Kurse

Kurse auf Plattformebene verwalten: Kursbereiche anlegen, Standardeinstellungen für neue Kurse, Kursanfragen bearbeiten.

Aktivitätsauswahl einrichten

Die Aktivitätsauswahl ist das Fenster, das sich öffnet, wenn eine Lehrkraft im Kurs eine Aktivität oder ein Material anlegen will. Plattformweit legen Sie fest, in welche Tabs es die Module sortiert, welche Module im Tab Empfohlen stehen und ob unter der Auswahl eine Fußzeile erscheint.

Beides liegt in der Website-Administration im Reiter Kurse unter der Überschrift Aktivitätsauswahl, mit den zwei Einträgen Einstellungen der Aktivitätsauswahl und Empfohlene Aktivitäten.

Voraussetzung: Die Einstellungen der Aktivitätsauswahl verlangen Administrator/innen-Rechte (moodleadmin), die Seite Empfohlene Aktivitäten Moderator/innen-Rechte. Trainer/innen können weder die Tabs umstellen noch etwas empfehlen, sie füllen für sich selbst nur den Tab Favoriten.

Zeile aus der Website-Administration: links die Überschrift „Aktivitätsauswahl“, rechts untereinander die beiden Einträge Einstellungen der Aktivitätsauswahl und Empfohlene Aktivitäten.

Aktivität empfehlen

  1. Website-Administration öffnen und den Reiter Kurse wählen.
  2. Unter Aktivitätsauswahl auf Empfohlene Aktivitäten klicken.
  3. Die Seite listet unter der Überschrift Aktivitäten alle installierten Module in einer Tabelle mit den Spalten Aktivität und Empfehlen. Über das Suchfeld darüber schränken Sie die Liste auf einen Namen ein.
  4. In der Spalte Empfehlen den Haken bei den gewünschten Modulen setzen.

Die Seite „Empfohlene Aktivitäten“: oben ein Suchfeld, darunter die Überschrift Aktivitäten und eine Tabelle mit den Spalten Aktivität und Empfehlen. Sichtbar sind die Zeilen von Abstimmung bis Datenbank, angehakt sind Abstimmung, Aufgabe, Buch und Datei.

Hinweis: Es gibt keine Schaltfläche zum Speichern. Jeder Haken wird sofort übernommen. Die Seite lässt sich verlassen, sobald die gewünschten Module angehakt sind.

Eine Empfehlung gilt für die gesamte Plattform: alle Kurse, alle Lehrkräfte. Solange nichts empfohlen ist, bleibt der Tab Empfohlen im Auswahlfenster verborgen, unabhängig davon, welche Tab-Reihenfolge eingestellt ist.

Favoriten und Empfohlen

Die beiden Tabs sehen gleich aus und werden unterschiedlich gefüllt:

Tab Wer ihn füllt
Favoriten Jede Lehrkraft für sich. Im Auswahlfenster trägt jede Kachel unten einen Stern. Ein Klick darauf legt das Modul in die eigenen Favoriten. Andere Personen sehen davon nichts.
Empfohlen Die Administration über Empfohlene Aktivitäten, für alle gleich.

Beide Tabs erscheinen nur, wenn sie etwas enthalten. Eine Lehrkraft ohne Favoriten sieht den Tab Favoriten nicht, und ohne Empfehlungen fehlt Empfohlen. Die eingestellte Reihenfolge nennt also die mögliche Höchstzahl an Tabs, nicht die, die jede Person zu sehen bekommt.

Welcher Tab beim Öffnen aktiv ist, entscheidet Moodle in dieser Reihenfolge: Favoriten, sobald die Lehrkraft mindestens einen Favoriten hat. Sonst Empfohlen, wenn dieser Tab vorne steht und Empfehlungen vorliegen. Sonst Alle, und wo es diesen Tab nicht gibt, Aktivitäten.

Das Fenster „Aktivität oder Material anlegen“ mit Suchfeld und den Tabs Empfohlen, Alle, Aktivitäten und Arbeitsmaterial. Der Tab Empfohlen ist ausgewählt und zeigt sieben Kacheln: Abstimmung, Aufgabe, Buch, Datei, Forum, Test und Textseite, jede mit einem Stern und einem Info-Symbol. Ein Tab Favoriten fehlt, weil keine Favoriten gesetzt sind.

Die sechs Tab-Reihenfolgen

Die Einstellung Tabs der Aktivitätsauswahl bietet sechs Reihenfolgen an. Sie unterscheiden sich in zwei Punkten: ob es einen Tab Alle gibt und ob Empfohlen vorn oder am Ende steht.

Die beiden Auswahlfelder der Seite „Einstellungen der Aktivitätsauswahl“: Tabs der Aktivitätsauswahl mit dem Wert „Favoriten, Empfohlen, Alle, Aktivitäten, Ressourcen“ und Fußzeile zur Aktivitätsauswahl mit dem Wert „Keine Fußzeile“.

Auswahl Ergebnis
Favoriten, Empfohlen, Alle, Aktivitäten, Ressourcen Voreinstellung. Alle fünf Tabs, Empfohlen an zweiter Stelle.
Favoriten, Empfohlen, Alle Ohne die Aufteilung in Aktivitäten und Arbeitsmaterial. Die Module stehen alle in einer Liste.
Favoriten, Empfohlen, Aktivitäten, Ressourcen Ohne den Tab Alle. Wer weder Favoriten noch Empfehlungen hat, landet im Tab Aktivitäten.
Favoriten, Alle, Aktivitäten, Arbeitsmaterial, Empfohlen Dieselben fünf Tabs wie in der Voreinstellung, Empfohlen steht aber ganz rechts.
Favoriten, Alle, Empfohlen Drei Tabs, ohne Aufteilung in Aktivitäten und Arbeitsmaterial.
Favoriten, Aktivitäten, Arbeitsmaterial, Empfohlen Ohne den Tab Alle, Empfohlen am Ende.

Achtung: Die Auswahlliste nennt denselben Tab in drei Einträgen Ressourcen und in drei weiteren Arbeitsmaterial. Das ist eine Ungenauigkeit der Übersetzung. Im Auswahlfenster heißt der Tab immer Arbeitsmaterial.

Fußzeile der Aktivitätsauswahl

Unter der Modulliste kann eine Zeile stehen, die auf ein Angebot außerhalb der Plattform verweist. Welche Zeile das ist, steuert Fußzeile zur Aktivitätsauswahl. Zur Wahl stehen die Plugins, die eine solche Zeile mitbringen:

Auswahl Was Lehrkräfte sehen
Keine Fußzeile Voreinstellung. Das Fenster endet mit der Modulliste.
Plugin installieren „Suchen Sie weitere Aktivitäten auf dem“ mit einem Link zum Moodle-Marktplatz.
MoodleNet „Oder suchen Sie Inhalte auf“ mit einem Link zu MoodleNet, dem offenen Materialverzeichnis von Moodle. Die Zeile bleibt leer, wenn unter Website-Administration → Allgemein → Zusatzoptionen die Einstellung Integration von MoodleNet aktivieren (eingehend) ausgeschaltet ist.

Der untere Rand des Auswahlfensters mit der eingeschalteten Fußzeile: der Text „Oder suchen Sie Inhalte auf“ und daneben das Logo von MoodleNet, beides als Link.

Achtung: Die Fußzeile erscheint bei allen, die die Aktivitätsauswahl öffnen. Ein Rechtefilter liegt nicht davor. Plugin installieren führt Lehrkräfte damit in einen Katalog, aus dem sie nichts installieren können, und auf zentral verwalteten Plattformen gilt das auch für die Administration der eigenen Instanz.

Wichtige Einstellungen

Tipps

Grundeinstellungen für neue Kurse

Die Seite Grundeinstellungen legt fest, mit welchen Werten ein neuer Kurs beginnt. Sie greift nicht in bestehende Kurse ein: Die Werte füllen das Formular Neuen Kurs anlegen vor, und jede Lehrkraft kann sie danach im eigenen Kurs ändern.

Die Seite liegt in der Website-Administration im Reiter Kurse unter der Überschrift Standardeinstellungen, zusammen mit Standard-Aktivitätsabschluss und Nutzerdefinierte Kursfelder.

Voraussetzung: Administrator/innen-Rechte (moodleadmin). Trainer/innen kommen nicht heran, sie sehen die Werte nur als Vorbelegung ihres eigenen Kursformulars.

Zeile aus der Website-Administration: links die Überschrift „Standardeinstellungen“, rechts untereinander die drei Einträge Grundeinstellungen, Standard-Aktivitätsabschluss und Nutzerdefinierte Kursfelder.

Grundeinstellungen ändern

  1. Website-Administration öffnen und den Reiter Kurse wählen.
  2. Unter Standardeinstellungen auf Grundeinstellungen klicken.
  3. Die gewünschten Werte einstellen. Auf die drei Einstellungen ganz oben folgen sechs Abschnitte: Kursformat, Darstellung, Dateien und Uploads, Abschlussverfolgung, Gruppen und Kommunikation.
  4. Am Fuß der Seite auf Änderungen speichern klicken.

Wofür die Werte gelten

Fast alle Werte dieser Seite sind Vorbelegungen. Sie wirken in dem Moment, in dem ein Kurs entsteht, und werden dann in den Kurs selbst geschrieben. Ein Kurs, der schon existiert, behält seinen eigenen Wert, auch wenn Sie hier etwas umstellen. Umgekehrt heißt das: Eine Korrektur auf dieser Seite erreicht die bestehenden Kurse nicht, diese müssen einzeln nachgezogen werden.

Vorbelegt werden alle drei Wege, auf denen ein neuer Kurs entsteht:

Drei Einstellungen verhalten sich anders. Moodle liest sie bei jedem Seitenaufruf neu und sie wirken deshalb sofort in allen Kursen:

Einstellung Wirkung
Maximale Anzahl von Abschnitten Obergrenze für jeden Kurs, auch für die bestehenden. Wer sie senkt, löscht keine vorhandenen Abschnitte. Das Anlegen weiterer wird abgelehnt mit der Meldung Neuer Abschnitt kann nicht erstellt werden, da sonst die maximale Anzahl an Abschnitten für diesen Kurs überschritten wird.
Anzahl der Teilnehmer/innen pro Seite Seitenlänge der Teilnehmerliste und des Berichts Kursbeteiligung, sofort in allen Kursen.
Kursinhalt herunterladen aktivieren Gilt für jeden Kurs, dessen eigene Einstellung auf Website-Standard steht, und ändert sich mit diesem Wert mit.

Die drei obersten Einstellungen der Seite Grundeinstellungen: Sichtbar mit dem Wert „Sichtbar machen“, Kursinhalt herunterladen aktivieren mit „Nein“ und Anzahl der Teilnehmer/innen pro Seite mit „20“.

Hinweis: Kursinhalt herunterladen aktivieren bleibt wirkungslos, solange die Funktion nicht plattformweit eingeschaltet ist. Der Schalter dafür heißt Option „Kursinhalt herunterladen“ verfügbar und steht unter Website-Administration → Kurse → Kursinhalt herunterladen. Die Seite weist darauf mit dem Satz Diese Einstellung könnte verborgen sein, abhängig vom Wert von downloadcoursecontentallowed hin.

Kursformat

Dieser Abschnitt entscheidet, wie ein neuer Kurs aufgebaut ist. Format und Anzahl der Abschnitte bestimmen zusammen, was eine Lehrkraft nach dem Anlegen vorfindet: bei Themenabschnitte und der Voreinstellung 4 sind das der Abschnitt oben ohne Namen und vier nummerierte Abschnitte darunter.

Der Abschnitt Kursformat mit sieben Einstellungen: Format „Themenabschnitte“, Maximale Anzahl von Abschnitten „52“, Anzahl der Abschnitte „4“, Verborgene Abschnitte „Vollständig unsichtbar“, Kursdarstellung „Alle Abschnitte auf einer Seite“, ein gesetzter Haken bei Kursende standardmäßig aktiviert und Kursdauer „365 Tage“.

Einstellung Bedeutung
Format Das Kursformat neuer Kurse. Zur Wahl stehen alle installierten Formate, in Sachsen-Anhalt auch die zusätzlich installierten wie Kachelformat oder Grid-Format.
Maximale Anzahl von Abschnitten Obergrenze, die keine Lehrkraft überschreiten kann. Wirkt sofort in allen Kursen, siehe oben.
Anzahl der Abschnitte Wie viele Abschnitte ein neuer Kurs mitbringt. Der Abschnitt 0 ganz oben zählt nicht mit.
Verborgene Abschnitte Ob ein verborgener Abschnitt für Teilnehmende als gesperrte Zeile stehen bleibt (Verborgene Abschnitte werden als nicht verfügbar angezeigt) oder ganz verschwindet (Vollständig unsichtbar).
Kursdarstellung Alle Abschnitte auf einer Seite oder Nur ein Abschnitt pro Seite. Nicht jedes Format wertet die Einstellung aus.
Kursende standardmäßig aktiviert Ob im Kursformular der Haken bei Kursende gesetzt ist.
Kursdauer Der Abstand, aus dem Moodle das Kursende errechnet: Kursbeginn plus Kursdauer. Voreingestellt sind 365 Tage.

Achtung: Das Kursende bestimmt, wo ein Kurs im Dashboard einsortiert wird. Nach dem Kursende rutscht er unter Vergangene, bleibt aber für alle Eingeschriebenen zugänglich. Eine Kursdauer, die kürzer ist als das Schuljahr, sortiert laufende Kurse weg, ohne dass jemand ausgesperrt wird. Der Fehler fällt deshalb erst auf, wenn Lehrkräfte ihre Kurse im Dashboard nicht mehr finden.

Darstellung

Hier steht, was ein neuer Kurs an Zusatzinformationen zeigt.

Der Abschnitt Darstellung mit fünf Einstellungen: Sprache festlegen „Nicht festlegen“, Anzahl von Ankündigungen „5“, Bewertungen anzeigen „Ja“, Aktivitätsberichte „Nein“ und Aktivitätsdaten anzeigen „Ja“.

Einstellung Bedeutung
Sprache festlegen Erzwingt eine Oberflächensprache für den ganzen Kurs. Bei Nicht festlegen behält jede Person ihre eigene Spracheinstellung.
Anzahl von Ankündigungen Wie viele Beiträge der Block Neue Ankündigungen zeigt. Bei 0 legt Moodle das Forum Ankündigungen im neuen Kurs gar nicht erst an.
Bewertungen anzeigen Ob Teilnehmende die Bewertungsübersicht des Kurses öffnen können. Bewertungen, die in einer Aktivität selbst stehen, bleiben davon unberührt.
Aktivitätsberichte Ob Teilnehmende ihren eigenen Aktivitätsbericht sehen. Voreingestellt ist Nein, weil der Bericht bei vielen Teilnehmenden aufwendig zu erzeugen ist.
Aktivitätsdaten anzeigen Ob Termine wie Abgabe bis unter dem Namen der Aktivität auf der Kursseite stehen.

Dateien, Abschluss, Gruppen und Kommunikation

Die vier kurzen Abschnitte am Fuß der Seite.

Die vier letzten Abschnitte der Seite: Dateien und Uploads mit Maximale Dateigröße „Max. Dateigröße Website (200 MB)“, Abschlussverfolgung mit zweimal „Ja“, Gruppen mit Gruppenmodus „Keine Gruppen“ und Vorgeben „Nein“, Kommunikation mit Provider „Keine“.

Einstellung Bedeutung
Maximale Dateigröße Obergrenze für Uploads im Kurs. Die Liste reicht nie über den Wert der Plattform hinaus. Max. Dateigröße Website übernimmt ihn.
Abschlussverfolgung Ob ein neuer Kurs mit eingeschalteter Abschlussverfolgung startet. Erst dann lassen sich Aktivitätsabschluss und Kursabschluss einrichten.
Abschlussbedingungen anzeigen Ob die Bedingungen unter der Aktivität auf der Kursseite stehen.
Gruppenmodus Keine Gruppen, Getrennte Gruppen oder Sichtbare Gruppen als Ausgangswert des Kurses.
Vorgeben Ob der Kurs seinen Gruppenmodus allen Aktivitäten aufzwingt. Bei Ja ist die Einstellung in jeder Aktivität gesperrt. Im Kursformular heißt dasselbe Feld Gruppenmodus festlegen.
Provider Der Kommunikationsdienst neuer Kurse, zur Wahl stehen die eingeschalteten Plugins. Bestehende Kurse bekommen keinen Anbieter zugewiesen.

Achtung: Ein vorgegebener Gruppenmodus wirkt auf jede Aktivität des Kurses. Auf Getrennte Gruppen gestellt, sehen Teilnehmende in Foren, Wikis und Datenbanken nur noch die Beiträge der eigenen Gruppe. Wer keine Gruppen angelegt hat, dessen Teilnehmende sehen dann niemanden.

Wichtige Einstellungen

Tipps

Kursbeantragung

Wer selbst keine Kurse anlegen darf, kann in Moodle einen Kurs beantragen. Die Administration schaltet die Funktion ein und entscheidet über jeden Antrag.

Voraussetzung: Das Einschalten der Kursbeantragung verlangt Administrator/innen-Rechte (moodleadmin). Anträge bestätigen und ablehnen können auch Moderator/innen. Trainer/innen stellen den Antrag und warten auf die Entscheidung.

Kursbeantragung einschalten

  1. Website-Administration öffnen und den Reiter Kurse wählen.
  2. Auf Beantragung klicken.
  3. Kursanträge erlauben ankreuzen.
  4. Unter Kursbereich für beantragte Kurse den Bereich wählen, in dem Anträge ohne eigene Bereichsangabe landen.
  5. Unter Systemnachricht zur Kursanfrage die Personen auswählen, die über neue Anträge benachrichtigt werden.
  6. Mit Änderungen speichern bestätigen.

Die Einstellungsseite „Beantragung“ mit ihren vier Einstellungen: Kursanträge erlauben mit gesetztem Haken, Kursbereich für beantragte Kurse mit einem ausgewählten Bereich, Kursbereichsauswahl sperren ohne Haken und Systemnachricht zur Kursanfrage als Auswahlliste, in der „Niemand“ markiert ist.

Achtung: Systemnachricht zur Kursanfrage ist ab Werk leer. Bleibt sie leer, verschickt Moodle bei einem neuen Antrag keine Mitteilung, und die Anträge sammeln sich unbemerkt in der Liste. Tragen Sie mindestens eine Person ein. Zur Auswahl stehen nur Konten mit dem Recht Kurserstellung genehmigen.

So stellen Lehrkräfte den Antrag

Die Schaltfläche Kurs beantragen steht an drei Stellen: auf der Seite eines Kursbereichs im Menü Mehr, in Kurse verwalten und unter Meine Kurse, solange die Person noch in keinem Kurs eingeschrieben ist.

Das Formular hat zwei Abschnitte. Unter Details zum beantragten Kurs stehen Vollständiger Kursname und Kurzer Kursname als Pflichtfelder, dazu Kursbereich und Beschreibung. Unter Begründung des Kursantrags folgt ein Textfeld, das ebenfalls ausgefüllt werden muss. Abgeschickt wird mit Kurs beantragen. Moodle meldet danach „Der Kursantrag wurde übermittelt.“

Das Antragsformular mit den Abschnitten „Details zum beantragten Kurs“ und „Begründung des Kursantrags“. Ausgefüllt sind Vollständiger Kursname mit „Biologie 7a (2026/27)“, Kurzer Kursname mit „BIO-7A-2627“ und das Begründungsfeld; dazwischen stehen der Kursbereich und die Beschreibung mit dem Texteditor. Vier Felder tragen ein rotes Pflichtfeld-Zeichen. Unten die Schaltflächen Kurs beantragen und Abbrechen.

Hinweis: Der kurze Kursname muss auf der ganzen Plattform eindeutig sein, und zwar auch gegenüber Kursen, die es noch gar nicht gibt: Das Formular prüft die vorhandenen Kurse und die offenen Anträge zusammen. Ist der Name vergeben, meldet das Formular das und nennt den Kurs, der ihn schon trägt.

Anträge bestätigen oder ablehnen

  1. Website-Administration öffnen und den Reiter Kurse wählen.
  2. Auf Ausstehende Kursanfragen klicken.
  3. Die Tabelle Kursanträge bearbeiten zeigt je Antrag Antrag von, Kurzer Kursname, Vollständiger Kursname, Beschreibung, Kursbereich und Antragsbegründung.
  4. Bestätigen legt den Kurs an und führt direkt in dessen Einstellungen.
  5. Ablehnen … öffnet ein Feld für die Begründung. Sie ist Pflicht und geht als Mitteilung an die antragstellende Person.

Die Seite „Kursanträge bearbeiten“. Über der Tabelle ein roter Hinweis, dass Antragstellende automatisch mit der Rolle „Trainer/in“ eingeschrieben werden. Die Tabelle hat die Spalten Antrag von, Kurzer Kursname, Vollständiger Kursname, Beschreibung, Kursbereich, Antragsbegründung und Aktion; sie enthält einen Antrag von Kim Berger mit den Schaltflächen Bestätigen und Ablehnen.

Der Menüpunkt Ausstehende Kursanfragen erscheint nur, solange Kursanträge erlauben gesetzt ist. Auf der Seite eines Kursbereichs führt derselbe Weg über das Menü Mehr zu Kursanträge bearbeiten. Dort steht der Eintrag nur, wenn tatsächlich ein Antrag offen ist.

Was beim Bestätigen entsteht

Aus dem Antrag übernimmt Moodle vier Angaben: vollständiger Kursname, kurzer Kursname, Beschreibung und Kursbereich. Alles Übrige kommt aus den Standardeinstellungen für neue Kurse.

Nach Bestätigen öffnet Moodle die Kurseinstellungen des neuen Kurses. Dort lässt sich in einem Zug richtigstellen, was aus den Standardeinstellungen nicht passt.

Wichtige Einstellungen

Tipps

Kurse anlegen

Einen einzelnen Kurs legen Sie über ein Formular an. Für ein ganzes Schuljahr auf einmal laden Sie stattdessen eine CSV-Datei hoch, die alle Kurse in einem Durchgang erzeugt.

Voraussetzung: Moderator/innen-Rechte. Trainer/innen können in ihren Kursen arbeiten, aber keine neuen anlegen. Ist die Kursbeantragung eingeschaltet, stellen sie stattdessen einen Antrag, der unter Ausstehende Kursanfragen bestätigt wird.

Einzelnen Kurs anlegen

  1. Website-Administration öffnen und den Reiter Kurse wählen.
  2. Auf Neuen Kurs anlegen klicken.
  3. Die Pflichtfelder ausfüllen: Vollständiger Kursname, Kurzer Kursname und Kursbereich.
  4. Bei Bedarf Kursbeginn und Kursende setzen.
  5. Unten auf Speichern und anzeigen klicken. Moodle führt anschließend direkt zur Einschreibung der Teilnehmenden.

Zeile aus der Website-Administration: links die Überschrift „Kurse“, rechts untereinander die Einträge Kurse und Kursbereiche verwalten, Kursbereich hinzufügen, Neuen Kurs anlegen, Kurs wiederherstellen, Kursinhalt herunterladen, Beantragung, Ausstehende Kursanfragen und Kursliste hochladen.

Die drei Pflichtfelder

Feld Wofür es zählt
Vollständiger Kursname Der Name, der in Kurslisten und in der Kopfzeile des Kurses steht. Er darf sich wiederholen.
Kurzer Kursname Die Kennung des Kurses. Sie steht in der Navigationsleiste und muss auf der ganzen Plattform eindeutig sein. Auch der CSV-Upload und die Nutzerliste sprechen Kurse darüber an.
Kursbereich Der Ordner, in dem der Kurs liegt. Kursbereiche legen Sie im Reiter Kurse unter Kursbereich hinzufügen an.

Der Abschnitt „Allgemeines“ des Formulars „Neuen Kurs anlegen“ mit den leeren Feldern Vollständiger Kursname und Kurzer Kursname, beide rot als Pflichtfeld markiert, dem Kursbereich mit einem gesetzten Bereich und einem Suchfeld, der Kurssichtbarkeit auf „Sichtbar machen“ sowie Kursbeginn, Kursende und Kurs-ID.

Hinweis: Kursbeginn steuert mehr als das Datum in der Übersicht. Vor diesem Datum erscheint der Kurs bei den Teilnehmenden unter Meine Kurse im Reiter Zukünftig, im Wochenformat bestimmt er außerdem die Beschriftung des ersten Abschnitts. Kursende schiebt den Kurs danach nach Vergangen, sperrt ihn aber nicht.

Mehrere Kurse per CSV hochladen

  1. Website-Administration öffnen und den Reiter Kurse wählen.
  2. Auf Kursliste hochladen klicken.
  3. Die CSV-Datei in das Feld ziehen oder über Datei wählen … hochladen.
  4. CSV-Trennzeichen und Kodierung prüfen (siehe Kasten unten).
  5. Auf Vorschau klicken. Moodle zeigt die eingelesenen Zeilen und meldet, was es an jeder Zeile auszusetzen hat.
  6. Unter Importoptionen den Modus beim Hochladen wählen und mit Kursliste hochladen bestätigen.

Der Abschnitt „Allgemein“ des Formulars „Kursliste hochladen“: die Schaltfläche „Datei wählen …“ mit dem Feld für Drag&drop darunter sowie die Auswahlfelder CSV-Trennzeichen mit dem Wert Semikolon, Kodierung mit UTF-8 und Vorschauzeilen mit 10.

Achtung beim Trennzeichen: Auf deutschsprachiger Oberfläche steht CSV-Trennzeichen voreingestellt auf ;, weil das deutsche Sprachpaket das Semikolon als Listentrenner führt. Ist Ihre Datei mit Komma getrennt (so wie die Beispiele unten), stellen Sie das Feld auf , um. Speichern Sie aus Excel heraus als CSV UTF-8, sonst landen Umlaute in den Kursnamen als Zeichensalat.

Aufbau der CSV-Datei

Die erste Zeile enthält die Spaltennamen, jede weitere Zeile einen Kurs. Zwei Angaben verlangt Moodle in jeder Zeile: den vollständigen Namen und den Kursbereich. Dazu kommt der kurze Kursname als Schlüssel der Zeile:

shortname,fullname,category_path
BIO-7A,Biologie 7a,Sekundarstufe I / Naturwissenschaften
BIO-7B,Biologie 7b,Sekundarstufe I / Naturwissenschaften

Für den Kursbereich gibt es drei Spalten, von denen Sie eine benutzen:

Spalte Bedeutung
category_path Der Pfad aus Bereichsnamen, vom obersten zum untersten. Getrennt wird mit Leerzeichen, Schrägstrich, Leerzeichen: Sekundarstufe I / Naturwissenschaften. Der lesbare Weg.
category_idnumber Die Kennzahl, die im Kursbereich unter Kursbereichs-ID hinterlegt ist. Bleibt gültig, auch wenn der Bereich umbenannt wird.
category Die interne Nummer des Kursbereichs, wie sie in der Adresszeile von Kurse und Kursbereiche verwalten steht.

Häufig genutzte weitere Spalten:

Spalte Bedeutung
idnumber Kurs-ID, z. B. das Kürzel aus Ihrem Schulverwaltungsprogramm.
summary Kursbeschreibung. HTML ist erlaubt.
format Kursformat als Kurzname: topics, weeks, singleactivity, social.
startdate, enddate Kursbeginn und Kursende, als Datum im Format 2026-08-24.
visible 1 zeigt den Kurs, 0 verbirgt ihn vor den Teilnehmenden.
lang Erzwungene Kurssprache als Sprachcode, z. B. de.
groupmode 0 keine Gruppen, 1 getrennte Gruppen, 2 sichtbare Gruppen.
maxbytes Maximale Dateigröße in Bytes.
enablecompletion 1 schaltet die Abschlussverfolgung ein.

Hinweis: Fehlt eine Spalte, greift der Wert, der auf der Vorschauseite unter Standardwerte für Kurseinstellungen steht. Was Sie für alle Kurse gleich haben wollen, gehört deshalb nicht in die Datei, sondern dorthin.

Einschreibemethoden gleich mitanlegen

Die CSV richtet Einschreibemethoden ein. Einzelne Personen benennt sie nicht: dafür ist die Nutzerliste mit ihren Spalten course1 und role1 zuständig. Zwei Methoden bringen ihre Teilnehmenden allerdings selbst mit, siehe den Abschnitt darunter. Die Spalten sind durchnummeriert, enrolment_1 nennt das Plugin, die Spalten mit angehängtem Namen setzen dessen Einstellungen:

shortname,fullname,category_path,enrolment_1,enrolment_1_role
BIO-7A,Biologie 7a,Sekundarstufe I / Naturwissenschaften,self,student
BIO-7B,Biologie 7b,Sekundarstufe I / Naturwissenschaften,self,student

Wenn die Methode ihre Teilnehmenden mitbringt

Achtung: Bei zwei Plugins bleibt es nicht bei der leeren Methode. Globale Gruppe (cohort) und Meta-Einschreibung (meta) gleichen ihren Bestand ab, sobald die Methode angelegt ist, nicht erst beim nächsten Cron-Lauf. Wer in der globalen Gruppe steht oder im verknüpften Kurs eingeschrieben ist, ist damit sofort auch hier eingeschrieben. Eine einzige CSV-Zeile kann auf diesem Weg mehrere hundert Konten in einen Kurs bringen.

Für Klassen, die als globale Gruppe gepflegt werden, ist genau das der schnellste Weg: Kurs und Klassenliste entstehen in einem Durchgang.

shortname,fullname,category_path,enrolment_1,enrolment_1_cohortidnumber,enrolment_1_role
BIO-7A,Biologie 7a,Sekundarstufe I / Naturwissenschaften,cohort,KL-7A,student
BIO-7B,Biologie 7b,Sekundarstufe I / Naturwissenschaften,cohort,KL-7B,student

Hinweis: Beide Methoden müssen dafür plattformweit eingeschaltet sein (Website-Administration → Plugins → Einschreibung → Übersicht). Globale Gruppe ist ab Werk aktiv, Meta-Einschreibung nicht. Bei abgeschaltetem Plugin legt der Upload die Methode zwar an, sie bleibt aber wirkungslos, bis das Plugin eingeschaltet wird.

Die Verbindung bleibt danach bestehen: Wer später aus der globalen Gruppe entfernt wird, verliert den Kurs wieder. Was dabei genau geschieht, steht in den Einstellungen des Plugins unter Externer Abmeldevorgang. Ab Werk wird die Person ausgetragen, wahlweise bleibt sie gesperrt im Kurs stehen. Wer Teilnehmende einzeln nachpflegen will, nimmt die manuelle Einschreibung dazu.

Modus beim Hochladen

Der Modus entscheidet, was mit Zeilen geschieht, deren kurzer Kursname es schon gibt.

Option Wirkung
Neue Kurse anlegen und vorhandene überspringen Der sichere Standardfall: bestehende Kurse bleiben unangetastet.
Alle Kurse anlegen, Kurznamen bei Bedarf inkrementieren Erzeugt bei Namensgleichheit BIO-7A_2. Nur in Sonderfällen sinnvoll.
Neue Kurse anlegen oder vorhandene aktualisieren Legt fehlende Kurse an und ändert vorhandene nach dem Aktualisierungsmodus.
Nur vorhandene Kurse aktualisieren Legt nichts Neues an. Geeignet für Sammeländerungen, z. B. neue Anfangsdaten zum Schuljahr.

Der Abschnitt „Importoptionen“ der Vorschauseite: Modus beim Hochladen steht auf „Neue Kurse anlegen oder vorhandene aktualisieren“, darunter Aktualisierungsmodus mit „Keine Änderung“ und die drei Auswahlfelder Löschung erlauben, Umbenennung erlauben und Zurücksetzen erlauben, alle auf Nein.

Sobald ein Modus das Aktualisieren erlaubt, erscheinen vier weitere Felder. Aktualisierungsmodus steht dabei auf Keine Änderung, solange Sie ihn nicht umstellen: Der Upload läuft dann durch, ohne etwas zu ändern.

Achtung: Löschung erlauben und Zurücksetzen erlauben wirken sofort und ohne Rückfrage auf jede Zeile, die die passende Spalte trägt. Moodle legt vorher keine Sicherung an. Lassen Sie beide auf Nein, solange Sie sie nicht wirklich brauchen.

Kurse aus einer Vorlage erzeugen

Auf der Vorschauseite steht unter Kurs-Prozess zweierlei, womit die neuen Kurse nicht leer bleiben:

Je Zeile geht das auch: die Spalte templatecourse nennt den Vorlagenkurs, backupfile den Pfad einer Sicherung. Übertragen werden dabei nur Inhalte, keine Nutzerdaten und keine Einschreibungen.

Tipps

Nutzerdefinierte Kursfelder

Nutzerdefinierte Kursfelder ergänzen die Kurseinstellungen um eigene Angaben, die Moodle von sich aus nicht kennt: Schuljahr, Fach, Klassenstufe, Ansprechperson. Die Felder gelten für die ganze Plattform, erscheinen in jedem Kursformular und lassen sich für die Kursliste und den Filter auf dem Dashboard auswerten.

Voraussetzung: Moderator/innen-Rechte. Trainer/innen füllen die Felder in ihren Kursen aus, legen aber keine an.

Kategorie und Feld anlegen

  1. Website-Administration öffnen und den Reiter Kurse wählen.
  2. Auf Standardeinstellungen klicken und dort den Eintrag Nutzerdefinierte Kursfelder öffnen.
  3. Solange nichts eingerichtet ist, steht auf der Seite nur Es gibt keine nutzerdefinierte Felder und Kategorien. Auf Neue Kategorie hinzufügen klicken.
  4. Moodle legt die Kategorie unter dem Namen Weitere Felder an. Über das Stiftsymbol neben dem Namen umbenennen, etwa in „Organisatorisches“.
  5. Rechts in der Kategorie auf Nutzerdefiniertes Feld hinzufügen klicken und den Feldtyp aus der Liste wählen.
  6. Im Dialog Name und Kurzname ausfüllen, die übrigen Einstellungen setzen und auf Änderungen sichern klicken.

Die Seite „Nutzerdefinierte Kursfelder“ mit der Schaltfläche „Neue Kategorie hinzufügen“ oben rechts, darunter die Kategorie „Organisatorisches“ mit Stift- und Papierkorbsymbol, rechts daneben das Menü „Nutzerdefiniertes Feld hinzufügen“ und eine Tabelle mit den Spalten Nutzerdefiniertes Feld, Kurzname, Typ und Aktion. Eingetragen sind Schuljahr, Fach, Ansprechperson, Prüfungskurs, Anmeldeschluss und Anzahl der Tests.

Die Kategorie ist keine Kleinigkeit am Rande: Ihr Name wird in den Kurseinstellungen zur Überschrift des Abschnitts, in dem die Felder stehen. Mehrere Kategorien ergeben mehrere Abschnitte. Kategorien und Felder lassen sich am Anfassersymbol links per Maus umsortieren. Die Reihenfolge auf dieser Seite ist die Reihenfolge im Kursformular.

Die sechs Feldtypen

Der Feldtyp wird beim Anlegen gewählt und lässt sich später nicht mehr ändern. Moodle listet die Typen alphabetisch auf:

Typ Wofür er sich eignet
Auswahlliste Eine feste Liste von Werten, eine Option je Zeile. Mindestens zwei Optionen sind nötig. Der geeignete Typ für alles, was einheitlich bleiben soll (Fach, Schuljahr, Schulform).
Checkbox Ja oder Nein, z. B. „Prüfungskurs“. Eine Checkbox kann nicht als Eindeutige Daten geführt werden.
Datum und Zeit Ein Datum, wahlweise mit Uhrzeit (Zeit einbeziehen). Minimaler Wert und Maximaler Wert grenzen den zulässigen Zeitraum ein.
Textbereich Längere Texte mit dem Editor, also mit Absätzen, Listen und Formatierung.
Textzeile Kurze Angaben in einer Zeile, z. B. ein Raum oder ein Kürzel. Kann als Link ausgegeben werden: Im Feld Linkfeld steht eine Adresse mit dem Platzhalter $$, an dessen Stelle der eingegebene Wert tritt.
Zahl Zahlenwerte mit Kleinster Wert, Größter Wert und Dezimalstellen. Kann sich auch selbst füllen, siehe unten.

Das geöffnete Menü „Nutzerdefiniertes Feld hinzufügen“ mit den sechs Einträgen Auswahlliste, Checkbox, Datum und Zeit, Textbereich, Textzeile und Zahl.

Hinweis: Der Kurzname darf nur Kleinbuchstaben, Ziffern und Unterstriche enthalten und muss eindeutig sein. Er wird nirgends angezeigt, aber CSV-Upload, Webservices und Berichte sprechen das Feld darüber an. Er lässt sich später ändern. Alles, was ihn benutzt, muss dann nachgezogen werden. Deshalb einmal festlegen und stehen lassen.

Das Zahlenfeld füllt sich auf Wunsch selbst

Beim Typ Zahl steht ganz oben das Auswahlfeld Feldtyp. In der Voreinstellung Feld für alle numerischen Daten tragen Trainer/innen den Wert selbst ein. Die Alternative Anzahl der Aktivitäten im Kurs ermittelt den Wert automatisch: Unter Aktivitätstypen wählen Sie aus, was gezählt wird, etwa alle Tests oder alle Aufgaben.

Der Abschnitt „Einstellungen für Zahlenfeld“ im Feldformular: Feldtyp steht auf „Anzahl der Aktivitäten im Kurs“, bei Aktivitätstypen ist „Test“ ausgewählt, darunter das Feld „Anzeigen, wenn Null“ mit dem Wert 0.

Wo die Felder auftauchen

Der Abschnitt „Organisatorisches“ am Ende der Kurseinstellungen mit den Feldern Schuljahr (2026/27, als Pflichtfeld markiert), Fach, Ansprechperson, Prüfungskurs als Kästchen, Anmeldeschluss als Datum und „Anzahl der Tests“ mit dem Wert 1 und einer Schaltfläche „Aktualisieren“. Unter jedem Feld steht seine Beschreibung.

Wichtige Einstellungen

Der Dialog zum Anlegen eines Feldes hat drei Abschnitte. Allgemein und die Einstellungen des Feldtyps sind bei jedem Feld dabei, Einstellungen für Kursfelder kommt von Moodle für Kurse hinzu.

Der Abschnitt „Einstellungen für Kursfelder“ im Feldformular mit den beiden Auswahlfeldern Gesperrt (auf Nein) und Sichtbar für (auf Alle).

Achtung: Das Löschen einer Kategorie nimmt alle Felder darin mit, und das Löschen eines Feldes nimmt die Werte aus allen Kursen mit. Beides geschieht nach einer einzigen Rückfrage und lässt sich nicht rückgängig machen. Wird ein Feld nicht mehr gebraucht, ist Sichtbar für auf Niemand der Weg, der die Daten erhält.

Felder beim CSV-Upload mitgeben

Beim Hochladen einer Kursliste füllen Sie die Felder gleich mit. Die Spalte heißt customfield_ plus dem Kurznamen des Feldes:

shortname,fullname,category_path,customfield_schuljahr,customfield_fach
BIO-7A,Biologie 7a,Sekundarstufe I / Naturwissenschaften,2026/27,Biologie
BIO-7B,Biologie 7b,Sekundarstufe I / Naturwissenschaften,2026/27,Biologie

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