board im Kurs anklicken.
  2. In der Spalte auf das Pluszeichen Karte zu dieser Spalte hinzufügen klicken.
  3. Den Titel der Karte eintippen und mit der Eingabetaste bestätigen. Mehr braucht eine Karte zunächst nicht.
  4. Sobald sich der Stand ändert, die Karte mit der Maus in die nächste Spalte ziehen. Innerhalb einer Spalte lässt sie sich ebenso in der Reihenfolge verschieben.

Wer nicht ziehen möchte oder mit der Tastatur arbeitet, nimmt im Kartenmenü den Eintrag Verschieben und wählt Spalte und Position aus.

Geöffnetes Kartenmenü mit den Einträgen Mir zuweisen, Verschieben, Duplizieren, Fertig, Diskussion beginnen, Details bearbeiten, Copy card link, Karte auf alle Boards kopieren und Löschen

Karte bearbeiten

Das Kartenmenü, die drei Punkte oben rechts auf der Karte, führt über Details bearbeiten zum Fenster Karte bearbeiten mit dem vollständigen Formular:

Fenster „Karte bearbeiten“ mit den Feldern Titel der Karte, Verantwortlich, Beschreibung im Editor, Fälligkeitsdatum und Zeitpunkt für die Erinnerung

Über Diskussion beginnen im Kartenmenü hängt außerdem ein kleiner Gesprächsfaden an der Karte. Rückfragen zu einer Aufgabe stehen damit dort, wo die Aufgabe steht, und nicht im Forum.

Verantwortliche zuweisen

Eine Karte ohne Zuständige ist eine Absichtserklärung. Im Kartenmenü steht Mir zuweisen, wer selbst übernimmt, nimmt sich die Karte damit in einem Klick. Über Details bearbeiten und das Feld Verantwortlich weisen Sie Karten anderen Personen zu. Auf der Karte erscheint danach das Profilbild der zuständigen Person, und Mir nicht mehr zuweisen macht die eigene Übernahme rückgängig.

Hinweis: Die Zuweisung ist kein stiller Vorgang. Die zugewiesene Person erhält eine Mitteilung, und das Fälligkeitsdatum der Karte erscheint in ihrem Kalender. Weisen Sie deshalb erst zu, wenn der Termin steht.

Karten abschließen

Fertige Karten schließen Sie über den Eintrag Fertig im Kartenmenü ab. Erneut öffnen nimmt das zurück. Zwei Spaltenoptionen unter Details bearbeiten nehmen Ihnen die Handgriffe ab:

Grenzen setzen: das eigentliche Kanban-Prinzip

Kanban lebt davon, dass nicht alles gleichzeitig angefangen wird. Zwei Optionen je Spalte setzen das durch, beide unter Details bearbeiten der Spalte.

Option Was sie bewirkt
WIP-Limit pro Person Begrenzt, wie viele Karten in dieser Spalte einer einzelnen Person zugewiesen sein dürfen. Verhindert, dass jemand fünf Dinge gleichzeitig anfängt.
Spalten-Begrenzung Begrenzt die Karten in der Spalte insgesamt. Ist die Grenze erreicht, nimmt die Spalte keine weitere Karte an.

Setzen Sie die Grenze in In Arbeit, nicht in Zu erledigen. Ein voller Eingangsstapel ist normal, fünf gleichzeitig angefangene Aufgaben sind das Problem.

Fenster „Spalte bearbeiten“ mit dem Spaltentitel und den Kontrollkästchen für Karten automatisch abschließen, Abgeschlossene Karten automatisch verbergen, WIP-Limit aktivieren, Begrenzung für die Anzahl der Karten in dieser Spalte aktivieren und Karten dürfen in dieser Spalte erstellt werden

Persönliche Boards und Gruppen

Im Feld Persönliche Boards für Nutzer/innen der Aktivitätseinstellungen wählen Sie zwischen drei Möglichkeiten:

Steht der Gruppenmodus auf getrennte oder sichtbare Gruppen, bekommt zusätzlich jede Gruppe ihr eigenes Board. Zwischen den Ansichten wechseln Sie über das Menü oben rechts am Board, unter anderem mit Mein persönliches Board, Gemeinsames Board anzeigen und Zu anderem Gruppen-Board wechseln.

Als Vorlage speichern

Haben Sie ein Board so eingerichtet, wie Sie es immer brauchen, speichern Sie es über das Board-Menü mit Als Vorlage speichern. Spalten und Karten dienen dann als Ausgangspunkt für persönliche und Gruppen-Boards.

Achtung: Die Vorlage wirkt nur auf Boards, die danach neu entstehen. Bereits vorhandene persönliche Boards und Gruppen-Boards bleiben, wie sie sind. Legen Sie die Vorlage also an, bevor die Teilnehmenden ihr Board zum ersten Mal öffnen.

Sicht der Teilnehmenden

Teilnehmende sehen dasselbe Board wie Sie und dürfen Karten anlegen, bearbeiten, verschieben und abschließen. Was ihnen fehlt, sind die Board- und Spaltenverwaltung: Spalten anlegen, sperren und löschen bleibt bei Ihnen. Auf ihrem Dashboard erscheinen ihnen zugewiesene, noch offene Karten unter Nicht abgeschlossene Karten, die Ihnen zugewiesen wurden.

Wichtige Einstellungen

Hinweis: Zwei Einträge sehen Sie möglicherweise nicht. Verlauf, der jede Änderung an einer Karte protokolliert, erscheint im Kartenmenü nur, wenn die Moodle-Administration ihn site-weit freigeschaltet hat. In der Voreinstellung fehlt er. Und Copy card link ist wie Show authors of cards noch nicht übersetzt.

Tipps

Gemeinsam erarbeiten

Studierendenordner

Moodle-Symbol der Aktivität StudierendenordnerMit der Aktivität Studierendenordner machen Sie Abgaben der Teilnehmenden für den ganzen Kurs sichtbar, zum Beispiel gelungene Kommentare oder Projektergebnisse. Die Dateien werden dabei nicht erneut hochgeladen, sondern aus einer vorhandenen Aufgabe übernommen.

Der Unterschied zum Verzeichnis liegt darin, wer die Dateien einbringt: Ein Verzeichnis füllen Sie, einen Studierendenordner füllen die Teilnehmenden. Und anders als das Verzeichnis fragt er vorher, ob jemand mit der Veröffentlichung einverstanden ist.

Studierendenordner anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Aktivitäten Studierendenordner auswählen.
  4. Unter Name eine Bezeichnung eingeben und unter Beschreibung erklären, was hier erscheint und wozu.
  5. Im Abschnitt Abgabeeinstellungen den Modus wählen (siehe unten). Bei Dateien aus Aufgabe übernehmen zusätzlich unter Aufgabe die Quelle auswählen.
  6. Im Abschnitt Veröffentlichungseinstellungen festlegen, wer zustimmen muss.
  7. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Abschnitt „Abgabeeinstellungen“ mit dem Modus „Dateien aus Aufgabe übernehmen“ und der Auswahlliste für die Aufgabe

Die beiden Modi

Modus Wie er arbeitet
Dateien aus Aufgabe übernehmen Der Ordner greift auf die Abgaben einer vorhandenen Aufgabe zu. Niemand muss etwas zweimal hochladen. Änderungen an den Dateien sind nur in der ursprünglichen Aufgabe möglich.
Dateien direkt hochladen Teilnehmende laden ihre Dateien unmittelbar in den Ordner. Sinnvoll, wenn es keine Aufgabe dazu gibt und die Arbeiten auch nicht bewertet werden sollen.

Hinweis: Die Aufgabe muss existieren, bevor Sie den Studierendenordner anlegen. Sie erscheint sonst nicht in der Auswahlliste Aufgabe.

Das Einverständnis der Abgebenden

Eine Abgabe ist die Arbeit einer bestimmten Person, und veröffentlicht wird sie erst, wenn die Freigaben vorliegen. Zwei Felder steuern das.

Achtung: Setzen Sie Freigabe durch Teilnehmer/in nur mit gutem Grund auf Automatisch. Eine Abgabe wird damit ohne Rückfrage für den ganzen Kurs sichtbar. Kündigen Sie die Veröffentlichung außerdem an, bevor die Aufgabe geschrieben wird: Wer weiß, dass der Text gelesen wird, schreibt anders.

Abschnitt „Veröffentlichungseinstellungen“ mit den Feldern Freigabe durch Trainer/innen, Freigabe durch Teilnehmer/in, Freigabe durch Gruppe sowie Freigabe ab und Freigabe bis

Freigeben

  1. Studierendenordner öffnen. Der Überblick nennt Modus, Aufgabe und die Zahl der Abgaben.
  2. Auf Freigeben klicken. Die Liste zeigt je Person die abgegebenen Dateien, die Spalte Freigabe (Teilnehmer/innen) und die Spalte Veröffentlichung.
  3. Im Auswahlfeld der Spalte Veröffentlichung je Datei Freigeben oder Verweigern wählen.
  4. Die Auswahl speichern. Freigegebene Dateien erscheinen anschließend im Abschnitt Veröffentlichte Dateien, den alle im Kurs sehen.

Eine einmal erteilte Freigabe lässt sich jederzeit zurücknehmen. Über Alle Dateiabgaben herunterladen holen Sie sich außerdem sämtliche Dateien als ZIP-Archiv.

Tabelle „Dateiabgaben“ mit einer Zeile je Person, deren abgegebenen Dateien, der Spalte Freigabe (Teilnehmer/innen) und Auswahlfeldern in der Spalte Veröffentlichung

Sicht der Teilnehmenden

Teilnehmende sehen zwei Bereiche: unter Meine Dateien ihre eigenen Abgaben mit je einem Auswahlfeld Freigeben oder Verweigern, darunter die Veröffentlichten Dateien des ganzen Kurses. Ein Hinweistext erklärt, dass die Dateien erst nach beiden Freigaben erscheinen und dass Änderungen an den Dateien nur in der ursprünglichen Aufgabe möglich sind.

Sicht einer teilnehmenden Person mit dem Hinweistext zur Veröffentlichung, den eigenen Dateien und je einem Auswahlfeld zum Freigeben oder Verweigern

Wichtige Einstellungen

Tipps

Gemeinsam erarbeiten

Wiki

Moodle-Symbol der Aktivität WikiMit der Aktivität Wiki erstellen Teilnehmende gemeinsam verknüpfte Seiten, für Gruppenarbeiten, Materialsammlungen oder ein fortlaufend gepflegtes Nachschlagewerk.

Wiki anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Aktivitäten Wiki auswählen.
  4. Name des Wikis eingeben und unter Beschreibung die Aufgabenstellung formulieren.
  5. Unter Wikimodus die Variante wählen (siehe unten).
  6. Unter Name der Startseite einen Titel für die erste Seite eintragen.
  7. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Achtung: Wikimodus und Name der Startseite lassen sich nach dem ersten Speichern nicht mehr ändern. Legen Sie beides vorher fest.

Einstellungsabschnitt „Allgemeines“ eines Wikis mit „Name des Wikis“, Beschreibung sowie den ausgegrauten Feldern Wikimodus auf „Gemeinsames Wiki“ und „Name der Startseite“ mit dem Wert Startseite

Wikimodus

Modus Bedeutung
Gemeinsames Wiki Alle arbeiten an denselben Seiten. Der Normalfall für Gruppenarbeit.
Persönliches Wiki Jede Person erhält ein eigenes Wiki, das nur sie bearbeiten kann. Geeignet für Lerntagebücher oder Portfolios.

Seiten schreiben und verknüpfen

  1. Wiki im Kurs anklicken. Beim ersten Aufruf erscheint das Formular für die Startseite. Auf Seite erstellen klicken.
  2. Inhalt eingeben und mit Speichern abschließen.
  3. Für eine neue Seite im Text den Titel in doppelte eckige Klammern setzen, z. B. [[Quellenverzeichnis]], und speichern.
  4. Der Begriff erscheint nun rot. Klicken Sie darauf, um die Seite anzulegen.

Startseite eines Wikis mit dem Auswahlfeld „Anzeigen“, der Schaltfläche Drucken, der Überschrift Startseite und einem Absatz, in dem drei angelegte Wikiseiten als Links stehen

Die Reiter im Wiki

Reiter „Verlauf“ einer Wikiseite mit der Zeile „Erstellt“ samt Datum und Name sowie einer Tabelle aus den Spalten Version, Nutzer/in und Geändert

Wichtige Einstellungen

Tipps

Kommunizieren

Kommunizieren

BigBlueButton: anlegen und konfigurieren

Moodle-Symbol der Aktivität BigBlueButtonMit der Aktivität BigBlueButton halten Sie eine Videokonferenz aus dem Kurs heraus. Alle Beteiligten klicken im Kurs auf die Aktivität und landen im selben Raum, ohne ein Programm zu installieren und ohne einen Zugangscode weiterzugeben.

Diese Seite behandelt das Anlegen des Raums in Moodle. Wie eine laufende Konferenz bedient wird, steht auf der Seite BigBlueButton: Konferenz durchführen.

BigBlueButton anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Aktivitäten BigBlueButton auswählen.
  4. Unter Name des Meetings eine Bezeichnung eingeben.
  5. Mit Speichern und zum Kurs abschließen.

Der Raum steht damit bereit. Er wird nicht dauerhaft vorgehalten, sondern erst in dem Moment aufgebaut, in dem die erste Person teilnimmt, und wieder abgebaut, wenn die letzte ihn verlässt.

Abschnitt „Allgemein“ des Formulars mit dem Auswahlfeld Instanztyp, dem Feld Name des Meetings und dem Editor für die Beschreibung

Instanztyp

Das erste Feld des Formulars entscheidet darüber, woraus die Aktivität überhaupt besteht. Es hat drei Werte.

Instanztyp Was die Aktivität enthält
Meeting mit Aufzeichnungen Der Raum und darunter die Liste der Aufzeichnungen. Die Voreinstellung und für den Regelfall die richtige Wahl.
Nur Meeting Nur der Raum, ohne Aufzeichnungsliste. Passend, wenn ohnehin nicht mitgeschnitten wird.
Nur Aufzeichnungen Nur die Liste, ohne Schaltfläche zum Teilnehmen. Damit stellen Sie nach einer Reihe von Terminen die Mitschnitte bereit, ohne dass jemand den Raum erneut betritt.

Meeting-Einstellungen

Der Abschnitt Meeting-Einstellungen legt fest, was die Teilnehmenden beim Eintreten vorfinden.

Abschnitt „Meeting-Einstellungen“ mit dem Textfeld Begrüßungstext und den beiden Kontrollkästchen Warten auf Moderator/in und Das Meeting kann aufgezeichnet werden

Hinweis: Warten auf Moderator/in ist mehr als eine Höflichkeit. Ohne diesen Haken können Teilnehmende den Raum in Ihrer Abwesenheit betreten und untereinander sprechen, auch außerhalb der vereinbarten Zeit.

Aufzeichnungen

Ein Mitschnitt liegt nach dem Ende der Konferenz auf dem Konferenzserver und erscheint auf der Aktivitätsseite in der Liste Aufzeichnungen. Bis er dort auftaucht, vergeht je nach Länge einige Zeit, weil der Server ihn erst aufbereitet.

Achtung: Eine Aufzeichnung erfasst Bild, Ton, Chat und geteilte Notizen aller Anwesenden. Sie brauchen dafür eine Rechtsgrundlage, in der Schule in aller Regel die Einwilligung der Betroffenen und bei Minderjährigen die der Erziehungsberechtigten. Holen Sie sie vor dem Termin ein, nicht während der Konferenz, und sagen Sie zu Beginn an, dass aufgezeichnet wird. Wer nicht einwilligt, muss ohne Nachteil teilnehmen können, etwa mit ausgeschalteter Kamera.

Der Haken im Formular erlaubt das Aufzeichnen, er startet es nicht. Der Mitschnitt beginnt erst, wenn im Raum jemand auf Aufzeichnung starten klickt, und lässt sich dort auch wieder anhalten. Eine Konferenz kann so aus mehreren Abschnitten bestehen, zwischen denen nichts festgehalten wird.

Einstellungen sperren

Unter Einstellungen sperren schalten Sie einzelne Werkzeuge für die Zuschauer/innen von vornherein ab. Die Sperren gelten nur für sie, nicht für Moderator/innen, und lassen sich im Raum jederzeit wieder lösen.

Abschnitt „Einstellungen sperren“ mit den Kontrollkästchen Webcams deaktivieren, Mikrofone deaktivieren, Private Chats deaktivieren, Öffentlichen Chat deaktivieren, Geteilte Notizen deaktivieren und Teilnahmeliste verbergen

Wer moderiert und wer zuschaut

BigBlueButton kennt eigene Rollen, die nichts mit den Moodle-Rollen zu tun haben. Wer welche bekommt, legt der Abschnitt Zugewiesene Rolle im Meeting fest.

Abschnitt „Zugewiesene Rolle im Meeting“ mit der Zeile zum Hinzufügen einer Zuständigkeit und der Liste der bereits vergebenen Rollen

In der oberen Zeile wählen Sie links, für wen die Regel gilt, und rechts, als was diese Personen beitreten. Ein Klick auf Hinzufügen setzt die Regel in die Liste darunter.

Die Regeln werden von oben nach unten abgearbeitet, die genauere gewinnt. Steht oben Alle eingeschriebenen Teilnehmer/innen beitreten als Zuschauer/in und darunter Nutzer/in Ayla Demir beitritt als Moderator/in, dann moderiert Ayla Demir und alle übrigen schauen zu.

Hinweis: Vergeben Sie eine zweite Moderation, wenn Sie selbst präsentieren wollen. Wer vorträgt, sieht die aufgehenden Hände und den Chat nur nebenbei.

Zeitplan

Unter Zeitplan tragen Sie mit Meeting beginnt und Meeting schließt ein Zeitfenster ein. Beide Felder sind einzeln abschaltbar und ab Werk leer, der Raum steht dann jederzeit offen.

Vor dem eingetragenen Beginn steht auf der Aktivitätsseite Das Meeting hat noch nicht begonnen samt Termin, danach Die Aktivität ist vorbei. Der Zeitplan sperrt also den Zugang, er erinnert nicht an den Termin. Beide Angaben landen zusätzlich im Kurskalender.

Was im Kurs zu sehen ist

Im Kursabschnitt steht die Aktivität als gewöhnliche Zeile mit ihrem Namen. Ein Klick darauf führt zur Aktivitätsseite mit der Beschreibung, dem Stand des Raums und der Schaltfläche Teilnehmen.

Aktivitätsseite mit Beschreibung, der Meldung „Der Raum ist fertig vorbereitet“, der Schaltfläche Teilnehmen und der darunter liegenden Liste der Aufzeichnungen

Die Schaltfläche öffnet den Raum in einem neuen Fenster. Der Kurs bleibt daneben stehen, was praktisch ist, wenn Sie während der Konferenz noch etwas im Kurs zeigen wollen.

Wichtige Einstellungen

Tipps

Kommunizieren

BigBlueButton: Konferenz durchführen

Moodle-Symbol der Aktivität BigBlueButtonDer Konferenzraum von BigBlueButton läuft im Browser und gehört nicht mehr zu Moodle. Diese Seite beschreibt, was Sie darin tun, vom Beitreten über Präsentation und Gruppenräume bis zur Frage, woran es liegt, wenn niemand Sie hört.

Wie der Raum angelegt und eingestellt wird, steht auf der Seite BigBlueButton: anlegen und konfigurieren.

Den Raum betreten

  1. Im Kurs die Aktivität öffnen und auf Teilnehmen klicken. Der Raum geht in einem neuen Fenster auf.
  2. Der Browser fragt nach dem Zugriff auf das Mikrofon. Diese Frage mit Zulassen beantworten, sonst bleiben Sie stumm.
  3. Im Fenster Audio-Einstellungen unter Mikrofon und Lautsprecher die richtigen Geräte auswählen.
  4. In das Mikrofon sprechen. Der Balken Lautstärke muss dabei ausschlagen.
  5. Mit Audio starten in den Raum gehen.

Fenster „Audio-Einstellungen“ mit den Auswahlfeldern Mikrofon und Lautsprecher, dem Lautstärkebalken, dem Link Audio Feedback stoppen und den Schaltflächen Abbrechen und Audio starten

Dieses Fenster ist die einzige Stelle, an der Sie Ihren Ton vor allen anderen prüfen können. Nehmen Sie sich die zehn Sekunden. Später im Raum lässt es sich zwar über das Mikrofonsymbol wieder öffnen, dann hören aber alle mit.

Der Raum im Überblick

Konferenzraum mit der Teilnehmerliste links, dem geöffneten Chat daneben, der Präsentation in der Mitte und der Bedienleiste am unteren Rand

Oben stehen der Name des Meetings, die Schaltfläche Aufzeichnung starten und rechts die Symbole für die Verbindungsqualität, das Verlassen der Konferenz und die weiteren Optionen.

Die drei Rollen

Wer was darf, hängt an der Rolle im Raum. Moderation und Präsentation sind zwei verschiedene Dinge, die nur meistens dieselbe Person hat.

Rolle Was sie darf
Moderator/in Teilnehmende stummschalten, entfernen und befördern, Rechte einschränken, Gruppenräume anlegen, aufzeichnen und die Konferenz beenden. Erkennbar am eckigen Namensfeld in der Liste.
Präsentator/in Bestimmt, was in der Mitte zu sehen ist: Folien, Bildschirm, Umfrage, Video. Es gibt immer genau eine präsentierende Person.
Zuschauer/in Sprechen, Kamera einschalten, chatten, Hand heben und reagieren. Die Bedienleiste ist kürzer, Aufnahme und Verwaltung fehlen.

Derselbe Raum aus der Sicht einer Teilnehmerin: in der Bedienleiste fehlen das Pluszeichen und die Schaltfläche zum Teilen des Bildschirms, oben fehlt die Beschriftung der Aufnahmetaste

Ein Klick auf einen Namen in der Teilnehmerliste öffnet das Menü zu dieser Person. Als Moderator/in finden Sie dort Privaten Chat starten, Präsentationsrechte geben, Moderationsrechte vergeben, Zugriff auf Whiteboard erlauben und Teilnehmer entfernen.

Mikrofon, Kamera und Bildschirm

In der Mitte der unteren Leiste liegen die drei Schaltflächen, mit denen Sie sich einbringen.

Achtung: Beim Teilen des ganzen Bildschirms sehen alle jede Benachrichtigung, die aufpoppt, und jeden Dateinamen auf dem Schreibtisch. Teilen Sie im Zweifel nur das eine Fenster, das gezeigt werden soll.

Rechts daneben liegen Reaktionen für ein kurzes Zeichen ohne Wortmeldung und Hand heben. Eine gehobene Hand erscheint in der Teilnehmerliste und bleibt dort stehen, bis sie gesenkt wird.

Chat und geteilte Notizen

Der Gemeinsame Chat ist für alle sichtbar. Über die drei Punkte am Kopf des Chats stehen Speichern, Kopieren und Löschen bereit. Löschen entfernt den Verlauf für alle und ist nicht rückgängig zu machen.

Einen privaten Chat starten Sie über den Namen in der Teilnehmerliste. Er erscheint danach unter Nachrichten als eigener Eintrag neben dem gemeinsamen Chat.

Hinweis: Private Chats sind für Sie nicht einsehbar und werden in der Aufzeichnung nicht festgehalten. Wenn das im Unterricht stört, schalten Sie sie beim Anlegen der Aktivität unter Einstellungen sperren ab.

Die Geteilten Notizen sind ein Textfeld, in dem alle gleichzeitig schreiben. Der Inhalt lässt sich als HTML-, Text- oder ODF-Datei herunterladen. Für ein gemeinsames Protokoll reicht das. Beachten Sie, dass die Notizen mit dem Ende der Konferenz verloren sind, wenn sie niemand herunterlädt.

Was Sie in den Raum bringen

Das blaue Pluszeichen unten links öffnet das Menü Aktionen. Es gibt es nur für die präsentierende Person.

Geöffnetes Menü Aktionen mit den Einträgen Präsentationen hochladen/verwalten, Quiz/Umfrage starten, Externes Video teilen, Kurzzeitwecker/Stoppuhr aktivieren, Kamera als Inhalt teilen und Wähle zufälligen Teilnehmer

Hinweis: Laden Sie Ihre Folien vor dem Termin hoch. Die Umrechnung in Folien braucht Zeit, und in dieser Zeit warten alle.

Teilnehmende verwalten und Gruppenräume

Das Zahnrad über der Teilnehmerliste öffnet die Verwaltung. Sie steht nur Moderator/innen offen.

Geöffnetes Menü über der Teilnehmerliste mit den Einträgen Automatische Stummschaltung neuer Teilnehmer, Alle stumm schalten bis auf die Person die präsentiert, Rechte der Zuschauenden einschränken, Gastzugang regeln, Teilnehmernamen speichern, Alle Reaktionen löschen, Gruppenräume erstellen und Lernanalyse-Dashboard

Achtung: Gruppenräume werden nicht aufgezeichnet, und was dort im Chat steht, ist nach dem Schließen weg. Ergebnisse gehören also in die geteilten Notizen des Hauptraums oder in eine Moodle-Aktivität.

Aufzeichnen

Ist beim Anlegen Das Meeting kann aufgezeichnet werden gesetzt, steht oben die Schaltfläche Aufzeichnung starten. Ein Klick beginnt den Mitschnitt, ein weiterer hält ihn an. Der laufende Mitschnitt ist an einem roten Punkt und der mitlaufenden Zeit zu erkennen.

Sagen Sie den Beginn an, bevor Sie klicken. Nach dem Ende der Konferenz bereitet der Server die Aufzeichnung auf und stellt sie auf der Aktivitätsseite unter Aufzeichnungen bereit. Das dauert in der Regel länger als die Konferenz selbst gedauert hat.

Wenn niemand Sie hört

Tonprobleme sind der häufigste Grund, warum eine Konferenz nicht in Gang kommt. Gehen Sie die Punkte in dieser Reihenfolge durch, sie ist nach Häufigkeit sortiert.

  1. Sind Sie stumm geschaltet? Das Mikrofonsymbol in der Bedienleiste ist dann durchgestrichen. Ein Klick darauf schaltet es an.
  2. Hat das Gerät selbst einen Schalter? Viele Headsets haben eine Stummtaste am Kabel, manche Laptops eine Taste mit Leuchtpunkt.
  3. Steckt es und ist es das richtige Gerät? Öffnen Sie über den Pfeil neben dem Mikrofonsymbol die Audio-Einstellungen und prüfen Sie, was unter Mikrofon ausgewählt ist. Nach dem Einstecken eines Headsets bleibt oft das eingebaute Mikrofon eingestellt.
  4. Schlägt der Balken aus? Sprechen Sie in das Gerät und sehen Sie auf Lautstärke. Bewegt sich nichts, kommt kein Ton am Browser an, und die Ursache liegt außerhalb von BigBlueButton.
  5. Kennt das Betriebssystem das Gerät? Prüfen Sie in den Systemeinstellungen unter Ton, ob das Mikrofon aufgeführt ist und ausschlägt. Wenn nicht, hilft ein anderer Anschluss oder ein Neustart.
  6. Darf der Browser auf das Mikrofon zugreifen? Unter Windows und macOS gibt es dafür eine eigene Freigabe in den Datenschutzeinstellungen des Systems. Fehlt sie, bleibt es still, obwohl das Gerät funktioniert.
  7. Darf diese Seite auf das Mikrofon zugreifen? Links in der Adresszeile sitzt ein Symbol, das die Berechtigungen der Seite zeigt. Ein einmal gegebenes Blockieren merkt sich der Browser dauerhaft.
  8. Hört die Gegenseite überhaupt etwas? Wenn nur eine Person Sie nicht hört, liegt es an deren Lautsprecher. Fragen Sie im Chat nach, das klärt sich in zwei Sätzen.

Für den umgekehrten Fall, dass Sie niemanden hören, gilt dieselbe Liste mit Lautsprecher statt Mikrofon. Der Link Lautsprecher testen in den Audio-Einstellungen spielt einen Ton ab.

Hinweis: Pfeifen und Echo entstehen fast immer dadurch, dass jemand ohne Kopfhörer teilnimmt und sein Mikrofon den eigenen Lautsprecher aufnimmt. Kopfhörer lösen das Problem vollständig, das Herunterdrehen der Lautstärke nur halb.

Tipps

Kommunizieren

Forum

Moodle-Symbol der Aktivität ForumMit der Aktivität Forum tauschen sich Lehrende und Teilnehmende zeitversetzt schriftlich aus, z. B. für Fragen zum Kurs, Diskussionen zu einem Thema oder Ankündigungen.

Forum anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Aktivitäten Forum auswählen.
  4. Forumsname eingeben, bei Bedarf eine Beschreibung ergänzen.
  5. Unter Forumstyp die passende Variante wählen (siehe unten).
  6. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Einstellungsabschnitt „Allgemeines“ eines Forums mit den Feldern Forumsname, Beschreibung im Texteditor, dem Kästchen „Beschreibung im Kurs zeigen“ und dem Auswahlfeld Forumstyp auf „Standardforum“

Forumstypen

Forumstyp Verwendung
Diskussion zu einzelnem Thema Ein vorgegebenes Thema, alle antworten darauf. Neue Themen sind nicht möglich.
Frage-Antwort-Forum Teilnehmende sehen fremde Beiträge erst, wenn sie selbst geantwortet haben.
Jede Person darf genau ein Thema anlegen Jede Person startet ein eigenes Thema, z. B. zur Vorstellung oder für Arbeitsergebnisse.
Standardforum Standardfall: Alle dürfen beliebig viele Themen starten und auf alle Beiträge antworten.
Standardforum in blog-ähnlicher Anzeige Wie das Standardforum, der erste Beitrag eines Themas wird jedoch vollständig angezeigt.

Themenliste eines Standardforums mit Suchfeld, der Schaltfläche „Neues Thema hinzufügen“ und einer Tabelle aus den Spalten Thema, Begonnen von, Letzter Beitrag, Antworten und Abonnieren

Beitrag schreiben

  1. Forum im Kurs anklicken.
  2. Neues Thema hinzufügen wählen oder ein vorhandenes Thema öffnen und auf Antworten klicken.
  3. Betreff und Mitteilung eingeben.
  4. Auf Beitrag absenden klicken.

Formular „Neues Thema“ mit dem Pflichtfeld Betreff und dem Editorfeld Mitteilung

Hinweis: Nach dem Absenden bleiben Beiträge 30 Minuten lang bearbeitbar. Erst danach werden sie an die Abonnent/innen verschickt.

Wichtige Einstellungen

Einstellungsabschnitt „Abonnement und Tracking“ mit den Auswahlfeldern Abonnement und Forumstracking, beide auf „Optional“

Tipps

Material bereitstellen

Material bereitstellen

Buch

Moodle-Symbol der Aktivität BuchMit dem Arbeitsmaterial Buch stellen Sie längere Inhalte auf mehreren Seiten bereit, gegliedert in Kapitel und Unterkapitel, statt alles in eine einzige, endlos lange Textseite zu packen. Für einen kurzen Text genügt weiterhin die Textseite. Sollen Teilnehmende selbst schreiben, nehmen Sie ein Wiki.

Buch anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Arbeitsmaterial Buch auswählen.
  4. Name eingeben. Dieser Text erscheint als Link auf der Kursseite.
  5. Im Abschnitt Darstellung die Kapitelgliederung wählen (siehe unten).
  6. Mit Speichern und anzeigen abschließen. Moodle öffnet sofort das Formular für das erste Kapitel. Ein Buch ohne Kapitel gibt es nicht.

Kapitel anlegen und verwalten

  1. Überschrift für das Kapitel eingeben.
  2. Bei einem untergeordneten Kapitel Unterkapitel ankreuzen. Beim allerersten Kapitel ist das Feld gesperrt: Nur verfügbar, sobald das erste Kapitel angelegt ist.
  3. Im Feld Inhalte den Text schreiben, mit Bildern, Tabellen und eingebetteten Videos wie in jedem Moodle-Editor.
  4. Mit Änderungen speichern abschließen.

Formular „Kapitel hinzufügen“ mit dem Pflichtfeld Überschrift, dem gesperrten Kästchen Unterkapitel samt Hinweis „(Nur verfügbar, sobald das erste Kapitel angelegt ist)“ und dem Editorfeld Inhalte

Alle weiteren Kapitel entstehen über das Inhaltsverzeichnis, das rechts neben dem Buch steht. Schalten Sie dafür Bearbeiten ein. Dann erscheinen hinter jedem Eintrag Symbole:

Block „Inhaltsverzeichnis“ im Bearbeiten-Modus: sieben nummerierte Einträge, zwei davon eingerückt als Unterkapitel, hinter jedem Eintrag die Symbole für Verschieben, Bearbeiten, Löschen, Verbergen und Hinzufügen

Hinweis: Ein Buch kennt genau zwei Ebenen: Kapitel und Unterkapitel. Ein Unterkapitel lässt sich nicht noch einmal unterteilen. Wer feiner gliedern muss, arbeitet innerhalb des Kapiteltextes mit Überschriften aus dem Editor.

Achtung: Wird ein Kapitel gelöscht oder verborgen, trifft das seine Unterkapitel mit. Moodle fragt vor dem Löschen nach und nennt die Zahl der betroffenen Unterkapitel. Rückgängig machen lässt sich der Schritt danach nicht.

Kapitelgliederung

Die Einstellung Kapitelgliederung im Abschnitt Darstellung bestimmt, wie Moodle die Überschriften im Inhaltsverzeichnis und über dem Kapiteltext auszeichnet:

Option Wirkung
Keine Keine automatische Nummerierung. Sinnvoll, wenn Sie eigene Zählungen wie „A“, „A.1“ in die Überschriften schreiben.
Zahlen Durchnummeriert als 1, 1.1, 1.2, 2 … Der übersichtlichste Fall für Skripte und Handreichungen.
Punkte Unterkapitel werden eingerückt und mit einem Punkt markiert.
Eingerückt Unterkapitel werden nur eingerückt, ohne Zeichen davor.

Einstellungsabschnitt „Darstellung“ mit dem Auswahlfeld Kapitelgliederung auf „Zahlen“ und dem Kästchen „Eigene Überschriften“

Sicht der Teilnehmenden

Buch aus Sicht einer Teilnehmerin: links der Text des ersten Kapitels mit der Pfeilschaltfläche zum nächsten Kapitel, rechts der Block „Inhaltsverzeichnis“ mit allen Kapiteln und Unterkapiteln

Wichtige Einstellungen

Tipps

Material bereitstellen

Datei

Moodle-Symbol der Aktivität DateiMit dem Arbeitsmaterial Datei stellen Sie eine einzelne Datei im Kurs bereit, z. B. ein PDF-Skript, eine Präsentation oder ein Arbeitsblatt.

Datei anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Arbeitsmaterial Datei auswählen.
  4. Name eingeben. Dieser Text erscheint als Link auf der Kursseite.
  5. Unter Dateien auswählen die Datei per Maus in das Feld ziehen oder über das Dateiauswahl-Symbol hochladen.
  6. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Schneller geht es per Drag-and-drop: Ziehen Sie die Datei bei eingeschaltetem Bearbeiten-Modus direkt aus dem Dateimanager auf die Kursseite. Moodle legt das Material automatisch an und übernimmt den Dateinamen.

Formularzeile „Dateien auswählen“ mit dem Ablagefeld, den Schaltflächen zum Hochladen und Herunterladen und der bereits hochgeladenen PDF-Datei

Anzeigeverhalten

Die Einstellung Anzeigen im Abschnitt Darstellung steuert, was beim Klick passiert:

Option Wirkung
Automatisch Moodle entscheidet anhand des Dateityps. Der Standardfall.
Einbetten Die Datei erscheint innerhalb der Moodle-Seite, umgeben von der Kursnavigation.
Öffnen Die Datei wird direkt im Browserfenster angezeigt, ohne Moodle-Rahmen.
Download erzwingen Es öffnet sich sofort der Speichern-Dialog.
Als Popup-Fenster Die Datei öffnet sich in einem neuen Fenster.

Einstellungsabschnitt „Darstellung“ mit dem Auswahlfeld Anzeigen auf „Automatisch“ und den Kästchen Größe anzeigen, Typ anzeigen, Datum anzeigen und Beschreibung anzeigen

Wichtige Einstellungen

Datei austauschen

  1. Menü Bearbeiten an der Datei → Einstellungen bearbeiten.
  2. Unter Dateien auswählen die alte Datei anklicken und Löschen wählen.
  3. Die neue Datei hochladen und speichern.

Fenster einer angeklickten Datei mit dem Titel „Bearbeiten merkblatt-zitieren.pdf“, den Schaltflächen Herunterladen und Löschen, den Feldern Name, Autor/in, Lizenz wählen und Pfad sowie Angaben zu Änderungsdatum und Größe

Tipps

Material bereitstellen

Link / URL

Moodle-Symbol der Aktivität Link/URLMit dem Arbeitsmaterial Link/URL verweisen Sie auf eine Webseite außerhalb von Moodle, z. B. auf ein Video, ein Online-Werkzeug oder eine Fachdatenbank.

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Arbeitsmaterial Link/URL auswählen.
  4. Name eingeben. Dieser Text erscheint als Link auf der Kursseite.
  5. Unter Externe URL die vollständige Adresse einfügen, einschließlich https://.
  6. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Schneller geht es per Drag-and-drop: Ziehen Sie einen Link bei eingeschaltetem Bearbeiten-Modus direkt aus der Adresszeile Ihres Browsers auf die Kursseite.

Einstellungsabschnitt „Allgemeines“ eines Links mit dem Feld Name, dem Pflichtfeld „Externe URL“ samt Schaltfläche „Link wählen…“ und dem Editorfeld Beschreibung

Anzeigeverhalten

Die Einstellung Anzeigen im Abschnitt Darstellung steuert, wie die Seite geöffnet wird:

Option Wirkung
Automatisch Moodle entscheidet selbst. Der Standardfall.
Einbetten Die Seite erscheint innerhalb der Moodle-Seite, umgeben von der Kursnavigation.
Öffnen Die Seite ersetzt die Moodle-Ansicht im selben Tab.
Als Popup-Fenster Die Seite öffnet sich in einem neuen Fenster.

Achtung: Einbetten funktioniert nicht bei allen Seiten. Viele Anbieter verbieten die Anzeige im Rahmen fremder Seiten, dann bleibt der Bereich leer. Prüfen Sie das Ergebnis nach dem Speichern und weichen Sie im Zweifel auf Als Popup-Fenster aus.

Einstellungsabschnitt „Darstellung“ mit dem Auswahlfeld Anzeigen auf „Automatisch“ und dem Kästchen „Beschreibung anzeigen“

Wichtige Einstellungen

Tipps

Material bereitstellen

Text-/Medienfeld

Moodle-Symbol der Aktivität Text- und MedienfeldMit dem Arbeitsmaterial Text- und Medienfeld platzieren Sie Text, Bilder oder Videos direkt auf der Kursseite, ohne dass Teilnehmende etwas anklicken müssen. Es dient vor allem der Gliederung.

Text- und Medienfeld anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Arbeitsmaterial Text- und Medienfeld auswählen.
  4. Im Feld Text den Inhalt eingeben.
  5. Mit Speichern und zum Kurs abschließen.

Besonderheit: Das Text- und Medienfeld hat keinen Namen und keinen eigenen Link. Der komplette Inhalt steht direkt auf der Kursseite. Das Feld Titel im Kursindex ist optional und legt nur fest, unter welcher Bezeichnung das Feld im Kursindex links erscheint.

Einstellungsabschnitt „Allgemein“ eines Text- und Medienfelds mit dem Feld „Titel im Kursindex“ und dem Editorfeld Text, in dem eine Überschrift und ein Absatz stehen

Typische Einsätze

Ein Text- und Medienfeld auf der Kursseite: eine fett gesetzte Zwischenüberschrift und ein Satz Erläuterung, ohne Link und ohne Symbol

Tipps

Material bereitstellen

Textseite

Moodle-Symbol der Aktivität TextseiteMit dem Arbeitsmaterial Textseite erstellen Sie eine Seite direkt in Moodle, mit Text, Bildern, Tabellen und eingebetteten Videos. Ideal für Einführungen, Arbeitsaufträge oder Materialsammlungen.

Textseite anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Arbeitsmaterial Textseite auswählen.
  4. Name eingeben. Dieser Text erscheint als Link auf der Kursseite.
  5. Im Abschnitt Inhalt das Feld Seiteninhalt füllen. Der Editor bietet Formatierung, Listen, Tabellen, Links und Bilder.
  6. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Zwei Textfelder, zwei Zwecke: Beschreibung ist der Kurztext für die Kursseite. Seiteninhalt ist der eigentliche Inhalt, den Teilnehmende nach dem Klick sehen. Verwechseln Sie die beiden nicht. Die Beschreibung darf ruhig leer bleiben.

Einstellungsabschnitt „Inhalt“ mit dem Editorfeld Seiteninhalt, in dem eine Überschrift und mehrere Absätze stehen

Welches Material wofür?

Material Wann sinnvoll
Textseite Längerer Inhalt, der eine eigene Seite verdient. Die Kursseite bleibt aufgeräumt.
Text- und Medienfeld Kurzer Text direkt auf der Kursseite, z. B. eine Zwischenüberschrift.
Datei Fertiges Dokument, das heruntergeladen oder gedruckt werden soll.

Bilder und Videos einfügen

Fertige Textseite aus Sicht einer Teilnehmerin mit mehreren Überschriften, einer nummerierten Liste, kursiven Titeln, einem Link und der Zeile „Zuletzt geändert“ am Fuß

Wichtige Einstellungen

Einstellungsabschnitt „Darstellung“ einer Textseite mit den Kästchen für die Anzeige der Beschreibung und des Zeitpunkts der letzten Bearbeitung

Tipps

Material bereitstellen

Universelles Textfeld

Moodle-Symbol des Arbeitsmaterials Universelles TextfeldMit dem Arbeitsmaterial Universelles Textfeld stellen Sie Inhalte direkt auf der Kursseite dar, wahlweise als Akkordeon, Kachelgitter, Bilderkarussell oder eingeklappten Text. Es ist die gestaltete Variante des Text- und Medienfelds: gleicher Platz auf der Kursseite, aber mit Darstellungsformen, die viel Inhalt zusammenfassen, ohne die Seite zu verlängern.

Universelles Textfeld anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Arbeitsmaterial Universelles Textfeld auswählen.
  4. Name eingeben.
  5. Unter Textfeldtyp die Auswahlliste öffnen und einen Typ wählen. Zu jedem Eintrag steht eine kurze Erläuterung daneben.
  6. Optional unter Beschreibung einen einleitenden Text erfassen.
  7. Mit Speichern und Inhalt bearbeiten abschließen. Der eigentliche Inhalt entsteht auf der Folgeseite.

Hinweis: Der Name erscheint nicht auf der Kursseite. Er dient der Wiedererkennung im Kursindex und in Auswahllisten, etwa bei den Voraussetzungen anderer Aktivitäten. Wählen Sie ihn trotzdem sprechend, z. B. „Einstieg Woche 1“ statt „Textfeld 3“.

Einstellungsabschnitt „Allgemein“ eines universellen Textfelds mit dem Pflichtfeld Name, dem Editorfeld Beschreibung, dem Auswahlfeld Textfeldtyp auf „Eingeklappter Text“ und der Erläuterung, die zu diesem Typ daneben erscheint

Die Textfeldtypen

Der Textfeldtyp legt fest, wie der Inhalt aussieht. Jeder Typ hat eine eigene Konfigurationsseite mit eigenen Feldern:

Typ Darstellung
Einfacher Text Zeigt nur den Beschreibungstext, ohne besondere Effekte. Entspricht dem Text- und Medienfeld.
Eingeklappter Text Ein Titel dient als Schalter. Der Text erscheint erst nach dem Klick, wahlweise aufgeklappt oder in einem modalen Dialog.
Akkordeon Mehrere Segmente untereinander, die sich einzeln aufklappen lassen. Standardmäßig ist immer nur eines geöffnet.
Gitter Kacheln mit Bild und Titel in mehreren Spalten. Ein Klick öffnet einen Dialog mit dem Inhalt oder führt zu einer hinterlegten URL.
Karussell Eine Diashow aus Bildern mit Beschriftung, die automatisch weiterläuft.
Bilderleinwand Bilder werden frei auf einer Leinwand positioniert, wahlweise über einem Hintergrundbild. Jedes Bild kann verlinkt sein.
Kurs-Teaser Kacheln zu ausgewählten Kursen als Gitter oder Karussell. Der Klick führt in den Kurs.
Themen-Teaser Zeigt die Abschnitte eines Kurses als Gitter oder Karussell, auch die eines anderen Kurses.

Inhalt bearbeiten

Name, Typ und Verfügbarkeit stehen im Einstellungsformular, die Inhalte dagegen auf einer eigenen Seite Inhalt ändern:

  1. Bei eingeschaltetem Bearbeiten-Modus über dem Textfeld auf Inhalt ändern klicken (der Link mit dem Stiftsymbol).
  2. Die typabhängigen Felder ausfüllen, je nach Typ etwa Titel, Inhalt, Bild und URL.
  3. Reicht die Zahl der Felder nicht, unten auf Element hinzufügen klicken. Je nach Typ heißt die Schaltfläche Segmente hinzufügen, Mehr Kacheln hinzufügen oder Weitere Bilder hinzufügen.
  4. Mit Änderungen speichern abschließen.

Die Einstellungen selbst ändern Sie wie bei jeder Aktivität über das Menü Bearbeiten → Einstellungen bearbeiten. Den Typ wechseln Sie auf der Seite Inhalt ändern über Inhaltstyp wechseln.

Achtung: Nach einem Wechsel des Inhaltstyps beginnt die Konfiguration von vorn. Die Elemente des vorherigen Typs werden nicht übernommen. Legen Sie sich vorher fest, welche Darstellung Sie brauchen.

Seite „Inhalt ändern“ eines universellen Textfelds vom Typ „Eingeklappter Text“: oben die Schaltfläche zum Wechseln des Inhaltstyps, darunter der Abschnitt „Inhalt ändern“ mit dem Editorfeld Beschreibung und der Abschnitt „Eingeklappter Text“ mit den Feldern Titel, Textfilter anwenden, Darstellung und Animation anwenden

Sicht der Teilnehmenden

Teilnehmende sehen den Inhalt unmittelbar im Kursabschnitt. Es gibt keinen Link und keine Unterseite. Geklickt wird nur innerhalb des Textfelds, um ein Segment aufzuklappen oder eine Kachel zu öffnen. Im Kursindex links steht der Name des Textfelds, sodass sich der Abschnitt gezielt anspringen lässt.

Ein universelles Textfeld vom Typ „Eingeklappter Text“ auf der Kursseite, aufgeklappt: der Titel als Schalter mit Pfeilsymbol und darunter der Text

Wichtige Einstellungen

Tipps

Material bereitstellen

Verzeichnis

Moodle-Symbol des Arbeitsmaterials VerzeichnisMit dem Arbeitsmaterial Verzeichnis stellen Sie mehrere Dateien gebündelt bereit, etwa alle Arbeitsblätter einer Unterrichtsreihe. Auf der Kursseite steht dann ein Eintrag statt zehn.

Verzeichnis anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Arbeitsmaterial Verzeichnis auswählen.
  4. Unter Name eine Bezeichnung eingeben, z. B. „Arbeitsblätter zur Textanalyse“.
  5. Im Abschnitt Inhalt die Dateien in das Feld Dateien ziehen oder über das Symbol Datei hinzufügen hochladen.
  6. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Abschnitt „Inhalt“ des Formulars mit dem Dateibereich, drei PDF-Dateien darin und den Feldern Verzeichnisinhalt anzeigen, Unterverzeichnisse aufgeklappt anzeigen, Taste „Verzeichnis herunterladen“ anzeigen und Herunterladen von Dateien erzwingen

Hinweis: Sie können mehrere Dateien auf einmal in das Feld ziehen. Eine ZIP-Datei wird beim Ablegen nicht automatisch entpackt: Klicken Sie sie nach dem Hochladen an und wählen Sie Entpacken, wenn Sie die einzelnen Dateien haben möchten.

Unterverzeichnisse anlegen

Ab etwa einem Dutzend Dateien lohnt sich eine Gliederung.

  1. Im Dateibereich auf das Symbol Verzeichnis erstellen klicken.
  2. Einen Namen für das Unterverzeichnis eingeben und bestätigen.
  3. Das Unterverzeichnis anklicken und die Dateien dort hineinziehen. Vorhandene Dateien lassen sich auch später noch hineinschieben.

Ob die Unterverzeichnisse beim Öffnen bereits offen stehen, entscheidet der Haken Unterverzeichnisse aufgeklappt anzeigen. Bei wenigen Ordnern ist das bequem, bei vielen wird die Seite unübersichtlich.

Dateien später ändern

Das Verzeichnis öffnen und auf Bearbeiten klicken. Sie landen im selben Dateibereich wie beim Anlegen und können Dateien ergänzen, umbenennen oder löschen. Änderungen speichern schließt den Vorgang ab.

Geöffnetes Verzeichnis mit den Schaltflächen „Bearbeiten“ und „Verzeichnis herunterladen“ sowie drei PDF-Dateien in der Liste

Anzeige im Kurs

Das Feld Verzeichnisinhalt anzeigen bestimmt, wo der Inhalt erscheint.

Einstellung Wirkung
Auf separater Seite Auf der Kursseite steht nur der Name. Ein Klick öffnet die Dateiliste auf einer eigenen Seite. Die Voreinstellung und für die meisten Fälle die richtige Wahl.
Auf der Kursseite Die Dateiliste steht direkt im Kursabschnitt. Praktisch bei drei oder vier Dateien, bei mehr wird der Abschnitt lang.

Verzeichnis oder Datei?

Beide Arbeitsmaterialien stellen Dateien bereit, sie unterscheiden sich in der Menge.

Material Wann es passt
Datei Ein einzelnes Dokument, das für sich steht und einen eigenen Namen auf der Kursseite verdient, etwa das Merkblatt zum Zitieren.
Verzeichnis Mehrere zusammengehörige Dateien, die als Paket gedacht sind, etwa alle Arbeitsblätter einer Reihe. Sie lassen sich außerdem gemeinsam herunterladen.

Wichtige Einstellungen

Tipps

Meinungen und Stimmungen abfragen

Meinungen und Stimmungen abfragen

Abstimmung

Moodle-Symbol der Aktivität AbstimmungMit der Aktivität Abstimmung stellen Sie eine einzelne Frage mit vorgegebenen Antwortoptionen, z. B. zur Terminfindung, zur Themenwahl oder für eine schnelle Meinungsabfrage.

Abstimmung anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Aktivitäten Abstimmung auswählen.
  4. Name der Abstimmung eingeben und unter Beschreibung die Frage formulieren.
  5. Im Abschnitt Optionen die Antwortmöglichkeiten in die Felder Option 1, Option 2 usw. eintragen.
  6. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Hinweis: Es stehen zunächst fünf Optionsfelder bereit. Mit 3 Feld(er) zum Formular hinzufügen unterhalb der Felder ergänzen Sie weitere. Leere Felder werden ignoriert.

Einstellungsabschnitt „Optionen“ mit den Auswahlfeldern „Änderung der Auswahl erlauben“, „Mehr als eine Auswahl erlauben“ und „Anzahl der Antworten bei den Abstimmungsoptionen beschränken“, darunter die Felder Option 1 bis Option 5 und die Schaltfläche „3 Feld(er) zum Formular hinzufügen“

Ergebnisse freigeben

Einstellung „Ergebnisse veröffentlichen“ Wirkung
Keine Ergebnisse veröffentlichen Nur Sie sehen die Antworten. Geeignet für Terminabfragen ohne Gruppendruck.
Nach eigener Stimmabgabe Teilnehmende sehen die Ergebnisse erst, wenn sie selbst abgestimmt haben.
Nach Abstimmungsende Ergebnisse erscheinen erst nach dem unter Antworten zulassen bis gesetzten Termin.
Ergebnisse immer zeigen Der Zwischenstand ist jederzeit sichtbar. Beeinflusst erfahrungsgemäß das Abstimmverhalten.

Zusätzlich legen Sie unter Ergebnisse anonym darstellen fest, ob Teilnehmende Ergebnisse ohne Namen oder Ergebnisse mit Namen sehen.

Einstellungsabschnitt „Ergebnisse“ mit „Ergebnisse veröffentlichen“ auf „Nach Abstimmungsende“, „Ergebnisse anonym darstellen“ auf „Ergebnisse mit Namen“ und „Teilnehmer/innen ohne Antwort anzeigen“ auf „Ja“

Abstimmen (Sicht der Teilnehmenden)

  1. Abstimmung im Kurs anklicken.
  2. Gewünschte Option auswählen.
  3. Auf Meine Auswahl speichern klicken.

Ist Änderung der Auswahl erlauben aktiviert, erscheint danach zusätzlich die Schaltfläche Meine Auswahl löschen.

Abstimmung aus Sicht einer Teilnehmerin: der Hinweis, dass die Ergebnisse nach Abschluss veröffentlicht werden, darunter drei Optionen als Auswahlknöpfe mit der zweiten ausgewählt sowie die Schaltflächen „Meine Auswahl speichern“ und „Meine Auswahl löschen“

Ergebnisse ansehen

  1. Abstimmung im Kurs anklicken.
  2. Oben den Reiter Antworten öffnen.
  3. Die Übersicht zeigt pro Option, wer wie abgestimmt hat. Unterhalb der Tabelle stehen Als Excel-Datei herunterladen, Als OpenDocument herunterladen und Als Textdatei herunterladen bereit.

Seite „Antworten“ mit einer Spalte je Abstimmungsoption: Kopfzeile, Zeile „Anzahl der Antworten“ und darunter die Namen der Teilnehmenden mit dieser Auswahl, dazu die Schaltflächen zum Herunterladen

Wichtige Einstellungen

Tipps

Meinungen und Stimmungen abfragen

Befragung

Moodle-Symbol der Aktivität BefragungMit der Aktivität Befragung stellen Sie einen eigenen Fragebogen aus beliebig vielen Fragen zusammen, etwa zu Lerngewohnheiten, zur Zufriedenheit mit einer Unterrichtsreihe oder zur Vorbereitung eines Projekts.

Für eine einzelne Frage genügt die Aktivität Abstimmung, für einen einfachen Rückmeldebogen die Aktivität Feedback. Die Befragung geht darüber hinaus: mehr Fragetypen, mehrere Seiten, Fragen, die von früheren Antworten abhängen, und eine eigene Auswertung.

Befragung anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Aktivitäten Befragung auswählen.
  4. Unter Name eine Bezeichnung eingeben und unter Beschreibung erklären, worum es geht und was mit den Antworten geschieht.
  5. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Damit steht der Mantelbogen, also die leere Hülle. Die Fragen kommen im zweiten Schritt dazu.

Fragen hinzufügen

  1. Befragung öffnen und den Reiter Fragen anklicken.
  2. Im Abschnitt Fragen hinzufügen den gewünschten Fragetyp aus der Liste wählen.
  3. Auf Ausgewählten Fragetyp hinzufügen klicken.
  4. Unter Name der Frage ein kurzes Stichwort eintragen. Es dient nur der Übersicht und erscheint in der Auswertung als Spaltenkopf.
  5. Bei Ausfüllen erforderlich zwischen Ja und Nein wählen.
  6. Unter Fragetext die Frage formulieren.
  7. Bei Fragen mit Auswahl unter Mögliche Antworten je Zeile eine Antwort eintragen.
  8. Mit Änderungen speichern abschließen.

Abschnitt „Fragen hinzufügen“ mit der Auswahlliste der Fragetypen und der Schaltfläche „Ausgewählten Fragetyp hinzufügen“

Formular „Radio Buttons-Frage hinzufügen“ mit Name der Frage, Ausfüllen erforderlich, Anordnung der Radio-Buttons, Fragetext im Editor und dem Feld Mögliche Antworten

Für jede weitere Frage wiederholen Sie den Vorgang. Der Fragebogen wächst dabei von oben nach unten.

Fragetypen

Fragetyp Wozu er dient
Ja/Nein Zwei Antwortmöglichkeiten. Schnell zu beantworten und eindeutig auszuwerten.
Radio Buttons Genau eine Antwort aus mehreren. Unter Anordnung der Radio-Buttons stehen Senkrecht und Waagerecht zur Wahl.
Checkboxen Mehrere Antworten gleichzeitig, etwa „Was trifft auf Sie zu?“.
Dropdown-Feld Wie Radio Buttons, aber platzsparend als Klappliste. Sinnvoll bei vielen Antwortmöglichkeiten.
Bewertung (Skala 1 .. 5) Mehrere Aussagen auf einer gemeinsamen Skala einschätzen lassen.
Textfeld und Texteingabebereich Freie Antworten, einzeilig oder mehrzeilig. Aufwendig auszuwerten, deshalb sparsam einsetzen.
Numerisch, Datum, Schieberegler Zahl, Kalenderdatum oder Wert auf einem Regler.
Beschriftung Keine Frage, sondern Text im Fragebogen. Für Zwischenüberschriften und erklärende Hinweise.
--- Seitenumbruch --- Teilt den Fragebogen auf mehrere Seiten auf. Nötig, wenn spätere Fragen von früheren abhängen sollen.

Fragen umsortieren und bearbeiten

Im Reiter Fragen listet der Abschnitt Fragen bearbeiten alle Fragen mit ihrer Position, dem Fragetyp in eckigen Klammern und dem Namen. Rechts neben der Position stehen die Symbole für die Bearbeitung:

Bei allen Fragetypen außer der Beschriftung kommt ein viertes Symbol dazu. Es zeigt an, ob die Frage beantwortet werden muss, und schaltet beim Anklicken zwischen Ausfüllen erforderlich und Antwort ist nicht erforderlich um, ohne dass Sie das Formular öffnen müssen.

Abschnitt „Fragen bearbeiten“ mit den Fragen in ihrer Reihenfolge, je Frage die Position, der Fragetyp in eckigen Klammern, der Name und die Symbole zum Verschieben, Bearbeiten und Löschen

Vorschau testen

Der Reiter Vorschau zeigt den Fragebogen so, wie ihn die Teilnehmenden sehen: mit Nummerierung, Pflichtkennzeichen und Seitenaufteilung. Antworten aus der Vorschau werden nicht gespeichert.

Vorschau der Befragung mit der Überschrift „Befragung wird als Vorschau angezeigt“ und den nummerierten Fragen samt Antwortmöglichkeiten

Achtung: Prüfen Sie den Fragebogen in der Vorschau, bevor die Befragung läuft. Solange noch niemand geantwortet hat, können Sie Fragen frei ändern, umsortieren und löschen. Danach kostet jede Änderung Antworten: eine gelöschte Frage nimmt die zugehörigen Antworten mit, und ein geänderter Fragetext macht die bereits gegebenen Antworten unvergleichbar.

Antworten auswerten

Sobald die erste Antwort vorliegt, erscheint der Reiter Alle Antworten anzeigen. Er bietet zwei Sichten:

Über Herunterladen geben Sie die Antworten als Datei aus, etwa für die Auswertung in einer Tabellenkalkulation. Der Reiter Ohne Antwort listet auf, wer noch nicht teilgenommen hat. Unter der Liste steht Ausgewählten Teilnehmer/innen eine Nachricht senden für die Erinnerung.

Auswertung der Befragung: die Reiter Zusammenfassung und Liste der Antworten, die Zahl der Antworten sowie je Frage eine Tabelle mit relativer und absoluter Häufigkeit

Hinweis: Steht Abgabetyp auf anonym, zeigt die Auswertung keine Namen. Die Zuordnung ist damit für Sie nicht mehr erkennbar, technisch bleibt sie in der Datenbank aber bestehen. Versprechen Sie also Vertraulichkeit, keine echte Anonymität.

Wichtige Einstellungen

Tipps

Meinungen und Stimmungen abfragen

Mootimeter

Moodle-Symbol der Aktivität MootimeterMit der Aktivität Mootimeter stellen Sie im Unterricht Fragen, die alle gleichzeitig am eigenen Gerät beantworten. Das Ergebnis erscheint sofort als Diagramm oder Wortwolke und lässt sich am Beamer gemeinsam ansehen.

Mootimeter anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Aktivitäten Mootimeter auswählen.
  4. Name und Beschreibung eingeben.
  5. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Die Aktivität ist danach noch leer. Die Fragen legen Sie erst in ihr selbst an, eine nach der anderen. Ein Mootimeter kann so alle Fragen einer Unterrichtsstunde aufnehmen.

Fragen hinzufügen

  1. Mootimeter im Kurs anklicken.
  2. Oben rechts Bearbeiten einschalten. Ohne Bearbeiten-Modus fehlen Pluszeichen und Einstellungsspalte.
  3. Links unter der Fragenleiste auf das orange Pluszeichen klicken.
  4. Den Fragetyp Umfrage, Quiz oder Wortwolke auswählen.
  5. In der Spalte daneben die Frage in das oberste Feld eintragen.
  6. Bei Umfrage und Quiz unter Antwortmöglichkeiten die beiden vorbereiteten Felder füllen und weitere mit Antwortmöglichkeit hinzufügen ergänzen. Beim Quiz das Kästchen vor der richtigen Antwort anhaken.

Einen Knopf zum Speichern gibt es nicht: Jede Eingabe wird sofort übernommen, die Vorschau rechts zeigt den aktuellen Stand. Jede Frage erscheint als Kachel in der Leiste links. Die Reihenfolge ändern Sie, indem Sie eine Kachel an dem Symbol mit den vier Pfeilen in ihrer Ecke verschieben. Gelöscht wird eine Frage über das Zahnrad im Kopf der Einstellungsspalte und Seite löschen.

Mootimeter im Bearbeiten-Modus: links die Fragenleiste mit vier Kacheln, die vierte schräg durchgestrichen, darunter das orange Pluszeichen. Daneben die Einstellungsspalte eines Quiz mit dem Fragefeld „Welche dieser Zahlen ist eine Primzahl?“, vier Antwortmöglichkeiten mit angehakter 29, den drei Knöpfen unter „Visualisierung“ und den Feldern unter „Einstellungen“. Rechts die Symbolleiste und die Vorschau der Frage mit grün markierter 29

Die drei Fragetypen

Fragetyp Wozu er dient
Umfrage Meinungsbild ohne richtige Antwort, z. B. „Wie sicher fühlen Sie sich beim Bruchrechnen?“. Das Ergebnis erscheint als Säulen-, Balken- oder Kreisdiagramm.
Quiz Wie die Umfrage, aber mit einer als richtig markierten Antwort. Diese Auflösung blenden Sie erst ein, wenn alle geantwortet haben.
Wortwolke Freie Eingabe von Begriffen oder kurzen Aussagen. Je öfter ein Begriff genannt wird, desto größer erscheint er. Gut für Einstiege und Brainstorming.

Ergebnis einer Wortwolke zum Stichwort Herbst: „Laub“ in größter Schrift, darum kleiner „Drachen“, „Kastanien“, „Kürbis“, „Nebel“, „Regen“ und weitere Begriffe, darüber die Symbolleiste

Frage und Ergebnis freigeben

Was Teilnehmende sehen, schalten Sie für jede Frage einzeln frei, und zwar in zwei Stufen: erst die Frage, später das Ergebnis. Eine neue Frage ist zunächst verborgen. Ihre Kachel ist dann schräg durchgestrichen, und Teilnehmende sehen sie gar nicht.

  1. Mootimeter im Kurs anklicken und Bearbeiten einschalten.
  2. Links die Kachel der Frage anklicken.
  3. Im Kopf der Einstellungsspalte auf das Auge klicken. Die Frage ist jetzt für Teilnehmende sichtbar und kann beantwortet werden.
  4. Sobald die Antworten da sind, in der Symbolleiste über der Vorschau auf das Diagrammsymbol klicken. Sie sehen das Ergebnis, die Teilnehmenden noch nicht.
  5. Soll auch die Klasse das Ergebnis am eigenen Gerät sehen, in der Symbolleiste auf das Auge klicken.
  6. Beim Quiz zum Schluss auf das Hakensymbol klicken, um die richtige Antwort grün zu markieren.
Symbol in der Symbolleiste Wirkung
Auge Erlaubt Teilnehmenden, das Ergebnis dieser Frage zu sehen. Ohne diese Freigabe erscheint bei ihnen nur der Hinweis, dass die Lehrkraft das Anzeigen erst erlauben muss. Ein zweiter Klick nimmt die Freigabe zurück.
Haken (nur Quiz) Markiert die richtige Antwort. Ab diesem Moment sind die Antwortmöglichkeiten gesperrt und der Knopf Antwort absenden verschwindet.
Papierkorb Löscht alle Antworten dieser Frage nach einer Rückfrage.
Tabelle Öffnet die Antwortenübersicht: wer wann was geantwortet hat, mit einem Papierkorb je Zeile für einzelne Antworten.
Diagramm Wechselt zum Ergebnis. In der Ergebnisansicht steht an seiner Stelle ein Stift, der zurück zur Frage führt.
Pfeile Schaltet in den Vollbildmodus, geeignet für den Beamer.

Symbolleiste über der Vorschau eines Quiz mit sechs runden Knöpfen: Auge, Haken, Papierkorb, Tabelle, nach einem Trennstrich Diagramm und Pfeile

Hinweis: Das Auge im Kopf der Einstellungsspalte gibt die Frage frei und ist nur im Bearbeiten-Modus zu sehen. Das Auge in der Symbolleiste gibt das Ergebnis frei. Wer beides verwechselt, zeigt der Klasse das Ergebnis, bevor sie antworten konnte.

Wenn schon Antworten da sind

Eine Frage bleibt auch nach den ersten Antworten bearbeitbar, mit drei Einschränkungen:

Achtung: Auch Ihre eigenen Testantworten zählen als Antworten. Wer eine Frage vor der Stunde ausprobiert, sperrt damit bereits den anonymen Modus und hat eine Stimme im Ergebnis. Testantworten deshalb vor der Stunde mit dem Papierkorb in der Symbolleiste löschen. Danach lässt sich auch der anonyme Modus wieder umstellen.

Antworten (Sicht der Teilnehmenden)

  1. Mootimeter im Kurs anklicken.
  2. Links in der Leiste die Kachel der Frage anklicken. Dort stehen nur die freigegebenen Fragen.
  3. Bei Umfrage und Quiz eine Antwort auswählen und auf Antwort absenden klicken. Bei der Wortwolke einen Begriff eintippen und mit der Eingabetaste oder Absenden abschicken.
  4. Über das Diagrammsymbol oben das Ergebnis ansehen, sofern die Lehrkraft es freigegeben hat.

Bei Umfrage und Quiz ersetzt ein erneutes Absenden die vorige Antwort, bis beim Quiz die Auflösung eingeblendet ist. Eigene Begriffe in der Wortwolke erscheinen über dem Eingabefeld und lassen sich dort mit dem Kreuz wieder entfernen.

Mootimeter aus Sicht einer Teilnehmerin: links drei Kacheln, rechts die Umfrage „Wie sicher fühlen Sie sich beim Bruchrechnen?“ mit vier Auswahlknöpfen, „Eher sicher“ gewählt, darunter der Knopf „Antwort absenden“ und der Hinweis „Sie können eine Antwort auswählen.“

Wichtige Einstellungen

Die Einstellungen stehen je Frage in der Einstellungsspalte, nicht im Formular der Aktivität. Dort gibt es nur Name und Beschreibung.

Tipps

Selbstständig lernen und üben

Selbstständig lernen und üben

H5P

Moodle-Symbol der Aktivität H5PMit der Aktivität H5P binden Sie interaktive Übungen in Ihren Kurs ein, z. B. ein Video mit eingeblendeten Fragen, einen Lückentext oder eine Multiple-Choice-Aufgabe. Die Teilnehmenden bearbeiten die Übung direkt im Kurs, und Sie sehen anschließend, wer wie abgeschnitten hat.

H5P-Inhalt anlegen

H5P entsteht in zwei Schritten. Zuerst bauen Sie den Inhalt im Inhaltsspeicher, danach binden Sie ihn als Aktivität in einen Kursabschnitt ein. Der Inhaltsspeicher gehört zum Kurs, nicht zur einzelnen Aktivität: Ein Inhalt, den Sie dort einmal angelegt haben, lässt sich in mehreren Aktivitäten verwenden.

  1. Im Kurs das Menü Mehr öffnen und Inhaltsspeicher wählen.
  2. Auf Hinzufügen klicken und aus der Liste einen Inhaltstyp auswählen.
  3. Den Inhalt ausfüllen. Das Feld Titel ist Pflicht, es erscheint später in den Berichten.
  4. Mit Speichern abschließen.
  5. Zurück in den Kurs wechseln, dort den Bearbeiten-Modus einschalten und im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  6. Im Reiter Aktivitäten H5P auswählen.
  7. Einen Namen vergeben und unter Paketdatei auf Datei hinzufügen klicken. Im Dateiwähler links Inhaltsspeicher auswählen und den eben angelegten Inhalt nehmen.
  8. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Hinweis: Sie können den Schritt über den Inhaltsspeicher überspringen und unter Paketdatei eine fertige .h5p-Datei hochladen, etwa eine, die Sie von einer Kollegin bekommen haben. Der Inhalt gehört dann aber nur zu dieser einen Aktivität und lässt sich nicht ohne Weiteres wiederverwenden.

Der Inhaltsspeicher des Kurses mit geöffnetem Menü „Hinzufügen“, das die Inhaltstypen Accordion, Advent Calendar, Agamotto, AR Scavenger, Arithmetic Quiz, Audio, Audio Recorder und Branching Scenario auflistet

Inhaltstypen

Zur Auswahl stehen über fünfzig Inhaltstypen. Welcher passt, hängt davon ab, was die Teilnehmenden tun sollen. Die folgende Auswahl ist nicht vollständig, sie zeigt die Bandbreite von der einzelnen Frage bis zum mehrseitigen Lernangebot:

Inhaltstyp Wofür
Interactive Video Ein Video, in das Sie an bestimmten Stellen Fragen, Erklärungen oder Links einblenden. Das Video kommt von YouTube oder als hochgeladene Datei.
Course Presentation Eine Folienstrecke, auf deren Folien Aufgaben, Bilder und Videos liegen. Geeignet, wenn Erklärung und Übung sich abwechseln sollen.
Interactive Book Mehrere Inhalte zu einem mehrseitigen Ganzen mit Inhaltsverzeichnis zusammengefasst.
Multiple Choice Eine Frage mit mehreren Antwortmöglichkeiten, einzeln oder mehrfach ankreuzbar.
Question Set Mehrere Fragen, die in einem Durchgang bearbeitet und zusammen ausgewertet werden.
Fill in the Blanks Lückentext. Die Lücken markieren Sie im Text mit Sternchen, also Berlin ist die Hauptstadt von *Deutschland*.
Drag the Words Vorgegebene Wörter werden in die passenden Lücken gezogen.
Mark the Words In einem Text werden bestimmte Wörter angeklickt, etwa alle Adjektive.
Drag and Drop Texte oder Bilder werden auf Flächen gezogen, zum Beispiel Beschriftungen auf eine Karte.
Image Hotspots Ein Bild mit anklickbaren Punkten, hinter denen Text, Bild oder Video liegt.
Dialog Cards Karteikarten mit Vorder- und Rückseite zum Abfragen von Vokabeln oder Begriffen.
Crossword Ein Kreuzworträtsel aus Begriffen und den zugehörigen Fragen.
Accordion Aufklappbare Abschnitte für längere Texte. Wird nicht bewertet.

Achtung: Die Inhaltstypen tragen englische Namen, auch wenn das Formular darunter deutsch ist. Suchen Sie in der Liste also nach Fill in the Blanks und nicht nach „Lückentext“.

Der Editor des Inhaltstyps „Fill in the Blanks“ mit den Feldern Titel, Aufgabenbeschreibung und Textblöcke. Im Textfeld steht als Platzhalter „Berlin ist die Hauptstadt von *Deutschland*.“

Welche Typen zur Auswahl stehen, richtet die Plattform selbst ein und hält sie aktuell. Vermissen Sie einen, wenden Sie sich an das Moodle-Team des LISA. Sie können einen fehlenden Inhaltstyp nicht selbst nachrüsten, auch nicht dadurch, dass Sie eine fremde .h5p-Datei hochladen.

Ergebnisse einsehen

Solange Versuchsverfolgung aktivieren auf Ja steht, hält Moodle fest, wer die Übung bearbeitet hat. Den Überblick finden Sie in der Aktivität unter dem Reiter Versuchsüberblick. Die Liste zeigt alle Teilnehmenden mit Datum, erreichter Punktzahl in Prozent und der Zahl ihrer Versuche. Wer noch nichts bearbeitet hat, steht mit leeren Feldern darin.

Der Versuchsüberblick mit den Spalten Vorname/Nachname, Datum, Punktzahl und Versuche. Die Punktzahlen reichen von 50 bis 100 Prozent, zwei Zeilen sind leer

Ein Klick auf Anzeigen öffnet die Versuche einer Person, ein weiterer auf Bericht anzeigen den einzelnen Versuch. Dort stehen Startdatum, Dauer, Ergebnis und Gesamtpunktzahl, darunter jede Frage mit den Spalten Auswahl, Richtige Antwort und Antwort. So sehen Sie, an welcher Frage es gehakt hat.

Hinweis: Nicht jeder Inhaltstyp meldet Ergebnisse. Ein Lückentext oder eine Multiple-Choice-Frage tun es, Typen wie Accordion oder Image Slider haben nichts zu melden. Bei solchen Inhalten bleibt der Versuchsüberblick leer, ohne dass etwas falsch eingestellt wäre.

Wichtige Einstellungen

Tipps

Selbstständig lernen und üben

Lektion

Moodle-Symbol der Aktivität LektionMit der Aktivität Lektion führen Sie Teilnehmende durch eine Folge von Inhalts- und Frageseiten. Der Weg kann sich je nach Antwort verzweigen. So entsteht selbstgesteuertes Lernen mit sofortiger Rückmeldung.

Lektion anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Aktivitäten Lektion auswählen.
  4. Name eingeben und unter Beschreibung das Lernziel formulieren.
  5. Mit Speichern und anzeigen abschließen. Die Lektion ist zunächst leer.

Seiten aufbauen

Nach dem Speichern fragt Moodle, womit Sie beginnen wollen. Sie haben zwei Bausteine:

Seitentyp Zweck
Inhaltsseite Vermittelt Inhalt und bietet Schaltflächen zum Weiterspringen. Über die Sprungziele steuern Sie den Weg durch die Lektion.
Frageseite Stellt eine Frage. Je nach Antwort springt die Lektion an unterschiedliche Stellen, etwa zurück zur Erklärung bei falscher Antwort.
  1. Auf Inhaltsseite einfügen oder Frageseite einfügen klicken.
  2. Seitentitel und Inhalt eingeben.
  3. Bei einer Inhaltsseite die Schaltflächen definieren: Beschriftung eintragen und darunter das Sprungziel wählen.
  4. Bei einer Frageseite zunächst den Fragetyp wählen, dann Antworten, Rückmeldungen und Sprungziele eintragen.
  5. Mit Speichern abschließen und die nächste Seite anlegen.

Zu den Sprungzielen: Nächste Seite und Diese Seite sind relative Ziele. Sie passen sich automatisch an, wenn Sie später Seiten umsortieren. Feste Seitentitel als Ziel bleiben dagegen fest verknüpft. Für einen einfachen linearen Ablauf reicht überall Nächste Seite.

Formular einer Inhaltsseite mit Seitentitel, Seiteninhalt im Texteditor, den Kästchen für horizontale Verzweigungstasten und Menüanzeige und darunter dem Block „Inhalt 1“ mit der Beschreibung der Schaltfläche und dem Auswahlfeld Sprung auf „Nächste Seite“

Struktur prüfen

Auf dem Reiter Lektion bearbeiten sehen Sie alle Seiten mit ihren Sprungzielen. Zwei Ansichten stehen zur Wahl:

Über Vorschau durchlaufen Sie die Lektion selbst, ohne dass ein Ergebnis gespeichert wird.

Reiter „Lektion bearbeiten“ in der Kurzform: eine Tabelle mit den Spalten Seitentitel, Seitentyp, Sprünge und Aktionen, in der sich Inhaltsseiten und Fragen abwechseln und die letzte Seite auf „Ende der Lektion“ springt

Erste Seite einer Lektion aus Sicht einer Teilnehmerin: Seitentitel, Erklärungstext, die Schaltfläche „Los geht es“ und darunter der Fortschrittsbalken mit dem Hinweis „Sie haben 0% der Lektion erledigt.“

Wichtige Einstellungen

Einstellungsabschnitt „Darstellung“ einer Lektion mit den Schaltern für Fortschrittsbalken und Inhaltsverzeichnis

Tipps

Selbstständig lernen und üben

Lernlandkarte

Moodle-Symbol der Aktivität LernlandkarteMit der Aktivität Lernlandkarte stellen Sie Aktivitäten als Orte auf einem Bild dar, verbunden durch Pfade. Zu Beginn sehen Teilnehmende nur den Startort. Jede abgeschlossene Station deckt die nächsten Orte auf, so wird der Lernweg Schritt für Schritt sichtbar.

Vorbereitung: Stationen anlegen

Die Lernlandkarte verknüpft nur Aktivitäten, die es im Kurs schon gibt. Legen Sie deshalb zuerst die Stationen an:

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Für jede Station die gewünschte Aktivität oder das Material anlegen, etwa eine Textseite oder einen Test.
  3. In jeder Station unter Abschlussbedingungen eine Bedingung festlegen, zum Beispiel Aktivität anzeigen.
  4. In jeder Station unter Weitere Einstellungen die Verfügbarkeit auf Verfügbar, aber auf Kursseite nicht anzeigen stellen.

Der letzte Schritt sorgt dafür, dass Teilnehmende auf der Kursseite nur die Karte sehen und nicht zusätzlich die Liste der Stationen. Erreichbar bleiben die Stationen trotzdem, und zwar über die Orte auf der Karte.

Achtung: Ohne Aktivitätsabschluss funktioniert die Lernlandkarte nicht. Ist die Abschlussverfolgung in den Kurseinstellungen ausgeschaltet, zeigt das Formular der Lernlandkarte einen roten Hinweis. Stationen ohne Abschlussbedingung erscheinen in der Auswahl ausgegraut.

Lernlandkarte anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Aktivitäten Lernlandkarte auswählen.
  4. Titel der Lernlandkarte und Beschreibung eingeben.
  5. Unter dem Editor im Feld Hintergrundbild eine Bilddatei (JPG, PNG, GIF oder SVG) ablegen. Das Bild erscheint sofort im Editor darüber.
  6. Im Editor Orte und Pfade setzen und den Orten die Stationen zuordnen (siehe die nächsten beiden Abschnitte).
  7. Mit Speichern und zum Kurs abschließen.

Orte und Pfade setzen

Der Editor steht im Formular unter der Beschreibung. Er arbeitet mit der Maus, eigene Schaltflächen für Orte und Pfade gibt es nicht:

Aktion So geht es
Ort setzen Doppelklick auf eine freie Stelle des Bildes.
Ort verschieben Ort mit der Maus an die neue Stelle ziehen.
Ort löschen Doppelklick auf den Ort. Seine Pfade verschwinden mit.
Pfad zeichnen Zwei Orte nacheinander einmal anklicken.
Pfad löschen Doppelklick auf den Pfad.

Ein Ort darf mehrere Pfade haben. So entstehen Verzweigungen, bei denen Teilnehmende nach einer Station zwischen zwei Wegen wählen. Die Farben für Unbesuchte Orte, Besuchte Orte und Pfade + Schrift stellen Sie in der Leiste über dem Bild ein. Die Schaltfläche Wie wird der Editor verwendet? über dem Editor fasst die Mausaktionen noch einmal zusammen.

Editor der Lernlandkarte: oben die Leiste mit den Farbfeldern für unbesuchte Orte, besuchte Orte und Pfade und dem Zahnrad, darunter eine gezeichnete Landschaft mit Fluss, Wald und Bergen, auf der fünf rote Orte durch weiße Linien verbunden sind. Nach dem zweiten Ort verzweigt sich der Weg und führt über zwei Orte zum Zielort unter den Bergen

Aktivitäten zuordnen

  1. Im Kurs am Menü der Lernlandkarte Bearbeiten → Einstellungen bearbeiten wählen.
  2. Im Editor mit der rechten Maustaste auf einen Ort klicken. Das Fenster Ort bearbeiten öffnet sich.
  3. Unter Aktivität die Station auswählen.
  4. Bei Bedarf Startort oder Zielort anhaken.
  5. Mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle des Bildes klicken, um das Fenster zu schließen, und mit dem nächsten Ort weitermachen.
  6. Mit Speichern und zum Kurs abschließen.

Startorte sind für Teilnehmende von Anfang an sichtbar. Der zuerst gesetzte Ort ist automatisch Startort, weitere dürfen hinzukommen. Zielorte sind für Teilnehmende hervorgehoben und entscheiden darüber, wann die Lernlandkarte selbst als abgeschlossen gilt. Einen Zielort legt Moodle nicht von selbst fest. Ein Ort ohne zugeordnete Aktivität erscheint im Editor blass.

Achtung: Meldet das Fenster Diese Aktivität ist verborgen und für Teilnehmer/innen nicht verfügbar, steht die Station auf Auf der Kursseite verbergen. Teilnehmende kommen dann auch über die Karte nicht hinein. Stellen Sie die Station auf Verfügbar, aber auf Kursseite nicht anzeigen.

Editor der Lernlandkarte mit geöffnetem Fenster „Ort bearbeiten“ neben dem zweiten Ort: das Auswahlfeld Aktivität steht auf „Station 2: das oder dass“, darunter die Kästchen Startort und Zielort, beide leer

Sicht der Teilnehmenden

Teilnehmende sehen zunächst nur die Startorte. Ein Klick auf einen Ort öffnet die zugehörige Station. Sobald sie abgeschlossen ist, wechselt der Ort seine Farbe, und die angrenzenden Pfade und Orte werden sichtbar. Die Karte aktualisiert sich von selbst, wenn sich der Abschluss einer Station ändert. Hat eine Station zusätzlich Voraussetzungen, etwa ein Datum, erscheint ihr Ort erst, wenn diese erfüllt sind.

Lernlandkarte auf der Kursseite aus Sicht einer Teilnehmerin: zwei grüne Orte mit weißem Haken, verbunden über die Brücke, und vom zweiten Ort aus zwei weiße Pfade zu zwei roten Orten. Der Zielort unter den Bergen ist noch nicht zu sehen

Wichtige Einstellungen

Die Anzeigeoptionen der Karte stehen im Editor hinter dem Zahnrad oben rechts (Weitere Einstellungen). Die übrigen Einstellungen finden Sie im Formular.

Editor der Lernlandkarte mit aufgeklapptem Bereich „Weitere Einstellungen“ unter dem Zahnrad: Kästchen für Pfade verbergen, Rand der Orte verbergen, Haken für abgeschlossene Orte (angehakt), Animation für unbesuchte Orte, Hover-Animation für Orte, Alle Pfade und Orte anzeigen, Aktivitätsnamen anzeigen, Karte mit Orten aufdecken und Weg hervorheben, darunter Beschreibung mit einem Stiftsymbol

Tipps

Selbstständig lernen und üben

Lernpaket (SCORM)

Moodle-Symbol der Aktivität LernpaketMit der Aktivität Lernpaket binden Sie einen fertigen Lernkurs in Ihren Kurs ein, der außerhalb von Moodle entstanden ist. Er kommt als ZIP-Datei, läuft danach vollständig in Moodle und meldet zurück, wie weit die Teilnehmenden gekommen sind und welche Punkte sie erreicht haben. Das Format heißt SCORM, und unter diesem Namen bieten andere Programme den passenden Export an.

Lernpaket anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Aktivitäten Lernpaket auswählen.
  4. Name eingeben und unter Beschreibung sagen, was die Teilnehmenden erwartet.
  5. Im Abschnitt Lernpaket die ZIP-Datei in das Feld Lernpaket ziehen. Wer lieber über den Dateiwähler geht, klickt darüber auf das Pluszeichen Datei hinzufügen.
  6. Mit Speichern und anzeigen abschließen und das Paket einmal selbst durchklicken.

Achtung: Die ZIP-Datei nicht entpacken und nicht umpacken. Moodle sucht darin die Datei imsmanifest.xml, die das Paket beschreibt. Fehlt sie oder liegt sie eine Ordnerebene zu tief, lehnt Moodle den Upload beim Speichern ab.

Aufgeklappter Formularabschnitt „Lernpaket“ mit dem leeren Dateifeld, dem Pluszeichen „Datei hinzufügen“, dem Hinweis auf die zulässige Dateigröße, den akzeptierten Dateitypen .xml und .zip und darunter dem Feld „Auto-Update-Häufigkeit“

Woher die Pakete kommen

Moodle spielt Lernpakete ab, erstellt sie aber nicht. Die Inhalte entstehen in einem anderen Programm und kommen fertig in den Kurs. Drei Quellen sind verbreitet:

Für eigene interaktive Übungen, die Sie direkt in Moodle bauen und dort auch ändern wollen, ist H5P der kürzere Weg. Ein Lernpaket lohnt sich, wenn der Inhalt schon existiert oder das Autorenwerkzeug mehr kann als H5P.

Was die Teilnehmenden sehen

Der Klick auf den Kurslink führt nicht sofort in das Paket, sondern auf eine Einstiegsseite. Dort stehen Ihre Beschreibung, unter Inhalte die Gliederung des Pakets und zwei Schaltflächen. Sobald ein Versuch läuft, trägt jeder Gliederungspunkt zusätzlich einen Haken und die dort erreichte Punktzahl.

Direkt unter den Schaltflächen steht das Kästchen Neuen Versuch beginnen, sobald jemand einen Versuch abgeschlossen hat und einen weiteren beginnen darf. Ohne diesen Haken setzt der Klick auf Start den bisherigen Versuch fort, statt einen neuen zu eröffnen.

Darunter fasst Moodle den Stand zusammen: Zahl zulässiger Versuche, Zahl Ihrer Versuche, je eine Zeile Bewertung für Versuch 1, Versuch 2 und so fort, dann Bewertungsmethode und Bewertung veröffentlicht. Die Zeile Bewertungsmethode meint hier nicht das gleichnamige Feld aus dem Formular, sondern die Auswahl aus Bewertung der Versuche. Steht dort „Bester Versuch“, ist das die Regel für die Auswahl zwischen den Versuchen, nicht die Rechenart innerhalb eines Versuchs.

Einstiegsseite eines Lernpakets aus Sicht einer Teilnehmerin: Beschreibung, unter „Inhalte“ drei abgehakte Lernobjekte mit ihren Punktzahlen, die Schaltflächen „Vorschau“ und „Start“, das Kästchen „Neuen Versuch beginnen“ und die Zusammenfassung mit zwei Versuchen

Im Paket selbst steht die Gliederung standardmäßig links neben dem Inhalt, und unter dem Inhalt liegen Schaltflächen zum Blättern. Beides lässt sich im Abschnitt Darstellung hinter Mehr anzeigen ... ändern, über Inhaltsstruktur in der Lernpaketdarstellung anzeigen und Navigation anzeigen. Bei einem Paket, das aus einer einzigen Seite besteht, ist eine Gliederung mit einem einzigen Eintrag hinderlich.

Bewertung und Versuche

Die Punkte kommen aus dem Paket, nicht aus Moodle. Moodle rechnet sie in zwei Schritten in eine Kursnote um, und diese zwei Schritte werden leicht verwechselt.

Der erste Schritt betrifft einen einzelnen Versuch. Ein Paket besteht aus mehreren Lernobjekten, und jedes meldet für sich einen Status und oft auch eine Punktzahl. Das Feld Bewertungsmethode im Abschnitt Bewertung legt fest, wie daraus ein Wert wird:

Bewertungsmethode Ergebnis eines Versuchs
Lernobjekte Die Anzahl der Lernobjekte, die als bestanden zurückgemeldet wurden. Punktzahlen bleiben unbeachtet.
Höchstnote Die höchste Punktzahl, die eines der Lernobjekte gemeldet hat. Die Voreinstellung.
Durchschnittsnote Der Mittelwert aller gemeldeten Punktzahlen.
Summe der Bewertungen Die Summe aller gemeldeten Punktzahlen.

Der zweite Schritt betrifft mehrere Versuche. Erlauben Sie unter Versuchsmanagement bei Zahl der Versuche mehr als einen, entscheidet Bewertung der Versuche, welcher davon in die Bewertungsübersicht wandert: Bester Versuch, Durchschnitt, Erster Versuch oder Letzter vollständiger Versuch. Bei genau einem zulässigen Versuch blendet Moodle das Feld aus, weil es dann nichts zu wählen gibt.

Die Formularabschnitte „Bewertung“ mit „Bewertungsmethode“ auf „Höchstnote“ und „Beste Bewertung“ auf 100 sowie „Versuchsmanagement“ mit „Zahl der Versuche“ auf „Unbegrenzte Zahl der Versuche“, „Bewertung der Versuche“ auf „Bester Versuch“ und den Feldern „Neuen Versuch einfordern“ und „Nach letztem Versuch sperren“ auf „Nein“

Hinweis: Welche Werte ein Paket überhaupt meldet, bestimmt das Paket. Manche melden nur, dass sie geöffnet wurden, andere eine Punktzahl je Lernobjekt. Prüfen Sie das an einem eigenen Durchgang, bevor Sie die Aktivität in die Bewertung einbeziehen.

Ergebnisse einsehen

In der Aktivität führt der Reiter Übersicht zur Auswertung. Der Basisbericht listet alle Teilnehmenden mit den Spalten Versuch, Begonnen am, Letzter Versuch am und Bewertung. Ein Klick auf die Versuchsnummer öffnet diesen Versuch mit dem Status jedes einzelnen Lernobjekts.

Basisbericht eines Lernpakets: eine Tabelle mit Name, E-Mail-Adresse, Versuchsnummer, Beginn, letztem Versuch und Bewertung. Ayla Demir hat zwei Zeilen für zwei Versuche, bei Kim Berger und Ben Osei stehen überall Striche

Wichtige Einstellungen

Tipps

Selbstständig lernen und üben

Spiel

Moodle-Symbol der Aktivität SpielMit der Aktivität Spiel wird vorhandenes Material zum Üben: Aus einem Glossar, einer Fragenkategorie oder einem Test erzeugt Moodle ein Kreuzworträtsel, ein Galgenmännchen oder eines von sechs weiteren Spielen.

Das Plugin bringt acht Spielformen mit. Sie unterscheiden sich nur in der Darstellung. Die Fragen kommen immer aus Material, das im Kurs schon vorhanden ist.

Hinweis: Im Auswahlfenster gibt es keinen Eintrag „Spiel“. Jede Spielform steht dort einzeln: Spiel - Galgenmännchen, Spiel - Kreuzworträtsel, Spiel - Suchrätsel, Spiel - Wer wird Millionär, Spiel - Sudoku, Spiel - Verstecktes Bild und Spiel - Schlangen und Leitern. Die achte Form, Buch mit Fragen, blendet Moodle in der Voreinstellung aus. Sie muss in der Website-Administration über Spiel „Buch mit Fragen“ verbergen freigeschaltet werden.

Spiel anlegen

  1. Die Quelle bereitstellen: ein gefülltes Glossar, eine Fragenkategorie in der Fragensammlung oder einen fertigen Test.
  2. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  3. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  4. Im Reiter Aktivitäten die gewünschte Spielform auswählen, z. B. Spiel - Kreuzworträtsel.
  5. Name eingeben und unter Beschreibung erklären, was zu tun ist.
  6. Unter Fragen-Quelle festlegen, woher die Fragen kommen, und im Feld darunter das konkrete Glossar, die Fragenkategorie oder den Test auswählen.
  7. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Die acht Spielformen

Spielform Ablauf
Galgenmännchen Ein Wort wird Buchstabe für Buchstabe erraten. Jeder Fehlgriff zeichnet einen Strich mehr.
Kreuzworträtsel Moodle setzt aus den Begriffen ein Gitter, die Definitionen sind die Fragen. Das Gitter wird bei jedem Versuch neu erzeugt und sieht deshalb jedes Mal anders aus.
Suchrätsel Wie beim Kreuzworträtsel gibt es Umschreibungen, die Wörter stehen aber bereits waagerecht oder senkrecht in einem Buchstabengitter und müssen gefunden werden.
Wer wird Millionär Multiple-Choice-Fragen mit steigendem Gewinn. Drei Joker stehen bereit: 50:50, Telefonjoker und Publikumsjoker. Eine falsche Antwort beendet das Spiel.
Sudoku Ein Sudoku, dem Ziffern fehlen. Jede richtig beantwortete Frage ergänzt eine Ziffer und macht das Rätsel lösbarer.
Verstecktes Bild Hinter jedem Feld einer Kachelfläche steckt eine Frage. Jede richtige Antwort deckt ein Stück des Bildes auf.
Schlangen und Leitern Ein Würfelspiel: Wer richtig antwortet, rückt vor. Leitern führen nach oben, Schlangen zurück.
Buch mit Fragen Zu einem Buch: Das nächste Kapitel öffnet sich erst nach einer richtigen Antwort. Welche Fragenkategorie zu welchem Kapitel gehört, legen Sie danach über Verknüpfe Fragenkategorie zu Buchkapitel fest.

Fragen-Quelle

Welche Quellen im Feld Fragen-Quelle zur Auswahl stehen, hängt von der Spielform ab. Buch mit Fragen kennt nur Fragen. Das Buch selbst wählen Sie im eigenen Feld Ein Buch wählen.

Quelle Verfügbar für
Glossar Galgenmännchen, Kreuzworträtsel, Suchrätsel, Sudoku, Verstecktes Bild, Schlangen und Leitern. Der Eintrag ist die Lösung, die Definition die Frage. Über Wörterbuch-Kategorie wählen grenzen Sie auf eine Kategorie ein. Nur bestätigte oder von Trainer/innen verfasste Glossar-Einträge hält unbestätigte Beiträge heraus.
Fragen Alle Spielformen. Sie wählen eine Kategorie der Fragensammlung, Unterkategorien einschließen nimmt die darunterliegenden mit.
Test Alle Spielformen außer Buch mit Fragen. Im Feld Quiz wählen darunter bestimmen Sie, aus welchem Test die Fragen kommen.

Achtung: Nicht jede Spielform kann jeden Fragetyp. Galgenmännchen, Kreuzworträtsel und Suchrätsel verwenden ausschließlich Kurzantwort-Fragen, Wer wird Millionär ausschließlich Multiple-Choice mit genau einer richtigen Antwort. Sudoku, Verstecktes Bild, Schlangen und Leitern und Buch mit Fragen nehmen Kurzantwort, Wahr/Falsch und Multiple-Choice. Die Zahl in Klammern hinter jeder Kategorie zählt nur die Fragen, die zur gewählten Spielform passen. Steht dort (0), bleibt das Spiel leer.

Einstellungsabschnitt „Allgemeines“ eines Kreuzworträtsels mit Name, Beschreibung, dem Auswahlfeld Fragen-Quelle auf „Glossar“ und den davon abhängigen Feldern „Wörterbuch wählen“, „Wörterbuch-Kategorie wählen!“ und „Nur bestätigte oder von Trainer/innen verfasste Glossar-Einträge“; die Felder zur Fragenkategorie sind ausgegraut

Spielen (Sicht der Teilnehmenden)

  1. Spiel im Kurs anklicken. Die Übersichtsseite zeigt die Beschreibung, die Bewertungsmethode und die Schaltfläche Jetzt Spiel starten.
  2. Spielen. Beim Kreuzworträtsel beginnt man mit einem Klick auf eine Wortlücke, prüft zwischendurch mit Kreuzworträtsel prüfen und schließt mit Ende des Kreuzworträtselspiels ab.
  3. Zurück auf der Übersichtsseite stehen die bisherigen Durchgänge unter Ihre Versuche mit Abschlusszeitpunkt, Bewertung und Zeitaufwand.

Übersichtsseite eines Spiels aus Sicht einer Teilnehmerin mit Beschreibung, der Zeile „Bewertungsmethode: Bester Versuch“, der Tabelle „Ihre Versuche“ und der Schaltfläche „Einen vorherigen Versuch des Spiels fortführen“

Laufendes Kreuzworträtsel: links das Buchstabengitter mit nummerierten Zeilen und Spalten, rechts der Hinweis „Klicken Sie links auf eine Wortlücke, um zu beginnen.“, darunter die Schaltflächen „Kreuzworträtsel prüfen“ und „Ende des Kreuzworträtselspiels“ sowie die Fragen nach waagerecht und senkrecht getrennt

Ein begonnener Durchgang lässt sich über Einen vorherigen Versuch des Spiels fortführen wieder aufnehmen, ein abgeschlossener über Spiel nochmal versuchen wiederholen. Ist eine Bestenliste eingeschaltet, steht sie unter Bestenliste am Fuß der Seite.

Auswertung

Als Trainer/in finden Sie über der Spielseite eine eigene Leiste:

Reiterleiste eines Spiels mit den Einträgen Spiel, Einstellungen, Info, Bearbeiten und „Glossar Fachbegriffe Deutsch anzeigen“; das geöffnete Menü „Mehr“ zeigt zusätzlich Filter, Rechte, Logdaten, Sicherung, Wiederherstellen, Antworten zeigen, Versuche anzeigen und Export nach HTML

Passt ein Teil der Quelle nicht zum Spiel, weist die Übersichtsseite Sie unter Allgemeine Probleme darauf hin, etwa mit „Es gibt Wörter mit Leerzeichen, aber im Spiel sind nur Wörter ohne Leerzeichen erlaubt.“ Dahinter steht die Zahl der betroffenen Einträge und ihre Bezeichnung. Diese Einträge lässt das Spiel aus.

Übersichtsseite eines Spiels aus Sicht der Lehrkraft mit der Schaltfläche „Jetzt Spiel starten“ und dem Abschnitt „Allgemeine Probleme“, der einen Begriff mit Leerzeichen als nicht verwendbar meldet

Wichtige Einstellungen

Tipps

Unterricht organisieren

Unterricht organisieren

Anwesenheit

Moodle-Symbol der Aktivität AnwesenheitMit der Aktivität Anwesenheit führen Sie ein digitales Klassenbuch: Sie legen Termine an, halten zu jedem Termin fest, wer anwesend war, und sehen später eine Übersicht über den gesamten Kurs.

Anwesenheit anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Aktivitäten Anwesenheit auswählen.
  4. Unter Name eine Bezeichnung eingeben, z. B. „Anwesenheit im Deutschunterricht“.
  5. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Die Aktivität ist damit noch leer. Termine, Erfassung und Auswertung liegen innerhalb der Aktivität und sind über die Reiter unterhalb des Namens erreichbar: Anwesenheit, Bericht, Import, Export, Status Katalog und Temporäre Teilnehmer/innen.

Termine anlegen

Ein Termin steht für eine Unterrichtsstunde. Ohne Termine gibt es nichts zu erfassen.

  1. Aktivität öffnen. Der Reiter Anwesenheit zeigt die Terminliste.
  2. Auf Termin hinzufügen klicken.
  3. Unter Datum den Tag wählen, unter Zeit Beginn und Ende der Stunde.
  4. Unter Beschreibung notieren, worum es geht, z. B. „Doppelstunde 5“. Der Text erscheint bei den Teilnehmenden.
  5. Auf Hinzufügen klicken.

Formular „Termin hinzufügen“ mit den Feldern Art, Datum, Zeit von und bis, Beschreibung und dem Haken „Kalenderereignis für diesen Termin erzeugen“

Die angelegten Termine sammeln sich in der Liste des Reiters Anwesenheit. Sie ist der Ausgangspunkt für alles Weitere.

Terminliste der Anwesenheit mit der Schaltfläche „Termin hinzufügen“, den Zeitraumfiltern und drei Terminen mit Datum, Zeit, Typ, Beschreibung und Aktionssymbolen

Hinweis: Die Terminliste zeigt zunächst nur die laufende Woche. Über die Schaltflächen Alle, Alle vergangenen, Monate, Wochen und Tage über der Tabelle wechseln Sie den Zeitraum. Termine vor dem Kursbeginn zeigt auch Alle nicht an.

Wiederkehrende Termine

Für eine ganze Reihe gleichartiger Stunden lohnt der Abschnitt Wiederkehrende Termine desselben Formulars. Setzen Sie den Haken bei Den obigen Termin wie folgt wiederholen und legen Sie fest, an welchen Wochentagen wiederholt wird (Wiederholen am), in welchem Abstand in Wochen (Wiederholen alle) und bis wann (Wiederholen bis). Moodle legt daraufhin alle Termine des Zeitraums auf einmal an.

Abschnitt „Wiederkehrende Termine“ mit gesetztem Haken „Den obigen Termin wie folgt wiederholen“, den Wochentagen Montag bis Sonntag sowie den Feldern „Wiederholen alle“ und „Wiederholen bis“

Anwesenheit erfassen

Achtung: Anwesenheitsdaten sind personenbezogene Daten. Erfassen Sie nur, was Sie dienstlich benötigen, halten Sie sich an die Vorgaben Ihrer Schule und tragen Sie in das Feld Bemerkungen keine Gesundheitsdaten ein. „Attest liegt vor“ genügt, die Diagnose gehört nicht in Moodle.

  1. Aktivität öffnen. Der Reiter Anwesenheit zeigt die Terminliste.
  2. Beim gewünschten Termin auf das Symbol Anwesenheit erfassen klicken.
  3. Bei jeder Person den zutreffenden Status ankreuzen. Über die Zeile Status setzen für alle vergeben Sie zuerst den Regelfall an alle und ändern anschließend nur die Ausnahmen.
  4. Bei Bedarf im Feld Bemerkungen eine kurze Notiz ergänzen.
  5. Mit Speichern und nächste Seite abschließen.

Ein bereits erfasster Termin trägt stattdessen das Symbol Anwesenheit ändern. Die Erfassung lässt sich also jederzeit nachbessern. Über das Auswahlfeld Ansichtsmodus wechseln Sie zwischen Sortierte Liste und Sortiertes Raster: die Liste zeigt eine Zeile je Person, das Raster mehrere Personen nebeneinander und eignet sich für große Kurse.

Erfassungstabelle mit einer Zeile je Person, den Statusspalten A, V, E und U, der Zeile „Status setzen für alle“ und einem Feld für Bemerkungen

Die vier Status

Moodle bringt vier Status mit. Jeder Status hat ein Kürzel, das in der Erfassungstabelle als Spaltenkopf steht, und eine Punktzahl, aus der sich die Anwesenheitsquote errechnet.

Status Kürzel und Punkte
Anwesend A, 2 Punkte. Die Person war da.
Verspätet V, 1 Punkt. Die Person war da, aber nicht von Anfang an.
Entschuldigt E, 1 Punkt. Die Person fehlte mit gültiger Entschuldigung.
Unentschuldigt U, 0 Punkte. Die Person fehlte ohne Entschuldigung.

Kürzel, Bezeichnungen und Punkte ändern Sie im Reiter Status Katalog, dort legen Sie über Neue Statusgruppe auch weitere Sätze an. Beachten Sie den Warnhinweis der Seite: Änderungen wirken auf bereits erfasste Termine zurück und verschieben damit die Bewertung.

Bericht und Export

Der Reiter Bericht stellt alle Termine als Kreuztabelle dar: eine Zeile je Person, eine Spalte je Termin, dazu die Summen A, V, E, U sowie Punkte und Prozentsatz. Der Bericht folgt demselben Zeitraumfilter wie die Terminliste, für den Gesamtüberblick also auf Alle stellen.

Bericht der Anwesenheit als Kreuztabelle: Zeilen mit Namen und E-Mail-Adressen, Spalten je Termin mit Einträgen wie „A (2/2)“, rechts die Summen A, V, E, U sowie Termine, Punkte und Prozentsatz

Der Reiter Export gibt dieselben Daten als Datei aus. Wählen Sie unter Gruppe aus, wessen Anwesenheit ausgegeben wird, grenzen Sie über Beginn des Zeitraums und Ende des Zeitraums die Termine ein und legen Sie unter Format fest, ob eine Excel-, eine OpenDocument- oder eine Textdatei entsteht. Die Haken Nicht belegte Termine einbeziehen, Bemerkungen einschließen und Beschreibung des Termins einbeziehen bestimmen, was in der Datei landet. OK startet den Download.

Achtung: Mit dem Export verlassen personenbezogene Daten Moodle. Die heruntergeladene Datei liegt anschließend ungeschützt auf Ihrem Rechner, gehört also an einen sicheren Ort und wird gelöscht, sobald sie ihren Zweck erfüllt hat.

Sicht der Teilnehmenden

Teilnehmende öffnen die Aktivität und sehen ihre eigene Anwesenheit: eine Tabelle mit Datum, Beschreibung, Status, Punkte und Bemerkungen, darunter die Summe der Punkte und den Prozentsatz. Die Daten anderer Personen sieht niemand. Über die Reiter Dieser Kurs, Alle Kurse und Alle Termine lässt sich der Blick erweitern.

Sicht einer teilnehmenden Person: Reiter Dieser Kurs, Alle Kurse und Alle Termine, darunter eine Tabelle mit Datum, Beschreibung, Status, Punkte und Bemerkungen sowie die Zusammenfassung der Punkte und Prozentsätze

Wichtige Einstellungen

Tipps

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Freie Gruppeneinteilung

Moodle-Symbol der Aktivität Freie GruppeneinteilungMit der Aktivität Freie Gruppeneinteilung bilden Teilnehmende ihre Gruppen selbst: Sie legen eine Gruppe an, treten einer bestehenden bei und verlassen sie wieder.

Zur Abgrenzung: Die Gruppenwahl verteilt Teilnehmende auf Gruppen, die Sie vorher angelegt haben. Bei der Freien Gruppeneinteilung entstehen die Gruppen durch die Teilnehmenden selbst.

Hinweis: Was hier entsteht, sind gewöhnliche Kursgruppen. Sie erscheinen unter Teilnehmer/innen → Gruppen und gelten für jede Aktivität mit Gruppenmodus. Vorhandene Gruppen des Kurses stehen umgekehrt sofort zur Auswahl.

Freie Gruppeneinteilung anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Aktivitäten Freie Gruppeneinteilung auswählen.
  4. Name eingeben und unter Beschreibung die Spielregel nennen: wie viele Personen pro Gruppe, wonach sich die Gruppen benennen, bis wann die Einteilung steht.
  5. Einschreibebeginn und Einschreibeende über den Haken Aktivieren einschalten und setzen.
  6. Minimale Mitgliederzahl pro Gruppe und Maximale Mitglieder pro Gruppe eintragen.
  7. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Gruppengrößen

Feld Wirkung
Minimale Mitgliederzahl pro Gruppe Reine Warnung. Zu kleine Gruppen bekommen ein Hinweissymbol, ihre Mitglieder lesen „Ihre Gruppe hat weniger Mitglieder als benötigt werden.“ Der Beitritt bleibt in jedem Fall möglich. 0 schaltet die Prüfung ab.
Maximale Mitglieder pro Gruppe Harte Grenze. Ist die Gruppe voll, steht statt der Schaltfläche „Das Maximum der Gruppenmitglieder wurde erreicht.“ 0 bedeutet unbegrenzt.
Maximale Anzahl der Gruppenteilnahme pro Teilnehmer/in Wie viele Gruppen eine Person gleichzeitig belegen darf. Voreinstellung ist 1. Wer bereits in einer Gruppe ist, sieht dann bei den übrigen keine Schaltfläche mehr.
Gruppen aus einer Gruppierung auswählen Beschränkt die Liste auf die Gruppen einer Gruppierung. Neu angelegte Gruppen werden dieser Gruppierung zugeordnet. Voreinstellung ist Alle Gruppen.

Achtung: Die Obergrenze wirkt erst ab dem Zeitpunkt, an dem Sie sie setzen. Gruppen, die vorher schon mehr Mitglieder hatten, bleiben bestehen. In der Spalte Anzahl steht dann z. B. 4/3.

Vier Formularzeilen: „Gruppen aus einer Gruppierung auswählen“ auf „Alle Gruppen“, „Minimale Mitgliederzahl pro Gruppe“ mit 2, „Maximale Mitglieder pro Gruppe“ mit 3 und „Maximale Anzahl der Gruppenteilnahme pro Teilnehmer/in“ mit 1

Berechtigungen der Teilnehmenden

Im Abschnitt Allgemeine Berechtigungen legen Sie fest, was Teilnehmende tun dürfen. Alle Haken sind einzeln schaltbar.

Berechtigung Bedeutung
Teilnehmer/innen können Gruppen beitreten Ohne diesen Haken ist die Seite eine reine Anzeige der Gruppenlage.
Teilnehmer/innen können Gruppen verlassen Erlaubt den Austritt bis zum Einschreibeende. Danach meldet Moodle „Sie können die Gruppe nicht verlassen.“
Teilnehmer/innen können Gruppen anlegen Blendet die Schaltfläche Neue Gruppe anlegen ein. Ohne den Haken verteilen sich die Teilnehmenden nur auf vorhandene Gruppen.
Teilnehmer/innen dürfen Gruppennamen selbst bestimmen Nur zusammen mit Gruppen anlegen wählbar. Ohne den Haken vergibt Moodle fortlaufende Zahlen als Gruppennamen.
Teilnehmer/innen können Gruppenbeschreibung erstellen und ändern Die Beschreibung lässt sich in der Tabelle anklicken und direkt überschreiben („Zum Bearbeiten klicken“).
Teilnehmer/innen können Kennwörter setzen, um den Gruppenbeitritt zu regeln Nur zusammen mit Gruppen anlegen wählbar. Kennwortgeschützte Gruppen tragen ein Schlosssymbol. Wer beitreten will, muss das Kennwort kennen.

Einstellungsabschnitt „Allgemeine Berechtigungen“ mit den einzeln schaltbaren Kästchen zum Beitreten, Verlassen, Anlegen von Gruppen, zum Bestimmen von Gruppennamen und Beschreibung sowie zum Setzen von Kennwörtern

Anlegen, beitreten, verlassen (Sicht der Teilnehmenden)

Alle drei Vorgänge beginnen auf derselben Seite: Freie Gruppeneinteilung im Kurs anklicken.

Gruppe anlegen:

  1. Auf Neue Gruppe anlegen klicken.
  2. Gruppenname, Beschreibung der Gruppe und gegebenenfalls Kennwort ausfüllen. Angezeigt wird nur, was Sie erlaubt haben.
  3. Erneut auf Neue Gruppe anlegen klicken. Wer die Gruppe anlegt, ist damit ihr erstes Mitglied.

Gruppe beitreten:

  1. In der Zeile der Gruppe auf Gruppe beitreten klicken.
  2. Bei kennwortgeschützten Gruppen das Kennwort eingeben.
  3. Die Rückfrage „Wollen Sie sich wirklich in die Gruppe … einschreiben?“ bestätigen.

Gruppe verlassen:

  1. In der Zeile der eigenen Gruppe auf Gruppe verlassen klicken.
  2. Die Rückfrage „Wollen Sie sich wirklich aus der Gruppe … austragen?“ bestätigen.

Die eigene Gruppe steht oben in der Tabelle. Steht Gruppe löschen, sobald sie leer ist auf Ja, verschwindet eine Gruppe mit ihrem letzten Mitglied samt Kennwort und Betreuungszuordnung.

Gruppentabelle aus Sicht einer Teilnehmerin: ihre eigene Gruppe B steht fett und zuoberst mit der Schaltfläche „Gruppe verlassen“, die übrigen Gruppen sind voll und tragen keine Schaltfläche; Gruppe A ist mit einem Warnsymbol und der Anzahl 4/3 versehen

Sicht der Trainer/innen

Über der Tabelle stehen drei Schaltflächen:

Die Tabelle zeigt Gruppe, Beschreibung der Gruppe, Anzahl, Gruppenmitglieder und Aktion. In der schmalen Spalte zwischen Mitgliedern und Aktion stehen die Warnsymbole für zu kleine und zu große Gruppen sowie das Schlosssymbol für ein gesetztes Kennwort. Gruppenmitglieder für Teilnehmer/innen verbergen gilt für Sie nicht: Sie sehen die Namen immer.

Gruppentabelle aus Sicht der Lehrkraft mit den Schaltflächen „Neue Gruppe anlegen“, „Einen Downloadlink für eine Gruppendaten-Datei erzeugen (CSV)“ und „Gruppeneinteilung bearbeiten“, darunter drei Gruppen mit Beschreibung, Anzahl, Mitgliedern und dem Hinweis „Das Maximum der Gruppenmitglieder wurde erreicht.“

Wichtige Einstellungen

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Gruppenwahl

Moodle-Symbol der Aktivität GruppenwahlMit der Aktivität Gruppenwahl tragen sich Teilnehmende selbst in eine der Gruppen ein, die Sie zur Wahl stellen. Wer wählt, wird damit unmittelbar Mitglied der Kursgruppe.

Zur Abgrenzung: Die Gruppenwahl verteilt Teilnehmende auf Gruppen, die Sie vorher angelegt haben. Bei der Freien Gruppeneinteilung entstehen die Gruppen durch die Teilnehmenden selbst.

Achtung: Die Gruppen müssen im Kurs bereits vorhanden sein. Legen Sie sie vorher unter Teilnehmer/innen → Gruppen an. Ohne Gruppen meldet das Formular „Legen Sie bitte mindestens eine Gruppe in diesem Kurs an.“ und lässt sich nicht speichern.

Gruppenwahl anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Aktivitäten Gruppenwahl auswählen.
  4. Name der Gruppenwahl eingeben und unter Beschreibung erklären, wonach gewählt wird.
  5. Im Abschnitt Gruppen links unter Verfügbare Gruppen die gewünschten Gruppen markieren und mit Hinzufügen nach Ausgewählte Gruppen übernehmen.
  6. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Hinweis: Gruppierungen stehen in der linken Liste fett über ihren Gruppen. Wer eine Gruppierung markiert und auf Hinzufügen klickt, übernimmt alle ihre Gruppen auf einmal. Ein Doppelklick auf die Gruppierung klappt sie auf und zu. Entfernen nimmt markierte Einträge aus der rechten Liste wieder heraus.

Obergrenzen je Gruppe

Ohne Obergrenzen füllt sich jede Gruppe unbegrenzt. Steht Obergrenzen für Wahl erlauben auf Aktivieren, wird das Feld Generelle Obergrenze frei.

  1. Generelle Obergrenze ausfüllen, z. B. 4.
  2. Auf Obergrenze für alle Gruppen anwenden klicken. Der Wert steht damit bei jeder ausgewählten Gruppe.
  3. Soll eine Gruppe davon abweichen, diese in der Liste Ausgewählte Gruppen anklicken. Darunter erscheint das Feld Obergrenze für mit dem Gruppennamen. Dort den eigenen Wert eintragen.

Eine volle Gruppe trägt in der Wahl den Zusatz (Voll belegt) und lässt sich nicht mehr auswählen. Wer es dennoch versucht, bekommt die Meldung „Diese Gruppe ist voll und es gibt keine verfügbaren Plätze mehr.“

Ergebnisse freigeben

Einstellung „Ergebnisse veröffentlichen“ Wirkung
Keine Ergebnisse veröffentlichen Nur Sie sehen die Belegung. Teilnehmende lesen „Ergebnisse sind nicht sichtbar.“
Nach der eigenen Stimmabgabe Die Belegung erscheint erst, wenn die Person selbst gewählt hat. Vorher steht dort „Ergebnisse sind nach der eigenen Wahl sichtbar.“
Ergebnisse erst anzeigen, nachdem die Wahl beendet ist Setzt ein gesetztes Ende voraus (siehe Wahl auf Zeitraum beschränken). Bis dahin steht dort „Die Ergebnisse werden nach dem Ende der Wahl sichtbar.“
Ergebnisse immer zeigen Voreinstellung. Die Belegung ist jederzeit sichtbar, auch vor der eigenen Wahl.

Achtung: Ergebnisse erst anzeigen, nachdem die Wahl beendet ist wirkt nur zusammen mit einem Endtermin. Ohne Bis-Datum gilt die Wahl als dauerhaft geöffnet, und die Ergebnisse werden nie sichtbar.

Solange Ergebnisse veröffentlichen auf Keine Ergebnisse veröffentlichen steht, ist das Feld Anonymität gesperrt. Sonst legen Sie dort fest, ob Teilnehmende Anonyme Ergebnisse (ohne Namen) oder Vollständige Ergebnisse (mit Name und Gruppe) sehen.

Einstellungsabschnitt „Verschiedene Einstellungen“ mit „Ergebnisse veröffentlichen“ auf „Ergebnisse immer zeigen“, „Anonymität“ auf „Vollständige Ergebnisse (mit Name und Gruppe)“ sowie den Feldern Änderung der Wahl erlauben, Spalte für Teilnehmer/innen ohne Wahl, Obergrenzen für Wahl erlauben und Generelle Obergrenze

Wählen (Sicht der Teilnehmenden)

  1. Gruppenwahl im Kurs anklicken.
  2. Die gewünschte Gruppe auswählen. Die Spalte Gruppenmitglieder / Maximalzahl zeigt, wie voll sie ist.
  3. Auf Meine Wahl speichern klicken.

Über der Tabelle steht danach Ihre Wahl mit dem Gruppennamen. Die Schalter Beschreibungen anzeigen und Gruppenmitglieder anzeigen in der Kopfzeile blenden die beiden zugehörigen Spalten ein und aus.

Ist Änderung der Wahl erlauben auf Ja gesetzt, erscheint zusätzlich Meine Wahl entfernen. Ein Wechsel trägt die Person in die neue Gruppe ein und aus der bisherigen aus. Nur bei aktivem Eintrag in mehrere Gruppen erlauben bleiben beide Mitgliedschaften bestehen.

Gruppenwahl aus Sicht einer Teilnehmerin: die Zeile „Ihre Wahl: Gruppe B“, darunter die Tabelle mit Auswahlknöpfen, den Spalten Gruppe und „Gruppenmitglieder / Maximalzahl“, dem Zusatz „(Voll belegt)“ bei Gruppe A und dem Link „Meine Wahl entfernen“

Achtung: Die Gruppenwahl schreibt in die Kursgruppen selbst. Wer wählt, steht sofort unter Teilnehmer/innen → Gruppen und arbeitet in jeder Aktivität mit Gruppenmodus in dieser Gruppe. Umgekehrt wirken Änderungen an den Kursgruppen auf die Anzeige der Gruppenwahl zurück.

Antworten ansehen

  1. Gruppenwahl im Kurs anklicken.
  2. Oben auf Antworten anzeigen klicken. Die vorangestellte Zahl ist die Anzahl der eingegangenen Wahlen.
  3. Die Übersicht zeigt je Gruppe eine Spalte mit der Zahl der Mitglieder in Klammern, davor die Spalte Noch nicht abgestimmt.
  4. Um eine Wahl zurückzunehmen, die betreffenden Personen ankreuzen und unter Aktion auswählen … den Eintrag Löschen wählen. Das entfernt auch die Gruppenmitgliedschaft.

Die Spalte Noch nicht abgestimmt erscheint nur, wenn Spalte für Teilnehmer/innen ohne Wahl auf Ja steht.

Seite „Antworten“ der Gruppenwahl mit je einer Spalte für „Noch nicht abgestimmt“ und die drei Gruppen, jeweils mit der Anzahl in Klammern und den Namen darunter, darunter das Auswahlfeld „Mit gewählter Antwort“ und die Schaltflächen zum Herunterladen

Wichtige Einstellungen

Tipps

Unterricht organisieren

Planer

Moodle-Symbol der Aktivität PlanerMit der Aktivität Planer geben Sie Zeitfenster für Gespräche vor, aus denen sich die Teilnehmenden selbst einen Termin aussuchen. Geeignet für Sprechstunden, Beratungsgespräche zur Facharbeit, Buchvorstellungen oder mündliche Leistungserhebungen.

Die Arbeitsteilung ist einfach: Sie legen die Zeitfenster an, die Teilnehmenden buchen. Nach dem Gespräch haken Sie den Termin ab und halten fest, was besprochen wurde.

Planer anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Aktivitäten Planer auswählen.
  4. Unter Name eine Bezeichnung eingeben, etwa „Sprechzeiten Frau Weber“.
  5. Unter Einführung schreiben, worum es im Gespräch geht und was mitzubringen ist.
  6. Unter Modus festlegen, wie viele Termine eine Person buchen darf.
  7. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Achtung: Prüfen Sie vor dem Speichern den Abschnitt Bewertung. Steht der Typ nicht auf Kein, legt Moodle für den Planer eine Spalte in der Bewertungsübersicht des Kurses an, und jedes Sprechstundengespräch erscheint dort als Leistung. Für Beratungen ist das falsch. Nur bei mündlichen Leistungserhebungen ist eine Bewertung gewollt.

Die Zeile Modus liest sich als Satz: Teilnehmer/innen können [Anzahl] Termin(e) buchen [in diesem Planer | auf ein Mal].

Einstellungsabschnitt „Optionen“ mit Rollenname der/s Trainers/in, der Modus-Zeile „Teilnehmer/innen können 1 Termin(e) buchen in diesem Planer“, Buchung in Gruppen, Änderungssperre ab, Standardmäßiges Zeitfenster, Benachrichtigungen und Bemerkungen für Termin verwenden

Zeitfenster anlegen

Der frische Planer ist leer. Über der Tabelle stehen die Menüs Zeitfenster hinzufügen und Zeitfenster löschen. Das erste enthält zwei Einträge: Sich wiederholende Zeitfenster hinzufügen und Einzelnes Zeitfenster hinzufügen.

Geöffnetes Menü „Zeitfenster hinzufügen“ mit den beiden Einträgen „Sich wiederholende Zeitfenster hinzufügen“ und „Einzelnes Zeitfenster hinzufügen“

Für ein einzelnes Zeitfenster füllen Sie aus:

Im selben Formular können Sie unter Termin 1 gleich jemanden eintragen, statt auf eine Buchung zu warten. Das brauchen Sie, wenn eine Person sich nicht selbst kümmert.

Eine ganze Sprechstunde legen Sie schneller über Sich wiederholende Zeitfenster hinzufügen an. Dieses Formular erzeugt aus einem Zeitraum viele einzelne Zeitfenster:

  1. Datum und Wiederhole Zeitfenster bis spannen den Zeitraum auf. Das zweite Feld ist ausgegraut, bis Sie daneben Aktivieren ankreuzen.
  2. Unter Termine hinzufügen am die Wochentage ankreuzen.
  3. Unter Zeitspanne Beginn und Ende der Sprechstunde eintragen, etwa 14:00 bis 16:00.
  4. In Zeitfenster aufteilen? auf Ja stellen und darunter die Dauer je Gespräch sowie die Pause zwischen Zeitfenstern angeben. Aus zwei Stunden werden so zum Beispiel zwanzig Gespräche à fünf Minuten.
  5. Die übrigen Felder entsprechen dem einzelnen Zeitfenster. Zeitfenster für Teilnehmer/innen sichtbar ab und Per E-Mail eine Erinnerung schicken werden hier relativ angegeben, etwa 1 Woche vor Zeitfenster.
  6. Mit Sichern abschließen. Moodle meldet, wie viele Zeitfenster entstanden sind.

Formular für wiederkehrende Zeitfenster mit Datum, Wiederhole Zeitfenster bis, angekreuzten Wochentagen Montag bis Freitag, Zeitspanne von und bis, In Zeitfenster aufteilen, Dauer, Pause zwischen Zeitfenstern, Ort und Lehrkraft

Hinweis: Legen Sie lieber zu viele Zeitfenster an als zu wenige. Ungenutzte räumen Sie hinterher mit einem Klick weg: Zeitfenster löschen → Meine unbenutzten Zeitfenster löschen. Gebuchte Termine bleiben dabei unangetastet.

Sicht der Teilnehmenden

Die Teilnehmenden sehen Ihre Einführung und darunter eine Tabelle der buchbaren Zeitfenster mit Datum, der betreuenden Person, Ort und Kommentare. Am Ende jeder Zeile steht die Schaltfläche Zeitfenster buchen.

Steht Buchungsformular verwenden auf Ja, folgt ein Zwischenschritt: Die Teilnehmenden lesen Ihre Buchungsanleitung, füllen je nach Einstellung das Feld Ihre Nachricht aus, hängen Dateien an und bestätigen mit Buchung bestätigen.

Nach der Buchung zeigt die Seite den eigenen Termin mit Details ansehen. Oben steht, wie es weitergeht, etwa Ihre Buchung war erfolgreich. Sie können keine weiteren Termine in diesem Planer buchen. Solange noch etwas frei ist, heißt es dort Sie können einen Termin in diesem Planer buchen., und ist alles vergeben, Keine (weiteren) Zeitfenster verfügbar oder alle angekündigten Termine sind ausgebucht.

Umbuchen ist möglich, solange die Änderungssperre ab nicht greift. Diese Einstellung legt fest, wie kurz vor dem Termin eine Buchung nicht mehr geändert oder storniert werden darf, angegeben in Minuten, Stunden, Tagen oder Wochen.

Planer aus Sicht einer Teilnehmerin: die Tabelle „Aktuelle Zeitfenster“ mit Datum, Lehrkraft, Ort und Kommentare, am Zeilenende die Schaltfläche „Details ansehen“, darunter der Hinweis, dass die Buchung erfolgreich war

Termine abhaken und Bemerkungen erfassen

Für Sie hat der Planer die Reiter Meine Termine, Alle Termine, Übersicht, Statistik und Export.

Unter Meine Termine steht die Tabelle Ihrer Zeitfenster mit Datum, Start, Ende, Ort, Teilnehmer/innen und Aktion. Alle Termine zeigt dieselbe Tabelle über alle Lehrkräfte hinweg. In der Spalte Teilnehmer/innen steht vor jedem Namen ein Kontrollkästchen. Nach dem Gespräch setzen Sie den Haken und sichern mit Als gesehen speichern. Schneller geht es über Aktion → Als gesehen markieren.

Warum das wichtig ist: Im Modus auf ein Mal gibt erst dieser Haken den nächsten Buchungsplatz frei. Und die Statistik zählt danach, wie viele Termine wahrgenommen und wie viele nicht wahrgenommen wurden.

Trainersicht des Planers mit den Reitern Meine Termine, Alle Termine, Übersicht, Statistik und Export; darunter die Zeitfenstertabelle mit Datum, Start, Ende, Ort, Teilnehmer/innen samt Gesehen-Haken und Aktionssymbolen

Was besprochen wurde, halten Sie in den Bemerkungen fest. Welche Felder dafür zur Verfügung stehen, entscheidet die Einstellung Bemerkungen für Termin verwenden:

Einstellung Wer die Bemerkung lesen kann
keine Es gibt kein Bemerkungsfeld.
Termin-Bemerkungen, für Trainer/innen und Teilnehmer/in sichtbar Sie und die betreffende Person. Geeignet für Absprachen und nächste Schritte.
Vertrauliche Bemerkung, nur für Trainer/innen sichtbar Nur Sie. Geeignet für eigene Notizen.
Beide Arten von Bemerkungen Beide Felder stehen nebeneinander zur Verfügung.

Unterhalb der Tabelle listet der Planer auf, wer noch fehlt: … Teilnehmer/innen müssen noch einen Termin festlegen. Über Planer nach Teilnehmer/in und die Schaltfläche Festlegen tragen Sie diese Personen selbst in ein Zeitfenster ein.

Der Reiter Übersicht zeigt alle Termine als durchsuchbare Liste mit Bemerkungen und Bewertungen. Über Export erzeugen Sie daraus eine Datei, wahlweise als CSV, Excel, ODS, HTML oder PDF. Dort wählen Sie unter Einzufügende Daten die Spalten aus und sehen das Ergebnis vorher mit Vorschau.

Buchung in Gruppen

Steht Buchung in Gruppen nicht auf Nein, buchen die Teilnehmenden nicht nur für sich, sondern für ihre ganze Gruppe. Beim Buchen erscheint dann die Frage, ob der Termin nur mich oder eine bestimmte Gruppe betrifft. Wählbar sind Ja, für alle Gruppen und die Beschränkung auf eine einzelne Gruppierung.

Hinweis: Buchung in Gruppen hat nichts mit dem Gruppenmodus unter Weitere Einstellungen zu tun. Der Gruppenmodus steuert, welche Zeitfenster jemand überhaupt zu sehen bekommt. Buchung in Gruppen steuert, für wen gebucht wird. Für Gruppenpräsentationen brauchen Sie die zweite Einstellung, und die Gruppen müssen im Kurs bereits angelegt sein.

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Zertifikat

Moodle-Symbol der Aktivität ZertifikatMit der Aktivität Zertifikat stellen Sie Teilnahmebescheinigungen und Urkunden als PDF aus. Sie gestalten das Blatt einmal, und Moodle setzt für jede Person den Namen, den Kursnamen, das Datum und einen Prüfcode ein. Die Teilnehmenden holen sich das fertige PDF selbst ab.

Zertifikat anlegen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten.
  2. Im gewünschten Abschnitt auf Aktivität oder Material anlegen klicken.
  3. Im Reiter Aktivitäten Zertifikat auswählen.
  4. Name eingeben (er steht als Link auf der Kursseite, nicht auf dem PDF) und unter Beschreibung erklären, wofür die Bescheinigung gilt.
  5. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Hinweis: Das Zertifikat ist danach eine leere Seite. Was darauf steht, legen Sie nicht im Einstellungsformular fest, sondern auf einer eigenen Seite. Das ist der zweite und der eigentliche Arbeitsschritt.

Das Zertifikat gestalten

Öffnen Sie die Aktivität und wählen Sie Zertifikat bearbeiten. Oben stehen die Maße des Blattes: Breite und Höhe in Millimetern sowie Linker Rand und Rechter Rand. Voreingestellt ist A4 hochkant mit 210 zu 297. Für eine Urkunde im Querformat tauschen Sie die beiden Werte.

Darunter liegt die Tabelle Elemente. Jede Zeile ist ein Baustein des Blattes. In der Spalte Name steht Ihre eigene Bezeichnung, über den Stift daneben lässt sie sich ändern. Die Spalte Aktionen führt zum Formular des Elements, löscht es oder verschiebt es in der Reihenfolge. Ein neues Element wählen Sie aus der Liste unter der Tabelle und bestätigen mit Element hinzufügen. Danach öffnet sich sein Formular mit Bezeichnung des Elements, Schriftart, Größe, Farbe und Position des Referenzpunktes.

Hinweis: Die Spalte Typ nennt die Elemente in ihren internen englischen Namen, also studentname statt „Name von Teilnehmer/in“ und coursename statt „Kursname“. Gemeint ist dasselbe wie in der deutschen Auswahlliste darunter.

Neunzehn Elementtypen stehen zur Auswahl. Die folgenden tragen ein gewöhnliches Zertifikat:

Element Was es auf das Blatt setzt
Text Festen Text, der bei allen gleich bleibt, etwa die Überschrift oder eine Formel wie „Hiermit wird bescheinigt, dass“.
Name von Teilnehmer/in Den Namen der Person, für die das PDF gerade erzeugt wird.
Kursname Den vollständigen Kursnamen oder wahlweise den Kurznamen.
Datum Ein Datum Ihrer Wahl: Ausstellungstag, Abschlussdatum, Kursbeginn, Kursende oder das Datum einer Bewertung. Das Format wählen Sie mit.
Bewertung Die Note aus einer Aktivität oder die Gesamtnote des Kurses.
Code Den Prüfcode, mit dem sich die Bescheinigung später überprüfen lässt. QR Code setzt denselben Code zusätzlich als Grafik.
Rahmen Eine Linie um das ganze Blatt, in der Farbe und Stärke Ihrer Wahl.
Hintergrundbild Ein Bild über die ganze Seite, hinter allen anderen Elementen. Das Bild laden Sie im Formular des Elements unter Bild hochladen hoch.
Name von Trainer/in Den Namen der Lehrkraft. Zusammen mit Digitale Signatur ergibt das die Unterschriftszeile.

Mit Zertifikatsseite hinzufügen bekommt die Bescheinigung ein zweites Blatt, etwa für eine Anlage mit den Inhalten des Kurses.

Ganz unten steht Vorlage laden. Vorlagen sind fertige Zertifikate, die sich mit einem Klick in Ihres übernehmen lassen. Anlegen können Sie selbst keine: Vorlagen gehören der gesamten Moodle-Instanz und werden von dem jeweiligen Administrationsteam gepflegt. Stehen keine bereit, meldet das Feld „Keine Vorlagen“.

Die Tabelle „Elemente“ auf der Seite „Zertifikat bearbeiten“ mit acht Zeilen von „Rahmen“ (border) bis „Prüfcode“ (code), je mit Stift-, Papierkorb- und Pfeilsymbolen, darunter der Link „Elemente neu anordnen“ sowie die Auswahlliste mit der Schaltfläche „Element hinzufügen“

Elemente anordnen

Die Elemente liegen nach dem Anlegen übereinander in der oberen linken Ecke. Auf ihre Plätze bringen Sie sie mit Elemente neu anordnen unter der Elementtabelle. Die Seite zeigt das Blatt in Originalproportion, und jedes Element lässt sich mit der Maus dorthin ziehen, wo es stehen soll.

Gespeichert wird mit Speichern und Schließen oder, wenn Sie weiterarbeiten wollen, mit Speichern und Fortfahren. Abbrechen verwirft das Verschieben.

Hinweis: Auf dieser Seite stehen Beispielwerte. Angezeigt werden Ihr eigener Name und das heutige Datum, weil Moodle noch nicht weiß, für wen das PDF einmal erzeugt wird. Im fertigen Zertifikat steht dann der Name der jeweiligen Person.

Was die Teilnehmenden sehen

Auf der Aktivitätsseite steht die Beschreibung und darunter die Schaltfläche Zertifikat anzeigen. Der Klick erzeugt das PDF. Im selben Moment trägt Moodle die Person als Empfängerin ein und vergibt den Prüfcode. Ab dann steht über der Schaltfläche Verliehen am mit dem Datum des ersten Abrufs, und jeder weitere Klick liefert dasselbe Blatt mit demselben Code.

Ob das PDF im Browser aufgeht oder als Datei herunterkommt, entscheidet Zustellmöglichkeiten im Einstellungsformular.

Die Zertifikatsseite aus Sicht einer Teilnehmerin: die Beschreibung, darunter die Zeile „Verliehen am: Montag, 7. September 2026, 18:50“ und die Schaltfläche „Zertifikat anzeigen“

Achtung: Ohne weitere Vorkehrung kann jede und jeder Eingeschriebene die Bescheinigung sofort abrufen, auch am ersten Kurstag. Wer sie an eine Leistung binden will, setzt unter Voraussetzungen eine Bedingung, meist den Aktivitätsabschluss der vorangehenden Aktivitäten. Dafür muss die Abschlussverfolgung im Kurs eingeschaltet sein. Das Feld Mindestbearbeitungszeit in Minuten im Zertifikat selbst prüft nur, wie lange jemand im Kurs angemeldet war, nicht was dabei herauskam.

Ausgestellte Zertifikate und Überprüfung

Auf derselben Aktivitätsseite sehen Sie als Lehrkraft, wer sich die Bescheinigung schon geholt hat. Unter Empfänger/innen steht die Zahl, darunter die Tabelle mit Name, E-Mail-Adresse, Verliehen am, Code und der fertigen Datei. Über Herunterladen geben Sie die Liste als Tabelle aus, unter anderem als OpenDocument, Excel-Datei oder .csv. Alle ausgestellten Zertifikate herunterladen packt sämtliche PDFs in ein Archiv.

Am Ende jeder Zeile steht ein Papierkorb. Er löscht die Ausstellung, nicht die Person aus dem Kurs. Beim nächsten Abruf bekommt sie ein neues Zertifikat mit neuem Datum und neuem Code. Das ist der Weg, wenn Sie das Blatt nach der ersten Ausgabe noch geändert haben.

Die Empfängerliste mit sechs Zeilen. Die Spalten zeigen Name, E-Mail-Adresse, „Verliehen am“ mit Datum und Uhrzeit, den Code als Zeichenfolge sowie ein Symbol zum Herunterladen der Datei und einen Papierkorb

Der Prüfcode ist dafür da, dass eine vorgelegte Bescheinigung nachprüfbar bleibt. Im Menü Mehr führt Zertifikat überprüfen auf ein Formular mit einem einzigen Feld Code. Wird der Code eingegeben, nennt Moodle den Namen der Person, den Kurs und das Ausstellungsdatum.

Wer diese Seite benutzen darf, hängt an Allen Personen erlauben Zertifikate zu überprüfen. Steht die Einstellung auf Ja, kommt jede Person an die Prüfung heran, auch ohne Anmeldung in Moodle. Das ist gewollt, wenn die Bescheinigung außerhalb der Schule vorgelegt wird.

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