Nutzer/innen

Anleitungen für die Administration: Nutzerkonten anlegen und verwalten, Rollen system-weit vergeben.

Datenschutzinformation und Richtlinien

Moodle kann eine Datenschutzinformation beim Anmelden anzeigen und festhalten, wer sie zur Kenntnis genommen hat. In Sachsen-Anhalt schreiben Sie den Text dafür nicht selbst. Er entsteht aus den Angaben, die Sie für Ihre Schule hinterlegen.

Voraussetzung: Administrator/innen-Rechte (moodleadmin). Trainer/innen kommen an keine der hier beschriebenen Seiten heran. Für sie und für die Teilnehmenden zeigt sich das Ergebnis nur als Bestätigungsseite beim Anmelden und als Eintrag im eigenen Profil.

Wie die Datenschutzinformation entsteht

Daran sind zwei Bausteine beteiligt. Beide liegen in der Website-Administration unter Nutzer/innen → Datenschutz und Richtlinien.

BausteinWofür er zuständig ist
Vorlagen für RechtstexteEin Zusatzmodul, das es nur in Sachsen-Anhalt gibt. Sie tragen die Angaben Ihrer Schule in ein Formular ein, das Modul setzt daraus den fertigen Text zusammen.
RichtlinienMoodles eigene Richtlinienverwaltung. Sie veröffentlicht den Text, verlangt beim Anmelden eine Bestätigung und protokolliert, wer wann zugestimmt hat.

Die Datenschutzinformation hat im Zusatzmodul keine eigene Adresse. Sie wird ausschließlich als Richtlinie ausgeliefert, weil nur dieser Weg die Kenntnisnahme nachweisbar festhält. Solange der zweite Schritt fehlt, bekommt niemand den Text zu sehen, so vollständig die Angaben auch sein mögen.

Datenschutzinformation anlegen und veröffentlichen

  1. Website-Administration öffnen und den Reiter Nutzer/innen wählen.
  2. Im Abschnitt Datenschutz und Richtlinien den Eintrag Richtlinieneinstellungen wählen und prüfen, ob Datenschutz der Website auf Richtlinien (tool_policy) steht. Erst dadurch erscheinen die Einträge Richtlinien verwalten und Nutzerbestätigungen im selben Abschnitt.
  3. Zurück im Abschnitt Datenschutz und Richtlinien den Eintrag Vorlagen für Rechtstexte öffnen.
  4. Unter Allgemeine Angaben den Block Schule ausfüllen: Name, Anschrift, vertretungsberechtigte Person, Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Die E-Mail-Adresse muss gültig sein. Der Block Schulträger darunter wird für die Datenschutzinformation nicht gebraucht, er gehört zum Impressum.
  5. Im Abschnitt Spezielle Angaben zu den Datenschutzinformationen den Block Datenschutzbeauftragte Person der Schule ausfüllen. Der Link Schuladresse übernehmen in der Blocküberschrift kopiert Straße, Postleitzahl und Ort aus dem Block Schule herüber.
  6. Im Block Benutzerdaten ankreuzen, was auf Ihre Instanz zutrifft: Reale E-Mail-Adresse wird gespeichert und Profilbild kann hochgeladen werden. Beide Haken ändern den Text der Datenschutzinformation.
  7. Am Fuß der Seite auf Änderungen speichern klicken.
  8. Weiter unten auf derselben Seite, dicht über der Schaltfläche Änderungen speichern, steht der Abschnitt Datenschutzinformationen veröffentlichen. Dort eine Veröffentlichungsart auswählen, auf Veröffentlichen klicken und die Rückfrage bestätigen.

Formularblock „Datenschutzbeauftragte Person der Schule“ mit dem Link „Schuladresse übernehmen“ neben der Überschrift und ausgefüllten Feldern für Name, Straße, Postleitzahl, Ort und E-Mail-Adresse.

Achtung: Veröffentlicht wird immer der zuletzt gespeicherte Stand, nicht das, was gerade im Formular steht. Wer Angaben ändert und sofort auf Veröffentlichen klickt, schickt die alte Fassung los. Erst speichern, dann veröffentlichen.

Ganz oben auf der Seite stehen drei Statuskarten, eine je Dokument. Die Karte Datenschutzinformationen zeigt, ob alle Pflichtfelder gefüllt sind, ob der Text schon veröffentlicht wurde, ob die veröffentlichte Fassung noch zur Vorlage passt und ob der automatische Link gesetzt ist. Fehlen Pflichtfelder, färbt sich die Karte rot und nennt die leeren Felder beim Namen. Dasselbe passiert bei einer E-Mail-Adresse, die keine gültige Adresse ist.

Drei grün umrandete Statuskarten nebeneinander für Impressum, Datenschutzinformationen und Barrierefreiheitserklärung. In jeder Karte sind alle Punkte abgehakt, in der mittleren „Pflichtfelder vollständig“, „In tool_policy veröffentlicht“, „Veröffentlichter Inhalt aktuell“ und „Footer-Link aktiv“.

Die vier Veröffentlichungsarten

Im Abschnitt Datenschutzinformationen veröffentlichen wählen Sie, was mit der bestehenden Richtlinie geschehen soll. Der Unterschied liegt darin, ob alle Nutzer/innen erneut zustimmen müssen.

ArtWas passiert
Neue VersionDer Regelfall. Die bestehende Richtlinie bekommt eine neue Version. Alle Nutzer/innen müssen beim nächsten Anmelden erneut bestätigen.
Geringfügige ÄnderungDie aktive Version wird überschrieben. Es entsteht keine neue Version, und niemand muss erneut bestätigen. Gedacht für Korrekturen, die den Inhalt nicht berühren, etwa eine geänderte Telefonnummer.
Alte deaktivieren, neue Richtlinie anlegenDie bisherige Richtlinie wird auf Inaktiv gesetzt, daneben entsteht ein völlig eigenständiges neues Dokument. Alle Nutzer/innen müssen zustimmen. Der Weg für einen Neuanfang, etwa nach einem Trägerwechsel.
Als Entwurf speichernEin Haken neben den drei Arten. Der Text landet in der Richtlinienverwaltung, wird aber nicht aktiv. Die bisherige Fassung bleibt in Kraft, niemand wird zur Bestätigung aufgefordert.

Abschnitt „Datenschutzinformationen veröffentlichen“ mit grünem Hinweis, dass sich seit der letzten Veröffentlichung weder Angaben noch Vorlage geändert haben, dem Datum der letzten Veröffentlichung, der Version-ID, einem blauen Hinweis „Bitte zuerst speichern“, den drei Auswahlpunkten Neue Version, Geringfügige Änderung und Alte deaktivieren neue Richtlinie anlegen, dem Haken „Als Entwurf speichern“ und der roten Schaltfläche „Veröffentlichen“.

Achtung: Gibt es in der Richtlinienverwaltung schon eine aktive Datenschutzrichtlinie, die nicht über die Vorlagen veröffentlicht wurde, warnt der Dialog vor dem Veröffentlichen und nennt sie beim Namen. Sie wird nicht deaktiviert. Nach dem Veröffentlichen sind beide aktiv, und alle Nutzer/innen müssen beiden zustimmen. Deaktivieren Sie die ältere Richtlinie danach unter Richtlinien verwalten.

Nach jeder inhaltlichen Änderung an den Angaben muss erneut veröffentlicht werden, sonst sehen die Nutzer/innen weiter die alte Fassung. Moodle erinnert von selbst daran: Sobald die veröffentlichte Fassung von der Vorlage abweicht oder noch nie veröffentlicht wurde, erscheint auf jeder Seite der Website-Administration ein gelber Hinweis mit einem Link zurück zu den Vorlagen. Das gilt auch, wenn das Moodle-Team des LISA die Vorlage selbst überarbeitet hat und Sie nichts geändert haben. Dieselbe Prüfung steht als Datenschutzinformationen aktuell im Bericht Systemstatus.

Zustimmung und Nachweis

Nach dem Veröffentlichen bekommt jede Person beim nächsten Anmelden die Bestätigungsseite. Sie führt alle aktiven Richtlinien untereinander auf, und es geht erst weiter, wenn jede von ihnen beantwortet ist. Eine einzelne Richtlinie lässt sich davon ausnehmen und den übrigen voranstellen, siehe das Feld Richtlinie anzeigen, bevor weitere Richtlinien angezeigt werden weiter unten. Die vom Zusatzmodul angelegte Richtlinie heißt Datenschutzinformationen, ist vom Typ Richtlinie zum Datenschutz, richtet sich an Alle Nutzer/innen und ist Verpflichtend. Wer nicht bestätigt, kommt nicht in die Plattform.

Was daraufhin bestätigt wurde, steht unter Nutzer/innen → Datenschutz und Richtlinien → Nutzerbestätigungen. Die Tabelle listet je Person, welcher Version sie wann zugestimmt hat, und lässt sich nach Richtlinie, Version und Zustimmungsstand filtern. Das ist der Nachweis, auf den es im Streitfall ankommt.

Tabelle „Richtlinien verwalten“ mit den Spalten Name, Status der Richtlinie, Version und Bestätigungen. Die obere Richtlinie steht auf „Inaktiv“ mit „0 von 13 (0%)“, die untere trägt das grüne Zeichen „Aktiv“ und „13 von 13 (100%)“.

Die Nutzer/innen selbst finden ihren Stand im eigenen Profil unter Datenschutz und Richtlinien → Richtlinien und Bestätigungen. Dort sind auch frühere Versionen einsehbar.

Hinweis: Eine Bestätigung im Namen einer anderen Person setzt das Recht Bestätigung im Namen anderer abgeben voraus. Ab Werk trägt es keine Rolle, auch die Moderation nicht. Solange daran nichts geändert wird, bestätigt jede Person ausschließlich für sich selbst.

Weitere Richtlinien anlegen

Neben der Datenschutzinformation lassen sich beliebige weitere Richtlinien anlegen, etwa eine Nutzungsordnung. Diese Texte schreiben Sie von Hand, das Zusatzmodul ist daran nicht beteiligt. Der Weg führt über Nutzer/innen → Datenschutz und Richtlinien → Richtlinien verwalten und dort auf Neue Richtlinie.

Kopf des Formulars „Neue Richtlinie“ mit den Feldern Name, Typ auf „Richtlinie zur Website“, Nutzerbestätigung auf „Alle Nutzer/innen“ und Version mit dem heutigen Datum als Vorschlag.

Untere Felder desselben Formulars: „Richtlinie anzeigen, bevor weitere Richtlinien angezeigt werden“ und „Bestätigung optional“ stehen beide auf Nein, darunter „Status der Richtlinie“ mit den Auswahlpunkten Aktiv und Entwurf, wobei Entwurf gewählt ist.

Bei einer späteren Überarbeitung bietet die Übersicht in der Zeile der Richtlinie Neue Version an. Im Formular steht dann der Haken Geringfügige Änderungen bereit, der wie beim Zusatzmodul auf eine erneute Bestätigung verzichtet. Über Frühere Versionen anzeigen kommen Sie an die Versionsgeschichte samt der jeweils zugehörigen Bestätigungen.

Wichtige Einstellungen

Tipps

Gastzugang aktivieren

Der Gastzugang lässt Besucher/innen in einen Kurs schauen, ohne dort eingeschrieben zu sein. Damit das funktioniert, müssen zwei Ebenen zusammenpassen: die Anmeldung an der Plattform und die Einschreibemethode im Kurs selbst. Fehlt eine davon, kommt niemand an.

Voraussetzung: Administrator/innen-Rechte (moodleadmin) für die erste Ebene. Die zweite Ebene, also den Gastzugang im einzelnen Kurs, schalten Trainer/innen selbst ein.

Die zwei Ebenen

Ebene Wo sie eingestellt wird
Anmeldung Plugins → Authentifizierung → Übersicht. Ohne die Taste Anmelden als Gast auf der Anmeldeseite kann sich niemand als Gast anmelden.
Kurs Im Kurs unter Teilnehmer/innen → Einschreibemethoden. Nur Kurse, in denen der Gastzugang eingeschaltet ist, stehen Gästen offen.

Gastanmeldung freischalten

  1. Website-Administration öffnen und den Reiter Plugins wählen.
  2. Unter Authentifizierung den Eintrag Übersicht wählen.
  3. Weiter unten auf derselben Seite das Feld Gastanmeldung auf Sichtbar machen stellen.
  4. Am Fuß der Seite auf Änderungen speichern klicken.

Einstellungszeile „Gastanmeldung“ mit dem internen Namen guestloginbutton. Das Auswahlfeld steht auf „Sichtbar machen“, daneben der Hinweis „Standard: Sichtbar machen“. Darunter die Beschreibung, dass die Taste auf der Anmeldeseite angezeigt oder verborgen werden kann und die Gastanmeldung bei verborgener Taste nicht möglich ist.

Auf der Anmeldeseite steht danach unter dem Anmeldeformular der Satz „Manche Kurse sind für Gäste offen.“ mit der Taste Anmelden als Gast. Steht die Einstellung auf Verbergen, weist Moodle eine Anmeldung als Gast auch dann zurück, wenn jemand den Anmeldenamen guest von Hand einträgt.

Anmeldekarte von Moodle mit der Überschrift „Anmelden bei ‚Moodle‘“, den Feldern Anmeldename und Kennwort, der Schaltfläche „Anmelden“ und dem Link „Kennwort vergessen?“. Darunter abgetrennt die Überschrift „Manche Kurse sind für Gäste offen.“ und die graue Schaltfläche „Anmelden als Gast“.

Welche Rechte ein Gast dabei bekommt, steht unter Nutzer/innen → Berechtigungen → Nutzereigenschaften im Feld Rolle für Gäste. Ab Werk ist das die Rolle guest. Sie gilt auch dann, wenn angemeldete Nutzer/innen einen fremden Kurs über den Gastzugang betreten, ohne sich einzuschreiben. Daneben steht Rolle für Besucher/innen, die für alle gilt, die überhaupt nicht angemeldet sind.

Gastzugang im Kurs einschalten

Damit die Methode in den Kursen überhaupt zur Verfügung steht, muss sie unter Plugins → Einschreibung → Übersicht aktiviert sein. Im Kurs selbst geht es dann so:

  1. Im Kurs auf Teilnehmer/innen klicken.
  2. Im Auswahlmenü oben links Einschreibemethoden wählen.
  3. In der Spalte Bearbeiten der Zeile Gastzugang auf das durchgestrichene Augensymbol klicken. Damit ist die Methode aktiviert, und ihr Name steht nicht mehr grau.
  4. Über das Stiftsymbol die Einstellungen öffnen und Gastzugang erlauben auf Ja stellen.
  5. Bei Bedarf ein Kennwort eintragen. Ohne Kennwort kommt jeder Gast herein.
  6. Auf Änderungen speichern klicken.

Tabelle „Einschreibemethoden“ eines Kurses mit den Spalten Name, Nutzer/innen, Aufwärts/Abwärts und Bearbeiten. Die Zeile „Manuelle Einschreibung“ zeigt 11 Nutzer/innen, die Zeilen „Gastzugang“ und „Selbsteinschreibung (Teilnehmer/in)“ stehen grau und zeigen 0. In der Spalte Bearbeiten tragen die beiden grauen Zeilen ein durchgestrichenes Augensymbol, die aktive Zeile ein offenes Auge.

Zwei Formularzeilen der Einschreibemethode Gastzugang: „Gastzugang erlauben“ mit dem Auswahlfeld auf „Nein“ und darunter „Kennwort“ mit dem leeren Feld „Anklicken zur Texteingabe“.

Gäste müssen ein gesetztes Kennwort bei jedem Besuch des Kurses neu eingeben. Es wird nicht gespeichert.

Danach gibt die Lehrkraft die Adresse des Kurses weiter, also die Adresse aus der Adresszeile beim geöffneten Kurs. Wer sie aufruft, ohne angemeldet zu sein, landet zuerst auf der Anmeldeseite und kommt über Anmelden als Gast in den Kurs.

Was Gäste dürfen und was nicht

Der Gastzugang ist keine Einschreibung. Die Rolle guest trägt fast nur Leserechte, und Moodle verweigert konsequent alles, was eine dauerhafte Zuordnung zu einer Person bräuchte:

Achtung: Ein Kurs mit Gastzugang ist praktisch öffentlich, sobald das Gastkonto ohne Kennwort hineinkommt. Alles, was im Kurs steht, ist damit für jeden lesbar, der die Adresse kennt: Materialien, Foreninhalte und die Namen der Personen, die dort geschrieben haben. Prüfen Sie einen Kurs vor der Freigabe daraufhin, oder setzen Sie ein Kennwort.

Wichtige Einstellungen

Tipps

Globale Gruppen

Eine globale Gruppe ist eine plattformweite Liste von Personen: eine Klasse, ein Jahrgang, das Kollegium einer Schule. Sie wird einmal zusammengestellt und lässt sich danach als Ganzes in Kurse einschreiben, statt jede Person einzeln zu suchen. Globale Gruppen sind nicht dasselbe wie die Gruppen innerhalb eines Kurses. Sie stehen über den Kursen und werden von der Administration gepflegt.

Voraussetzung: Moderator/innen-Rechte. Sie gelten je Kontext: Wer sie nur für einen Kursbereich hat, verwaltet auch nur dessen globale Gruppen. Trainer/innen können globale Gruppen in ihre Kurse einschreiben, aber keine anlegen und keine Mitglieder ändern.

Globale Gruppe anlegen

  1. Website-Administration öffnen und den Reiter Nutzer/innen wählen.
  2. Im Bereich Nutzerkonten auf Globale Gruppen klicken.
  3. Auf den Reiter Neue globale Gruppe anlegen wechseln.
  4. Name ausfüllen. Das ist das einzige Pflichtfeld.
  5. Kontext auf System lassen oder einen Kursbereich wählen.
  6. Eine Globale Gruppen-ID vergeben, wenn die Gruppe später aus einer CSV-Datei oder über Filter angesprochen werden soll.
  7. Mit Änderungen speichern abschließen. Die Gruppe erscheint in der Liste, zunächst ohne Mitglieder.

Das Formular „Neue globale Gruppe anlegen“ mit dem Pflichtfeld „Name“, dem Feld „Kontext“, in dem „System“ ausgewählt ist, dem Feld „Globale Gruppen-ID“, dem gesetzten Kästchen „Sichtbar“ und dem Beginn des Editors für die Beschreibung.

Die Übersicht

Die Liste zeigt je Gruppe den Namen, die Globale Gruppen-ID, die Beschreibung, unter Größe die Zahl der Mitglieder und unter Quelle, woher die Gruppe stammt. Manuell erzeugt heißt: von Hand angelegt und hier änderbar. Steht dort ein Plugin-Name, wird die Gruppe von außen gepflegt. Sie hat dann kein Aktionsmenü und lässt sich in Moodle weder ändern noch löschen.

Der Reiter Systemweite globale Gruppen zeigt nur die Gruppen im Kontext System, Alle globalen Gruppen zusätzlich die der Kursbereiche. Über der Tabelle steht rechts eine Schaltfläche Filter, die nach Name, Globale Gruppen-ID und Beschreibung einschränkt.

Das Menü Aktionen am Zeilenende führt zu Zuweisen für die Mitglieder, Bearbeiten für die Einstellungen, Verbergen für die Sichtbarkeit und Löschen.

Die Seite „Systemweite globale Gruppen“ mit den vier Reitern „Systemweite globale Gruppen“, „Alle globalen Gruppen“, „Neue globale Gruppe anlegen“ und „Globale Gruppen hochladen“, rechts darunter die Schaltfläche „Filter“. Die Tabelle hat die Spalten Name, Globale Gruppen-ID, Beschreibung, Größe und Quelle und listet Klasse 5a mit 11 Mitgliedern, Klasse 9b mit 4 und Kollegium Beispielschule mit 1; als Quelle steht überall „Manuell erzeugt“.

Mitglieder zuweisen

  1. Im Menü Aktionen der Zeile auf Zuweisen klicken.
  2. Rechts unter Mögliche Nutzer/innen stehen alle Konten der Plattform. Das Suchfeld darunter grenzt die Liste ein.
  3. Namen markieren, mehrere mit gedrückter Strg-Taste, auf dem Mac mit cmd.
  4. Auf Hinzufügen klicken. Die Namen wandern nach links zu Aktuelle Nutzer/innen.
  5. Zum Herausnehmen links markieren und auf Entfernen klicken.

Bei größeren Mengen ist der Umweg schneller: Die Seite Nutzerverwaltung (Bulk) stellt über Filter eine Auswahl zusammen und übergibt sie mit der Aktion Zu globaler Gruppe hinzufügen. Beim Anlegen neuer Konten über Nutzerliste hochladen erledigt das die Spalte cohort1 gleich mit.

Die Seite „Mitglieder der globalen Gruppe“ mit zwei Listenfeldern. Links „Aktuelle Nutzer/innen (11)“ mit den Namen und E-Mail-Adressen der Mitglieder, rechts „Mögliche Nutzer/innen (2)“. Zwischen beiden die Schaltflächen „Hinzufügen“ mit einem Pfeil nach links und „Entfernen“ mit einem Pfeil nach rechts. Unter jeder Liste ein Suchfeld mit einer Schaltfläche „Löschen“.

Achtung: Wer aus einer globalen Gruppe entfernt wird, verliert damit die Einschreibung in allen Kursen, die über die Einschreibemethode Globale Gruppe mit ihr verbunden sind. In den betroffenen Kursen verliert die Person ihre Kursgruppen, und ihre Bewertungen verschwinden aus der Bewertungsübersicht. Beiträge und Abgaben bleiben erhalten. Prüfen Sie vor dem Entfernen, welche Kurse an der Gruppe hängen.

Kontext und Sichtbarkeit

Globale Gruppen in Kursen benutzen

Es gibt zwei Wege, und sie führen zu unterschiedlichen Ergebnissen.

WegWirkung
Einmalig einschreiben. Im Kurs unter Teilnehmer/innen auf Nutzer/innen einschreiben und im Feld Globale Gruppen auswählen die Gruppe wählen.Moodle schreibt alle Mitglieder ein, die die Gruppe in diesem Moment hat. Danach besteht keine Verbindung mehr. Wer später zur globalen Gruppe hinzukommt, landet nicht im Kurs. Wer sie verlässt, bleibt eingeschrieben.
Dauerhaft verbinden. Im Kurs unter Teilnehmer/innen → Einschreibemethoden die Methode Globale Gruppe hinzufügen.Die Mitgliedschaft im Kurs folgt der globalen Gruppe. Neue Mitglieder werden eingeschrieben, ausgetretene abgemeldet. Einzelne Personen lassen sich im Kurs nicht von Hand entfernen, solange sie in der Gruppe stehen.

Die Einschreibemethode Globale Gruppe hat vier Felder: Aktiv schaltet die Synchronisation ein oder aus, Globale Gruppe wählt die Gruppe, Rolle zuordnen legt die Kursrolle fest, und Zu Gruppe hinzufügen steckt alle Mitglieder zusätzlich in eine Kursgruppe. Die gewählte globale Gruppe lässt sich nachträglich nicht mehr ändern. Für eine andere Gruppe legen Sie eine zweite Methode an. Für zwei Rollen aus derselben Gruppe braucht es ebenfalls zwei Einträge.

Das Formular der Einschreibemethode „Globale Gruppe“ in einem Kurs mit den Feldern „Aktiv“ auf „Ja“, „Globale Gruppe“ mit dem Hinweis „Keine Auswahl“ und einem Suchfeld, „Rolle zuordnen“ auf „Teilnehmer/in“ und „Zu Gruppe hinzufügen“ auf „Keine“. Darunter die Schaltflächen „Methode hinzufügen“ und „Abbrechen“.

Globale Gruppen hochladen

Der Reiter Globale Gruppen hochladen legt viele Gruppen auf einmal an. Die CSV-Datei braucht eine Kopfzeile, deren Spaltennamen englisch geschrieben sind. Notwendig ist nur name. Möglich sind außerdem idnumber, description, descriptionformat, context, category, category_id, category_idnumber und category_path.

name,idnumber,description
Klasse 5a,2026-05a,Jahrgang 5 im Schuljahr 2026/27
Klasse 5b,2026-05b,Jahrgang 5 im Schuljahr 2026/27
Klasse 6a,2026-06a,Jahrgang 6 im Schuljahr 2026/27

Im Formular stellen Sie CSV-Trennzeichen und Kodierung passend zur Datei ein. Standardkontext gilt für alle Zeilen ohne eigene Kontextspalte. Vor dem Anlegen zeigt Moodle eine Vorschau mit den erkannten Zeilen und meldet dort Fehler und Warnungen.

Hinweis: Dieser Upload legt nur die Gruppen an, nicht ihre Mitglieder. Personen kommen über Zuweisen, über die Nutzerverwaltung (Bulk) oder beim Anlegen der Konten über die Spalte cohort1 in Nutzerliste hochladen hinein.

Wichtige Einstellungen

Tipps

Impressum und Barrierefreiheitserklärung

Ein Impressum und eine Barrierefreiheitserklärung gehören auf jede Lernplattform einer Schule. In Sachsen-Anhalt entstehen beide Texte aus denselben Angaben, aus denen auch die Datenschutzinformation gebaut wird. Zur Barrierefreiheitserklärung gehört außerdem ein Kontaktformular, über das sich Barrieren melden lassen. Das Design Boost Union bringt dafür eine eigene Supportseite mit.

Voraussetzung: Administrator/innen-Rechte (moodleadmin). An die Einstellungen kommen Trainer/innen nicht heran. Die beiden fertigen Seiten dagegen darf jeder lesen, auch ohne Anmeldung, und das Kontaktformular steht allen offen, sobald Sie es freigeben.

Zwei Seiten, ein Formular

Beide Dokumente entstehen unter Nutzer/innen → Datenschutz und Richtlinien → Vorlagen für Rechtstexte, also im selben Formular wie die Datenschutzinformation. Der Weg dahinter ist aber ein anderer: Impressum und Barrierefreiheitserklärung bekommen je eine eigene, öffentlich erreichbare Adresse und laufen nicht über die Richtlinien. Es gibt nichts zu bestätigen und nichts zu protokollieren, die Seiten stehen einfach da.

DokumentWas Sie dafür eintragen
ImpressumAnschrift, vertretungsberechtigte Person, Telefonnummer und E-Mail-Adresse von Schule und Schulträger. Dreizehn Felder, die alle gefüllt sein müssen.
BarrierefreiheitserklärungDen Link zum Kontaktformular als vollständige Adresse mit https://. Schulname, E-Mail-Adresse und Telefonnummer stammen aus dem Block Schule und müssen dort gefüllt sein. Alles Übrige ist fester Text, dazu kommen zwei Felder für Besonderheiten Ihrer Plattform.

Am Kopf des Formulars stehen drei Statuskarten. Die Karten Impressum und Barrierefreiheitserklärung zeigen, ob alle Pflichtfelder gefüllt sind und ob ein automatischer Link gesetzt ist. Fehlt ein Pflichtfeld, färbt sich die Karte rot und nennt es beim Namen. Dasselbe passiert bei einer ungültigen E-Mail-Adresse und bei einem Kontaktformular-Link ohne https://.

Solange für ein Dokument noch kein einziges Pflichtfeld gefüllt ist, steht auf seiner öffentlichen Seite nur der Satz „Diese Seite wird derzeit eingerichtet.“ Sobald irgendein Feld gefüllt ist, erscheint das Dokument mit seinen Lücken.

Angaben eintragen und die Seiten verlinken

  1. Website-Administration öffnen und den Reiter Nutzer/innen wählen.
  2. Im Abschnitt Datenschutz und Richtlinien den Eintrag Vorlagen für Rechtstexte öffnen.
  3. Unter Allgemeine Angaben die Blöcke Schule und Schulträger vollständig ausfüllen.
  4. Wird die Schule in privater Trägerschaft betrieben, den Haken Schule in privater Trägerschaft setzen. Darauf erscheinen zwei zusätzliche Felder, Rechtsform des Schulträgers und Vertretungsberechtigte Person des Schulträgers.
  5. Im Abschnitt Spezielle Angaben zum Impressum bei Bedarf Weitere Kontaktmöglichkeiten eintragen, etwa die Adresse der Schulwebsite.
  6. Muss eine redaktionell verantwortliche Person genannt werden, den Haken Redaktionell verantwortliche Person angeben setzen und die vier Felder darunter ausfüllen. Erst mit dem Haken erscheint auch der Link Schuladresse übernehmen neben der Abschnittsüberschrift.
  7. Im Abschnitt Spezielle Angaben zur Barrierefreiheitserklärung den Link zum Kontaktformular als vollständige Adresse mit https:// eintragen. Nutzen Sie die Supportseite aus Boost Union, ist das deren Adresse (siehe den Abschnitt zum Kontaktformular weiter unten). Bei Bedarf darunter Weitere nicht barrierefreie Inhalte und Barrierefreie Alternativen ergänzen.
  8. Unter Automatische Links für beide Dokumente auswählen, wo der Link stehen soll. Ohne diesen Schritt sind die Seiten zwar erreichbar, aber von der Plattform aus nicht zu finden.
  9. Am Fuß der Seite auf Änderungen speichern klicken.

Hinweis: Das Feld Stand des Dokuments füllen Sie nicht selbst. Moodle setzt es auf das heutige Datum, sobald sich der Inhalt eines Dokuments ändert, durch geänderte Angaben oder eine überarbeitete Vorlage. Speichern ohne Änderung lässt es stehen. Das Datum steht im Kopf der fertigen Seite.

Formularzeilen mit gesetztem Haken „Redaktionell verantwortliche Person angeben“ und den vier darunter eingeblendeten Feldern für Name, Straße, Postleitzahl und Ort.

Was im Impressum landet

Der Kopf nennt die Lernplattform mit dem Namen Ihrer Schule, darunter die Adresse der Plattform und den Stand. Die Adresse trägt niemand ein, Moodle setzt seine eigene ein. Darauf folgen zwei Abschnitte, Schule und Schulträger, mit Anschrift, vertretungsberechtigter Person, Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Die E-Mail-Adressen werden als anklickbarer Link gesetzt.

Leere Felder verschwinden mitsamt ihrer Beschriftung. Wer kein Telefax hat, lässt das Feld leer, und im Impressum steht dann auch keine Zeile Telefax. Dasselbe gilt für Weitere Kontaktmöglichkeiten. Bei privater Trägerschaft kommen im Abschnitt Schulträger zwei Zeilen dazu, die Rechtsform und die vertretungsberechtigte Person.

Ist der Haken Redaktionell verantwortliche Person angeben gesetzt, hängt das Modul einen eigenen Abschnitt Angaben nach § 18 Abs. 2 MStV mit Name und Anschrift an. Ganz am Ende steht, was im Feld Zusätzliche Angaben hinterlegt ist.

Was in der Barrierefreiheitserklärung steht

Diese Erklärung schreiben Sie nicht selbst. Der Text ist vorgegeben und folgt § 16b BGG LSA. Er gliedert sich in vier Abschnitte:

Achtung: Der feste Text lässt sich in der Oberfläche nicht ändern, er liegt als Datei im Zusatzmodul. Was nur Ihre Plattform betrifft, etwa eingebundene Fremddienste oder ältere PDF-Dokumente, tragen Sie in Weitere nicht barrierefreie Inhalte ein, gegebenenfalls mit einer Lösung in Barrierefreie Alternativen. Trifft eine andere Aussage auf Ihre Instanz nicht zu, ergänzen oder berichtigen Sie das über das Feld Zusätzliche Angaben. Muss der vorgegebene Text selbst anders lauten, wenden Sie sich an das Moodle-Team des LISA.

Kontaktformular zur Barrierefreiheit einrichten

Abschnitt 3 der Erklärung verweist auf ein Kontaktformular. Dafür bringt das Design Boost Union die Supportseite zur Barrierefreiheit mit: oben ein kurzer Text, darunter ein Formular, dessen Nachricht als E-Mail an eine Adresse Ihrer Wahl geht.

  1. Website-Administration öffnen und den Reiter Darstellung wählen.
  2. Im Abschnitt Boost Union auf Barrierefreiheit klicken.
  3. Den Reiter Supportseite öffnen.
  4. Supportseite zur Barrierefreiheit aktivieren auf Ja stellen. Erst dann erscheinen die übrigen Felder.
  5. Unter Inhalt der Supportseite zur Barrierefreiheit den Text prüfen, der über dem Formular steht, und unter Seitentitel für 'Support zur Barrierefreiheit' die Überschrift der Seite.
  6. Supportseite zur Barrierefreiheit ohne Anmeldung zulassen auf Ja stellen.
  7. In E-Mail für Support zur Barrierefreiheit die Adresse eintragen, an die Meldungen gehen sollen.
  8. Am Fuß der Seite auf Änderungen speichern klicken.
  9. Die Adresse der Supportseite als Link zum Kontaktformular in die Vorlagen für Rechtstexte eintragen, wie oben unter Angaben eintragen und die Seiten verlinken beschrieben. Sie besteht aus der Adresse Ihrer Plattform, gefolgt von /theme/boost_union/accessibility/support.php.

Achtung: Die Barrierefreiheitserklärung lässt sich ohne Anmeldung lesen, das Formular ab Werk nicht. Steht Supportseite zur Barrierefreiheit ohne Anmeldung zulassen auf Nein, führt der Link aus der Erklärung Besucher/innen ohne Konto auf die Anmeldeseite. Wer gerade eine Barriere beim Anmelden melden will, kommt dann nicht an das Formular.

Auch ohne die Erklärung ist die Seite zu finden: Am Anfang jeder Seite liegt ein Sprunglink zur Supportseite, den nur Screenreader und die Tabulatortaste erreichen. Mit der Fußzeilentaste 'Support zur Barrierefreiheit' kommt unten rechts ein runder Button mit dem Symbol für Barrierefreiheit über dem Fragezeichen dazu. Wer nicht angemeldet ist, sieht beides nur, wenn die Supportseite ohne Anmeldung zugelassen ist. Button und Sprunglink gehören zum Design Boost Union und fehlen auf Seiten, die ein anderes Design zeigen. Die Supportseite selbst und der Link aus der Erklärung funktionieren auch dort.

Im Formular stehen Name, E-Mail-Adresse, Betreff (vorbelegt mit „Feedback zur Barrierefreiheit“) und Mitteilung. Wer angemeldet ist, bekommt Name und E-Mail-Adresse aus dem eigenen Konto und kann sie nicht ändern. Ohne Anmeldung trägt man beides selbst ein. Darunter steht ein vorab gesetzter Haken, mit dem die Adresse der zuvor geöffneten Seite und Angaben zum Browser mitgeschickt werden. Den Text dazu sieht die Person im Formular und kann ihn ändern oder den Haken entfernen.

Die E-Mail trägt im Betreff den Vorsatz „[Supportanfrage zur Barrierefreiheit]“. Nach dem Absenden landet die Person wieder auf der Seite, von der sie kam, mit der Meldung „Ihre Supportanfrage zur Barrierefreiheit wurde gesendet.“

Hinweis: Den Reiter Erklärung auf derselben Einstellungsseite brauchen Sie nicht. Er legt eine zweite, frei geschriebene Erklärung zur Barrierefreiheit an. In Sachsen-Anhalt entsteht die Erklärung über die Vorlagen für Rechtstexte, eine zweite Fassung daneben würde nur auseinanderlaufen.

Wichtige Einstellungen

Abschnitt „Automatische Links“ mit den drei Auswahlfeldern Impressum-Link, Datenschutzinformationen-Link und Barrierefreiheitserklärung-Link, alle auf „Automatischen Link in der Fußzeile anlegen“, darunter das Feld „Ausrichtung der Footer-Links“ auf „Linksbündig“.

Tipps

Nutzerkonten anlegen

Bevor jemand an einem Kurs teilnehmen kann, braucht die Person ein Konto auf der Plattform. Einzelne Konten legen Sie über ein Formular an, größere Gruppen laden Sie als CSV-Datei hoch.

Voraussetzung: Moderator/innen-Rechte. Trainer/innen können Personen nur in ihre Kurse einschreiben, aber keine Konten anlegen.

Einzelnes Konto anlegen

  1. Website-Administration öffnen und den Reiter Nutzer/innen wählen.
  2. Im Bereich Nutzerkonten auf Nutzer/in anlegen klicken.
  3. Die Pflichtfelder ausfüllen: Anmeldename, Vorname, Nachname und E-Mail-Adresse.
  4. Das Kennwort festlegen (siehe unten).
  5. Unten auf Nutzer/in erstellen klicken.

Zeile aus der Website-Administration: links die Überschrift „Nutzerkonten“, rechts untereinander die Einträge Nutzerliste anzeigen, Nutzerverwaltung (Bulk), Nutzer/in anlegen, Nutzerverwaltung, Voreingestellte Nutzereinstellungen, Profilfelder, Globale Gruppen, Nutzerdefinierte Felder für globale Gruppen, Nutzerliste hochladen und Nutzerbilder hochladen.

Kennwort vergeben

Im Abschnitt Allgemein stehen zwei Wege zur Wahl:

Drei Formularzeilen untereinander: das leere Kontrollkästchen „Kennwort erzeugen und Nutzer/in benachrichtigen“, das Feld „Neues Kennwort“ mit dem Platzhalter „Anklicken zur Texteingabe“ und das leere Kontrollkästchen „Kennwortänderung festlegen“.

Mehrere Konten per CSV hochladen

  1. Website-Administration öffnen und den Reiter Nutzer/innen wählen.
  2. Auf Nutzerliste hochladen klicken.
  3. Die CSV-Datei in das Feld ziehen oder über die Dateiauswahl hochladen.
  4. Bei Bedarf CSV-Trennzeichen und Encoding anpassen (siehe Kasten unten).
  5. Auf Nutzerliste hochladen klicken. Es erscheint die Vorschau Nutzer-Upload.
  6. Die Vorschau prüfen, unter Upload Typ das gewünschte Verhalten wählen und den Vorgang bestätigen.
  7. Die Seite Ergebnisse Nutzer-Upload listet auf, welche Konten angelegt wurden und wo es Fehler gab.

Der Abschnitt „Hochladen“ des Formulars: der Verweis auf die Beispiel-Textdatei example.csv, die Schaltfläche „Datei wählen …“ mit dem Feld für Drag&drop darunter sowie die Auswahlfelder CSV-Trennzeichen mit dem Wert Semikolon, Encoding mit UTF-8 und Vorschau für Zeilen mit 10.

Zwei Felder entscheiden darüber, ob Moodle die Datei überhaupt lesen kann:

Achtung bei Excel: Speichern Sie die Datei als CSV UTF-8. Das deutsche Excel trennt mit Semikolon, das passt zur Voreinstellung. Beim schlichten Dateityp CSV schreibt es aber den Windows-Zeichensatz, und dann landen Umlaute als Zeichensalat in den Namen. Nachträglich lässt sich das über Encoding auf WINDOWS-1252 auffangen.

Aufbau der CSV-Datei

Die erste Zeile enthält die Spaltennamen, jede weitere Zeile eine Person. Erforderlich sind vier Spalten:

username,firstname,lastname,email
mmuster,Maria,Mustermann,m.mustermann@schule.de
jbeispiel,Jonas,Beispiel,j.beispiel@schule.de

Häufig genutzte weitere Spalten:

Spalte Bedeutung
password Kennwort. Fehlt die Spalte, erzeugt Moodle eines und verschickt es.
idnumber Interne Kennnummer, z. B. aus Ihrem Schulverwaltungsprogramm.
institution, department Schule bzw. Fachbereich.
city, country, lang Ort, Land (DE), Sprache (de).
auth Authentifizierungsmethode, z. B. manual.
suspended 1 sperrt das Konto, 0 aktiviert es.

Beim Hochladen gleich einschreiben

Die CSV kann Personen direkt in Kurse eintragen. Dafür gibt es durchnummerierte Spalten: course1, course2 und so weiter:

username,firstname,lastname,email,course1,role1,group1
mmuster,Maria,Mustermann,m.mustermann@schule.de,BIO-7A,student,Gruppe A
jbeispiel,Jonas,Beispiel,j.beispiel@schule.de,BIO-7A,editingteacher,

Upload Typ

Option Wirkung
Neue hinzufügen, vorhandene überspringen Der sichere Standardfall: bestehende Konten bleiben unangetastet.
Neue hinzufügen, vorhandene aktualisieren Legt fehlende Konten an und überschreibt vorhandene mit den Werten aus der Datei.
Nur vorhandene aktualisieren Legt nichts Neues an. Geeignet für Sammeländerungen, z. B. neue Klassenzuordnungen.
Alle hinzufügen, bei Bedarf einen Zähler beim Anmeldenamen anhängen Erzeugt bei Namensgleichheit mmuster2. Nur in Sonderfällen sinnvoll.

Der Abschnitt „Einstellungen“ der Vorschauseite mit den Auswahlfeldern Upload Typ (Neue hinzufügen, vorhandene überspringen), Neues Kennwort (Kennwort erzeugen und per E-Mail zusenden, falls erforderlich), Anmeldenamen standardisieren (Ja) und Für Sammelaktion auswählen (Nein).

Daneben stehen im selben Abschnitt drei weitere Einstellungen. Neues Kennwort entscheidet, was mit Zeilen ohne Spalte password geschieht. Die Voreinstellung erzeugt eines und verschickt es. Anmeldenamen standardisieren setzt Anmeldenamen auf Kleinbuchstaben und entfernt unzulässige Zeichen. Für Sammelaktion auswählen legt die hochgeladenen Konten anschließend in die Nutzerverwaltung (Bulk), wo Sie sie gemeinsam weiterbearbeiten.

Tipps

Nutzerliste anzeigen und filtern

Die Nutzerliste ist die Übersicht über alle Konten der Plattform. Sie zeigt, wer angelegt ist und wann sich jemand zuletzt angemeldet hat, und sie ist der Ort, an dem ein einzelnes Konto bearbeitet, gesperrt oder gelöscht wird. Der Filter oben rechts grenzt die Liste auf die Konten ein, um die es gerade geht.

Voraussetzung: Moderator/innen-Rechte. Trainer/innen haben sie nicht, sie sehen nur die Teilnehmenden ihrer eigenen Kurse.

Nutzerliste öffnen

  1. Website-Administration öffnen und den Reiter Nutzer/innen wählen.
  2. Im Bereich Nutzerkonten auf Nutzerliste anzeigen klicken.
  3. Die Tabelle listet alle Konten, aufsteigend nach Vorname sortiert, 30 Zeilen je Seite. Ein Klick auf eine Spaltenüberschrift sortiert um.
  4. Ein Klick auf einen Namen öffnet das Profil. Das Menü Aktionen am Zeilenende führt zu den Befehlen für dieses eine Konto.
  5. Die Schaltfläche Nutzer/in anlegen oben rechts legt ein einzelnes Konto an. Das beschreibt die Seite Nutzerkonten anlegen.

Was in der Tabelle steht

Die Spalten sind nicht frei wählbar. Zwischen dem Namen und der Spalte Letzter Zugriff stehen genau die Felder, die unter Nutzer/innen → Rechte → Nutzereigenschaften in Nutzeridentität anzeigen ausgewählt sind. In Sachsen-Anhalt sind das standardmäßig der Anmeldename und die Abteilung.

Kopf und erste Zeilen der Nutzerliste: eine Spalte mit Auswahlkästchen, die sortierbaren Spalten „Vorname / Nachname“, „E-Mail-Adresse“ und „Letzter Zugriff“ sowie am Zeilenende ein Menü aus drei Punkten. Bei „Admin User“ und „Ayla Demir“ steht eine Zeitspanne, bei „Ben Osei“, „Emil Voß“ und „Hanna Lipke“ steht „Nie“.

Filtern

Über der Tabelle sitzt rechts die Schaltfläche Filter mit einem Trichtersymbol. Sie klappt einen Bereich auf, in dem jedes Feld eine eigene Zeile hat: den Namen des Feldes und darunter ein Auswahlfeld für den Vergleich. Ein Feld für den Wert steht zunächst nicht da. Es erscheint erst, sobald der Vergleich von Ist ein beliebiger Wert auf etwas anderes gestellt wird. Unten schließen Anwenden und Alles zurücksetzen den Bereich ab.

  1. Auf Filter klicken.
  2. Beim gewünschten Feld den Vergleich von Ist ein beliebiger Wert auf etwas anderes stellen. Solange dort Ist ein beliebiger Wert steht, ist der Filter aus.
  3. In das Feld, das daneben erscheint, den Wert eintragen und auf Anwenden klicken.

Mehrere Filter wirken zusammen: Angezeigt wird nur, wer alle Bedingungen erfüllt. Wie viele gesetzt sind, steht in der Beschriftung der Schaltfläche, aus Filter wird dann Filter (2).

Der aufgeklappte Filterbereich. Beim Feld „Vollständiger Name“ steht das Auswahlfeld auf „Enthält“, daneben ein Textfeld mit dem Wert „Sahin“. Bei „Vorname“, „Nachname“, „Anmeldename“ und „ID-Nummer“ steht „Ist ein beliebiger Wert“, ein Wertfeld fehlt dort. Am unteren Rand die Schaltflächen „Anwenden“ und „Alles zurücksetzen“.

Filter Wofür er sich eignet
Vollständiger Name, Vorname, Nachname Die Suche nach einer bestimmten Person. Zur Auswahl stehen Enthält, Enthält nicht, Ist gleich mit, Ist nicht gleich mit, Beginnt mit, Endet mit, Ist leer und Ist nicht leer.
Anmeldename, E-Mail-Adresse, ID-Nummer Dieselben Vergleiche auf den technischen Kennungen. Beginnt mit auf dem Anmeldenamen findet einen ganzen Jahrgang, wenn die Namen nach einem Schema vergeben wurden.
Bestätigt, gesperrt Ja oder Nein. Bestätigt: Nein zeigt alle Selbstregistrierungen, die hängen geblieben sind.
Erstellt am, Letzter Zugriff, Geändert am Zeiträume. Neben Bereich, Vor und Nach mit festen Daten gibt es die gleitenden Vergleiche Letzte, Aktuelle und Nächste mit einer Einheit von Minute(n) bis Jahr(e). Letzter Zugriff ist leer findet die nie benutzten Konten.
Authentifizierung Trennt die Konten nach der Anmeldeart, etwa manuell angelegte von selbst registrierten.
Globale Gruppen-ID Alle Mitglieder einer globalen Gruppe, angesprochen über deren ID, nicht über den Namen.
Globale Rolle Wem eine Rolle für die ganze Website zugewiesen ist, etwa manager.
In irgendeinen Kurs eingeschrieben Ja oder Nein. Der schnellste Weg zu den Konten, die angelegt wurden und seither in keinem Kurs stehen.
Kurs-Rolle Rolle, Kursbereich und Kursname zusammen: Wer ist in diesem Bereich als Trainer/in eingeschrieben?
Abteilung, Institution, Stadt, Land Profilangaben, die nur dann etwas bringen, wenn sie beim Anlegen der Konten gefüllt wurden.

Selbst angelegte Profilfelder kommen als weitere Filter hinzu, sobald es sie gibt. Was dabei zu beachten ist, steht auf der Seite Profilfelder.

Achtung: Ein gesetzter Filter wird an Ihrem Konto gespeichert und überdauert das Abmelden. Wenn die Nutzerliste beim nächsten Aufruf unvollständig aussieht oder gar keine Zeile zeigt, ist meist noch ein Filter aktiv. Alles zurücksetzen im Filterbereich räumt ihn weg.

Aktionen an einem einzelnen Konto

Das Menü Aktionen am Ende jeder Zeile zeigt nur die Befehle, die für dieses Konto gerade möglich sind.

Am eigenen Konto und an Konten von Administrator/innen fehlen Sperren und Löschen. Moodle blendet sie aus, damit sich niemand selbst aussperrt.

Das geöffnete Aktionsmenü einer Tabellenzeile mit den drei Einträgen „Bearbeiten“, „Nutzerkonto sperren“ und „Löschen“, letzterer rot und mit Papierkorbsymbol.

Mehrere Konten auf einmal

Hinweis: Alle auswählen markiert die Zeilen der angezeigten Seite, nicht alle Treffer des Filters. Bei mehr als 30 Konten führt der Weg über die Seite Nutzerverwaltung (Bulk). Der Link darauf steht unter dem Menü. Dort bleibt eine Auswahl über mehrere Suchen hinweg bestehen.

Der Bereich unter der Tabelle: oben „Tabellendaten herunterladen als“ mit einem Auswahlfeld auf „Komma separierte Werte (.csv)“ und der Schaltfläche „Herunterladen“, darunter „Mit ausgewählten Nutzer/innen …“ mit einem Auswahlfeld, das „Auswahl...“ zeigt.

Wichtige Einstellungen

Tipps

Nutzerverwaltung (Bulk)

Die Nutzerverwaltung (Bulk) führt eine Aktion auf vielen Konten gleichzeitig aus: eine Mitteilung an einen ganzen Jahrgang, eine Kennwortänderung für eine Klasse, das Aufräumen nie benutzter Konten. Sie arbeitet in zwei Schritten. Zuerst stellen Sie über Suchen eine Auswahl zusammen, danach wenden Sie eine Aktion auf genau diese Auswahl an.

Voraussetzung: Moderator/innen-Rechte. Es sind dieselben Rechte wie bei der Nutzerliste. Trainer/innen kommen an die Seite nicht heran.

Auswahl zusammenstellen

  1. Website-Administration öffnen und den Reiter Nutzer/innen wählen.
  2. Im Bereich Nutzerkonten auf Nutzerverwaltung (Bulk) klicken.
  3. Im Abschnitt Neue Suche ein Feld ausfüllen. Sichtbar ist je nach Konfiguration zunächst nur Vollständiger Name. Mehr anzeigen ... klappt die übrigen Felder auf.
  4. Auf Filter hinzufügen klicken. Die Bedingung wandert in den Abschnitt Aktive Suche, und das Filterergebnis darunter schrumpft entsprechend.
  5. Bei Bedarf weitere Bedingungen hinzufügen. Sie wirken zusammen: Übrig bleibt, wer alle erfüllt.
  6. Unter Filterergebnis stehen zwei Listen nebeneinander. In der linken Namen markieren und auf Markierte hinzufügen klicken, oder gleich Alle hinzufügen. Die Namen wechseln in die rechte Liste.
  7. Unten eine Aktion aus dem Menü Mit ausgewählten Nutzer/innen … wählen und auf Start klicken.

Die beiden Listen

Der Kern der Seite sind die zwei Auswahlfelder nebeneinander. Links stehen die Treffer der aktiven Suche, rechts die Personen, auf die die Aktion angewendet wird. Nur die rechte Liste zählt. Beschriftet sind die beiden Listen nicht: Woran Sie sind, sagt jeweils der erste Eintrag darin. Die vier Schaltflächen darunter stehen unter der Überschrift Auswahl bearbeiten.

Der Abschnitt „Filterergebnis“ mit zwei Listenfeldern nebeneinander. Links „Alle verfügbaren (13)“ mit dreizehn Namen, rechts „Alle ausgewählten (3/13)“ mit Ayla Demir, Ben Osei und Emil Voß. Darunter unter der Beschriftung „Auswahl bearbeiten“ die vier Schaltflächen „Markierte hinzufügen“, „Markierte entfernen“, „Alle hinzufügen“ und „Alle entfernen“.

Suchen und Filter

Die Bedingungen werden einzeln angelegt und stapeln sich unter Aktive Suche. Dort nimmt Ausgewählte Suche beenden einzelne Bedingungen zurück, Suche beenden alle auf einmal.

Textfelder vergleichen mit enthält, enthält nicht, ist gleich mit, beginnt mit, endet mit und ist leer. Datumsfelder haben je ein Feld nach und vor, die einzeln über ein Kästchen Aktivieren scharf geschaltet werden.

Der Abschnitt „Neue Suche“ beim Aufrufen der Seite: eine einzige Zeile „Vollständiger Name“ mit einem Auswahlfeld auf „enthält“ und einem leeren Textfeld, darunter der Link „Mehr anzeigen ...“ und die Schaltfläche „Filter hinzufügen“.

Feld Wofür es sich eignet
Vollständiger Name, Vorname, Nachname, Anmeldename, E-Mail-Adresse Die üblichen Textsuchen. beginnt mit auf dem Anmeldenamen greift ein Namensschema ab.
Bestätigt, Gesperrtes Nutzerkonto Ja oder Nein. Zusammen finden sie die Konten, die weder benutzt noch aufgeräumt wurden.
Profilfelder Sucht in den selbst angelegten Profilfeldern. Name des Profilfelds steht auf Jedes Feld oder auf einem bestimmten. Zusätzlich zu den Textvergleichen gibt es hier ist nicht definiert und ist definiert.
Kurs-Rolle Rolle, Kursbereich und Kursname zusammen. Damit sammeln Sie alle Trainer/innen eines Kursbereichs ein.
In irgendeinen Kurs eingeschrieben Ja oder Nein. Der direkte Weg zu Konten, die in keinem Kurs stehen.
Globale Rolle Rollen, die für die ganze Website vergeben sind.
Globale Gruppen-ID Die Mitglieder einer globalen Gruppe, angesprochen über deren ID, nicht über den Namen. Ohne gepflegte IDs bleibt dieser Filter wirkungslos.
Erster Zugriff, Letzter Zugriff, Erstellungsdatum, Zuletzt geändert Zeiträume mit je einer Grenze nach und vor.
Nicht benutzt, Nicht geändert Zwei Kästchen ohne Wert. Nicht benutzt findet Konten ohne jede Anmeldung, Nicht geändert Konten, die seit dem Anlegen unberührt sind.
Authentifizierung, ID-Nummer, Institution, Abteilung, Letzte IP-Adresse Verwaltungsangaben, brauchbar, sobald sie beim Anlegen der Konten gefüllt wurden.

Die Aktionen

Aktion Was sie tut
Bestätigen Bestätigt Selbstregistrierungen, die den Link in der Bestätigungsmail nie angeklickt haben. Erst danach können sich diese Personen anmelden.
Mitteilung senden Öffnet ein Textfeld und schickt den Text als Moodle-Mitteilung an alle Ausgewählten. Je nach deren Einstellungen kommt sie zusätzlich per E-Mail an.
Löschen Entfernt die Konten samt Profildaten, Einschreibungen, Gruppenmitgliedschaften und Beiträgen in Aktivitäten. Es gibt eine Rückfrage, die alle Namen auflistet.
Auf einer Seite anzeigen Zeigt die Auswahl als schlichte Tabelle mit Name, E-Mail-Adresse, Stadt, Land und letztem Zugriff. Gut zur Kontrolle, bevor etwas Endgültiges passiert.
Download Speichert dieselben Angaben als Datei, wahlweise als CSV, Excel-, OpenDocument- oder PDF-Datei.
Kennwortänderung festlegen Setzt bei allen Ausgewählten die Pflicht, beim nächsten Anmelden ein neues Kennwort zu vergeben. Die Kennwörter selbst bleiben unverändert.
Zu globaler Gruppe hinzufügen Nimmt die Auswahl in eine bestehende globale Gruppe auf. Das Menü listet nur manuell angelegte Gruppen. Extern gepflegte lassen sich nicht ändern.

Achtung: Löschen ist endgültig und trifft ohne weitere Nachfrage jedes Konto in der rechten Liste. Prüfen Sie die Auswahl vorher mit Auf einer Seite anzeigen. Wer nur den Zugang schließen will, ohne Beiträge und Bewertungen zu verlieren, sperrt die Konten stattdessen einzeln über die Nutzerliste.

Die Zeile „Mit ausgewählten Nutzer/innen …“ mit einem Auswahlfeld, das „Auswahl...“ zeigt, und der Schaltfläche „Start“ daneben.

Wichtige Einstellungen

Tipps

Profilfelder

Profilfelder ergänzen das Nutzerprofil um Angaben, die Moodle von sich aus nicht kennt: Schule, Klasse, Fachbereich, Personalnummer. Die Felder gelten für die ganze Plattform, erscheinen im Profilformular jeder Person und lassen sich anschließend als Filter, als Spalte und als Voraussetzung für Aktivitäten auswerten.

Voraussetzung: Administrator/innen-Rechte (moodleadmin). Trainer/innen und Moderator/innen sehen die Werte nur so weit, wie es die Einstellung Für wen ist dieses Feld sichtbar? erlaubt.

Kategorie und Feld anlegen

  1. Website-Administration öffnen und den Reiter Nutzer/innen wählen.
  2. Im Bereich Nutzerkonten auf Profilfelder klicken.
  3. Moodle bringt eine Kategorie namens Weitere Felder mit. Über das Stiftsymbol neben dem Namen benennen Sie sie um, mit Neue Profilkategorie anlegen oben rechts kommt eine weitere hinzu.
  4. Rechts in der Kategorie auf Neues Profilfeld anlegen: klicken und den Feldtyp aus der Liste wählen. Der Typ lässt sich später nicht mehr ändern.
  5. Im Abschnitt Grundeinstellungen die Kurzbezeichnung und den Namen ausfüllen. Beide sind Pflicht.
  6. Im Abschnitt Weitere Einstellungen die Angaben zum gewählten Feldtyp ergänzen, etwa die Optionen eines Dropdown-Menüs.
  7. Mit Änderungen speichern abschließen. Das Feld steht danach in jedem Profilformular.

Kategorien und Felder lassen sich mit den Pfeilsymbolen umsortieren, sobald es mehr als eines gibt. Die Reihenfolge auf dieser Seite ist die Reihenfolge im Profilformular. Der Name der Kategorie wird dort zur Überschrift des Abschnitts. Mehrere Kategorien ergeben mehrere Abschnitte.

Die Seite „Profilfelder“ mit der Kategorie „Schulische Angaben“ und einem Stiftsymbol daneben, rechts das Menü „Neues Profilfeld anlegen:“. Darunter eine Tabelle mit der Spalte „Profilfeld“ und den Einträgen Klassenstufe, Fachraum, Ersthelfer/in, Dienstbeginn, Website und Fachliche Schwerpunkte; rechts je Zeile Symbole für Bearbeiten, Löschen und Verschieben.

Die sechs Feldtypen

Das geöffnete Menü „Neues Profilfeld anlegen:“ mit den sechs Einträgen Datum/Zeit, Dropdown-Menü, Markierungsfeld, Sozial, Textbereich und Texteingabe.

Typ Wofür er sich eignet
Texteingabe Kurze Angaben in einer Zeile. Einstellbar sind Standardwert, Größe anzeigen und Maximale Zeichenzahl. Ist dies ein Kennwortfeld? zeigt statt der Eingabe Punkte an. Über Link wird der Wert als Verweis ausgegeben: Dort steht eine Adresse mit dem Platzhalter $$, an dessen Stelle der eingetragene Wert tritt, und Verlinkungsziel entscheidet, ob der Link im selben oder in einem neuen Fenster aufgeht.
Textbereich Längere Texte mit dem Editor, also mit Absätzen, Listen und Formatierung. Als Standardwert lässt sich ein vorformulierter Text hinterlegen.
Dropdown-Menü Eine feste Liste von Werten, eine Option je Zeile im Feld Menü-Optionen (eine pro Zeile). Der richtige Typ für alles, was einheitlich bleiben soll. Ein Standardwert muss genau einer der Optionen entsprechen.
Markierungsfeld Ein Kästchen für Ja oder Nein. Bereits markiert legt fest, wie es bei neuen Konten steht.
Datum/Zeit Ein Datum, das über Startjahr und Endjahr auf einen Zeitraum eingegrenzt wird. Zeit einbeziehen? ergänzt die Uhrzeit.
Sozial Eine Kontaktangabe zu einem festen Dienst. Statt eines Namens wählen Sie unter Netzwerktyp aus ICQ, MSN, AIM, Yahoo!, Skype und Website. Die Beschriftung ergibt sich daraus. Für eine eigene Adresse ist eine Texteingabe mit gesetztem Link der flexiblere Weg.

Wo die Felder auftauchen

Der Abschnitt „Schulische Angaben“ im Formular „Profil bearbeiten“: „Klassenstufe“ mit dem Wert 9 in einem Auswahlfeld, „Fachraum“ mit dem Text „C 302“, ein gesetztes Kästchen „Ersthelfer/in“, „Dienstbeginn“ mit einem abgeschalteten Datumsfeld und einem Kästchen „Aktivieren“, „Website“ als leeres Textfeld und darunter der Beginn des Editors für „Fachliche Schwerpunkte“.

Wichtige Einstellungen

Der Abschnitt Grundeinstellungen ist bei jedem Feldtyp gleich.

Der untere Teil des Abschnitts „Grundeinstellungen“ im Feldformular mit den Auswahlfeldern „Ist dieses Feld notwendig?“, „Ist dieses Feld gesperrt?“, „Sollen die Daten eindeutig sein?“ und „Auf der Registrierungsseite zeigen?“, alle auf „Nein“, darunter „Für wen ist dieses Feld sichtbar?“ auf „Sichtbar für alle“ und „Kategorie“ auf „Schulische Angaben“.

Achtung: Das Löschen eines Feldes nimmt die Werte aus allen Nutzerprofilen mit, das Löschen einer Kategorie nimmt alle Felder darin mit. Beides geschieht nach einer einzigen Rückfrage und lässt sich nicht rückgängig machen. Wird ein Feld nicht mehr gebraucht, erhält Für wen ist dieses Feld sichtbar? auf Nicht sichtbar die Daten.

Tipps