Nutzer/innen
Anleitungen für die Administration: Nutzerkonten anlegen und verwalten, Rollen system-weit vergeben.
- Datenschutzinformation und Richtlinien
- Gastzugang aktivieren
- Globale Gruppen
- Impressum und Barrierefreiheitserklärung
- Nutzerkonten anlegen
- Nutzerliste anzeigen und filtern
- Nutzerverwaltung (Bulk)
- Profilfelder
Datenschutzinformation und Richtlinien
Moodle kann eine Datenschutzinformation beim Anmelden anzeigen und festhalten, wer sie zur Kenntnis genommen hat. In Sachsen-Anhalt schreiben Sie den Text dafür nicht selbst. Er entsteht aus den Angaben, die Sie für Ihre Schule hinterlegen.
Voraussetzung: Administrator/innen-Rechte (moodleadmin). Trainer/innen kommen an keine der hier beschriebenen Seiten heran. Für sie und für die Teilnehmenden zeigt sich das Ergebnis nur als Bestätigungsseite beim Anmelden und als Eintrag im eigenen Profil.
Wie die Datenschutzinformation entsteht
Daran sind zwei Bausteine beteiligt. Beide liegen in der Website-Administration unter Nutzer/innen → Datenschutz und Richtlinien.
| Baustein | Wofür er zuständig ist |
|---|---|
| Vorlagen für Rechtstexte | Ein Zusatzmodul, das es nur in Sachsen-Anhalt gibt. Sie tragen die Angaben Ihrer Schule in ein Formular ein, das Modul setzt daraus den fertigen Text zusammen. |
| Richtlinien | Moodles eigene Richtlinienverwaltung. Sie veröffentlicht den Text, verlangt beim Anmelden eine Bestätigung und protokolliert, wer wann zugestimmt hat. |
Die Datenschutzinformation hat im Zusatzmodul keine eigene Adresse. Sie wird ausschließlich als Richtlinie ausgeliefert, weil nur dieser Weg die Kenntnisnahme nachweisbar festhält. Solange der zweite Schritt fehlt, bekommt niemand den Text zu sehen, so vollständig die Angaben auch sein mögen.
Datenschutzinformation anlegen und veröffentlichen
- Website-Administration öffnen und den Reiter Nutzer/innen wählen.
- Im Abschnitt Datenschutz und Richtlinien den Eintrag Richtlinieneinstellungen wählen und prüfen, ob Datenschutz der Website auf Richtlinien (tool_policy) steht. Erst dadurch erscheinen die Einträge Richtlinien verwalten und Nutzerbestätigungen im selben Abschnitt.
- Zurück im Abschnitt Datenschutz und Richtlinien den Eintrag Vorlagen für Rechtstexte öffnen.
- Unter Allgemeine Angaben den Block Schule ausfüllen: Name, Anschrift, vertretungsberechtigte Person, Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Die E-Mail-Adresse muss gültig sein. Der Block Schulträger darunter wird für die Datenschutzinformation nicht gebraucht, er gehört zum Impressum.
- Im Abschnitt Spezielle Angaben zu den Datenschutzinformationen den Block Datenschutzbeauftragte Person der Schule ausfüllen. Der Link Schuladresse übernehmen in der Blocküberschrift kopiert Straße, Postleitzahl und Ort aus dem Block Schule herüber.
- Im Block Benutzerdaten ankreuzen, was auf Ihre Instanz zutrifft: Reale E-Mail-Adresse wird gespeichert und Profilbild kann hochgeladen werden. Beide Haken ändern den Text der Datenschutzinformation.
- Am Fuß der Seite auf Änderungen speichern klicken.
- Weiter unten auf derselben Seite, dicht über der Schaltfläche Änderungen speichern, steht der Abschnitt Datenschutzinformationen veröffentlichen. Dort eine Veröffentlichungsart auswählen, auf Veröffentlichen klicken und die Rückfrage bestätigen.
Achtung: Veröffentlicht wird immer der zuletzt gespeicherte Stand, nicht das, was gerade im Formular steht. Wer Angaben ändert und sofort auf Veröffentlichen klickt, schickt die alte Fassung los. Erst speichern, dann veröffentlichen.
Ganz oben auf der Seite stehen drei Statuskarten, eine je Dokument. Die Karte Datenschutzinformationen zeigt, ob alle Pflichtfelder gefüllt sind, ob der Text schon veröffentlicht wurde, ob die veröffentlichte Fassung noch zur Vorlage passt und ob der automatische Link gesetzt ist. Fehlen Pflichtfelder, färbt sich die Karte rot und nennt die leeren Felder beim Namen. Dasselbe passiert bei einer E-Mail-Adresse, die keine gültige Adresse ist.
Die vier Veröffentlichungsarten
Im Abschnitt Datenschutzinformationen veröffentlichen wählen Sie, was mit der bestehenden Richtlinie geschehen soll. Der Unterschied liegt darin, ob alle Nutzer/innen erneut zustimmen müssen.
| Art | Was passiert |
|---|---|
| Neue Version | Der Regelfall. Die bestehende Richtlinie bekommt eine neue Version. Alle Nutzer/innen müssen beim nächsten Anmelden erneut bestätigen. |
| Geringfügige Änderung | Die aktive Version wird überschrieben. Es entsteht keine neue Version, und niemand muss erneut bestätigen. Gedacht für Korrekturen, die den Inhalt nicht berühren, etwa eine geänderte Telefonnummer. |
| Alte deaktivieren, neue Richtlinie anlegen | Die bisherige Richtlinie wird auf Inaktiv gesetzt, daneben entsteht ein völlig eigenständiges neues Dokument. Alle Nutzer/innen müssen zustimmen. Der Weg für einen Neuanfang, etwa nach einem Trägerwechsel. |
| Als Entwurf speichern | Ein Haken neben den drei Arten. Der Text landet in der Richtlinienverwaltung, wird aber nicht aktiv. Die bisherige Fassung bleibt in Kraft, niemand wird zur Bestätigung aufgefordert. |
Achtung: Gibt es in der Richtlinienverwaltung schon eine aktive Datenschutzrichtlinie, die nicht über die Vorlagen veröffentlicht wurde, warnt der Dialog vor dem Veröffentlichen und nennt sie beim Namen. Sie wird nicht deaktiviert. Nach dem Veröffentlichen sind beide aktiv, und alle Nutzer/innen müssen beiden zustimmen. Deaktivieren Sie die ältere Richtlinie danach unter Richtlinien verwalten.
Nach jeder inhaltlichen Änderung an den Angaben muss erneut veröffentlicht werden, sonst sehen die Nutzer/innen weiter die alte Fassung. Moodle erinnert von selbst daran: Sobald die veröffentlichte Fassung von der Vorlage abweicht oder noch nie veröffentlicht wurde, erscheint auf jeder Seite der Website-Administration ein gelber Hinweis mit einem Link zurück zu den Vorlagen. Das gilt auch, wenn das Moodle-Team des LISA die Vorlage selbst überarbeitet hat und Sie nichts geändert haben. Dieselbe Prüfung steht als Datenschutzinformationen aktuell im Bericht Systemstatus.
Zustimmung und Nachweis
Nach dem Veröffentlichen bekommt jede Person beim nächsten Anmelden die Bestätigungsseite. Sie führt alle aktiven Richtlinien untereinander auf, und es geht erst weiter, wenn jede von ihnen beantwortet ist. Eine einzelne Richtlinie lässt sich davon ausnehmen und den übrigen voranstellen, siehe das Feld Richtlinie anzeigen, bevor weitere Richtlinien angezeigt werden weiter unten. Die vom Zusatzmodul angelegte Richtlinie heißt Datenschutzinformationen, ist vom Typ Richtlinie zum Datenschutz, richtet sich an Alle Nutzer/innen und ist Verpflichtend. Wer nicht bestätigt, kommt nicht in die Plattform.
Was daraufhin bestätigt wurde, steht unter Nutzer/innen → Datenschutz und Richtlinien → Nutzerbestätigungen. Die Tabelle listet je Person, welcher Version sie wann zugestimmt hat, und lässt sich nach Richtlinie, Version und Zustimmungsstand filtern. Das ist der Nachweis, auf den es im Streitfall ankommt.
Die Nutzer/innen selbst finden ihren Stand im eigenen Profil unter Datenschutz und Richtlinien → Richtlinien und Bestätigungen. Dort sind auch frühere Versionen einsehbar.
Hinweis: Eine Bestätigung im Namen einer anderen Person setzt das Recht Bestätigung im Namen anderer abgeben voraus. Ab Werk trägt es keine Rolle, auch die Moderation nicht. Solange daran nichts geändert wird, bestätigt jede Person ausschließlich für sich selbst.
Weitere Richtlinien anlegen
Neben der Datenschutzinformation lassen sich beliebige weitere Richtlinien anlegen, etwa eine Nutzungsordnung. Diese Texte schreiben Sie von Hand, das Zusatzmodul ist daran nicht beteiligt. Der Weg führt über Nutzer/innen → Datenschutz und Richtlinien → Richtlinien verwalten und dort auf Neue Richtlinie.
- Name: Die Überschrift, unter der die Richtlinie auf der Bestätigungsseite steht.
- Typ: Richtlinie zur Website, Richtlinie zum Datenschutz, Richtlinie für Dritte oder Andere Richtlinien. Der Typ ordnet nur ein und ändert am Ablauf nichts.
- Nutzerbestätigung: Alle Nutzer/innen, Authentifizierte Nutzer/innen oder Gäste. Damit legen Sie fest, wer den Text überhaupt vorgelegt bekommt.
- Version: Eine frei gewählte Bezeichnung des Stands. Moodle zählt nicht selbst hoch, sondern schlägt im leeren Feld das heutige Datum vor.
- Zusammenfassung und Vollständige Richtlinie: Die Zusammenfassung steht auf der Bestätigungsseite, der vollständige Text dahinter. Beide Felder sind Pflicht.
- Richtlinie anzeigen, bevor weitere Richtlinien angezeigt werden: Mit Ja bekommt diese Richtlinie eine eigene Seite vor allen anderen. Ab Werk steht das Feld auf Nein, dann stehen alle Richtlinien zusammen auf einer Seite.
- Bestätigung optional: Mit Nein kommt niemand ohne Zustimmung weiter. Mit Ja darf die Richtlinie abgelehnt werden, in der Übersicht steht sie dann als Optional statt als Verpflichtend.
- Status der Richtlinie: Aktiv stellt die Richtlinie sofort allen zur Bestätigung, Entwurf legt sie nur ab. Vorausgewählt ist Entwurf.
Bei einer späteren Überarbeitung bietet die Übersicht in der Zeile der Richtlinie Neue Version an. Im Formular steht dann der Haken Geringfügige Änderungen bereit, der wie beim Zusatzmodul auf eine erneute Bestätigung verzichtet. Über Frühere Versionen anzeigen kommen Sie an die Versionsgeschichte samt der jeweils zugehörigen Bestätigungen.
Wichtige Einstellungen
- Datenschutz der Website: Unter Richtlinieneinstellungen. Der Hauptschalter. Mit Richtlinien (tool_policy) gilt alles auf dieser Seite Beschriebene. Steht er auf Standard (Core), verschwinden die Richtlinienseiten, und Moodle verlinkt stattdessen nur die beiden Felder URL zur Datenschutzinformation und URL zur Datenschutzinformation für Gäste auf einen extern abgelegten Text. Dieser ältere Weg holt keine Bestätigung ein und protokolliert nichts.
- Automatische Links: In den Vorlagen für Rechtstexte. Je Dokument wählen Sie, ob ein Link in der Fußnavigation hinter dem Fragezeichen-Symbol erscheint, in der Fußzeile, in beiden oder nirgends. Der Link zur Datenschutzinformation wird nur eingeblendet, wenn der Text als Richtlinie veröffentlicht ist. Daneben steht die Ausrichtung der Footer-Links.
- Stand des Dokuments: Ebenfalls in den Vorlagen für Rechtstexte, je Dokument einmal. Das Feld lässt sich nicht von Hand füllen. Es springt auf das heutige Datum, sobald sich der Inhalt des Dokuments ändert, durch geänderte Angaben oder eine überarbeitete Vorlage. Speichern ohne Änderung lässt es stehen. Das Datum erscheint im fertigen Text.
- Impressum und Barrierefreiheitserklärung: Dieselbe Seite Vorlagen für Rechtstexte erzeugt auch diese beiden Dokumente. Sie laufen nicht über die Richtlinien, sondern bekommen je eine öffentlich erreichbare Seite, die auch ohne Anmeldung zu lesen ist.
Tipps
- Füllen Sie den Block Schule zuerst aus. Die Links Schuladresse übernehmen in den späteren Blöcken greifen darauf zu und ersparen Ihnen die dreifache Eingabe derselben Anschrift.
- Nutzen Sie Geringfügige Änderung zurückhaltend. Sie überschreibt die aktive Version, ohne dass eine Spur davon zurückbleibt. Bei allem, was den Inhalt betrifft, ist Neue Version der richtige Weg, denn nur dann belegt die Bestätigungstabelle, dass die Nutzer/innen genau diesen Text gesehen haben.
- Prüfen Sie den fertigen Text vor dem Veröffentlichen mit Als Entwurf speichern. Der Entwurf liegt danach unter Richtlinien verwalten und lässt sich in Ruhe lesen, während die bisherige Fassung weiterläuft.
- Kündigen Sie eine neue Version im Kollegium an, bevor Sie sie veröffentlichen. Sonst stehen am Montagmorgen alle vor einer unerwarteten Bestätigungsseite, und die ersten Rückfragen landen bei Ihnen.
Gastzugang aktivieren
Der Gastzugang lässt Besucher/innen in einen Kurs schauen, ohne dort eingeschrieben zu sein. Damit das funktioniert, müssen zwei Ebenen zusammenpassen: die Anmeldung an der Plattform und die Einschreibemethode im Kurs selbst. Fehlt eine davon, kommt niemand an.
Voraussetzung: Administrator/innen-Rechte (moodleadmin) für die erste Ebene. Die zweite Ebene, also den Gastzugang im einzelnen Kurs, schalten Trainer/innen selbst ein.
Die zwei Ebenen
| Ebene | Wo sie eingestellt wird |
|---|---|
| Anmeldung | Plugins → Authentifizierung → Übersicht. Ohne die Taste Anmelden als Gast auf der Anmeldeseite kann sich niemand als Gast anmelden. |
| Kurs | Im Kurs unter Teilnehmer/innen → Einschreibemethoden. Nur Kurse, in denen der Gastzugang eingeschaltet ist, stehen Gästen offen. |
Gastanmeldung freischalten
- Website-Administration öffnen und den Reiter Plugins wählen.
- Unter Authentifizierung den Eintrag Übersicht wählen.
- Weiter unten auf derselben Seite das Feld Gastanmeldung auf Sichtbar machen stellen.
- Am Fuß der Seite auf Änderungen speichern klicken.
Auf der Anmeldeseite steht danach unter dem Anmeldeformular der Satz „Manche Kurse sind für Gäste offen.“ mit der Taste Anmelden als Gast. Steht die Einstellung auf Verbergen, weist Moodle eine Anmeldung als Gast auch dann zurück, wenn jemand den Anmeldenamen guest von Hand einträgt.
Welche Rechte ein Gast dabei bekommt, steht unter Nutzer/innen → Berechtigungen → Nutzereigenschaften im Feld Rolle für Gäste. Ab Werk ist das die Rolle guest. Sie gilt auch dann, wenn angemeldete Nutzer/innen einen fremden Kurs über den Gastzugang betreten, ohne sich einzuschreiben. Daneben steht Rolle für Besucher/innen, die für alle gilt, die überhaupt nicht angemeldet sind.
Gastzugang im Kurs einschalten
Damit die Methode in den Kursen überhaupt zur Verfügung steht, muss sie unter Plugins → Einschreibung → Übersicht aktiviert sein. Im Kurs selbst geht es dann so:
- Im Kurs auf Teilnehmer/innen klicken.
- Im Auswahlmenü oben links Einschreibemethoden wählen.
- In der Spalte Bearbeiten der Zeile Gastzugang auf das durchgestrichene Augensymbol klicken. Damit ist die Methode aktiviert, und ihr Name steht nicht mehr grau.
- Über das Stiftsymbol die Einstellungen öffnen und Gastzugang erlauben auf Ja stellen.
- Bei Bedarf ein Kennwort eintragen. Ohne Kennwort kommt jeder Gast herein.
- Auf Änderungen speichern klicken.
Gäste müssen ein gesetztes Kennwort bei jedem Besuch des Kurses neu eingeben. Es wird nicht gespeichert.
Danach gibt die Lehrkraft die Adresse des Kurses weiter, also die Adresse aus der Adresszeile beim geöffneten Kurs. Wer sie aufruft, ohne angemeldet zu sein, landet zuerst auf der Anmeldeseite und kommt über Anmelden als Gast in den Kurs.
Was Gäste dürfen und was nicht
Der Gastzugang ist keine Einschreibung. Die Rolle guest trägt fast nur Leserechte, und Moodle verweigert konsequent alles, was eine dauerhafte Zuordnung zu einer Person bräuchte:
- Gäste lesen Textseiten, Bücher, Verzeichnisse, Glossare und Forenbeiträge.
- Gäste schreiben nichts: keine Forenbeiträge, keine Glossareinträge, keine Datenbankeinträge, keine Abgaben.
- Gäste nehmen an nichts teil, was bewertet wird: keine Tests, keine Aufgaben, keine Abstimmungen. Es entstehen keine Bewertungen und kein Aktivitätsabschluss.
- Gäste erscheinen nicht in der Teilnehmerliste und in keinem Bericht. Wie viele Menschen einen Kurs als Gast betreten haben, lässt sich nicht ablesen.
Achtung: Ein Kurs mit Gastzugang ist praktisch öffentlich, sobald das Gastkonto ohne Kennwort hineinkommt. Alles, was im Kurs steht, ist damit für jeden lesbar, der die Adresse kennt: Materialien, Foreninhalte und die Namen der Personen, die dort geschrieben haben. Prüfen Sie einen Kurs vor der Freigabe daraufhin, oder setzen Sie ein Kennwort.
Wichtige Einstellungen
- Gastanmeldung: Unter Plugins → Authentifizierung → Übersicht. Der Hauptschalter für die ganze Plattform, Standard ist Sichtbar machen.
- Gäste automatisch anmelden: Unter Nutzer/innen → Berechtigungen → Nutzereigenschaften. Mit diesem Haken landen Besucher/innen ohne Umweg über die Anmeldeseite im Kurs. Der Haken wirkt unabhängig von der Taste auf der Anmeldeseite: Er greift auch dann, wenn Gastanmeldung auf Verbergen steht. Standard ist Nein.
- Gastzugangskennwort notwendig: Unter Plugins → Einschreibung → Gastzugang. Erzwingt bei neu eingerichteten Gastzugängen ein Kennwort. Bei bereits bestehenden Kursen lässt sich ein einmal gesetztes Kennwort danach nicht mehr entfernen.
- Hinweis anzeigen: Ebenfalls unter Plugins → Einschreibung → Gastzugang. Mit diesem Haken nennt Moodle bei falscher Eingabe das erste Zeichen des Gastzugangskennworts: „Falsches Gastzugangskennwort! (Hinweis: Das erste Zeichen ist ‚M‘)“. Der Haken wirkt in allen Kursen mit Gastzugang. Standard ist Nein.
- Plugin zu neuen Kursen hinzufügen und Gastzugang erlauben: Ebenfalls dort, unter Standardeinstellungen zur Einschreibung. Der erste Wert legt die Methode in jedem neuen Kurs an, der zweite entscheidet, ob sie dabei gleich eingeschaltet ist. Ab Werk wird die Methode angelegt, bleibt aber ausgeschaltet, sodass jede Lehrkraft bewusst zustimmen muss.
Tipps
- Prüfen Sie eine Freigabe in einem privaten Fenster. Als angemeldete Administration sehen Sie den Kurs mit Ihren eigenen Rechten und bemerken nicht, was einem Gast fehlt oder was er zu viel sieht.
- Lassen Sie Gastzugang erlauben in den Standardeinstellungen auf Nein. Sonst öffnet jeder neu angelegte Kurs sich von selbst, und die Lehrkraft erfährt es nicht.
- Für Kurse, in denen mitgearbeitet werden soll, ist der Gastzugang der falsche Weg. Dafür gibt es die Selbsteinschreibung, wahlweise mit Einschreibeschlüssel.
- Wenn Sie einen Kurs öffentlich zeigen wollen, legen Sie dafür eine eigene, aufgeräumte Kopie an, statt den laufenden Kurs zu öffnen. In der Kopie stehen keine Beiträge und keine Namen von Teilnehmenden.
Globale Gruppen
Eine globale Gruppe ist eine plattformweite Liste von Personen: eine Klasse, ein Jahrgang, das Kollegium einer Schule. Sie wird einmal zusammengestellt und lässt sich danach als Ganzes in Kurse einschreiben, statt jede Person einzeln zu suchen. Globale Gruppen sind nicht dasselbe wie die Gruppen innerhalb eines Kurses. Sie stehen über den Kursen und werden von der Administration gepflegt.
Voraussetzung: Moderator/innen-Rechte. Sie gelten je Kontext: Wer sie nur für einen Kursbereich hat, verwaltet auch nur dessen globale Gruppen. Trainer/innen können globale Gruppen in ihre Kurse einschreiben, aber keine anlegen und keine Mitglieder ändern.
Globale Gruppe anlegen
- Website-Administration öffnen und den Reiter Nutzer/innen wählen.
- Im Bereich Nutzerkonten auf Globale Gruppen klicken.
- Auf den Reiter Neue globale Gruppe anlegen wechseln.
- Name ausfüllen. Das ist das einzige Pflichtfeld.
- Kontext auf System lassen oder einen Kursbereich wählen.
- Eine Globale Gruppen-ID vergeben, wenn die Gruppe später aus einer CSV-Datei oder über Filter angesprochen werden soll.
- Mit Änderungen speichern abschließen. Die Gruppe erscheint in der Liste, zunächst ohne Mitglieder.
Die Übersicht
Die Liste zeigt je Gruppe den Namen, die Globale Gruppen-ID, die Beschreibung, unter Größe die Zahl der Mitglieder und unter Quelle, woher die Gruppe stammt. Manuell erzeugt heißt: von Hand angelegt und hier änderbar. Steht dort ein Plugin-Name, wird die Gruppe von außen gepflegt. Sie hat dann kein Aktionsmenü und lässt sich in Moodle weder ändern noch löschen.
Der Reiter Systemweite globale Gruppen zeigt nur die Gruppen im Kontext System, Alle globalen Gruppen zusätzlich die der Kursbereiche. Über der Tabelle steht rechts eine Schaltfläche Filter, die nach Name, Globale Gruppen-ID und Beschreibung einschränkt.
Das Menü Aktionen am Zeilenende führt zu Zuweisen für die Mitglieder, Bearbeiten für die Einstellungen, Verbergen für die Sichtbarkeit und Löschen.
Mitglieder zuweisen
- Im Menü Aktionen der Zeile auf Zuweisen klicken.
- Rechts unter Mögliche Nutzer/innen stehen alle Konten der Plattform. Das Suchfeld darunter grenzt die Liste ein.
- Namen markieren, mehrere mit gedrückter
Strg-Taste, auf dem Mac mitcmd. - Auf Hinzufügen klicken. Die Namen wandern nach links zu Aktuelle Nutzer/innen.
- Zum Herausnehmen links markieren und auf Entfernen klicken.
Bei größeren Mengen ist der Umweg schneller: Die Seite Nutzerverwaltung (Bulk) stellt über Filter eine Auswahl zusammen und übergibt sie mit der Aktion Zu globaler Gruppe hinzufügen. Beim Anlegen neuer Konten über Nutzerliste hochladen erledigt das die Spalte cohort1 gleich mit.
Achtung: Wer aus einer globalen Gruppe entfernt wird, verliert damit die Einschreibung in allen Kursen, die über die Einschreibemethode Globale Gruppe mit ihr verbunden sind. In den betroffenen Kursen verliert die Person ihre Kursgruppen, und ihre Bewertungen verschwinden aus der Bewertungsübersicht. Beiträge und Abgaben bleiben erhalten. Prüfen Sie vor dem Entfernen, welche Kurse an der Gruppe hängen.
Kontext und Sichtbarkeit
- Der Kontext entscheidet, wo die Gruppe benutzt werden kann. Eine Gruppe im Kontext System steht in jedem Kurs zur Verfügung. Eine Gruppe in einem Kursbereich steht nur in dessen Kursen und in den Kursen darunter zur Verfügung. Der Kontext bestimmt außerdem, wer sie verwalten darf.
- Sichtbar steuert, wer die Gruppe angeboten bekommt. Eine verborgene Gruppe sieht nur, wer sie in ihrem Kontext verwalten darf. Trainer/innen können sie in ihren Kursen nicht mehr auswählen. Bestehende Einschreibungen bleiben davon unberührt.
- Ein Kursbereich als Kontext ist der Weg, um die Verwaltung abzugeben: Wer den Bereich betreut, pflegt dort seine eigenen Klassen, ohne die Gruppen aller anderen zu sehen.
Globale Gruppen in Kursen benutzen
Es gibt zwei Wege, und sie führen zu unterschiedlichen Ergebnissen.
| Weg | Wirkung |
|---|---|
| Einmalig einschreiben. Im Kurs unter Teilnehmer/innen auf Nutzer/innen einschreiben und im Feld Globale Gruppen auswählen die Gruppe wählen. | Moodle schreibt alle Mitglieder ein, die die Gruppe in diesem Moment hat. Danach besteht keine Verbindung mehr. Wer später zur globalen Gruppe hinzukommt, landet nicht im Kurs. Wer sie verlässt, bleibt eingeschrieben. |
| Dauerhaft verbinden. Im Kurs unter Teilnehmer/innen → Einschreibemethoden die Methode Globale Gruppe hinzufügen. | Die Mitgliedschaft im Kurs folgt der globalen Gruppe. Neue Mitglieder werden eingeschrieben, ausgetretene abgemeldet. Einzelne Personen lassen sich im Kurs nicht von Hand entfernen, solange sie in der Gruppe stehen. |
Die Einschreibemethode Globale Gruppe hat vier Felder: Aktiv schaltet die Synchronisation ein oder aus, Globale Gruppe wählt die Gruppe, Rolle zuordnen legt die Kursrolle fest, und Zu Gruppe hinzufügen steckt alle Mitglieder zusätzlich in eine Kursgruppe. Die gewählte globale Gruppe lässt sich nachträglich nicht mehr ändern. Für eine andere Gruppe legen Sie eine zweite Methode an. Für zwei Rollen aus derselben Gruppe braucht es ebenfalls zwei Einträge.
Globale Gruppen hochladen
Der Reiter Globale Gruppen hochladen legt viele Gruppen auf einmal an. Die CSV-Datei braucht eine Kopfzeile, deren Spaltennamen englisch geschrieben sind. Notwendig ist nur name. Möglich sind außerdem idnumber, description, descriptionformat, context, category, category_id, category_idnumber und category_path.
name,idnumber,description Klasse 5a,2026-05a,Jahrgang 5 im Schuljahr 2026/27 Klasse 5b,2026-05b,Jahrgang 5 im Schuljahr 2026/27 Klasse 6a,2026-06a,Jahrgang 6 im Schuljahr 2026/27
Im Formular stellen Sie CSV-Trennzeichen und Kodierung passend zur Datei ein. Standardkontext gilt für alle Zeilen ohne eigene Kontextspalte. Vor dem Anlegen zeigt Moodle eine Vorschau mit den erkannten Zeilen und meldet dort Fehler und Warnungen.
Hinweis: Dieser Upload legt nur die Gruppen an, nicht ihre Mitglieder. Personen kommen über Zuweisen, über die Nutzerverwaltung (Bulk) oder beim Anlegen der Konten über die Spalte cohort1 in Nutzerliste hochladen hinein.
Wichtige Einstellungen
- Name: die Beschriftung, unter der die Gruppe in allen Auswahlfeldern erscheint. Sie muss aus sich heraus verständlich sein, denn im Kurs steht kein weiterer Hinweis daneben.
- Globale Gruppen-ID: die technische Kennung. Sie wird gebraucht für den Filter Globale Gruppen-ID in der Nutzerliste und in der Nutzerverwaltung (Bulk) sowie für die Einschreibung ganzer Gruppen über eine CSV-Datei. Ohne sie bleiben diese Wege verschlossen.
- Kontext: System für alles, was plattformweit gebraucht wird, ein Kursbereich für Gruppen, die nur dort eine Rolle spielen.
- Sichtbar: ausgeschaltet für Gruppen, die aus dem Angebot verschwinden sollen, ohne dass Einschreibungen wegfallen.
- Beschreibung: der Platz für Stand und Zuständigkeit, etwa „Stand September 2026, gepflegt vom Sekretariat“. Sie steht in der Übersicht und beantwortet die Frage, ob die Gruppe noch aktuell ist.
Tipps
- Vergeben Sie von Anfang an IDs nach einem festen Schema, etwa
2026-05a. Nachträglich sind sie schnell eingetragen, aber alle Dateien und Filter, die es bis dahin gab, sprechen die Gruppen über den Namen an und brechen beim ersten Tippfehler. - Nehmen Sie den Namen so, dass er ein Schuljahr überdauert oder es ausdrücklich nennt. „Klasse 5a“ ist im nächsten Sommer falsch, „Klasse 5a (2026/27)“ bleibt richtig.
- Entscheiden Sie bewusst zwischen den beiden Wegen in den Kurs. Die Synchronisation nimmt Arbeit ab, gibt aber die Kontrolle über die Teilnehmerliste aus der Hand: Was die globale Gruppe sagt, gilt im Kurs.
- Löschen Sie am Schuljahresende keine Gruppen, die noch mit Kursen verbunden sind. Löschen Sie zuerst die Einschreibemethode im Kurs oder schalten Sie sie inaktiv, dann die Gruppe.
- Für Felder wie Schuljahr oder Schule an der globalen Gruppe selbst gibt es die Seite Nutzerdefinierte Felder für globale Gruppen im selben Bereich der Website-Administration.
Impressum und Barrierefreiheitserklärung
Ein Impressum und eine Barrierefreiheitserklärung gehören auf jede Lernplattform einer Schule. In Sachsen-Anhalt entstehen beide Texte aus denselben Angaben, aus denen auch die Datenschutzinformation gebaut wird. Zur Barrierefreiheitserklärung gehört außerdem ein Kontaktformular, über das sich Barrieren melden lassen. Das Design Boost Union bringt dafür eine eigene Supportseite mit.
Voraussetzung: Administrator/innen-Rechte (moodleadmin). An die Einstellungen kommen Trainer/innen nicht heran. Die beiden fertigen Seiten dagegen darf jeder lesen, auch ohne Anmeldung, und das Kontaktformular steht allen offen, sobald Sie es freigeben.
Zwei Seiten, ein Formular
Beide Dokumente entstehen unter Nutzer/innen → Datenschutz und Richtlinien → Vorlagen für Rechtstexte, also im selben Formular wie die Datenschutzinformation. Der Weg dahinter ist aber ein anderer: Impressum und Barrierefreiheitserklärung bekommen je eine eigene, öffentlich erreichbare Adresse und laufen nicht über die Richtlinien. Es gibt nichts zu bestätigen und nichts zu protokollieren, die Seiten stehen einfach da.
| Dokument | Was Sie dafür eintragen |
|---|---|
| Impressum | Anschrift, vertretungsberechtigte Person, Telefonnummer und E-Mail-Adresse von Schule und Schulträger. Dreizehn Felder, die alle gefüllt sein müssen. |
| Barrierefreiheitserklärung | Den Link zum Kontaktformular als vollständige Adresse mit https://. Schulname, E-Mail-Adresse und Telefonnummer stammen aus dem Block Schule und müssen dort gefüllt sein. Alles Übrige ist fester Text, dazu kommen zwei Felder für Besonderheiten Ihrer Plattform. |
Am Kopf des Formulars stehen drei Statuskarten. Die Karten Impressum und Barrierefreiheitserklärung zeigen, ob alle Pflichtfelder gefüllt sind und ob ein automatischer Link gesetzt ist. Fehlt ein Pflichtfeld, färbt sich die Karte rot und nennt es beim Namen. Dasselbe passiert bei einer ungültigen E-Mail-Adresse und bei einem Kontaktformular-Link ohne https://.
Solange für ein Dokument noch kein einziges Pflichtfeld gefüllt ist, steht auf seiner öffentlichen Seite nur der Satz „Diese Seite wird derzeit eingerichtet.“ Sobald irgendein Feld gefüllt ist, erscheint das Dokument mit seinen Lücken.
Angaben eintragen und die Seiten verlinken
- Website-Administration öffnen und den Reiter Nutzer/innen wählen.
- Im Abschnitt Datenschutz und Richtlinien den Eintrag Vorlagen für Rechtstexte öffnen.
- Unter Allgemeine Angaben die Blöcke Schule und Schulträger vollständig ausfüllen.
- Wird die Schule in privater Trägerschaft betrieben, den Haken Schule in privater Trägerschaft setzen. Darauf erscheinen zwei zusätzliche Felder, Rechtsform des Schulträgers und Vertretungsberechtigte Person des Schulträgers.
- Im Abschnitt Spezielle Angaben zum Impressum bei Bedarf Weitere Kontaktmöglichkeiten eintragen, etwa die Adresse der Schulwebsite.
- Muss eine redaktionell verantwortliche Person genannt werden, den Haken Redaktionell verantwortliche Person angeben setzen und die vier Felder darunter ausfüllen. Erst mit dem Haken erscheint auch der Link Schuladresse übernehmen neben der Abschnittsüberschrift.
- Im Abschnitt Spezielle Angaben zur Barrierefreiheitserklärung den Link zum Kontaktformular als vollständige Adresse mit
https://eintragen. Nutzen Sie die Supportseite aus Boost Union, ist das deren Adresse (siehe den Abschnitt zum Kontaktformular weiter unten). Bei Bedarf darunter Weitere nicht barrierefreie Inhalte und Barrierefreie Alternativen ergänzen. - Unter Automatische Links für beide Dokumente auswählen, wo der Link stehen soll. Ohne diesen Schritt sind die Seiten zwar erreichbar, aber von der Plattform aus nicht zu finden.
- Am Fuß der Seite auf Änderungen speichern klicken.
Hinweis: Das Feld Stand des Dokuments füllen Sie nicht selbst. Moodle setzt es auf das heutige Datum, sobald sich der Inhalt eines Dokuments ändert, durch geänderte Angaben oder eine überarbeitete Vorlage. Speichern ohne Änderung lässt es stehen. Das Datum steht im Kopf der fertigen Seite.
Was im Impressum landet
Der Kopf nennt die Lernplattform mit dem Namen Ihrer Schule, darunter die Adresse der Plattform und den Stand. Die Adresse trägt niemand ein, Moodle setzt seine eigene ein. Darauf folgen zwei Abschnitte, Schule und Schulträger, mit Anschrift, vertretungsberechtigter Person, Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Die E-Mail-Adressen werden als anklickbarer Link gesetzt.
Leere Felder verschwinden mitsamt ihrer Beschriftung. Wer kein Telefax hat, lässt das Feld leer, und im Impressum steht dann auch keine Zeile Telefax. Dasselbe gilt für Weitere Kontaktmöglichkeiten. Bei privater Trägerschaft kommen im Abschnitt Schulträger zwei Zeilen dazu, die Rechtsform und die vertretungsberechtigte Person.
Ist der Haken Redaktionell verantwortliche Person angeben gesetzt, hängt das Modul einen eigenen Abschnitt Angaben nach § 18 Abs. 2 MStV mit Name und Anschrift an. Ganz am Ende steht, was im Feld Zusätzliche Angaben hinterlegt ist.
Was in der Barrierefreiheitserklärung steht
Diese Erklärung schreiben Sie nicht selbst. Der Text ist vorgegeben und folgt § 16b BGG LSA. Er gliedert sich in vier Abschnitte:
- 1 Generelles: Wofür die Erklärung gilt, benannt mit dem Namen Ihrer Schule und der Adresse der Plattform.
- 2 Nicht-barrierefreie Inhalte: Die Standards, nach denen Moodle geprüft ist (WCAG 2.1 Level AA, ATAG 2.0, WAI-ARIA 1.2), und zwei Einschränkungen: Inhalte, die Lehrkräfte und Lernende selbst einstellen, und nachinstallierte Plugins. Was Sie in Weitere nicht barrierefreie Inhalte und Barrierefreie Alternativen eintragen, steht ebenfalls hier.
- 3 Kontaktmöglichkeiten für Rückmeldungen zur Barrierefreiheit: Der Link auf Ihr Kontaktformular, dazu E-Mail-Adresse und Telefonnummer aus dem Block Schule. Der Text sagt auch, dass sich dort nicht barrierefreie Inhalte in barrierefreier Form anfordern lassen und dass die Schule innerhalb eines Monats antwortet.
- 4Durchsetzungsverfahren: Der Verweis auf die Ombudsstelle des Landes Sachsen-Anhalt nach § 16d BGG LSA und, als Link, auf die Landesfachstelle für Barrierefreiheit.
Achtung: Der feste Text lässt sich in der Oberfläche nicht ändern, er liegt als Datei im Zusatzmodul. Was nur Ihre Plattform betrifft, etwa eingebundene Fremddienste oder ältere PDF-Dokumente, tragen Sie in Weitere nicht barrierefreie Inhalte ein, gegebenenfalls mit einer Lösung in Barrierefreie Alternativen. Trifft eine andere Aussage auf Ihre Instanz nicht zu, ergänzen oder berichtigen Sie das über das Feld Zusätzliche Angaben. Muss der vorgegebene Text selbst anders lauten, wenden Sie sich an das Moodle-Team des LISA.
Kontaktformular zur Barrierefreiheit einrichten
Abschnitt 3 der Erklärung verweist auf ein Kontaktformular. Dafür bringt das Design Boost Union die Supportseite zur Barrierefreiheit mit: oben ein kurzer Text, darunter ein Formular, dessen Nachricht als E-Mail an eine Adresse Ihrer Wahl geht.
- Website-Administration öffnen und den Reiter Darstellung wählen.
- Im Abschnitt Boost Union auf Barrierefreiheit klicken.
- Den Reiter Supportseite öffnen.
- Supportseite zur Barrierefreiheit aktivieren auf Ja stellen. Erst dann erscheinen die übrigen Felder.
- Unter Inhalt der Supportseite zur Barrierefreiheit den Text prüfen, der über dem Formular steht, und unter Seitentitel für 'Support zur Barrierefreiheit' die Überschrift der Seite.
- Supportseite zur Barrierefreiheit ohne Anmeldung zulassen auf Ja stellen.
- In E-Mail für Support zur Barrierefreiheit die Adresse eintragen, an die Meldungen gehen sollen.
- Am Fuß der Seite auf Änderungen speichern klicken.
- Die Adresse der Supportseite als Link zum Kontaktformular in die Vorlagen für Rechtstexte eintragen, wie oben unter Angaben eintragen und die Seiten verlinken beschrieben. Sie besteht aus der Adresse Ihrer Plattform, gefolgt von
/theme/boost_union/accessibility/support.php.
Achtung: Die Barrierefreiheitserklärung lässt sich ohne Anmeldung lesen, das Formular ab Werk nicht. Steht Supportseite zur Barrierefreiheit ohne Anmeldung zulassen auf Nein, führt der Link aus der Erklärung Besucher/innen ohne Konto auf die Anmeldeseite. Wer gerade eine Barriere beim Anmelden melden will, kommt dann nicht an das Formular.
Auch ohne die Erklärung ist die Seite zu finden: Am Anfang jeder Seite liegt ein Sprunglink zur Supportseite, den nur Screenreader und die Tabulatortaste erreichen. Mit der Fußzeilentaste 'Support zur Barrierefreiheit' kommt unten rechts ein runder Button mit dem Symbol für Barrierefreiheit über dem Fragezeichen dazu. Wer nicht angemeldet ist, sieht beides nur, wenn die Supportseite ohne Anmeldung zugelassen ist. Button und Sprunglink gehören zum Design Boost Union und fehlen auf Seiten, die ein anderes Design zeigen. Die Supportseite selbst und der Link aus der Erklärung funktionieren auch dort.
Im Formular stehen Name, E-Mail-Adresse, Betreff (vorbelegt mit „Feedback zur Barrierefreiheit“) und Mitteilung. Wer angemeldet ist, bekommt Name und E-Mail-Adresse aus dem eigenen Konto und kann sie nicht ändern. Ohne Anmeldung trägt man beides selbst ein. Darunter steht ein vorab gesetzter Haken, mit dem die Adresse der zuvor geöffneten Seite und Angaben zum Browser mitgeschickt werden. Den Text dazu sieht die Person im Formular und kann ihn ändern oder den Haken entfernen.
Die E-Mail trägt im Betreff den Vorsatz „[Supportanfrage zur Barrierefreiheit]“. Nach dem Absenden landet die Person wieder auf der Seite, von der sie kam, mit der Meldung „Ihre Supportanfrage zur Barrierefreiheit wurde gesendet.“
Hinweis: Den Reiter Erklärung auf derselben Einstellungsseite brauchen Sie nicht. Er legt eine zweite, frei geschriebene Erklärung zur Barrierefreiheit an. In Sachsen-Anhalt entsteht die Erklärung über die Vorlagen für Rechtstexte, eine zweite Fassung daneben würde nur auseinanderlaufen.
Wichtige Einstellungen
- Automatische Links: Je Dokument eine Auswahl aus vier Werten. Keinen automatischen Link anlegen ist die Voreinstellung, dann taucht die Seite nirgends auf. Fußnavigation setzt den Link hinter das Fragezeichen-Symbol am unteren Bildrand, Fußzeile an den Fuß der Seite, beides an beide Stellen.
- Ausrichtung der Footer-Links: Linksbündig, zentriert oder rechtsbündig. Der Wert gilt für alle automatisch gesetzten Links gemeinsam, nicht je Dokument.
- Schule in privater Trägerschaft: Blendet die beiden Felder zur Rechtsform und zur vertretungsberechtigten Person des Trägers ein. Ohne den Haken bleiben sie verborgen, ein einmal eingetragener Wert wird dann auch nicht ausgegeben.
- Redaktionell verantwortliche Person angeben: Zuständig ist dieser Haken für den Abschnitt nach § 18 Abs. 2 MStV. Ob Ihre Schule ihn braucht, hängt davon ab, ob auf der Plattform journalistisch-redaktionelle Inhalte veröffentlicht werden.
- Weitere nicht barrierefreie Inhalte und Barrierefreie Alternativen: Zwei optionale Felder mit dem gewohnten Editor. Sie erscheinen im Abschnitt 2 der Barrierefreiheitserklärung. Wer nichts über die beiden festen Punkte hinaus zu melden hat, lässt sie leer.
- Zusätzliche Angaben: Je Dokument ein Feld mit dem gewohnten Editor. Was darin steht, hängt das Modul unten an den fertigen Text an. Der Platz für alles, was die Vorlage nicht vorsieht.
- E-Mail für Support zur Barrierefreiheit: Die Adresse, an die das Kontaktformular schickt. Bleibt das Feld leer, gehen die Meldungen an die Support-Mail unter Supportanfragen, also an dieselbe Stelle wie allgemeine Supportanfragen.
- Fußzeilentaste 'Support zur Barrierefreiheit' aktivieren: Der runde Button über dem Fragezeichen, auf jeder Seite. Ab Werk aus. Den Text, den Screenreader für Button und Sprunglink vorlesen, legt Linktitel des Screenreaders für Supportseite zur Barrierefreiheit fest.
- Linkposition: Wie bei den Rechtstexten ein zusätzlicher Textlink zur Supportseite, entweder in der Fußnote am Fuß der Seite, beim Fragezeichen-Icon oder an beiden Stellen. Ab Werk steht er nirgends.
- Anonyme Supportanfragen zulassen: Blendet für angemeldete Personen einen Haken ein, mit dem Name und E-Mail-Adresse nicht mitgeschickt werden. Eine Antwort auf eine anonyme Meldung ist dann nicht möglich. Wer nicht angemeldet ist, sieht den Haken nie.
- Technische Informationen zum Mitsenden zulassen: Ab Werk an. Auf Nein verschwinden Haken und Textfeld für die Angaben zu Seite und Browser aus dem Formular.
Tipps
- Prüfen Sie beide Seiten und das Kontaktformular in einem privaten Fenster. Angemeldet sehen Sie dieselbe Seite, aber nicht, ob sie auch ohne Anmeldung erreichbar ist, und genau darauf kommt es an. Schicken Sie dabei eine Testmeldung ab, dann sehen Sie auch, ob die E-Mail ankommt.
- Lassen Sie ReCaptcha für Supportseite zur Barrierefreiheit hinzufügen auf Nie. Ein Bilderrätsel ist für Menschen mit Screenreader selbst eine Barriere, und gerade sie sollen das Formular benutzen können.
- Füllen Sie den Block Schule zuerst. Die Barrierefreiheitserklärung nimmt sich E-Mail-Adresse und Telefonnummer von dort, und im Impressum hängt der halbe erste Abschnitt daran.
- Setzen Sie die automatischen Links auf Fußzeile. Dort stehen sie auf jeder Seite sichtbar, während die Fußnavigation erst aufklappt, wenn jemand das Fragezeichen anklickt.
- Tragen Sie in ein Feld, das nicht zutrifft, keinen Strich und kein „entfällt" ein. Ein leeres Feld verschwindet samt Beschriftung, ein Strich steht als Strich im Impressum.
Nutzerkonten anlegen
Bevor jemand an einem Kurs teilnehmen kann, braucht die Person ein Konto auf der Plattform. Einzelne Konten legen Sie über ein Formular an, größere Gruppen laden Sie als CSV-Datei hoch.
Voraussetzung: Moderator/innen-Rechte. Trainer/innen können Personen nur in ihre Kurse einschreiben, aber keine Konten anlegen.
Einzelnes Konto anlegen
- Website-Administration öffnen und den Reiter Nutzer/innen wählen.
- Im Bereich Nutzerkonten auf Nutzer/in anlegen klicken.
- Die Pflichtfelder ausfüllen: Anmeldename, Vorname, Nachname und E-Mail-Adresse.
- Das Kennwort festlegen (siehe unten).
- Unten auf Nutzer/in erstellen klicken.
Kennwort vergeben
Im Abschnitt Allgemein stehen zwei Wege zur Wahl:
- Kennwort erzeugen und Nutzer/in benachrichtigen: Moodle erzeugt ein Kennwort und schickt es per E-Mail. Der empfohlene Weg: Sie kennen das Kennwort nie.
- Neues Kennwort: Sie vergeben es selbst und teilen es auf anderem Weg mit. Setzen Sie dann zusätzlich Kennwortänderung festlegen, damit die Person es beim ersten Anmelden ändern muss.
Mehrere Konten per CSV hochladen
- Website-Administration öffnen und den Reiter Nutzer/innen wählen.
- Auf Nutzerliste hochladen klicken.
- Die CSV-Datei in das Feld ziehen oder über die Dateiauswahl hochladen.
- Bei Bedarf CSV-Trennzeichen und Encoding anpassen (siehe Kasten unten).
- Auf Nutzerliste hochladen klicken. Es erscheint die Vorschau Nutzer-Upload.
- Die Vorschau prüfen, unter Upload Typ das gewünschte Verhalten wählen und den Vorgang bestätigen.
- Die Seite Ergebnisse Nutzer-Upload listet auf, welche Konten angelegt wurden und wo es Fehler gab.
Zwei Felder entscheiden darüber, ob Moodle die Datei überhaupt lesen kann:
- CSV-Trennzeichen: auf einer deutschsprachigen Oberfläche steht hier
;voreingestellt, weil das deutsche Sprachpaket das Semikolon als Listentrenner führt. Ist Ihre Datei mit Komma getrennt (so wie die Beispiele weiter unten), stellen Sie das Feld auf,um. Andernfalls bricht der Upload mit „Die Spaltenzahl ist falsch. Prüfen Sie bitte die Trennzeicheneinstellung.“ ab. - Encoding: voreingestellt ist
UTF-8. Das passt zu jeder Datei, die als CSV UTF-8 gespeichert wurde.
Achtung bei Excel: Speichern Sie die Datei als CSV UTF-8. Das deutsche Excel trennt mit Semikolon, das passt zur Voreinstellung. Beim schlichten Dateityp CSV schreibt es aber den Windows-Zeichensatz, und dann landen Umlaute als Zeichensalat in den Namen. Nachträglich lässt sich das über Encoding auf WINDOWS-1252 auffangen.
Aufbau der CSV-Datei
Die erste Zeile enthält die Spaltennamen, jede weitere Zeile eine Person. Erforderlich sind vier Spalten:
username,firstname,lastname,email mmuster,Maria,Mustermann,m.mustermann@schule.de jbeispiel,Jonas,Beispiel,j.beispiel@schule.de
Häufig genutzte weitere Spalten:
| Spalte | Bedeutung |
|---|---|
password |
Kennwort. Fehlt die Spalte, erzeugt Moodle eines und verschickt es. |
idnumber |
Interne Kennnummer, z. B. aus Ihrem Schulverwaltungsprogramm. |
institution, department |
Schule bzw. Fachbereich. |
city, country, lang |
Ort, Land (DE), Sprache (de). |
auth |
Authentifizierungsmethode, z. B. manual. |
suspended |
1 sperrt das Konto, 0 aktiviert es. |
Beim Hochladen gleich einschreiben
Die CSV kann Personen direkt in Kurse eintragen. Dafür gibt es durchnummerierte Spalten: course1, course2 und so weiter:
username,firstname,lastname,email,course1,role1,group1 mmuster,Maria,Mustermann,m.mustermann@schule.de,BIO-7A,student,Gruppe A jbeispiel,Jonas,Beispiel,j.beispiel@schule.de,BIO-7A,editingteacher,
course1ist der kurze Kursname, nicht der vollständige.role1nennt die Rolle als Kurzname:student,editingteacheroderteacher.group1ist der Name einer im Kurs vorhandenen Gruppe.enrolperiod1setzt die Teilnahmedauer in Tagen.cohort1nimmt die Person zusätzlich in eine globale Gruppe auf.
Upload Typ
| Option | Wirkung |
|---|---|
| Neue hinzufügen, vorhandene überspringen | Der sichere Standardfall: bestehende Konten bleiben unangetastet. |
| Neue hinzufügen, vorhandene aktualisieren | Legt fehlende Konten an und überschreibt vorhandene mit den Werten aus der Datei. |
| Nur vorhandene aktualisieren | Legt nichts Neues an. Geeignet für Sammeländerungen, z. B. neue Klassenzuordnungen. |
| Alle hinzufügen, bei Bedarf einen Zähler beim Anmeldenamen anhängen | Erzeugt bei Namensgleichheit mmuster2. Nur in Sonderfällen sinnvoll. |
Daneben stehen im selben Abschnitt drei weitere Einstellungen. Neues Kennwort entscheidet, was mit Zeilen ohne Spalte password geschieht. Die Voreinstellung erzeugt eines und verschickt es. Anmeldenamen standardisieren setzt Anmeldenamen auf Kleinbuchstaben und entfernt unzulässige Zeichen. Für Sammelaktion auswählen legt die hochgeladenen Konten anschließend in die Nutzerverwaltung (Bulk), wo Sie sie gemeinsam weiterbearbeiten.
Tipps
- Testen Sie jede neue Datei zuerst mit zwei, drei Zeilen. Die Vorschau meldet Fehler zwar zuverlässig, aber ein Fehlgriff bei 300 Konten ist mühsam zu bereinigen.
- Vergeben Sie Anmeldenamen nach einem festen Schema (etwa erster Buchstabe des Vornamens plus Nachname). Das erspart später Rückfragen und Verwechslungen.
- Legen Sie keine Konten für Personen an, die sich über eine Selbstregistrierung oder eine zentrale Anmeldung eintragen können. Doppelte Konten sind der häufigste Aufräumgrund.
- Konten werden nie wirklich gelöscht, sondern anonymisiert. Zum vorübergehenden Ausschluss nutzen Sie Gesperrtes Nutzerkonto statt des Löschens.
Nutzerliste anzeigen und filtern
Die Nutzerliste ist die Übersicht über alle Konten der Plattform. Sie zeigt, wer angelegt ist und wann sich jemand zuletzt angemeldet hat, und sie ist der Ort, an dem ein einzelnes Konto bearbeitet, gesperrt oder gelöscht wird. Der Filter oben rechts grenzt die Liste auf die Konten ein, um die es gerade geht.
Voraussetzung: Moderator/innen-Rechte. Trainer/innen haben sie nicht, sie sehen nur die Teilnehmenden ihrer eigenen Kurse.
Nutzerliste öffnen
- Website-Administration öffnen und den Reiter Nutzer/innen wählen.
- Im Bereich Nutzerkonten auf Nutzerliste anzeigen klicken.
- Die Tabelle listet alle Konten, aufsteigend nach Vorname sortiert, 30 Zeilen je Seite. Ein Klick auf eine Spaltenüberschrift sortiert um.
- Ein Klick auf einen Namen öffnet das Profil. Das Menü Aktionen am Zeilenende führt zu den Befehlen für dieses eine Konto.
- Die Schaltfläche Nutzer/in anlegen oben rechts legt ein einzelnes Konto an. Das beschreibt die Seite Nutzerkonten anlegen.
Was in der Tabelle steht
Die Spalten sind nicht frei wählbar. Zwischen dem Namen und der Spalte Letzter Zugriff stehen genau die Felder, die unter Nutzer/innen → Rechte → Nutzereigenschaften in Nutzeridentität anzeigen ausgewählt sind. In Sachsen-Anhalt sind das standardmäßig der Anmeldename und die Abteilung.
- Letzter Zugriff nennt die Zeitspanne seit der letzten Anmeldung, nicht das Datum. Bei einem Konto, das noch nie benutzt wurde, steht Nie.
- Hinter dem Namen kann eine Marke stehen: gesperrt bei einem gesperrten Konto, Bestätigung ausstehend bei einer Selbstregistrierung, deren Bestätigungslink noch nicht angeklickt wurde. Gesperrte Zeilen sind zusätzlich grau gesetzt.
- Gelöschte Konten und das Gastkonto erscheinen nicht in der Liste.
- Unter der Tabelle steht Tabellendaten herunterladen als. Der aktuelle, gefilterte Stand lässt sich damit als CSV, Excel-, OpenDocument- oder PDF-Datei speichern.
Filtern
Über der Tabelle sitzt rechts die Schaltfläche Filter mit einem Trichtersymbol. Sie klappt einen Bereich auf, in dem jedes Feld eine eigene Zeile hat: den Namen des Feldes und darunter ein Auswahlfeld für den Vergleich. Ein Feld für den Wert steht zunächst nicht da. Es erscheint erst, sobald der Vergleich von Ist ein beliebiger Wert auf etwas anderes gestellt wird. Unten schließen Anwenden und Alles zurücksetzen den Bereich ab.
- Auf Filter klicken.
- Beim gewünschten Feld den Vergleich von Ist ein beliebiger Wert auf etwas anderes stellen. Solange dort Ist ein beliebiger Wert steht, ist der Filter aus.
- In das Feld, das daneben erscheint, den Wert eintragen und auf Anwenden klicken.
Mehrere Filter wirken zusammen: Angezeigt wird nur, wer alle Bedingungen erfüllt. Wie viele gesetzt sind, steht in der Beschriftung der Schaltfläche, aus Filter wird dann Filter (2).
| Filter | Wofür er sich eignet |
|---|---|
| Vollständiger Name, Vorname, Nachname | Die Suche nach einer bestimmten Person. Zur Auswahl stehen Enthält, Enthält nicht, Ist gleich mit, Ist nicht gleich mit, Beginnt mit, Endet mit, Ist leer und Ist nicht leer. |
| Anmeldename, E-Mail-Adresse, ID-Nummer | Dieselben Vergleiche auf den technischen Kennungen. Beginnt mit auf dem Anmeldenamen findet einen ganzen Jahrgang, wenn die Namen nach einem Schema vergeben wurden. |
| Bestätigt, gesperrt | Ja oder Nein. Bestätigt: Nein zeigt alle Selbstregistrierungen, die hängen geblieben sind. |
| Erstellt am, Letzter Zugriff, Geändert am | Zeiträume. Neben Bereich, Vor und Nach mit festen Daten gibt es die gleitenden Vergleiche Letzte, Aktuelle und Nächste mit einer Einheit von Minute(n) bis Jahr(e). Letzter Zugriff ist leer findet die nie benutzten Konten. |
| Authentifizierung | Trennt die Konten nach der Anmeldeart, etwa manuell angelegte von selbst registrierten. |
| Globale Gruppen-ID | Alle Mitglieder einer globalen Gruppe, angesprochen über deren ID, nicht über den Namen. |
| Globale Rolle | Wem eine Rolle für die ganze Website zugewiesen ist, etwa manager. |
| In irgendeinen Kurs eingeschrieben | Ja oder Nein. Der schnellste Weg zu den Konten, die angelegt wurden und seither in keinem Kurs stehen. |
| Kurs-Rolle | Rolle, Kursbereich und Kursname zusammen: Wer ist in diesem Bereich als Trainer/in eingeschrieben? |
| Abteilung, Institution, Stadt, Land | Profilangaben, die nur dann etwas bringen, wenn sie beim Anlegen der Konten gefüllt wurden. |
Selbst angelegte Profilfelder kommen als weitere Filter hinzu, sobald es sie gibt. Was dabei zu beachten ist, steht auf der Seite Profilfelder.
Achtung: Ein gesetzter Filter wird an Ihrem Konto gespeichert und überdauert das Abmelden. Wenn die Nutzerliste beim nächsten Aufruf unvollständig aussieht oder gar keine Zeile zeigt, ist meist noch ein Filter aktiv. Alles zurücksetzen im Filterbereich räumt ihn weg.
Aktionen an einem einzelnen Konto
Das Menü Aktionen am Ende jeder Zeile zeigt nur die Befehle, die für dieses Konto gerade möglich sind.
- Bearbeiten öffnet das vollständige Profilformular, inklusive Kennwort und Authentifizierungsmethode.
- Nutzerkonto sperren lässt das Konto und alle seine Daten bestehen, verhindert aber die Anmeldung. Nutzerkonto aktivieren nimmt die Sperre zurück. Das ist der Weg für Personen, die die Schule verlassen haben, deren Beiträge und Bewertungen aber in den Kursen bleiben sollen.
- Konto freigeben erscheint nur, wenn Moodle das Konto nach zu vielen Fehlversuchen bei der Anmeldung gesperrt hat.
- Löschen fragt einmal nach und entfernt danach das Konto samt Profildaten, Einschreibungen, Gruppenmitgliedschaften und Beiträgen in Aktivitäten.
- Bei einem Konto mit der Marke Bestätigung ausstehend stehen zusätzlich Nutzerkonto bestätigen und E-Mail zur Bestätigung erneut senden bereit.
Am eigenen Konto und an Konten von Administrator/innen fehlen Sperren und Löschen. Moodle blendet sie aus, damit sich niemand selbst aussperrt.
Mehrere Konten auf einmal
Ganz links trägt jede Zeile ein Kästchen, in der Kopfzeile steht Alle auswählen. Unter der Tabelle bietet das Menü Mit ausgewählten Nutzer/innen … dann Bestätigen, Mitteilung senden, Löschen, Kennwortänderung festlegen und Zu globaler Gruppe hinzufügen.
Hinweis: Alle auswählen markiert die Zeilen der angezeigten Seite, nicht alle Treffer des Filters. Bei mehr als 30 Konten führt der Weg über die Seite Nutzerverwaltung (Bulk). Der Link darauf steht unter dem Menü. Dort bleibt eine Auswahl über mehrere Suchen hinweg bestehen.
Wichtige Einstellungen
- Spalten: Nutzeridentität anzeigen unter Nutzer/innen → Rechte → Nutzereigenschaften bestimmt, welche Felder zwischen Name und letztem Zugriff stehen. Dieselbe Einstellung wirkt auch in den Teilnehmerlisten der Kurse.
- Sortierung: Ein Klick auf Vorname, Nachname, ein Identitätsfeld oder Letzter Zugriff sortiert die Liste. Ein zweiter Klick dreht die Richtung um.
- Herunterladen: Der Export enthält den gefilterten und sortierten Stand der Tabelle, nicht die gesamte Nutzerliste.
- Vergleich „Ist leer“: Bei Textfeldern findet er Konten ohne Eintrag, bei Datumsfeldern die Konten ohne Ereignis. Das ist der Filter für unvollständig gepflegte Datensätze.
Tipps
- Setzen Sie Alles zurücksetzen zur Gewohnheit, bevor Sie die Nutzerliste verlassen. Der nächste Aufruf beginnt sonst mit dem Filter von vorletzter Woche, und die vermeintlich verschwundenen Konten kosten Sie eine Viertelstunde.
- Sperren Sie Konten, statt sie zu löschen, solange die Beiträge in den Kursen gebraucht werden. Ein gesperrtes Konto lässt sich mit einem Klick wieder aktivieren, ein gelöschtes ist weg.
- In irgendeinen Kurs eingeschrieben: Nein zusammen mit Erstellt am: Letzte 12 Monate zeigt, welche Konten aus der letzten Anlegewelle nie in einem Kurs gelandet sind.
- Für eine Liste, die Sie weitergeben wollen, filtern Sie zuerst und laden dann herunter. Der Export übernimmt genau das, was auf dem Schirm steht.
Nutzerverwaltung (Bulk)
Die Nutzerverwaltung (Bulk) führt eine Aktion auf vielen Konten gleichzeitig aus: eine Mitteilung an einen ganzen Jahrgang, eine Kennwortänderung für eine Klasse, das Aufräumen nie benutzter Konten. Sie arbeitet in zwei Schritten. Zuerst stellen Sie über Suchen eine Auswahl zusammen, danach wenden Sie eine Aktion auf genau diese Auswahl an.
Voraussetzung: Moderator/innen-Rechte. Es sind dieselben Rechte wie bei der Nutzerliste. Trainer/innen kommen an die Seite nicht heran.
Auswahl zusammenstellen
- Website-Administration öffnen und den Reiter Nutzer/innen wählen.
- Im Bereich Nutzerkonten auf Nutzerverwaltung (Bulk) klicken.
- Im Abschnitt Neue Suche ein Feld ausfüllen. Sichtbar ist je nach Konfiguration zunächst nur Vollständiger Name. Mehr anzeigen ... klappt die übrigen Felder auf.
- Auf Filter hinzufügen klicken. Die Bedingung wandert in den Abschnitt Aktive Suche, und das Filterergebnis darunter schrumpft entsprechend.
- Bei Bedarf weitere Bedingungen hinzufügen. Sie wirken zusammen: Übrig bleibt, wer alle erfüllt.
- Unter Filterergebnis stehen zwei Listen nebeneinander. In der linken Namen markieren und auf Markierte hinzufügen klicken, oder gleich Alle hinzufügen. Die Namen wechseln in die rechte Liste.
- Unten eine Aktion aus dem Menü Mit ausgewählten Nutzer/innen … wählen und auf Start klicken.
Die beiden Listen
Der Kern der Seite sind die zwei Auswahlfelder nebeneinander. Links stehen die Treffer der aktiven Suche, rechts die Personen, auf die die Aktion angewendet wird. Nur die rechte Liste zählt. Beschriftet sind die beiden Listen nicht: Woran Sie sind, sagt jeweils der erste Eintrag darin. Die vier Schaltflächen darunter stehen unter der Überschrift Auswahl bearbeiten.
- Der erste Eintrag links fasst die Menge zusammen: Alle verfügbaren (13), solange keine Suche aktiv ist, sonst Alle gefundenen (5/13). Rechts steht entsprechend Alle ausgewählten (3/13) oder Keine ausgewählt. Ein Klick auf diesen Eintrag wählt die ganze Menge aus, auch die Namen, die nicht ins Sichtfenster passen.
- Mehrere einzelne Namen markieren Sie mit gedrückter
Strg-Taste, auf dem Mac mitcmd. - Markierte entfernen und Alle entfernen nehmen Namen aus der rechten Liste wieder heraus.
- Die rechte Liste hängt nicht an der Suche. Sie können eine Suche beenden, eine neue aufbauen und weitere Namen hinzufügen. Die schon ausgewählten bleiben stehen. So entsteht eine Auswahl aus mehreren Klassen, die kein einzelner Filter beschreiben würde.
- Die Auswahl gehört zur Sitzung. Nach dem Abmelden ist sie leer.
Suchen und Filter
Die Bedingungen werden einzeln angelegt und stapeln sich unter Aktive Suche. Dort nimmt Ausgewählte Suche beenden einzelne Bedingungen zurück, Suche beenden alle auf einmal.
Textfelder vergleichen mit enthält, enthält nicht, ist gleich mit, beginnt mit, endet mit und ist leer. Datumsfelder haben je ein Feld nach und vor, die einzeln über ein Kästchen Aktivieren scharf geschaltet werden.
| Feld | Wofür es sich eignet |
|---|---|
| Vollständiger Name, Vorname, Nachname, Anmeldename, E-Mail-Adresse | Die üblichen Textsuchen. beginnt mit auf dem Anmeldenamen greift ein Namensschema ab. |
| Bestätigt, Gesperrtes Nutzerkonto | Ja oder Nein. Zusammen finden sie die Konten, die weder benutzt noch aufgeräumt wurden. |
| Profilfelder | Sucht in den selbst angelegten Profilfeldern. Name des Profilfelds steht auf Jedes Feld oder auf einem bestimmten. Zusätzlich zu den Textvergleichen gibt es hier ist nicht definiert und ist definiert. |
| Kurs-Rolle | Rolle, Kursbereich und Kursname zusammen. Damit sammeln Sie alle Trainer/innen eines Kursbereichs ein. |
| In irgendeinen Kurs eingeschrieben | Ja oder Nein. Der direkte Weg zu Konten, die in keinem Kurs stehen. |
| Globale Rolle | Rollen, die für die ganze Website vergeben sind. |
| Globale Gruppen-ID | Die Mitglieder einer globalen Gruppe, angesprochen über deren ID, nicht über den Namen. Ohne gepflegte IDs bleibt dieser Filter wirkungslos. |
| Erster Zugriff, Letzter Zugriff, Erstellungsdatum, Zuletzt geändert | Zeiträume mit je einer Grenze nach und vor. |
| Nicht benutzt, Nicht geändert | Zwei Kästchen ohne Wert. Nicht benutzt findet Konten ohne jede Anmeldung, Nicht geändert Konten, die seit dem Anlegen unberührt sind. |
| Authentifizierung, ID-Nummer, Institution, Abteilung, Letzte IP-Adresse | Verwaltungsangaben, brauchbar, sobald sie beim Anlegen der Konten gefüllt wurden. |
Die Aktionen
| Aktion | Was sie tut |
|---|---|
| Bestätigen | Bestätigt Selbstregistrierungen, die den Link in der Bestätigungsmail nie angeklickt haben. Erst danach können sich diese Personen anmelden. |
| Mitteilung senden | Öffnet ein Textfeld und schickt den Text als Moodle-Mitteilung an alle Ausgewählten. Je nach deren Einstellungen kommt sie zusätzlich per E-Mail an. |
| Löschen | Entfernt die Konten samt Profildaten, Einschreibungen, Gruppenmitgliedschaften und Beiträgen in Aktivitäten. Es gibt eine Rückfrage, die alle Namen auflistet. |
| Auf einer Seite anzeigen | Zeigt die Auswahl als schlichte Tabelle mit Name, E-Mail-Adresse, Stadt, Land und letztem Zugriff. Gut zur Kontrolle, bevor etwas Endgültiges passiert. |
| Download | Speichert dieselben Angaben als Datei, wahlweise als CSV, Excel-, OpenDocument- oder PDF-Datei. |
| Kennwortänderung festlegen | Setzt bei allen Ausgewählten die Pflicht, beim nächsten Anmelden ein neues Kennwort zu vergeben. Die Kennwörter selbst bleiben unverändert. |
| Zu globaler Gruppe hinzufügen | Nimmt die Auswahl in eine bestehende globale Gruppe auf. Das Menü listet nur manuell angelegte Gruppen. Extern gepflegte lassen sich nicht ändern. |
Achtung: Löschen ist endgültig und trifft ohne weitere Nachfrage jedes Konto in der rechten Liste. Prüfen Sie die Auswahl vorher mit Auf einer Seite anzeigen. Wer nur den Zugang schließen will, ohne Beiträge und Bewertungen zu verlieren, sperrt die Konten stattdessen einzeln über die Nutzerliste.
Wichtige Einstellungen
- Voreingestellte Nutzerfilter: Die Einstellung Voreingestellte Nutzerfilter im Bereich Nutzerkonten bestimmt, welche Felder ohne Mehr anzeigen ... zu sehen sind. Voreingestellt ist nur Vollständiger Name. Wer immer nach demselben Feld sucht, trägt es dort ein und spart sich den Klick.
- Filterergebnis ohne aktive Suche: Steht keine Bedingung unter Aktive Suche, listet die linke Seite alle Konten der Plattform. Alle hinzufügen wählt dann tatsächlich alle aus.
- Globale Gruppen-ID: Der Filter braucht die ID, die beim Anlegen der globalen Gruppe im Feld Globale Gruppen-ID steht. Bleibt sie leer, findet der Filter die Gruppe nicht.
- Auswahl und Suche sind getrennt: Eine beendete Suche leert die linke Liste, nicht die rechte. Das ist Absicht und die Grundlage für Auswahlen aus mehreren Suchen.
Tipps
- Sehen Sie sich jede Auswahl mit Auf einer Seite anzeigen an, bevor Sie löschen oder eine Mitteilung schicken. Der Weg zurück dauert einen Klick, der Weg nach einem falschen Löschen dauert Tage.
- Bauen Sie Auswahlen über mehrere Suchen auf, statt einen Filter zu suchen, der alles auf einmal trifft. Drei einfache Suchen nacheinander sind schneller gebaut und leichter zu prüfen als eine komplizierte.
- Nicht benutzt zusammen mit einem Erstellungsdatum vor einem Datum vor zwei Jahren zeigt den Bestand, den niemand vermisst. Erst herunterladen, dann entscheiden.
- Für den regelmäßigen Blick auf einzelne Konten ist die Nutzerliste der bessere Ort. Die Nutzerverwaltung (Bulk) lohnt sich ab der Menge, bei der Einzelklicks zu lange dauern.
Profilfelder
Profilfelder ergänzen das Nutzerprofil um Angaben, die Moodle von sich aus nicht kennt: Schule, Klasse, Fachbereich, Personalnummer. Die Felder gelten für die ganze Plattform, erscheinen im Profilformular jeder Person und lassen sich anschließend als Filter, als Spalte und als Voraussetzung für Aktivitäten auswerten.
Voraussetzung: Administrator/innen-Rechte (moodleadmin). Trainer/innen und Moderator/innen sehen die Werte nur so weit, wie es die Einstellung Für wen ist dieses Feld sichtbar? erlaubt.
Kategorie und Feld anlegen
- Website-Administration öffnen und den Reiter Nutzer/innen wählen.
- Im Bereich Nutzerkonten auf Profilfelder klicken.
- Moodle bringt eine Kategorie namens Weitere Felder mit. Über das Stiftsymbol neben dem Namen benennen Sie sie um, mit Neue Profilkategorie anlegen oben rechts kommt eine weitere hinzu.
- Rechts in der Kategorie auf Neues Profilfeld anlegen: klicken und den Feldtyp aus der Liste wählen. Der Typ lässt sich später nicht mehr ändern.
- Im Abschnitt Grundeinstellungen die Kurzbezeichnung und den Namen ausfüllen. Beide sind Pflicht.
- Im Abschnitt Weitere Einstellungen die Angaben zum gewählten Feldtyp ergänzen, etwa die Optionen eines Dropdown-Menüs.
- Mit Änderungen speichern abschließen. Das Feld steht danach in jedem Profilformular.
Kategorien und Felder lassen sich mit den Pfeilsymbolen umsortieren, sobald es mehr als eines gibt. Die Reihenfolge auf dieser Seite ist die Reihenfolge im Profilformular. Der Name der Kategorie wird dort zur Überschrift des Abschnitts. Mehrere Kategorien ergeben mehrere Abschnitte.
Die sechs Feldtypen
| Typ | Wofür er sich eignet |
|---|---|
| Texteingabe | Kurze Angaben in einer Zeile. Einstellbar sind Standardwert, Größe anzeigen und Maximale Zeichenzahl. Ist dies ein Kennwortfeld? zeigt statt der Eingabe Punkte an. Über Link wird der Wert als Verweis ausgegeben: Dort steht eine Adresse mit dem Platzhalter $$, an dessen Stelle der eingetragene Wert tritt, und Verlinkungsziel entscheidet, ob der Link im selben oder in einem neuen Fenster aufgeht. |
| Textbereich | Längere Texte mit dem Editor, also mit Absätzen, Listen und Formatierung. Als Standardwert lässt sich ein vorformulierter Text hinterlegen. |
| Dropdown-Menü | Eine feste Liste von Werten, eine Option je Zeile im Feld Menü-Optionen (eine pro Zeile). Der richtige Typ für alles, was einheitlich bleiben soll. Ein Standardwert muss genau einer der Optionen entsprechen. |
| Markierungsfeld | Ein Kästchen für Ja oder Nein. Bereits markiert legt fest, wie es bei neuen Konten steht. |
| Datum/Zeit | Ein Datum, das über Startjahr und Endjahr auf einen Zeitraum eingegrenzt wird. Zeit einbeziehen? ergänzt die Uhrzeit. |
| Sozial | Eine Kontaktangabe zu einem festen Dienst. Statt eines Namens wählen Sie unter Netzwerktyp aus ICQ, MSN, AIM, Yahoo!, Skype und Website. Die Beschriftung ergibt sich daraus. Für eine eigene Adresse ist eine Texteingabe mit gesetztem Link der flexiblere Weg. |
Wo die Felder auftauchen
- Im Profilformular. Unter Profil bearbeiten steht je Kategorie ein eigener Abschnitt, benannt nach der Kategorie.
- Auf der Profilseite. Dort erscheinen die Werte im Block Nutzerdetails, nicht unter dem Namen ihrer Kategorie, und nur, wenn sie gefüllt und für die betrachtende Person sichtbar sind.
- Auf der Registrierungsseite. Nur bei Feldern, deren Auf der Registrierungsseite zeigen? auf Ja steht und die nicht auf Nicht sichtbar gesetzt sind.
- Beim Hochladen von Nutzerlisten. Die Spalte heißt
profile_field_plus der Kurzbezeichnung, also etwaprofile_field_klasse. - Als Filter. In der Nutzerliste bekommt jedes Feld einen eigenen Filter, in der Nutzerverwaltung (Bulk) gibt es dafür das gemeinsame Feld Profilfelder.
- Als Voraussetzung für Aktivitäten. Die Voraussetzung Nutzerprofil in einem Kurs kann auf die Werte zugreifen. Felder vom Typ Textbereich stehen dort nicht zur Auswahl.
- Als Spalte in Teilnehmerlisten. Wenn ein Profilfeld in Nutzeridentität anzeigen aufgenommen wird, steht es in der Nutzerliste und in den Teilnehmerlisten der Kurse.
Wichtige Einstellungen
Der Abschnitt Grundeinstellungen ist bei jedem Feldtyp gleich.
- Kurzbezeichnung (muss eindeutig sein): die technische Kennung. Erlaubt sind nur Buchstaben, Ziffern und der Unterstrich. Umlaute, Leerzeichen und Bindestriche weist Moodle ab. Angezeigt wird sie nirgends, aber Upload, Voraussetzungen und Berichte sprechen das Feld darüber an.
- Name: die Beschriftung im Formular. Beschreibung eines Feldes steht darunter und ist der Platz für die Ausfüllregel.
- Ist dieses Feld notwendig? Auf Ja lässt sich das Profil erst speichern, wenn das Feld gefüllt ist. Das trifft rückwirkend jede Person, die ihr Profil das nächste Mal öffnet.
- Ist dieses Feld gesperrt? Auf Ja sehen die Nutzer/innen das Feld, können es aber nicht selbst ändern. Der richtige Weg für Angaben, die aus der Verwaltung kommen.
- Sollen die Daten eindeutig sein? Auf Ja darf kein Wert zweimal vorkommen. Sinnvoll für eine Kennung aus einem anderen System, unbrauchbar für Klasse oder Fach.
- Auf der Registrierungsseite zeigen? Auf Ja gehört das Feld zum Formular der Selbstregistrierung. Zusammen mit notwendig wird es dort zur Pflichtangabe.
- Für wen ist dieses Feld sichtbar? vier Stufen: Nicht sichtbar zeigt es nur der Administration und Moderator/innen, Sichtbar für Nutzer/in zusätzlich der Person selbst, Sichtbar für Nutzer/in, Trainer/innen und Administrator/innen außerdem den Lehrkräften im Kursprofil, Sichtbar für alle jedem, der das Profil aufrufen darf.
- Kategorie: ordnet das Feld einem Abschnitt zu. Ein Feld lässt sich hier jederzeit in eine andere Kategorie verschieben.
Achtung: Das Löschen eines Feldes nimmt die Werte aus allen Nutzerprofilen mit, das Löschen einer Kategorie nimmt alle Felder darin mit. Beides geschieht nach einer einzigen Rückfrage und lässt sich nicht rückgängig machen. Wird ein Feld nicht mehr gebraucht, erhält Für wen ist dieses Feld sichtbar? auf Nicht sichtbar die Daten.
Tipps
- Nehmen Sie für alles, was auswertbar bleiben soll, ein Dropdown-Menü statt einer Texteingabe. Freitext bringt „7a“, „7 A“ und „Klasse 7a“ nebeneinander hervor, und jeder Filter macht daraus drei Gruppen.
- Legen Sie die Kurzbezeichnung einmal fest und lassen Sie sie stehen. Sie lässt sich ändern, aber danach greifen alle Upload-Dateien und alle Voraussetzungen ins Leere, die sie benutzt haben.
- Setzen Sie notwendig zurückhaltend. Ein Pflichtfeld hält jede Person auf, die nur ihre Mitteilungseinstellungen ändern wollte, und die Antworten werden nicht besser, wenn sie erzwungen sind.
- Halten Sie die Zahl der Felder klein. Jedes Feld verlängert das Profilformular für alle, auch für die, die es nie ausfüllen.
- Prüfen Sie bei jedem Feld die Sichtbarkeit gegen die Frage, wer die Angabe wirklich braucht. Sichtbar für alle heißt: jede angemeldete Person, die das Profil aufruft.