Plugins

Plugins verwalten und konfigurieren: aktivieren und deaktivieren, spezifische Einstellungen vornehmen, externe Werkzeuge wie LTI anbinden.

edu-sharing konfigurieren

edu-sharing ist die Software, auf der mehrere deutsche Bildungsmediatheken laufen. Das Moodle-Plugin Edu-Sharing Ressource verbindet Ihre Plattform mit einer solchen Mediathek, dem sogenannten Home-Repository. Danach binden Trainer/innen Materialien von dort in ihre Kurse ein, ohne sie herunterzuladen. Das Verfahren ist für jedes edu-sharing-Repository dasselbe. Das Beispiel auf dieser Seite ist WirLernenOnline.

Voraussetzung: Administrator/innen-Rechte (moodleadmin). Zusätzlich braucht die Einrichtung eine Gegenstelle: Der Betreiber des Repositoriums muss Ihre Moodle-Instanz auf seiner Seite freischalten. Trainer/innen können nichts davon einrichten. Bis die Verbindung steht, erscheint die Aktivität in ihren Kursen zwar, führt aber ins Leere.

Welche Bestandteile dazugehören

edu-sharing ist nicht ein Plugin, sondern mehrere. Für die Einbindung einer Mediathek sind drei davon maßgeblich. Sie tragen jeweils einen eigenen Teil bei und werden getrennt installiert.

Plugin Was es beiträgt
Edu-Sharing Ressource (mod_edusharing) Die Aktivität und sämtliche Einstellungen dieser Seite. Ohne sie geht nichts. Die beiden anderen bauen darauf auf.
Edu-Sharing Filter (filter_edusharing) Zeigt Materialien an, die mitten in einem Text eingebettet wurden. Fehlt der Filter, bleibt an dieser Stelle ein Platzhalter stehen, statt dass das Medium erscheint.
Edu-Sharing für TinyMCE (tiny_edusharing) Die Schaltfläche in der Werkzeugleiste des Texteditors, mit der sich ein Medium überhaupt erst einbetten lässt.

Hinweis: Filter und Editor-Schaltfläche gehören zusammen. Wer nur den Editor-Teil installiert, gibt Trainer/innen eine Schaltfläche, deren Ergebnis niemand sieht. Wer nur den Filter installiert, hat nichts, womit sich etwas einbetten ließe. Für die Aktivität allein braucht es beide nicht.

Achtung: Ältere Anleitungen nennen an dieser Stelle atto_edusharing. Der Editor Atto ist abgekündigt. Das Gegenstück für den aktuellen Editor heißt tiny_edusharing. Prüfen Sie bei jeder Anleitung, die Ihnen der Betreiber schickt, ob sie noch von Atto ausgeht.

Die Verbindung herstellen

  1. Website-Administration öffnen und den Reiter Plugins wählen.
  2. Im Bereich Aktivitäten auf Edu-Sharing Ressource klicken.
  3. Im Abschnitt Mit dem Home-Repository verbinden auf Verbinden klicken. Es öffnet sich ein neues Fenster mit dem Metadaten-Import.
  4. Im Feld Metadata-Endpoint die Metadatenadresse des Repositoriums eintragen. Sie folgt immer demselben Muster: die Adresse des Repositoriums, dahinter /metadata?format=lms&external=true.
  5. Auf Import klicken. Bei Erfolg meldet die Seite „Import successful.“
  6. Zurück in die Einstellungen wechseln und prüfen, dass die Felder unter Home Repository Eigenschaften jetzt gefüllt sind.
  7. Die Gegenrichtung veranlassen: Der Betreiber des Repositoriums braucht die Metadaten Ihrer Moodle-Instanz. Sie liegen unter der Adresse Ihrer Instanz gefolgt von /mod/edusharing/metadata.php. Der Import-Bildschirm zeigt diese Adresse am Seitenfuß an.
  8. Sobald der Betreiber freigeschaltet hat, die Verbindung im Kurs mit einer Testaktivität prüfen.

Der Abschnitt „Mit dem Home-Repository verbinden“ der Einstellungsseite: links die Beschriftung „Moodle mit dem Home-Repository verbinden:“, rechts eine blaue Schaltfläche „Verbinden“.

Das englischsprachige Importfenster: die Überschrift „Enter your metadata endpoint here:“, ein leeres Feld „Metadata-Endpoint:“ mit der Schaltfläche „Import“, darunter eine Beispieladresse nach dem Muster „http://your-server-name/edu-sharing/metadata?format=lms&external=true“ und am Fuß die Adresse, unter der das Plugin seine eigenen Metadaten ausgibt.

Achtung: Das Fenster des Metadaten-Imports ist durchgehend englisch, auch bei deutscher Oberfläche. Es gehört zum Plugin und ist nicht übersetzt. Lassen Sie sich davon nicht beirren. Die Beschriftungen Metadata-Endpoint, Import und Register Repo sind die, die Sie suchen.

Was der Import erledigt

Der Import ist mehr als das Abholen einer Adresse. Moodle liest die Eigenschaften des Repositoriums aus und schreibt sie in die eigene Konfiguration:

Erst nach diesem Schritt erscheint auf dem Import-Bildschirm ein zweites Formular mit der Überschrift „Try to register the edu-sharing moodle-plugin with a repository“. Es verlangt Repo-Admin-User und Repo-Admin-Password und meldet Ihre Instanz beim Repositorium selbst an. Das funktioniert nur, wenn Sie das Repositorium selbst betreiben. Bei einem fremden Repositorium wie WirLernenOnline führt der Weg über den Betreiber, dem Sie die Adresse Ihrer Metadaten schicken.

Beispiel: WirLernenOnline

WirLernenOnline ist eine Suchmaschine und Redaktionsplattform für freie Bildungsmaterialien (OER), die auf edu-sharing aufsetzt. Für die Einbindung gilt die Anleitung oben. Vier Punkte kommen hinzu. Der Betreiber beschreibt das Verfahren selbst unter wirlernenonline.de/moodle-admin-anbindung/.

Erstens die Adresse. Als Metadaten-Endpunkt nennt der Betreiber https://redaktion.openeduhub.net/edu-sharing/metadata?format=lms&external=true. Die Adresse trägt redaktion im Namen, weil dort die Redaktionsplattform läuft. Das dahinterliegende Repositorium ist dasselbe. Tragen Sie sie unverändert in das Feld Metadata-Endpoint ein.

Zweitens die Kennung Ihrer Instanz. WirLernenOnline verlangt für guest_id ein festes Namensmuster statt eines frei gewählten Werts: Landeskürzel, Schulnummer, dann moodle-WloLms, verbunden durch Bindestriche. Der Betreiber führt als Beispiel TH-51022-moodle-WloLms an. Über diesen Wert erkennt das Repositorium Ihre Einrichtung wieder, deshalb muss er zu dem passen, was Sie dem Betreiber melden.

Drittens die Freischaltung. Ohne Ihr Zutun kennt WirLernenOnline Ihre Instanz nicht. Die Anmeldung läuft über das Kontaktformular des Betreibers mit dem Betreff Moodle-Anbindung. Halten Sie dafür bereit:

Bis die Bestätigung vorliegt, erscheint im Kurs zwar das Fenster des Repositoriums, die Suche liefert aber nichts.

Viertens der Gastzugang. Im Abschnitt Gast-Einstellungen stehen zwei Kontrollkästchen untereinander, guest_option und wlo_guest_option, und darunter das Textfeld guest_id. Beide Kästchen sind im Auslieferungszustand aus, und beide greifen auf dasselbe Feld guest_id zu. Sie tun aber Verschiedenes:

Einstellung Wirkung
wlo_guest_option Nimmt den Wert aus guest_id in die Metadaten auf, die Ihre Instanz ausgibt. Das Repositorium erfährt dadurch, unter welcher Kennung Ihre Instanz auftritt. Am Anmeldeweg der Nutzenden ändert sich nichts.
guest_option Lässt Moodle jede Nutzerin und jeden Nutzer unter der Kennung aus guest_id beim Repositorium auftreten. Ist das Feld leer, greift esguest.

Der Betreiber verlangt in seiner Anleitung das Häkchen bei guest_option. Die Folge ist gewollt: Alle Zugriffe aus Ihrer Instanz laufen unter der einen Kennung Ihrer Einrichtung, nicht unter persönlichen Konten. Für eine Suche in offenen Materialien reicht das, und persönliche Konten hätten Ihre Nutzenden bei WirLernenOnline ohnehin nicht.

Achtung: Was für WirLernenOnline gewollt ist, ist es bei einem anderen Repositorium nicht zwangsläufig. Solange guest_option gesetzt ist, kann niemand persönliche Sammlungen oder eigene Dateien im Repositorium erreichen, weil für dieses alle Zugriffe von derselben Kennung kommen. Setzen Sie das Häkchen nur, wenn der Betreiber es verlangt.

Hinweis: Die beiden Kontrollkästchen tragen in der Oberfläche keinen erklärenden Text, sondern nur ihren internen Namen. Prüfen Sie nach dem Import, welches der beiden gesetzt ist: Nennen die Metadaten des Repositoriums eine Gastkennung, setzt der Import wlo_guest_option und guest_id selbsttätig, und ein von Hand eingetragener Wert steht danach nicht mehr dort, wo Sie ihn hingeschrieben haben.

Hinweis: Der Betreiber wartet die Software montags von 13:30 bis 14:30 Uhr. In diesem Fenster kann das Plugin eingeschränkt nutzbar sein. Legen Sie Tests und Vorführungen vor Kolleginnen und Kollegen nicht auf diese Zeit.

Was im Kurs davon ankommt

Steht die Verbindung, finden Trainer/innen im Fenster Aktivität oder Material anlegen die Aktivität Edu-Sharing Ressource. Sie vergeben einen Namen, öffnen die Suche im Repositorium, wählen ein Medium aus und speichern. Sind zusätzlich tiny_edusharing und filter_edusharing installiert, steht in der Werkzeugleiste des Texteditors eine Schaltfläche bereit, mit der sich ein Medium mitten in einen Text einbetten lässt.

Wie das Ganze heißt und wo es beginnt, bestimmen Sie unter UI Einstellungen:

Zwei Einstellungszeilen aus dem Abschnitt UI Einstellungen: appname mit dem Standardwert edu-sharing und type mit dem Standardwert Objekt.

Einstellung Wirkung
appname Der Name, unter dem das Plugin in Moodle erscheint, voreingestellt edu-sharing. Hier gehört der Name der Mediathek hin, den die Lehrkräfte kennen.
type Die Bezeichnung des einzelnen Objekts, voreingestellt Objekt. Sie steht zusammen mit appname im Namen der Aktivität.
appicon Ersetzt das Symbol des Plugins. Ein quadratisches Bild, das auch in der Aktivitätsauswahl erscheint.
info_text Ein eigener Hilfetext im Formular der Aktivität. Der Ort für einen Hinweis, welche Materialien im eigenen Haus erwünscht sind.
repo_target Die Einstiegsseite im Repositorium: Suche, Sammlungen oder Eigene Dateien. Voreingestellt ist Suche, was für eine Mediathek der richtige Einstieg ist.
Einstiegsseite vom Nutzer auswählbar. Lässt Trainer/innen selbst zwischen den drei Einstiegsseiten wählen, statt sie festzulegen.

Wichtige Einstellungen

Tipps

LTI-Tool konfigurieren

LTI ist der Standard, über den Moodle einen fremden Dienst so in den Kurs holt, dass Teilnehmende ihn ohne eigene Anmeldung benutzen. Sie hinterlegen den Dienst einmal plattformweit als vorkonfiguriertes Tool. Danach steht er in jedem Kurs zur Verfügung, ohne dass Trainer/innen Adressen oder Schlüssel kennen müssen.

Voraussetzung: Administrator/innen-Rechte (moodleadmin). Außerdem muss die Aktivität Externes Tool eingeschaltet sein. Trainer/innen können ein externes Tool auch im eigenen Kurs eintragen, brauchen dafür aber Adresse und Zugangsdaten des Dienstes. Genau das nimmt ihnen die plattformweite Konfiguration ab.

Ein Tool anlegen

  1. Website-Administration öffnen und den Reiter Plugins wählen.
  2. Im Bereich Aktivitäten bei Externes Tool auf Tools verwalten klicken.
  3. Im Feld Tool-URL… die Adresse eintragen, die der Anbieter des Dienstes nennt.
  4. Auf LTI Advantage hinzufügen klicken. Moodle ruft die Adresse ab und übernimmt die Konfiguration des Anbieters. Handelt es sich um einen älteren Dienst nach LTI 1.0/1.1, führt Legacy LTI hinzufügen zum Ziel. Moodle fragt dann Anwenderschlüssel und Öffentliches Kennwort ab.
  5. Antwortet die Adresse nicht mit einer Konfiguration, brechen Sie ab und gehen Sie über Tool manuell konfigurieren, siehe den nächsten Abschnitt.
  6. Das neue Tool prüfen: unter der Eingabezeile auf Vorkonfigurierte Tools verwalten klicken und sehen, ob es im Reiter Aktiv steht.

Die Karte „Tool hinzufügen“ mit einem Eingabefeld für die Tool-URL und den Schaltflächen LTI Advantage hinzufügen und Legacy LTI hinzufügen. Darunter der Satz „Alternativ können Sie ein Tool manuell konfigurieren“ mit einem Link auf den letzten drei Wörtern.

Die Seite Vorkonfigurierte Tools verwalten ist die Liste, in der Sie später wieder landen. In der Navigation steht sie nicht. Sie erreichen sie über den gleichnamigen Link unterhalb der Eingabezeile auf Tools verwalten. Sie hat drei Reiter:

Reiter Was dort steht
Aktiv Die Tools, die in den Kursen benutzt werden können.
Wartend Tools, die sich selbst angemeldet haben und auf Ihre Freigabe warten.
Zurückgewiesen Abgelehnte Anmeldungen. Sie bleiben stehen, damit dieselbe Anmeldung nicht unbemerkt erneut durchläuft.

Ein Tool von Hand konfigurieren

Auf der Seite Tools verwalten steht unter dem Eingabefeld der Satz „Alternativ können Sie ein Tool manuell konfigurieren“. Der Link führt zum Formular Konfiguration eines externes Tools. Es ist der Weg für alle Dienste, die keine abrufbare Konfiguration bereitstellen, und der Weg, auf dem Anbieter fertige Werte zum Eintragen mitliefern. Das Formular hat vier Abschnitte:

Abschnitt Was hineingehört
Tool-Einstellungen Name des Tools ist die Beschriftung, die Trainer/innen später sehen. Tool URL ist die Adresse, die der Dienst nennt. LTI Version entscheidet über den Rest des Formulars: bei LTI 1.0/1.1 folgen Anwenderschlüssel und Öffentliches Kennwort, bei LTI 1.3 stattdessen Öffentlicher Schlüsseltyp, Anmelde-URL und Umleitungs-URI(s).
Auf Kursbereich beschränken Grenzt das Tool auf einzelne Kursbereiche ein. Ohne Auswahl gilt es für die ganze Plattform.
Services Ob der Dienst Bewertungen in den Kurs zurückschreiben und die Teilnehmerliste abrufen darf. Beides ist im Auslieferungszustand aus.
Datenschutz Welche Daten Moodle beim Aufruf mitschickt: Anwendername an Tool übergeben, E-Mail des Anwenders an Tool übergeben, Bewertungen aus dem Tool akzeptieren.

Der Abschnitt Tool-Einstellungen des Formulars, gefüllt mit den Mundo-Werten: Name des Tools „Mundo“, Tool URL „https://mundo.schule/lti/“, leere Tool-Beschreibung, LTI Version „LTI 1.0/1.1“, Anwenderschlüssel „none“ und Öffentliches Kennwort „none“.

Ein fünfter Abschnitt Verschiedenes enthält die Standard-Organisations-ID und die URL der Institution. Beides bleibt leer, solange der Anbieter nichts anderes verlangt.

Achtung: Stellen Sie Anwendername an Tool übergeben und E-Mail des Anwenders an Tool übergeben auf Nie, solange der Dienst diese Daten nicht nachweislich braucht. Mit Immer erfährt der Betreiber des Dienstes bei jedem Aufruf, wer die Aktivität geöffnet hat. Das ist eine Datenübermittlung an Dritte, und sie fällt auf die Plattform zurück, nicht auf den Kurs.

Wo das Tool danach auftaucht

Über die Sichtbarkeit entscheidet im Abschnitt Tool-Einstellungen das Feld Verwendung der Toolkonfiguration mit drei Werten:

Wert Wirkung im Kurs
Nicht anzeigen. Nur verwenden, wenn eine passende Start URL eingetragen ist Das Tool erscheint nirgends. Es greift nur, wenn jemand von Hand eine Adresse einträgt, die zur hinterlegten Tool URL passt.
Als vorkonfiguriertes Tool anzeigen, wenn ein externes Tool hinzugefügt wird Trainer/innen legen ein Externes Tool an und wählen das Tool im Feld Vorkonfiguriertes Tool aus.
In Aktivitätsauswahl und als vorkonfiguriertes Tool anzeigen. Das Tool steht mit eigenem Namen und eigenem Symbol im Fenster Aktivität oder Material anlegen, so wie eine gewöhnliche Aktivität.

Der dritte Wert ist der, den Sie in der Regel wollen: Wer Inhalte aus einer Mediathek sucht, sucht sie unter dem Namen der Mediathek und nicht unter Externes Tool. Damit das Symbol dabei stimmt, gehört in Icon URL die Adresse einer Bilddatei des Anbieters.

Drei Formularzeilen: Verwendung der Toolkonfiguration mit dem gewählten Wert „In Aktivitätsauswahl und als vorkonfiguriertes Tool anzeigen“, Standard-Startcontainer mit „Eingebettet ohne Blöcke“ und der gesetzte Haken „Unterstützt Deep Linking (Content-Item Message)“.

Der zweite Baustein ist der Haken Unterstützt Deep Linking (Content-Item Message) samt Inhalts-URL. Er entscheidet, ob Trainer/innen im Aktivitätsformular die Schaltfläche Inhalt auswählen bekommen. Erst damit öffnet sich der Dienst zum Suchen, und die Aktivität zeigt anschließend genau das ausgewählte Medium. Ohne Deep Linking landen alle bei derselben Startseite des Dienstes.

Der aufgeklappte Abschnitt Datenschutz: Anwendername an Tool übergeben und E-Mail des Anwenders an Tool übergeben stehen beide auf „Nie“, darunter Bewertungen aus dem Tool akzeptieren mit dem Wert „Wie in der Deep Linking-Definition angegeben oder an Dozierende delegieren“.

Beispiel: Mundo

Mundo ist die offene Bildungsmediathek der Länder. Sie wird als externes Tool eingebunden, nicht als eigenes Plugin: Es gibt nichts zu installieren, die Aktivität Externes Tool von Moodle genügt.

  1. Website-Administration öffnen und den Reiter Plugins wählen.
  2. Im Bereich Aktivitäten bei Externes Tool auf Tools verwalten klicken und dort Tool manuell konfigurieren wählen.
  3. Als Name des Tools Mundo eintragen. Unter diesem Namen suchen Trainer/innen später.
  4. Als Tool URL https://mundo.schule/lti/ eintragen.
  5. Anwenderschlüssel und Öffentliches Kennwort auf jeweils none setzen. Das ist kein Platzhalter, sondern der Wert, den Mundo erwartet: Die Mediathek prüft beim Aufruf keine Zugangskennung.
  6. Verwendung der Toolkonfiguration auf In Aktivitätsauswahl und als vorkonfiguriertes Tool anzeigen. stellen.
  7. Den Haken bei Unterstützt Deep Linking (Content-Item Message) setzen. Ohne ihn fehlt im Kurs die Schaltfläche Inhalt auswählen, und damit der ganze Zweck der Einbindung.
  8. Im Abschnitt Datenschutz Anwendername an Tool übergeben und E-Mail des Anwenders an Tool übergeben auf Nie stellen. Mundo braucht für die Suche keine personenbezogenen Daten.
  9. Änderungen speichern und im Reiter Aktiv nachsehen, ob das Tool dort steht.

Danach finden Trainer/innen im Fenster Aktivität oder Material anlegen den Eintrag Mundo. Sie vergeben einen Namen, klicken auf Inhalt auswählen, suchen in der Mediathek und binden ein Medium über Medium einbinden ein. Im Kurs steht anschließend das gewählte Medium.

Hinweis: Dieselben Werte lassen sich auch von Trainer/innen im eigenen Kurs eintragen, über das Pluszeichen in der Zeile Vorkonfiguriertes Tool des Aktivitätsformulars. Der Unterschied ist die Reichweite: Was Sie hier plattformweit anlegen, steht in jedem Kurs bereit, und niemand muss die Adresse kennen.

Wichtige Einstellungen

Tipps

Nextcloud als Repository einbinden

Ist eine Nextcloud als Repository eingebunden, erscheint sie überall dort, wo Moodle Dateien annimmt: im Dateiauswahlfenster neben Datei hochladen und Meine Dateien. Trainer/innen und Teilnehmende greifen damit auf ihre eigenen Cloud-Dateien zu, ohne sie vorher herunterzuladen. Das Verfahren ist für jede Nextcloud dasselbe. Das Beispiel auf dieser Seite ist die emuCLOUD, betrieben vom Team des Bildungsservers.

Voraussetzung: Administrator/innen-Rechte (moodleadmin). Dazu Client-ID und Client-Secret vom Betreiber der Nextcloud. Ohne diese beiden Werte lässt sich die Verbindung nicht herstellen. Trainer/innen können kein Repository einbinden, weder für die Plattform noch für ihren Kurs.

Achtung: Fordern Sie die Zugangsdaten an, bevor Sie anfangen. Der Betreiber der Nextcloud legt sie für genau eine Adresse an und braucht dafür die vollständige Adresse Ihrer Moodle-Instanz. Ohne diese Angabe passt der später zurückgemeldete Umleitungsweg nicht, und die Anmeldung schlägt fehl.

Schritt 1: Den OAuth-2-Service anlegen

Der Service ist die Verbindung zwischen Moodle und der Nextcloud. Er regelt, dass sich jede Nutzerin und jeder Nutzer einmal bei der Cloud anmeldet und Moodle danach in ihrem Namen auf die Dateien zugreifen darf.

  1. Website-Administration öffnen und den Reiter Server wählen.
  2. Auf OAuth 2-Services klicken.
  3. Unter Neuen Service anlegen: die Schaltfläche Nextcloud wählen. Nicht Nutzerdefiniert: Die Nextcloud-Variante trägt die Endpunkte selbst ein.
  4. Name vergeben. Er erscheint später im Dateiauswahlfenster, also einen wählen, den Lehrkräfte wiedererkennen.
  5. Client-ID und Client-Secret aus der Rückmeldung des Betreibers eintragen.
  6. Als Service-Basis-URL die Adresse der Nextcloud eintragen, für die emuCLOUD https://emucloud.bildung-lsa.de/nextcloud/.
  7. Dieser Service wird verwendet. auf Nur interne Services stellen, solange sich niemand über die Nextcloud bei Moodle anmelden soll.
  8. Änderungen speichern.
  9. In der Liste prüfen: In der Spalte Erkennung muss Serviceerkennung erfolgreich stehen, und das Augensymbol in der Spalte Bearbeiten muss geöffnet sein. Ist es durchgestrichen, einmal daraufklicken.

Die Zeile „Neuen Service anlegen:“ unterhalb der Serviceliste mit den Schaltflächen Google, Microsoft, Facebook, Nextcloud, LinkedIn, Clever, MoodleNet und Nutzerdefiniert.

Die oberen Zeilen des Formulars für einen Nextcloud-Service: Name „emuCLOUD“, Client-ID mit einem Platzhaltereintrag, leeres Client-Secret, der Haken „Authentifizierungstoken-Anforderungen über HTTP-Header“ und Service-Basis-URL „https://emucloud.bildung-lsa.de/nextcloud/“.

Achtung: Meldet die Spalte Erkennung, dass die Serviceerkennung nicht erfolgreich war, stimmt die Service-Basis-URL nicht. Moodle ruft unter dieser Adresse die Endpunkte der Nextcloud ab. Häufigste Ursachen sind ein fehlender Unterpfad und ein fehlender Schrägstrich am Ende. Der Schritt weiter unten scheitert dann ohne aussagekräftige Meldung.

Schritt 2: Das Repository einschalten und einrichten

  1. Website-Administration öffnen und den Reiter Plugins wählen.
  2. Im Bereich Repositories auf Übersicht klicken.
  3. In der Zeile Nextcloud das Auswahlfeld der Spalte Aktiv? auf Aktiviert stellen und speichern.
  4. In derselben Zeile auf Einstellungen klicken.
  5. Repository-Instanz erstellen wählen.
  6. Name des Plugins ausfüllen, z. B. emuCLOUD. Dieser Name steht später im Dateiauswahlfenster.
  7. Unter OAuth 2-Service den in Schritt 1 angelegten Service auswählen.
  8. Unterstützte Dateien und Rückgabewert auf Intern stellen, siehe den nächsten Abschnitt.
  9. Speichern.

Ein Ausschnitt der Repository-Übersicht mit den Spalten Name, Aktiv?, Reihenfolge, Einstellungen und Deinstallieren. Die Zeilen Google Drive, Merlot.org, Nextcloud und Microsoft OneDrive sind grau und tragen in der Spalte Aktiv? jeweils ein Auswahlfeld mit dem Wert Deaktiviert.

Hinweis: Erscheint über dem Auswahlfeld der Satz, dass keiner der bestehenden Services die erforderlichen Endpunkte bereitstellt, ist Schritt 1 nicht durchgelaufen. Das Repository listet nur Services auf, deren Erkennung erfolgreich war.

Intern oder extern: was mit den Dateien passiert

Das Feld Unterstützte Dateien legt fest, auf welchem Weg eine Datei aus der Cloud in den Kurs kommt, Rückgabewert bestimmt daraus die Voreinstellung im Dateiauswahlfenster.

Wert Was geschieht
Intern (Dateien werden in Moodle gespeichert) Moodle holt eine Kopie und legt sie ab. Die Kopie bleibt unverändert, auch wenn die Datei in der Cloud später bearbeitet oder gelöscht wird.
Extern (in Moodle werden nur Links gespeichert) Moodle speichert einen Verweis. Die Datei bleibt in der Cloud und wird dort in einen Ordner verschoben, dessen Namen das Feld Name eines Ordners, in welchem geteilte Dateien bereitgestellt werden vorgibt. Der Eigentümer der Freigabe ist danach das Systemkonto von Moodle.
Intern und Extern Beides steht zur Wahl, die Nutzenden entscheiden je Datei.

Achtung: Extern greift in die Cloud der Nutzenden ein: Die ausgewählte Datei wird dort verschoben und ihre Freigabe umgeschrieben. Wer den Ordner in der Cloud später aufräumt, macht damit die Datei im Kurs unbrauchbar. Intern für beide Felder ist deshalb die Einstellung, die im Schulbetrieb die wenigsten Rückfragen erzeugt.

Was Trainer/innen und Teilnehmende danach tun müssen

Das eingerichtete Repository ist noch keine Verbindung zu einem Konto. Jede Person meldet sich einmal selbst an:

  1. Irgendwo im Kurs eine Datei hochladen, also das Dateiauswahlfenster öffnen.
  2. Links in der Liste der Ablagen den Namen der Nextcloud wählen.
  3. Auf Mit Ihrem Nutzerkonto anmelden klicken und sich im Fenster der Cloud anmelden.
  4. Den Zugriff bestätigen. Danach zeigt das Fenster die eigenen Ordner.

Wer kein Konto in der Cloud hat, sieht das Repository, kommt aber über den Anmeldeschritt nicht hinaus. Die Anmeldung gilt pro Person, nicht pro Kurs, und bleibt bestehen, bis sie in der Cloud widerrufen wird.

Wichtige Einstellungen

Tipps

Plugins aktivieren und deaktivieren

Jedes Plugin bringt eine Funktion mit, die Moodle sonst nicht hätte: eine Aktivität, einen Block, einen Filter, ein Anmeldeverfahren. Über die Plugin-Verwaltung entscheiden Sie, welche der installierten Funktionen auf Ihrer Plattform tatsächlich zur Verfügung stehen.

Achtung: Welche Plugins installiert sind, wird zentral verwaltet. Installieren, Deinstallieren und Aktualisieren gehören nicht zu Ihren Aufgaben, auch nicht die Prüfung auf neue Versionen. Auf dieser Seite geht es allein darum, vorhandene Plugins ein- und auszuschalten. Wenn Sie ein weiteres Plugin brauchen oder eines dauerhaft loswerden wollen, wenden Sie sich an das Moodle-Team des LISA.

Voraussetzung: Administrator/innen-Rechte (moodleadmin). Trainer/innen können ein Plugin nicht ein- oder ausschalten. Was in ihrem Auswahlfenster erscheint, ergibt sich aus dem, was hier aktiviert ist.

Wo die Plugin-Verwaltung liegt

Öffnen Sie Website-Administration und wählen Sie den Reiter Plugins. Ganz oben steht der Eintrag Plugin-Übersicht. Er führt zu einer Liste aller installierten Plugins mit Version, Status und Abhängigkeiten und beantwortet die Frage, was auf der Plattform überhaupt vorhanden ist.

Hinweis: In der Moodle-Dokumentation und in Anleitungen aus dem Netz stehen an dieser Stelle zwei weitere Einträge: Neue Plugins suchen und Plugin installieren. In Sachsen-Anhalt fehlen beide. Das Einspielen von Plugins über die Oberfläche ist in der Konfiguration abgeschaltet. Plugins kommen ausschließlich über das Moodle-Team auf den Server.

Darunter folgt für jede Plugin-Art ein eigener Bereich: Aktivitäten, Blöcke, Filter, Texteditoren, Authentifizierung, Einschreibung, Fragetypen und weitere. Der erste Eintrag eines Bereichs heißt jeweils Übersicht und führt zu der Liste, in der ein- und ausgeschaltet wird.

Eine Aktivität aktivieren oder deaktivieren

  1. Website-Administration öffnen und den Reiter Plugins wählen.
  2. Im Bereich Aktivitäten auf Übersicht klicken.
  3. Die Zeile der gewünschten Aktivität suchen. Die Liste ist alphabetisch nach dem Namen sortiert, der auch im Kurs erscheint.
  4. In der Spalte Aktiviert den Schalter umlegen.
  5. Moodle speichert sofort und meldet oben „Name der Aktivität ist deaktiviert“ bzw. „ist aktiviert“. Ein Speichern-Knopf gehört nicht dazu.

Die Tabelle hat sechs Spalten:

Spalte Bedeutung
Name Symbol und Name der Aktivität, so wie sie im Kurs heißt.
Aktivitäten Wie oft die Aktivität plattformweit angelegt ist. Die Zahl ist ein Link auf die Liste der Kurse, in denen sie vorkommt.
Version Die Versionsnummer im Format JJJJMMTTXX, z. B. 2024100700.
Aktiviert Der Schalter. Eingeschaltet heißt: die Aktivität steht in den Kursen zur Verfügung.
Einstellungen Führt zu den plattformweiten Voreinstellungen der Aktivität, sofern sie welche hat.
Deinstallieren Löscht die Daten des Plugins. Nicht benutzen, siehe den Abschnitt Deaktivieren oder deinstallieren?.

Die ersten Zeilen der Aktivitäten-Übersicht mit den Spalten Name, Aktivitäten, Version, Aktiviert, Einstellungen und Deinstallieren. In der Spalte Aktiviert steht je Zeile ein blauer Schalter, alle eingeschaltet.

Was das Deaktivieren in bestehenden Kursen bewirkt

Deaktivieren löscht nichts. Es wirkt an zwei Stellen:

Moodle merkt sich dabei, welche Exemplare vorher sichtbar waren. Schalten Sie die Aktivität wieder ein, kommen genau diese zurück. Was schon vorher verborgen war, bleibt verborgen.

Achtung: Prüfen Sie vor dem Deaktivieren die Spalte Aktivitäten. Steht dort eine Zahl größer als null, verlieren die Teilnehmenden dieser Kurse mit dem Umlegen des Schalters den Zugang zu den Inhalten. Ein Klick auf die Zahl zeigt, welche Kurse betroffen sind.

Nicht jede Plugin-Art hat einen Schalter

Die Bereiche unter Plugins sind unterschiedlich alt, deshalb sieht die Bedienung nicht überall gleich aus. Drei Formen kommen vor:

Bedienelement Wo es auftritt
Schalter in der Spalte Aktiviert Aktivitäten, Blöcke, Texteditoren, Medienplayer. Der Schalter wirkt sofort, ohne die Seite neu zu laden.
Augensymbol in der Spalte Aktivieren Authentifizierung, Einschreibung, Kursformate, Fragetypen. Offenes Auge heißt aktiv, durchgestrichenes Auge heißt deaktiviert. Ein Klick schaltet um und lädt die Seite neu.
Auswahlfeld in der Spalte Aktiv? Filter und Repositories. Hier gibt es drei Zustände statt zwei.

Ausschnitt der Übersicht der Einschreibemethoden mit den Spalten Name, Einschreibungen, Version und Aktivieren. Die oberen fünf Zeilen tragen ein blaues offenes Auge, die beiden unteren sind grau und tragen ein durchgestrichenes Auge.

Bei den Filtern heißen die drei Zustände An, Aus (verfügbar) und Deaktiviert. Der mittlere ist der interessante: Der Filter läuft nicht, Trainer/innen können ihn aber im eigenen Kurs unter Filter einschalten. Deaktiviert nimmt ihnen auch diese Möglichkeit. Bei den Repositories lauten die entsprechenden Angaben Aktiviert, Aktiviert (nicht verfügbar) und Deaktiviert.

Achtung: Auf der Filterseite gibt es eine zweite Spalte namens Aktivieren. Sie schaltet nichts ein oder aus, sondern legt fest, worauf der Filter angewendet wird: Inhalt oder Inhalt und Titel. Ein- und ausgeschaltet wird ausschließlich in der Spalte Aktiv?.

Die ersten Zeilen der Filterübersicht. Jede Zeile hat in der Spalte „Aktiv?“ ein Auswahlfeld mit dem Wert An und in der Spalte Aktivieren ein zweites Auswahlfeld mit dem Wert Inhalt.

Wo mehrere Plugins derselben Art nacheinander greifen, kommt eine Spalte Reihenfolge oder Aufwärts/Abwärts hinzu, etwa bei Texteditoren und Einschreibemethoden. Die Pfeile darin bestimmen, welches Plugin zuerst zum Zug kommt.

Deaktivieren oder deinstallieren?

Die Wörter klingen ähnlich, meinen aber Verschiedenes. Deaktivieren ist die Entscheidung, die Sie selbst treffen. Deinstallieren gehört dem Moodle-Team.

Frage Deaktivieren Deinstallieren
Was passiert mit den Daten? Sie bleiben vollständig erhalten. Alle Datenbanktabellen, Einstellungen, Logeinträge und Dateien des Plugins werden gelöscht.
Lässt es sich rückgängig machen? Ja, durch erneutes Einschalten. Nein. Moodle legt dabei keine Sicherung an.
Was geschieht mit dem Programmcode? Er bleibt auf dem Server liegen. Der Ordner muss zusätzlich vom Server entfernt werden, sonst installiert Moodle das Plugin beim nächsten Aufruf neu.
Wer macht es? Sie, in Ihrer eigenen Instanz. Das Moodle-Team, für alle Instanzen zusammen.

Achtung: In den Verwaltungstabellen steht neben vielen Plugins ein Link Deinstallieren. Benutzen Sie ihn nicht. Er löscht die Daten des Plugins aus der Datenbank, ohne dass sich das rückgängig machen lässt, und der zentral verwaltete Programmordner bleibt trotzdem liegen. Was Sie erreichen wollen, erreichen Sie mit dem Deaktivieren.

Die Plugin-Übersicht

Website-Administration → Reiter Plugins → Plugin-Übersicht listet alle installierten Plugins, nach Art gruppiert. Die Seite ist der schnellste Weg zu der Frage, was auf der Plattform überhaupt läuft.

Spalte Bedeutung
Pluginname Anzeigename und darunter der technische Name, z. B. mod_forum. Der technische Name ist der, unter dem das Plugin im Verzeichnis auf moodle.org zu finden ist.
Version Unten die Versionsnummer im Format JJJJMMTTXX, die Moodle intern zum Vergleichen benutzt. Darüber steht, sofern das Plugin eine angibt, die Bezeichnung der Fassung, z. B. 4.5.16 (Build: 2026051400). Diese Bezeichnung ist die, mit der das Plugin auf moodle.org und in seinen Versionshinweisen geführt wird.
Status Aktiviert oder Deaktiviert. Umschalten lässt sich hier nichts, das geht nur in der Übersicht des jeweiligen Bereichs.
Aktionen Die Links Einstellungen und Deinstallieren, soweit vorhanden. Für Sie ist nur Einstellungen gedacht.
Hinweise Kennzeichnet mit Add-on alles, was nicht zum Moodle-Standard gehört, und nennt Abhängigkeiten.

Über der Tabelle stehen Filter, die die Liste eingrenzen, jeder mit der Anzahl daneben: Alle Plugins, Zusätzliche Plugins (alles, was nicht zum Moodle-Standard gehört) und Quelle fehlt. Nach neuen Versionen sucht die Seite nicht: Die Prüfung auf Aktualisierungen ist in Sachsen-Anhalt abgeschaltet, um Versionsstände kümmert sich das Moodle-Team.

Die Plugin-Übersicht: oben die Filter Alle Plugins, Zusätzliche Plugins und Quelle fehlt mit ihren Anzahlen, darunter die Tabelle mit den Spalten Pluginname, Version, Status, Aktionen und Hinweise. Die Gruppe Aktivitäten listet Aufgabe, Anwesenheit, BigBlueButton, Board, Buch, Chat und Fortschrittsliste; einige tragen in der Spalte Hinweise die Markierung Add-on und den Vermerk „Notwendig für“.

Hinweis: Quelle fehlt ist der Zustand, der auffallen sollte. Er bedeutet, dass zu Daten in der Datenbank kein Programmcode mehr auf dem Server liegt. Betroffene Inhalte lassen sich dann nicht mehr öffnen. Melden Sie das dem Moodle-Team, statt selbst etwas zu ändern.

Wichtige Einstellungen

Tipps

TinyMCE-Schriftwerkzeuge

Die Schriftwerkzeuge bringen Schriftgröße, Schriftart, Textfarbe und Hintergrundfarbe in den Texteditor TinyMCE. Moodle selbst blendet diese Bedienelemente im Editor aus. Auf der Einstellungsseite der Schriftwerkzeuge legen Sie fest, welche Größen, Schriften und Farben zur Auswahl stehen und welche Wähler in der Werkzeugleiste erscheinen.

Voraussetzung: Administrator/innen-Rechte (moodleadmin). Trainer/innen sehen nur das Ergebnis: die Wähler im Editor mit den Einträgen, die hier eingestellt sind. Eigene Größen oder Farben können sie nicht hinzufügen.

Schriftwerkzeuge einstellen

  1. Website-Administration öffnen und den Reiter Plugins wählen.
  2. Im Bereich Texteditoren bei Editor TinyMCE auf Einstellungen klicken.
  3. In der Tabelle in der Zeile Schriftwerkzeuge auf Einstellungen klicken.
  4. Die Listen in den Gruppen Größen, Schriftarten und Farben anpassen, ein Eintrag je Zeile.
  5. Mit den Haken unter jeder Liste festlegen, ob der Wähler zusätzlich in der Werkzeugleiste steht.
  6. Unten auf Änderungen speichern klicken.
  7. Ein bereits geöffneter Editor übernimmt die Änderung nicht. Laden Sie die Seite mit dem Editor neu, um das Ergebnis zu sehen.

Was im Editor erscheint

Die Schriftwerkzeuge setzen bis zu fünf Bedienelemente in die Werkzeugleiste, direkt hinter Fett und Kursiv. Die vier Wähler stehen außerdem immer im Menü Format, auch wenn ihr Haken für die Werkzeugleiste aus ist.

Bedienelement Bedeutung
Größe Wähler mit den Einträgen der Liste Größen, mitgeliefert sind Klein, Normal, Groß und Sehr groß.
Schriftart Wähler mit den Einträgen der Liste Schriftarten, mitgeliefert sind Theme-Standard, Serif, Sans Serif und Monospace.
Textfarbe Farbfeld mit den Einträgen der Liste Textfarben. Darunter stehen Farbe entfernen und, sofern erlaubt, Nutzerdefinierte Farbe.
Hintergrundfarbe Dasselbe für die Liste Hintergrundfarben. Damit wird Text farbig hinterlegt, etwa wie mit einem Textmarker.
Formatierung entfernen Nimmt Größe, Schriftart, Farben und Auszeichnungen wie Fett vom markierten Text. Auf der Einstellungsseite heißt der zugehörige Haken Schaltfläche „Formate löschen“.

Werkzeugleiste des Editors mit Rückgängig, Wiederholen, Fett, Kursiv und den Schaltflächen Größe, Schriftart, Textfarbe, Hintergrundfarbe und Formatierung entfernen. Der Wähler Größe ist aufgeklappt und zeigt Klein, Normal, Groß und Sehr groß.

Was Trainer/innen auswählen, speichert der Editor als Angabe direkt am Text. Spätere Änderungen an den Listen wirken deshalb nur auf neue Formatierungen. Ein gestrichener Eintrag verschwindet aus dem Wähler, bereits damit formatierter Text behält ihn.

Listen eintragen

Alle vier Listen haben denselben Aufbau: je Zeile eine Bezeichnung, ein senkrechter Strich und der Wert, etwa Groß|1.25rem. Die Bezeichnung erscheint im Wähler, der Wert landet im Text.

Liste Wert hinter dem Strich
Größen Eine Größe in rem, z. B. 1.25rem. 1rem entspricht der normalen Textgröße. Fehlen die Bezeichnungen und stehen nur die Werte da, zeigt der Editor stattdessen einen schlichten Wähler mit den Zahlen selbst.
Schriftarten Eine oder mehrere Schriften, durch Kommas getrennt, z. B. Georgia, 'Times New Roman', serif. Der Browser nimmt die erste, die auf dem Gerät vorhanden ist. Ein Semikolon ist nicht erlaubt. inherit setzt auf die Schrift des Designs zurück.
Textfarben Ein Farbwert im Format #rrggbb, z. B. Rot|#b3261e.
Hintergrundfarben Ebenfalls #rrggbb. Die mitgelieferte Liste enthält nur helle Töne, auf denen Text lesbar bleibt.

Gruppe Größen der Einstellungsseite: das Feld Größen mit den Zeilen Klein|0.875rem, Normal|1rem, Groß|1.25rem und Sehr groß|1.5rem, darunter die Beschreibung, der eingeklappte Eintrag Mitgelieferte Vorgabe anzeigen und der gesetzte Haken Größen in der Toolbar.

Unter jeder Liste steht Mitgelieferte Vorgabe anzeigen. Aufgeklappt zeigt es die Liste, mit der das Plugin ausgeliefert wurde. Von dort lässt sie sich zurückkopieren, wenn eine Änderung nicht trägt.

Achtung: Bei Schriftarten und den beiden Farblisten fällt eine Zeile ohne senkrechten Strich ohne Meldung weg. Die Einstellungsseite speichert sie, im Wähler fehlt der Eintrag dann einfach. Eine leere Liste blendet den Wähler ganz aus, in der Werkzeugleiste wie im Menü Format.

Wichtige Einstellungen

Tipps

TinyMCE-Toolbar anpassen

Welche Schaltflächen die Werkzeugleiste des Texteditors TinyMCE zeigt, ergibt sich daraus, welche TinyMCE-Werkzeuge auf der Plattform eingeschaltet sind. Ein Feld, in das Sie die Schaltflächen als Liste eintragen, gibt es nicht. Sie schalten stattdessen einzelne Werkzeuge an und aus. Einige davon bringen zusätzlich eine eigene Einstellungsseite mit.

Voraussetzung: Administrator/innen-Rechte (moodleadmin). Trainer/innen können die Werkzeugleiste weder für sich noch für ihren Kurs ändern. Was sie im Editor vorfinden, entscheidet sich ausschließlich hier.

Ein Werkzeug ein- oder ausschalten

  1. Website-Administration öffnen und den Reiter Plugins wählen.
  2. Im Bereich Texteditoren bei Editor TinyMCE auf Einstellungen klicken.
  3. In der Tabelle die Zeile des Werkzeugs suchen. Sortiert ist alphabetisch nach dem Namen, unter dem das Werkzeug in Moodle geführt wird.
  4. In der Spalte Aktiviert den Schalter umlegen.
  5. Moodle speichert sofort. Eine Schaltfläche Änderungen speichern gehört nicht dazu. Die am Seitenfuß gilt nur für die beiden Einstellungen unterhalb der Tabelle.
  6. Ein bereits geöffnetes Editorfenster übernimmt die Änderung nicht. Wer die neue Leiste sehen will, lädt die Seite mit dem Editor neu.

Die Tabelle hat fünf Spalten:

Spalte Bedeutung
Name Der Name des Werkzeugs, z. B. Gleichungseditor oder RecordRTC. Er sagt nichts darüber, wie die Schaltfläche im Editor beschriftet ist.
Version Die Versionsnummer im Format JJJJMMTTXX.
Aktiviert Der Schalter. Eingeschaltet heißt: Das Werkzeug bringt seine Schaltflächen und Menüeinträge in den Editor ein.
Einstellungen Führt zur Einstellungsseite des Werkzeugs. Der Link fehlt, wenn es nichts einzustellen gibt.
Deinstallieren Löscht die Daten des Werkzeugs. Nicht benutzen: Welche Plugins installiert sind, wird zentral verwaltet.

Die ersten sieben Zeilen der Werkzeugtabelle mit den Spalten Name, Version, Aktiviert, Einstellungen und Deinstallieren. Autosave, emuTUBE-Einbettung, Fragetyp Lückentext (Cloze) Editor, Gleichungseditor, H5P einfügen und HTML tragen einen blauen eingeschalteten Schalter, die graue Zeile Kein Auto-Link einen ausgeschalteten. Nur emuTUBE-Einbettung und Gleichungseditor haben einen Link Einstellungen.

Eine Spalte Reihenfolge fehlt, anders als bei den Texteditoren selbst. Sie ist hier nicht vorgesehen: An welcher Stelle der Leiste eine Schaltfläche erscheint, meldet jedes Werkzeug selbst an.

Zwei Einstellungszeilen unter der Tabelle: TinyMCE-Logo mit dem Haken „Aktiviert“ und Standard „Ja“, darunter Erweiterte gültige Elemente mit dem Eintrag script[*],p[*],i[*].

Wie die Werkzeugleiste zustande kommt

TinyMCE baut seine Leiste aus festen Gruppen auf, die Moodle mitliefert: Rückgängig und Wiederherstellen, Fett und Kursiv, Vollbild, Ausrichtung, Einzug und Listen. Diese Gruppen sind der Grundbestand und lassen sich nicht ändern.

Alles Weitere kommt aus den Werkzeugen. Jedes eingeschaltete Werkzeug meldet beim Aufbau des Editors an, welche Schaltflächen es beisteuert und in welche Gruppe sie gehören, und ob es zusätzlich einen Menüeintrag oder einen Eintrag in den Schwebeleisten setzt. Das Ergebnis ist die Leiste, die Trainer/innen und Teilnehmende sehen.

Daraus folgen zwei Dinge für die Praxis. Erstens wirkt jeder Schalter plattformweit: Es gibt keine Möglichkeit, eine Schaltfläche nur für einzelne Kurse oder Rollen freizugeben. Zweitens verschwindet mit dem Werkzeug auch alles, was daran hängt, also der Menüeintrag und der Eintrag in den Schwebeleisten, nicht nur die Schaltfläche in der obersten Zeile.

Hinweis: Einige Werkzeuge zeigen ihre Schaltfläche nur, wenn zusätzlich ein Recht vorliegt. RecordRTC etwa prüft je Aufnahmeart tiny/recordrtc:recordaudio, tiny/recordrtc:recordvideo und tiny/recordrtc:recordscreen. Fehlt eine Schaltfläche, obwohl das Werkzeug eingeschaltet ist, lohnt der Blick in die Rollendefinition, bevor Sie hier weitersuchen.

Die Einstellungsseite eines Werkzeugs finden

Nicht jedes Werkzeug hat eine. Etwa die Hälfte der Werkzeuge bringt eine eigene Einstellungsseite mit, die übrigen sind entweder an oder aus. Ob eine vorhanden ist, sagt die Spalte Einstellungen in der Tabelle.

Zwei Wege führen hin:

Die Einstellungsseite der Schriftwerkzeuge, mit denen Größe, Schriftart und Farben in den Editor kommen, hat eine eigene Anleitung.

Achtung: Die Einträge in der Navigation heißen nicht überall so wie die Zeilen in der Tabelle. Der Gleichungseditor steht dort als Tiny Gleichungen, die Tiny HTML-Blöcke als Vordefinierte HTML-Blöcke für den Tiny-Editor. Wer nach dem Namen aus der Tabelle sucht, findet die Seite nicht. Gehen Sie in dem Fall über den Link in der Zeile.

Beispiel: RecordRTC

Das Werkzeug RecordRTC setzt Schaltflächen in den Editor, mit denen Aufnahmen direkt im Browser entstehen und als Datei im Text landen. Seine Einstellungsseite legt fest, was aufgenommen werden darf und wie lang.

Einstellung Wirkung
Aufnahmetyp Drei Kästchen: Audio, Video, Bildschirm. Je Haken erscheint eine Schaltfläche im Editor. Voreingestellt sind Audio und Video. Die Bildschirmaufnahme ist also standardmäßig aus.
Audio-Zeitlimit, Video-Zeitlimit, Bildschirmbegrenzungszeit Die höchste Aufnahmedauer je Art, voreingestellt jeweils 2 Minuten. Die Aufnahme stoppt beim Erreichen von selbst. Ein Wert von null wird nicht angenommen.
Audio-Bitrate Auswahl von 24 bis 320 kb/s, voreingestellt 128 kb/s. Höhere Werte bedeuten bessere Qualität und größere Dateien.
Video Bitrate, Bitrate für Bildschirm Freie Zahleneingabe, voreingestellt jeweils 2500000. Dieselbe Abwägung wie beim Ton, nur mit deutlich größeren Dateien.
Größe der Bildschirmaufnahme 1280 x 720 (16:9) oder 1920 x 1080 (16:9), voreingestellt der kleinere Wert.
Unterbrechung erlauben Ja oder Nein, voreingestellt Nein. Mit Ja bekommt das Aufnahmefenster eine Pause-Schaltfläche, die Aufnahme läuft danach in derselben Datei weiter.

Die Einstellungsseite von RecordRTC: Aufnahmetyp mit den Kästchen Audio, Video und Bildschirm, darunter Audio-Bitrate mit dem Wert 128 kb/s, Video Bitrate und Bitrate für Bildschirm mit je 2500000 und Audio-Zeitlimit mit dem Wert 2 Minuten.

Die Zeitlimits sind die Stellschraube, die im Alltag zählt. Aus Aufnahmedauer und Bitrate ergibt sich, wie groß die Datei am Ende ist, und diese Datei muss zusätzlich in die Grenze für Dateiuploads der Aktivität passen. Zwei Minuten Video bei 2500000 als Bitrate ergeben rund 37 MB.

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