Darstellung

Wie Moodle aussieht: Theme wählen und anpassen, Startseite gestalten, Icons einbinden.

App-Design / Mobile CSS

Die Moodle App lässt sich in den Farben Ihrer Einrichtung darstellen. Dafür erwartet die App CSS-Variablen, deren Namen aus dem Ionic-Framework stammen und weder in Moodle noch in Boost Union eine Farbauswahl haben. Das Werkzeug App-Design / Mobile CSS schließt diese Lücke: Sie wählen Farben aus, es erzeugt den passenden CSS-Code. Eingetragen wird der Code anschließend im Design Boost Union.

Voraussetzung: Administrator/innen-Rechte (moodleadmin). Dazu das Design Boost Union und das Plugin local_mobilecssgenerator. Das Werkzeug selbst speichert nichts und ändert nichts an der Plattform, es gibt nur Text aus.

CSS erzeugen

  1. Website-Administration öffnen und den Reiter Darstellung wählen.
  2. Auf App-Design / Mobile CSS klicken.
  3. In den vier Abschnitten auf das Farbfeld klicken und eine Farbe wählen. Alternativ den Hex-Wert im Format #rrggbb direkt in das Feld eintragen.
  4. Nur die Felder ausfüllen, die Sie ändern wollen. Leere Felder erscheinen nicht im Code, dort behält die App ihre Standardfarbe.
  5. Die Vorschau rechts prüfen und auf Kontrastwarnungen unterhalb des Bildschirms achten.
  6. Auf CSS generieren klicken. Der fertige Code erscheint unten auf der Seite.
  7. Auf In Zwischenablage kopieren klicken.

Formularzeile „Primär-/Markenfarbe“ mit quadratischem Farbwähler, zwei Vorschaukästchen in Dunkelblau, dem Eingabefeld mit dem Wert #233264 und der Erklärung darunter.

Die Schaltfläche Alle zurücksetzen leert sämtliche Farbfelder auf einen Schlag, ohne die Seite neu zu laden.

Die vier Farbbereiche

Abschnitt Wirkung in der App
Globale Farben Primär-/Markenfarbe, allgemeine Textfarbe und Linkfarbe. Die Primärfarbe erscheint an vielen Stellen, unter anderem auf Schaltflächen.
Kopfzeile / Toolbar Die Leiste am oberen Rand jedes Bildschirms mit Titel, Suchsymbol und Profilbild.
Obere Inhalts-Tabs Die Tab-Leiste innerhalb einer Seite, z. B. Startseite und Dashboard.
Untere Navigationsleiste Die Hauptnavigation am unteren Bildschirmrand mit ihren Symbolen.

Vorschau und Kontrastwarnung

Rechts neben den Farbfeldern steht ein schematisches Handy-Bild, das sich bei jeder Farbänderung sofort mitfärbt. Es zeigt die Wirkung der Farben zueinander, nicht das genaue Aussehen der App: Abstände, Symbole und Schriftgrößen sind nachgebaut.

Unter dem Bild prüft das Werkzeug fünf Farbkombinationen gegen den WCAG-Wert 4,5:1 für Text. Toolbar-Text, aktive Tab-Textfarbe und aktive Icon-Farbe werden gegen ihren jeweiligen Hintergrund gerechnet, allgemeine Textfarbe und Linkfarbe gegen Weiß, weil der Inhaltsbereich der App weiß ist. Reicht der Kontrast nicht, erscheint eine Warnung mit dem tatsächlichen Verhältnis.

Schematisches Handy mit dunkelblauer Kopfzeile, zwei Reitern, einer dunkelblauen Schaltfläche und orangefarbenem Linktext. Darunter ein gelber Kasten: „Zu geringer Kontrast. Linkfarbe: 2.5:1 (WCAG AA erfordert 4,5:1)“.

Achtung: Die Warnung hält niemanden auf. Der Code wird trotzdem erzeugt, und die Farben landen so in der App. Wer eine gemeldete Kombination stehen lässt, entscheidet sich gegen die Lesbarkeit auf kleinen Bildschirmen bei Sonnenlicht.

Was der Code enthält

Ausgegeben werden vier CSS-Blöcke, einer je Abschnitt. Jede Zeile trägt !important, weil die App ihre eigenen Regeln zuerst lädt und der eingesetzte Code sonst wirkungslos bliebe. Aus der Primärfarbe rechnet das Werkzeug fünf weitere Werte aus, die die App zusätzlich braucht:

:root {
    --ion-color-primary: #233264 !important;
    --ion-color-primary-rgb: 35,50,100 !important;
    --ion-color-primary-contrast: #ffffff !important;
    --ion-color-primary-contrast-rgb: 255,255,255 !important;
    --ion-color-primary-shade: #1f2c58 !important;
    --ion-color-primary-tint: #394774 !important;
    --ion-text-color: #1b1e24 !important;
    --core-link-color: #233264 !important;
}

Die Kontrastfarbe (Schwarz oder Weiß für Text auf der Primärfarbe) sowie die dunklere und die hellere Variante entstehen automatisch. Sie geben nur die eine Markenfarbe an.

Code in Boost Union eintragen

  1. Website-Administration öffnen und den Reiter Darstellung wählen.
  2. Auf Boost Union und dort auf Erscheinungsbild klicken.
  3. Den Reiter Mobile öffnen.
  4. Den kopierten Code in das Feld Zusätzliches CSS für mobile App einfügen.
  5. Unten auf Änderungen speichern klicken.

Einstellungsseite „Erscheinungsbild“ von Boost Union mit der Reiterzeile, in der „Mobile“ ausgewählt ist. Hervorgehoben das Feld „Zusätzliches CSS für mobile App“ mit eingefügtem CSS-Code.

Beim Speichern trägt Boost Union die Kerneinstellung mobilecssurl automatisch auf eine eigene Adresse um. Über diese Adresse holt sich die App den Code. Ändern Sie die Einstellung nicht von Hand, sonst erreicht das Design die App nicht mehr.

Hinweis: Angemeldete Geräte übernehmen die neuen Farben nicht sofort. Wenn die App noch das alte Design zeigt, melden Sie sich in der App ab und wieder an.

Wichtige Einstellungen

Tipps

Darstellung der Kursliste

Wie ein Kurs in einer Liste aussieht, also in der Übersicht eines Kursbereichs, in der Kurssuche und auf der Startseite, steuert die Seite Kurse im Reiter Darstellung. Dort steht auch, wer als Kontaktperson unter einem Kurs genannt wird. Der Kurs selbst ändert sich durch diese Werte nicht, nur seine Darstellung in Listen.

Voraussetzung: Administrator/innen-Rechte (moodleadmin). Trainer/innen sehen die Seite nicht. Sie bemerken die Werte nur am Ergebnis, also daran, wie ihr Kurs in der Bereichsübersicht erscheint.

Einstellungen öffnen

  1. Website-Administration öffnen.
  2. Reiter Darstellung wählen.
  3. Eintrag Kurse anklicken.
  4. Die gewünschten Werte setzen und am Fuß der Seite auf Änderungen speichern klicken.

Wer als Kontakt unter dem Kurs steht

Die erste Einstellung heißt Kursverwaltung und ist eine Liste aller Rollen mit je einem Ankreuzfeld. Wer in einem Kurs eine angekreuzte Rolle hat, wird in der Kursliste unter der Kursbeschreibung genannt, mit Rollenname und Namen der Person: Trainer/in: Kim Berger. Der Name ist mit dem Profil verlinkt und für alle sichtbar, die den Kursbereich sehen.

Einstellung „Kursverwaltung“ mit dem internen Namen coursecontact. Untereinander die Ankreuzfelder Manager/in, Kursersteller/in, Trainer/in, Trainer/in ohne Bearbeitungsrecht, Teilnehmer/in, Gast, Authentifizierte/r Nutzer/in, Authentifizierte/r Nutzer/in der Startseite, MRBS Viewer (RLP), MRBS Editor (RLP) und MRBS Administrator (RLP). Nur bei Trainer/in ist der Haken gesetzt. Darunter der Hinweis „Standard: Trainer/in“.

Ab Werk ist genau eine Rolle angekreuzt, nämlich Trainer/in. Nehmen Sie diesen Haken heraus und speichern, verschwindet die Zeile aus jeder Kursliste. Der Kurs bleibt unverändert, die Lehrkraft bleibt eingeschrieben und behält alle Rechte, sie wird nur nicht mehr namentlich in der Übersicht angezeigt.

Hinweis: Die Einstellung wirkt plattformweit. Einzelne Kurse oder Kursbereiche lassen sich davon nicht ausnehmen. Innerhalb des Kurses und in der Teilnehmerliste stehen die Namen weiterhin, die Einstellung betrifft ausschließlich die Kursliste.

Ausschnitt aus der Übersicht eines Kursbereichs. Unter dem verlinkten Kurstitel „Beispielkurs Moodle-Guide“ steht die Kursbeschreibung, darunter die Zeile „Trainer/in: Kim Berger“ mit dem Namen als Link.

Hat jemand in einem Kurs mehrere angekreuzte Rollen, entscheidet Alle Rollen des Kontakts für Kurse anzeigen, ob alle davon genannt werden. Ohne diesen Haken nennt Moodle nur die Rolle, die unter Nutzer/innen → Berechtigungen → Rollen verwalten weiter oben in der Reihenfolge steht.

Wie viele Kurse eine Liste zeigt

Zwei Werte begrenzen eine Kursliste, und sie tun Verschiedenes:

Einstellung Wirkung
Kurse pro Seite Wie viele Kurse auf eine Seite passen, bevor Moodle umbricht und eine Blätterleiste einblendet. Standard sind 20.
Maximale Kursanzahl mit Beschreibung Bis zu diesem Wert zeigt ein Kursbereich zu jedem Kurs die Beschreibung, das Kursbild und die Kontaktperson. Enthält der Bereich mehr Kurse, schaltet Moodle auf eine schlanke Liste um, in der nur noch die Kursnamen stehen. Standard sind 10.

Zwei Einstellungszeilen untereinander: „Kurse pro Seite“ (coursesperpage) mit dem Wert 20 und dem Hinweis „Standard: 20“, darunter „Maximale Kursanzahl mit Beschreibung“ (courseswithsummarieslimit) mit dem Wert 10 und dem Hinweis „Standard: 10“.

Der zweite Wert erklärt eine häufige Rückfrage: In einem Kursbereich stehen Beschreibungen und Trainernamen, im nächsten nicht. Der Unterschied liegt dann nicht an den Kursen, sondern an ihrer Anzahl im Bereich.

Wichtige Einstellungen

Tipps

Dashboard für alle anpassen

Das Dashboard ist die persönliche Startseite jedes Kontos. Welche Blöcke darauf zu sehen sind, wenn jemand Moodle zum ersten Mal betritt, legen Sie unter Dashboard für alle anpassen fest. Sie bearbeiten dort keine fremde Seite, sondern die Vorlage, aus der Moodle jedes neue Dashboard erzeugt.

Voraussetzung: Moderator/innen-Rechte. Trainer/innen sehen die Seite nicht. Über denselben Schalter Bearbeiten ändern sie nur ihr eigenes Dashboard.

Vorlage bearbeiten

  1. Website-Administration öffnen und den Reiter Darstellung wählen.
  2. Auf Dashboard für alle anpassen klicken.
  3. Oben rechts den Schalter Bearbeiten einschalten.
  4. Über Block hinzufügen einen Block wählen, Blöcke am Kreuz-Symbol verschieben oder über ihr Drei-Punkte-Menü löschen.
  5. Den Schalter Bearbeiten wieder ausschalten.

Seite „Dashboard für alle anpassen“ mit eingeschaltetem Schalter „Bearbeiten“. In der Mitte die Schaltfläche „Block hinzufügen“ über den Blöcken „Zeitleiste“ und „Kalender“, rechts die aufgeklappte Blockleiste mit einer zweiten Schaltfläche „Block hinzufügen“ und dem Block „Zuletzt genutzte Objekte“. Oben rechts die Schaltfläche „Dashboard für alle Nutzer/innen übernehmen“.

Ein eigenes Speichern gibt es nicht. Jede Änderung an einem Block wirkt sofort und gilt ab diesem Moment für jedes Dashboard, das neu entsteht.

Zwei Bereiche für Blöcke

Das Dashboard hat zwei Ablagen, und der Unterschied ist beim Anordnen wichtig:

Bereich Lage und Verhalten
Hauptinhaltsblöcke Die breite Spalte in der Seitenmitte. Blöcke stehen dort untereinander und sind sofort sichtbar. Hier gehören die Inhalte hin, die tatsächlich gelesen werden sollen.
Blockleiste Die schmale Leiste am rechten Rand, die zugeklappt ist, bis jemand sie öffnet. Blöcke darin bemerkt man nur, wenn man danach sucht.

Ab Werk stehen Zeitleiste und Kalender im Hauptbereich und Zuletzt genutzte Objekte in der Blockleiste.

Was mit bestehenden Dashboards geschieht

Änderungen an der Vorlage erreichen nur Konten, die ihr Dashboard noch nie geöffnet haben. Beim ersten Aufruf legt Moodle für jedes Konto eine eigene Kopie der Vorlage an, und diese Kopie folgt der Vorlage danach nicht mehr. Es genügt also der bloße Besuch. Niemand muss etwas verändert haben. Ein Block, den Sie heute ergänzen, taucht bei allen, die schon einmal angemeldet waren, nicht auf.

Dagegen hilft die Schaltfläche Dashboard für alle Nutzer/innen übernehmen oben rechts. Sie verwirft sämtliche persönlichen Kopien und stellt bei allen Konten den Stand der Vorlage her. Danach meldet Moodle „Alle Dashboard-Seiten wurden auf die Standardwerte zurückgesetzt.“ Auf einer großen Plattform dauert der Vorgang eine Weile. Ein Fortschrittsbalken zeigt ihn an.

Seite „Dashboard für alle anpassen“ bei ausgeschaltetem Bearbeiten-Modus, die übrige Seite abgedunkelt. Oben rechts über der Überschrift ist die Schaltfläche „Dashboard für alle Nutzer/innen übernehmen“ orange umrahmt.

Achtung: Diese Schaltfläche fragt nicht nach. Ein Klick genügt, und die selbst zusammengestellten Dashboards aller Konten sind fort, ohne Rückholmöglichkeit. Betroffen sind auch die Kolleginnen und Kollegen, die sich ihre Ansicht eingerichtet haben. Die Schaltfläche steht auch dann bereit, wenn der Bearbeiten-Modus ausgeschaltet ist.

Wer sein Dashboard danach oder überhaupt einmal von Hand zurücksetzen will, benutzt im Bearbeiten-Modus des eigenen Dashboards Standard wiederherstellen. Das wirkt nur für dieses eine Konto.

Wichtige Einstellungen

Tipps

Erweiterte Designeinstellungen

Auf der Seite Erweiterte Designeinstellungen stehen die Einstellungen, die zu keinem einzelnen Design gehören: wer außer der Website-Administration ein Design festlegen darf, welche Designs überhaupt zur Auswahl stehen, und zwei Menüs, deren Einträge Sie selbst schreiben. Das Aussehen eines bestimmten Designs wird dagegen in dessen eigener Einstellungsseite geändert.

Voraussetzung: Administrator/innen-Rechte (moodleadmin). Trainer/innen sehen die Seite nicht, hängen aber davon ab: Ob im Kursformular überhaupt ein Feld für ein eigenes Kursdesign erscheint, entscheidet sich hier.

Erweiterte Designeinstellungen öffnen

  1. Website-Administration öffnen.
  2. Reiter Darstellung wählen.
  3. Eintrag Erweiterte Designeinstellungen anklicken.

Wer ein Design festlegen darf

Ab Werk gilt für alle das Design der Website. Fünf Haken öffnen jeweils eine weitere Stelle, an der ein abweichendes Design gesetzt werden kann. Jeder Haken schaltet nur die Möglichkeit frei. Eingetragen wird das Design danach an der jeweiligen Stelle, also im Kursformular, in den Einstellungen des Kursbereichs, in der globalen Gruppe oder im eigenen Profil.

Einstellung Wo das Design danach gewählt wird
Designwechsel für Nutzer/innen erlauben Im eigenen Profil unter Profil bearbeiten, Feld Bevorzugtes Design. Gilt dann für alle Seiten, die diese Person aufruft.
Designwechsel im Kurs erlauben Im Kursformular. Wirkt für alle, die den Kurs betreten.
Designwechsel im Kursbereich erlauben In den Einstellungen des Kursbereichs. Wirkt auf alle Unterbereiche und Kurse darin, sofern diese kein eigenes Design tragen.
Designs für globale Gruppen erlauben In der globalen Gruppe. Greift nur, wenn eine Person genau einer globalen Gruppe angehört oder alle ihre Gruppen dasselbe Design verwenden.
Designwechsel über URL erlauben Direkt in der Adresszeile über den Zusatz ?theme=boost. Gedacht zum Ausprobieren, nicht für den Dauerbetrieb.

Fünf Formularzeilen untereinander: „Designwechsel für Nutzer/innen erlauben“, „im Kurs“, „im Kursbereich“, „Designs für globale Gruppen erlauben“ und „Designwechsel über URL erlauben“. Bei jeder ein leeres Kontrollkästchen mit dem Vermerk „Standard: Nein“, links der interne Name, rechts die Erklärung.

Sind mehrere davon gesetzt, entscheidet eine feste Rangfolge, welches Design eine Seite bekommt: Kurs, dann Kursbereich, dann der Zusatz in der URL, dann die Person, dann die globale Gruppe, zuletzt die Website. Das erste Design, das in dieser Reihe gefunden wird, gewinnt. Ein Kursdesign setzt sich also gegen die persönliche Wahl durch.

Achtung: Kursbereichsdesigns kosten Rechenzeit. Moodle muss für jede Seite die Kette der übergeordneten Bereiche durchgehen, bevor feststeht, welches Design gilt. Auf einer großen Plattform ist das spürbar.

Einträge im zusätzlichen Menü

Was im Feld Einträge im zusätzlichen Menü steht, erscheint für alle in der Navigationsleiste am oberen Rand, neben Startseite, Dashboard und Meine Kurse. Jede Zeile ist ein Eintrag, die Angaben darin werden mit senkrechten Strichen getrennt: Beschriftung, Adresse, Kurzinfo beim Überfahren, Sprachcodes.

Hilfe|https://hilfe.bildung-lsa.de|Zum Moodle-Guide
Fortbildung
-2learn4students|https://moodle.bildung-lsa.de/2learn4students
-###
-Ansprechpartner|/course/view.php?id=12

Formularzeile „Einträge im zusätzlichen Menü“ mit dem internen Namen custommenuitems. Das mehrzeilige Textfeld enthält fünf Zeilen, darunter „Fortbildung“ und die mit Bindestrich beginnenden Unterpunkte. Unter dem Feld der Vermerk „Standard: Leer“.

Eine Zeile, die mit einem Bindestrich beginnt, rutscht als Unterpunkt unter den vorhergehenden Eintrag. Dieser wird damit zum Aufklappmenü und braucht selbst keine Adresse. Drei Rauten (###) ziehen eine Trennlinie. Steht am Ende einer Zeile ein Sprachcode, erscheint der Eintrag nur für Personen, die Moodle in dieser Sprache benutzen. Mehrere Codes werden mit Komma getrennt: en,de.

Navigationsleiste mit den Einträgen „Startseite“, „Dashboard“, „Meine Kurse“, „Website-Administration“, „Hilfe“ und „Fortbildung“. Unter „Fortbildung“ ist ein Menü aufgeklappt mit „Katalog“, einer Trennlinie und „Ansprechpartner“.

Einträge im Nutzermenü

Das Feld Einträge im Nutzermenü füllt die Liste, die sich hinter dem Profilbild rechts oben öffnet. Der Aufbau ist derselbe, nur kürzer: Beschriftung und Adresse, getrennt durch einen senkrechten Strich. Steht die Beschriftung im Format bezeichner,komponente, holt Moodle den Text aus dem Sprachpaket und übersetzt ihn mit. Freier Text bleibt in allen Sprachen gleich.

profile,moodle|/user/profile.php
grades,grades|/grade/report/mygrades.php
calendar,core_calendar|/calendar/view.php?view=month
privatefiles,moodle|/user/files.php
reports,core_reportbuilder|/reportbuilder/index.php

Das ist der Auslieferungszustand. Wer eine Zeile löscht, nimmt allen den Zugang zu dieser Seite über das Nutzermenü. Abmelden steht nicht in der Liste und lässt sich auch nicht entfernen. Moodle hängt den Eintrag immer an.

Wichtige Einstellungen

Tipps

Navigationsleiste Plus

Das Plugin Navigationsleiste Plus setzt zusätzliche Symbole in die Navigationsleiste am oberen Rand. Jedes Symbol führt auf eine Adresse Ihrer Wahl. Damit landen häufig gebrauchte Ziele wie eine Hilfeseite oder ein Supportformular dort, wo sie auf jeder Moodle-Seite sichtbar sind.

Voraussetzung: Administrator/innen-Rechte (moodleadmin). Dazu das Plugin local_navbarplus, das in Sachsen-Anhalt installiert ist. Was Sie hier eintragen, sehen alle angemeldeten Personen, auch Trainer/innen und Teilnehmende.

Symbol anlegen

  1. Website-Administration öffnen und den Reiter Darstellung wählen.
  2. Auf Navigationsleiste Plus klicken.
  3. In das Feld Icons mit Links eine neue Zeile schreiben. Jedes Symbol steht in einer eigenen Zeile.
  4. Die Angaben innerhalb der Zeile mit senkrechten Strichen trennen: Symbol, Adresse, Titel, Sprachen, neues Fenster, zusätzliche Klassen, ID.
  5. Unten auf Änderungen speichern klicken.
  6. Eine beliebige Moodle-Seite neu laden und prüfen, ob das Symbol erscheint.
fa-circle-question|https://hilfe.bildung-lsa.de|Moodle-Guide||true
fa-envelope|/course/view.php?id=12|Support||false|d-none d-sm-flex

Formularzeile „Icons mit Links“ mit dem internen Namen inserticonswithlinks. Das mehrzeilige Textfeld enthält zwei Zeilen, deren Angaben durch senkrechte Striche getrennt sind. Darunter der Vermerk „Standard: Leer“.

Wo die Symbole erscheinen

Die Symbole stehen am rechten Ende der Navigationsleiste: rechts von Mitteilungen und Benachrichtigungen, unmittelbar vor dem Nutzermenü. Die Reihenfolge Ihrer Zeilen ist die Reihenfolge von links nach rechts.

Moodle-Dashboard, die übrige Seite abgedunkelt. Am rechten Ende der Navigationsleiste sind zwei Symbole orange umrahmt, ein Fragezeichen im Kreis und ein Briefumschlag. Links davon Glocke, Sprechblase und ein weiterer Briefumschlag mit roten Zählern, rechts davon das Profilkürzel „KB“.

Hinweis: Die Beschreibung im Formular sagt, die Symbole stünden links neben Mitteilungen und Benachrichtigungen. Unter dem in Sachsen-Anhalt eingesetzten Design Boost Union stehen sie rechts davon.

Die sieben Angaben einer Zeile

Angabe Bedeutung
Symbol Der Name eines Font-Awesome-Symbols, z. B. fa-circle-question. Font Awesome bringt Moodle mit, es muss nichts nachinstalliert werden.
Adresse Entweder eine vollständige Web-Adresse (https://…) oder ein Pfad innerhalb der eigenen Moodle-Instanz (/login/logout.php).
Titel Der Text, der beim Überfahren erscheint. Er landet zugleich im Alternativtext und ist damit das, was ein Screenreader vorliest.
Sprachen (optional) Ein Sprachcode oder mehrere, mit Komma getrennt (de,en). Das Symbol erscheint dann nur für Personen, die Moodle in dieser Sprache benutzen. Leer bedeutet: in allen Sprachen.
Neues Fenster (optional) true öffnet die Adresse in einem neuen Tab, false im selben. Ohne Angabe gilt false.
Zusätzliche Klassen (optional) CSS-Klassen für das Symbol. Gebräuchlich sind die Bootstrap-Klassen für Bildschirmgrößen: d-none d-sm-flex blendet das Symbol auf schmalen Geräten aus, d-sm-none zeigt es nur dort.
ID (optional) Eine eigene Kennung für das Symbol. Das Plugin stellt ihr localnavbarplus- voran. Damit lässt sich das Symbol später gezielt ansprechen, etwa als Ziel einer Nutzertour.

Achtung: Die Trennstriche zählen mit. Wer eine optionale Angabe auslässt, die zwischen anderen steht, muss den Strich trotzdem setzen. In fa-envelope|/kontakt.php|Kontakt||false steht der doppelte Strich für die übersprungene Sprachangabe. Fehlt er, rutscht false in das Feld für die Sprachen, und das Symbol erscheint nie.

Der zweite Haken auf der Seite, „Geführte Tour zurücksetzen“-Link, setzt ein Kartensymbol in die Navigationsleiste. Wer es anklickt, startet die Tour der aktuellen Seite noch einmal. Ohne diesen Haken gibt es den Neustart trotzdem, aber nur in der Fußzeile, wo er leicht übersehen wird.

Das Symbol erscheint nur auf Seiten, für die überhaupt eine aktive Tour hinterlegt ist. Auf allen anderen Seiten bleibt die Leiste unverändert. Das trifft in Sachsen-Anhalt auf die meisten Seiten zu: Die vier mitgelieferten Touren zur Navigation sind auf das Design Boost gefiltert und greifen unter Boost Union nicht.

Bewertungsübersicht eines Kurses, die übrige Seite abgedunkelt. In der Navigationsleiste ist ein aufgeschlagenes Kartensymbol orange umrahmt, zwischen dem Briefumschlag und dem Profilkürzel „KB“.

Wenn ein Symbol nicht erscheint

Wichtige Einstellungen

Tipps

Nutzertouren

Eine Nutzertour ist eine Folge von Sprechblasen, die sich beim Aufruf einer Seite über die Oberfläche legt und auf einzelne Elemente zeigt. Moodle benutzt das selbst, um neue Personen durch Dashboard und Kursseite zu führen. Unter Nutzertouren legen Sie eigene Touren an, etwa für hauseigene Abläufe oder für Schaltflächen, die durch ein Plugin hinzugekommen sind.

Voraussetzung: Moderator/innen-Rechte. Trainer/innen können keine Touren anlegen. Sie sehen Touren nur als Leserinnen und Leser und starten sie über den Link in der Fußzeile erneut.

Bewertungsübersicht eines Kurses, die Seite abgedunkelt bis auf das hervorgehobene Suchfeld. Darunter eine Sprechblase mit der Überschrift „Teilnehmer/innen einfach finden“, einer Zeichnung, einem erklärenden Satz und den Schaltflächen „Weiter (1/3)“ und „Tour abbrechen“.

Tour anlegen

  1. Website-Administration öffnen und den Reiter Darstellung wählen.
  2. Auf Nutzertouren klicken.
  3. Unterhalb der Liste auf Neue Tour anlegen klicken.
  4. Name und Beschreibung eintragen. Beide sind nur für die Verwaltung gedacht und erscheinen nicht in der Tour.
  5. Unter Anwenden auf passende URLs festlegen, auf welchen Seiten die Tour erscheint.
  6. Geführte Tour aktiv auf Ja setzen und speichern.
  7. In der Liste auf den Namen der Tour klicken und mit Neuer Schritt die einzelnen Sprechblasen anlegen.

Tabelle mit den Spalten Name, Beschreibung, Gilt für, Aktiviert und Aktionen. Fünf Zeilen von „Blockleiste“ bis „Bewertungsübersicht für Bewerter/innen“, in der Spalte „Gilt für“ Pfadangaben wie FRONTPAGE_MY und /course/view.php%. Rechts je Zeile Symbole für Verschieben, Anzeigen, Bearbeiten, Duplizieren, Exportieren und Löschen.

Auf welchen Seiten die Tour erscheint

Das Feld Anwenden auf passende URLs vergleicht den Pfad der aufgerufenen Seite. Das Prozentzeichen steht dabei für beliebigen weiteren Text.

Eintrag Wirkt auf
/my/% Das Dashboard.
/course/view.php% Jede Kursseite.
/course/view.php?id=2 Genau einen Kurs.
/mod/forum/view.php% Die Themenliste jedes Forums.
FRONTPAGE Die Startseite der Plattform.

Achtung: Für jede Seite gibt es nur eine Tour. Passen mehrere, gewinnt die, die in der Liste weiter oben steht. Die Reihenfolge ändern Sie mit den Pfeilen in der Spalte Aktionen. Eine neue Tour für Kursseiten bleibt sonst unsichtbar, weil die mitgelieferte Tour dieselben Adressen beansprucht.

Formular einer neuen Tour mit den Feldern „Name“ (ausgefüllt mit „Aufgaben abgeben“), „Beschreibung“ und „Anwenden auf passende URLs“ (ausgefüllt mit /mod/assign/view.php%). Darunter das gesetzte Kontrollkästchen „Geführte Tour aktiv“.

Wer die Tour sieht

Im Abschnitt Tour-Filter schränken Sie den Kreis weiter ein. Alle gesetzten Filter müssen zutreffen, damit die Tour erscheint. Ein leerer Filter schränkt nicht ein.

Abschnitt „Tour-Filter“ mit den Zeilen Zugriffsdatum (Kontrollkästchen „Filter für das Zugriffsdatum aktivieren“), Kategorie, Kurse, Kursformat, Rolle, Design und CSS-Selector. In den Auswahllisten ist jeweils „Alle“ markiert; unter „Design“ stehen Boost, Boost Union und Classic.

Schritte

Jeder Schritt ist eine Sprechblase. Er trägt einen Titel, einen Inhalt und ein Ziel. Der Zieltyp bestimmt, woran die Blase hängt:

Zieltyp Verwendung
Block Die Blase zeigt auf einen Block, den Sie aus einer Liste wählen. Ein Selektor ist dafür nicht nötig.
Auswahl Die Blase zeigt auf ein beliebiges Element, angegeben als CSS-Selektor. Den Selektor finden Sie über die Entwicklerwerkzeuge des Browsers.
In der Seitenmitte anzeigen Die Blase hängt an nichts und steht frei in der Mitte. Passend für Begrüßung und Abschluss.

Formularabschnitt „Schrittziel“ mit dem Auswahlfeld „Zieltyp“, das auf „Auswahl“ steht, und dem darunter eingeblendeten Feld „CSS-Selector“ mit einem eingetragenen Selektor.

Die Reihenfolge der Schritte ändern Sie in der Liste der Tour mit den Pfeilen. Es ist die Reihenfolge, in der die Blasen erscheinen.

Wichtige Einstellungen

Tipps