Vertiefung

Themen für den fortgeschrittenen Einsatz, die über einzelne Aktivitäten hinausgehen: Gruppen und Rollen verwalten, Bewertungen einrichten, Kurse sichern und wiederverwenden.

Aktivitätsabschluss definieren

Der Aktivitätsabschluss zeigt Teilnehmenden neben jeder Aktivität, ob sie erledigt ist. Sie selbst sehen im Kurs, wer wie weit gekommen ist. Außerdem ist der Abschluss die Grundlage für Voraussetzungen, Badges und den Kursabschluss.

Abschlussverfolgung im Kurs einschalten

Ohne diesen Schritt bleibt der Abschnitt Abschlussbedingungen in allen Aktivitäten leer.

  1. Kurs öffnen und oben den Reiter Einstellungen anklicken.
  2. Den Abschnitt Abschlussverfolgung aufklappen.
  3. Abschlussverfolgung aktivieren auf Ja stellen.
  4. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Daneben steht Abschlussbedingungen anzeigen. Auf Ja gestellt, sieht jede Person unter der Aktivität, was für den Abschluss zu tun ist, und was davon sie schon erledigt hat. Auf Nein bleibt nur die Markierung Erledigt übrig, ohne Begründung.

Abschnitt „Abschlussverfolgung“ der Kurseinstellungen mit den Auswahlfeldern „Abschlussverfolgung aktivieren“ auf „Ja“ und „Abschlussbedingungen anzeigen“ auf „Ja“

Abschluss für eine Aktivität festlegen

  1. Die Aktivität öffnen und den Reiter Einstellungen anklicken.
  2. Den Abschnitt Abschlussbedingungen aufklappen.
  3. Einen der drei Modi wählen.
  4. Bei Bedingungen hinzufügen die gewünschten Bedingungen anhaken.
  5. Mit Speichern und zum Kurs abschließen.

Unter Die Aktivität ist abgeschlossen, wenn Teilnehmer/innen das Folgende tun: stehen die Bedingungen. Welche zur Auswahl stehen, hängt vom Aktivitätstyp ab:

Sind mehrere Bedingungen angehakt, müssen alle erfüllt sein.

Abschnitt „Abschlussbedingungen“ einer Aufgabe mit den drei Modi Keine, „Teilnehmer/innen müssen die Aktivität manuell als erledigt markieren.“ und dem ausgewählten „Bedingungen hinzufügen“, darunter die Kästchen „Aktivität anzeigen“, „Eine Abgabe machen“ (angehakt) und „Bewertung erhalten“ sowie die Zeile „Erinnerung in der Zeitleiste setzen“

Achtung: Aktivität anzeigen belegt nur, dass jemand die Seite geöffnet hat. Für Materialien ist das der richtige Nachweis, für Aufgaben und Tests nicht: Dort setzen Sie Eine Abgabe machen beziehungsweise Bewertung erhalten, sonst gilt die Aktivität nach einem Klick als erledigt.

Die drei Modi

Modus Bedeutung
Keine Die Aktivität wird nicht verfolgt. Es erscheint keine Markierung.
Teilnehmer/innen müssen die Aktivität manuell als erledigt markieren. Neben der Aktivität steht die Schaltfläche Als erledigt kennzeichnen. Jede Person hakt selbst ab, wann sie fertig ist. Moodle prüft nichts nach.
Bedingungen hinzufügen Moodle setzt die Markierung selbst, sobald die angegebenen Bedingungen erfüllt sind. Teilnehmende können nichts abhaken.

Abschlusstermin

Unter den Bedingungen steht Erinnerung in der Zeitleiste setzen. Nach einem Haken bei Aktivieren tragen Sie ein Datum ein. Die Aktivität erscheint dann im Zeitleistenblock auf dem Dashboard der Teilnehmenden als anstehende Aufgabe.

Hinweis: Dieses Datum sperrt nichts und bewertet nichts. Es ist eine Erinnerung, sonst nichts. Wer nach dem Termin nicht abgibt, wird nicht daran gehindert. Für eine echte Frist brauchen Sie den Abgabetermin der Aktivität oder eine Voraussetzung vom Typ Datum.

Mehrere Aktivitäten auf einmal

Für einen ganzen Kurs lohnt sich der Weg über die Sammelbearbeitung:

  1. Kurs öffnen und oben den Reiter Kursabschluss anklicken.
  2. Im Auswahlmenü oben links Sammelbearbeitung von Aktivitätsabschlüssen wählen.
  3. Die Aktivitäten anhaken, die dieselben Bedingungen bekommen sollen.
  4. Auf Bearbeiten klicken und die Bedingungen einmal setzen.

Die Tabelle zeigt in der Spalte Abschlussverfolgung außerdem auf einen Blick, welche Aktivitäten schon eine Bedingung haben und welche auf Keine stehen.

Seite „Sammelbearbeitung von Aktivitätsabschlüssen“: je Kursabschnitt eine Liste der Aktivitäten mit einem Auswahlkästchen und der Spalte Abschlussverfolgung, in der überall „Keine“ steht

Unter Kursabschluss → Standard-Aktivitätsabschluss legen Sie je Aktivitätstyp fest, was voreingestellt sein soll. Diese Vorgabe gilt für Aktivitäten, die danach neu entstehen. Vorhandene bleiben unberührt.

Was Teilnehmende sehen

Neben jeder verfolgten Aktivität steht eine Markierung, und die beiden Modi sehen verschieden aus. Beim manuellen Abschluss ist es die Schaltfläche Als erledigt kennzeichnen, die nach dem Klick zu Erledigt wechselt. Beim automatischen Abschluss steht dort Zu erledigen: mit einem Pfeil daneben. Die Schaltfläche lässt sich nicht abhaken, der Pfeil klappt die Liste der Bedingungen auf, mit einem Haken vor dem, was erfüllt ist.

Als Trainer/in verfolgen Sie den Stand des ganzen Kurses über den Reiter Berichte → Aktivitätsabschluss. Die Tabelle listet alle Teilnehmenden in den Zeilen und alle verfolgten Aktivitäten in den Spalten. Der Eintrag erscheint im Menü erst, wenn mindestens eine Aktivität eine Abschlussbedingung hat.

Kursabschnitt aus Sicht einer Teilnehmerin: hinter „Quellen richtig angeben“ steht die Schaltfläche „Als erledigt kennzeichnen“, hinter „Merkblatt Zitieren“ die Anzeige „Zu erledigen“ mit einem Pfeil zum Aufklappen

Wichtige Einstellungen

Tipps

Badges

Badges sind digitale Abzeichen, die Teilnehmende für eine Leistung im Kurs erhalten: für eine abgeschlossene Aktivität, den ganzen Kurs oder etwas, das Sie selbst würdigen möchten. Jeder Badge hat ein Bild, einen Namen und eine Beschreibung und erscheint danach im Kurs und unter den eigenen Badges der Empfänger/innen.

Badge anlegen

  1. Kurs öffnen und oben auf Mehr → Badges klicken.
  2. Auf Neuen Badge anlegen klicken.
  3. Name und Beschreibung eingeben.
  4. Bei Bild eine Datei hochladen. Erlaubt sind .png, .jpg, .jpeg, .jpe und .gif.
  5. Im Abschnitt Verleiher/in prüfen, wer als ausstellende Stelle genannt wird. Vorbelegt ist der Name der Plattform.
  6. Mit Badge anlegen abschließen. Moodle öffnet danach die Seite Kriterien.

Die Liste unter Badges zeigt alle Badges des Kurses mit ihrem Status, ihren Kriterien und der Zahl der Empfänger/innen. Über die drei Punkte am Zeilenende erreichen Sie Zugriff aktivieren oder Zugriff verhindern, Badge verleihen, Bearbeiten, Kopieren und Löschen.

Liste „Badges“ eines Kurses mit der Schaltfläche „Neuen Badge anlegen“ und drei Zeilen: „Hilfsbereit“ und „Teamplayer“ mit Status „Verfügbar (Kriterien gesperrt)“ und je drei Empfänger/innen, „Kurs abgeschlossen“ mit Status „Nicht verfügbar“ und null Empfänger/innen. Rechts in jeder Zeile ein Symbol mit drei Punkten

Kriterien festlegen

Das Kriterium bestimmt, wann Moodle den Badge vergibt. Auf der Seite Kriterien wählen Sie es unter Kriterium hinzufügen aus. Für Kurs-Badges stehen diese zur Wahl:

Kriterium Vergeben wird der Badge, wenn …
Manuelle Verleihung durch Personen mit einer bestimmten Rolle … jemand mit einer der angekreuzten Rollen ihn von Hand verleiht. Keine weitere Voraussetzung.
Aktivitätsabschluss … die ausgewählten Aktivitäten abgeschlossen sind, wahlweise alle oder eine davon. Zur Auswahl stehen nur Aktivitäten mit Abschlussbedingungen. Hat keine Aktivität welche, meldet Moodle „In diesem Kurs wurde für keine Aktivität ein Aktivitätsabschluss konfiguriert.“
Kursabschluss … der Kurs abgeschlossen ist. Optional lassen sich eine Mindestbewertung und ein Datum für abgeschlossen bis verlangen. Dafür muss im Kurs die Abschlussverfolgung eingeschaltet sein, und unter Mehr → Kursabschluss muss festgelegt sein, wann der Kurs als abgeschlossen gilt.
Verliehene Badges … die ausgewählten anderen Badges schon erworben wurden, alle oder einer davon. So lassen sich Badges zu Stufen verketten.
Kompetenzen … die ausgewählten Kompetenzen im Kurs als erreicht bewertet sind, alle oder eine davon. Zur Auswahl stehen nur Kompetenzen, die dem Kurs zugeordnet sind. Das Kriterium erscheint nur, wenn Kompetenzen auf der Plattform eingeschaltet sind.

Innerhalb eines Kriteriums legt Dieses Kriterium ist erfüllt, wenn ... fest, ob alle oder eine der ausgewählten Aktivitäten, Badges oder Rollen genügen. Sobald zwei oder mehr Kriterien angelegt sind, verknüpft eine weitere Zeile sie mit Alle gewählten Bedingungen sind erfüllt oder Eine der gewählten Bedingungen ist erfüllt.

Achtung bei mehreren Rollen: Kreuzen Sie bei der manuellen Verleihung mehr als eine Rolle an, etwa Trainer/in und Trainer/in ohne Bearbeitungsrecht, lassen Sie darunter Eine der gewählten Rollen verleiht den Badge stehen. Mit Alle gewählten Rollen verleihen den Badge muss jede dieser Rollen einzeln verleihen, und ein einzelner Klick vergibt noch nichts.

Badge aktivieren

Ein neuer Badge steht auf Nicht verfügbar. Solange das so ist, wird er an niemanden vergeben, auch wenn jemand das Kriterium längst erfüllt. Erst die Schaltfläche Zugriff aktivieren oben auf der Seite des Badges schaltet ihn frei. Sie erscheint, sobald mindestens ein Kriterium angelegt ist.

Seite „Kriterien“ des Badges „Kurs abgeschlossen“: ein oranger Kasten mit dem Hinweis, dass der Badge nicht verfügbar ist, und der Schaltfläche „Zugriff aktivieren“. Darunter das Auswahlfeld „Kriterium hinzufügen“ und das angelegte Kriterium „Kursabschluss“ mit Stift und Papierkorb

Wer das Kriterium schon vor dem Aktivieren erfüllt hat, bekommt den Badge beim Aktivieren nachträglich. Mit der ersten Verleihung springt der Status auf Verfügbar (Kriterien gesperrt). Ab dann lassen sich die Kriterien nicht mehr ändern, nur noch der Badge kopieren und neu aufsetzen.

Badge von Hand verleihen

Voraussetzung ist ein aktiver Badge mit dem Kriterium Manuelle Verleihung durch Personen mit einer bestimmten Rolle.

  1. Kurs öffnen und oben auf Mehr → Badges klicken.
  2. Auf den Namen des Badges klicken.
  3. Im Auswahlfeld oben Empfänger/innen wählen.
  4. Auf Badge verleihen klicken.
  5. Lässt das Kriterium mehrere Rollen zu, zuerst unter Wählen Sie die Rolle, die diesen Badge verleihen darf die eigene Rolle wählen.
  6. Rechts unter Mögliche Empfänger/innen eine oder mehrere Personen markieren.
  7. Auf Badge verleihen klicken. Die Personen wandern nach links zu Vorhandene Empfänger/innen.

Mit Badge zurückziehen nehmen Sie eine Verleihung wieder zurück. Im Kurs mit getrennten Gruppen lässt sich die Liste über das Gruppenfeld oben auf eine Gruppe eingrenzen.

Seite „Empfänger/innen“ zum Verleihen: oben das Gruppenfeld „Alle Teilnehmer/innen“ und die Rollenwahl „Trainer/in“. Links die Liste „Vorhandene Empfänger/innen (3)“ mit Ayla Demir, Nils Krohn und Jonas Petzold, in der Mitte die Schaltflächen „Badge verleihen“ und „Badge zurückziehen“, rechts „Mögliche Empfänger/innen (8)“ mit den übrigen Personen des Kurses

Was Teilnehmende sehen

Bei Teilnehmenden steht Badges direkt in der Navigation des Kurses, nicht unter Mehr. Die Liste zeigt nur aktive Badges, jeweils mit Bild, Kriterien und, falls schon erworben, dem Datum der Verleihung mit grünem Haken. Wer einen Badge erhält, bekommt außerdem eine Mitteilung.

Alle eigenen Badges aus allen Kursen stehen im Nutzermenü unter Einstellungen → Badges verwalten. Dort lassen sie sich einzeln oder mit Alles herunterladen als Datei speichern.

Liste „Badges“ aus Sicht einer Teilnehmerin mit den Spalten Name, Kriterien und „An mich verliehen“: die Badges „Hilfsbereit“ und „Teamplayer“, beide mit „Datum: 25.09.26“ und einem grünen Haken. Der nicht aktivierte Badge „Kurs abgeschlossen“ fehlt

Wichtige Einstellungen

Tipps

Blöcke im Kurs

Blöcke sind die Kacheln am rechten Rand einer Moodle-Seite: ein Kalender, eine Liste der letzten Beiträge, ein eigener Hinweistext. Welche davon in Ihrem Kurs stehen, bestimmen Sie selbst. Diese Seite beschreibt die Blöcke im Kurs. Die Blockleiste des Dashboards richten Sie auf dieselbe Weise ein, das steht auf der Seite Navigation in Moodle.

Die Blockleiste

Die Blöcke liegen gesammelt in der Blockleiste am rechten Rand. Ist sie eingefahren, holt der schmale Schalter Blockleiste öffnen am rechten Bildschirmrand sie hervor, das × in der Leiste schiebt sie wieder weg. Ob die Leiste offen oder geschlossen ist, merkt sich Moodle für Ihr Konto und über alle Kurse hinweg.

Ein frisch beantragter Kurs hat noch keinen einzigen Block. Das ist kein Versäumnis: Die Kursseite wirkt ohne sie aufgeräumter, und der Platz kommt dem Kursinhalt zugute. Ein Block lohnt sich dort, wo er etwas zeigt, das auf der Kursseite selbst nicht steht.

Die geöffnete Blockleiste eines Kurses mit drei Blöcken untereinander: ein Textblock „Sprechzeiten“ mit einem kurzen Hinweis, darunter der Block „Kalender“ mit dem Monatsblatt September 2026 und darunter der Beginn des Blocks „Aktivitäten“

Block hinzufügen

  1. Kurs öffnen und oben rechts Bearbeiten einschalten. Ohne den Bearbeiten-Modus lässt sich an den Blöcken nichts ändern.
  2. Die Blockleiste öffnen. Ganz oben steht jetzt Block hinzufügen.
  3. Darauf klicken. Es öffnet sich ein Fenster mit der alphabetischen Liste der verfügbaren Blöcke. Sie ist lang und lässt sich scrollen.
  4. Den gewünschten Block anklicken. Er erscheint sofort unten in der Leiste.
  5. Den Block über sein Drei-Punkte-Menü einrichten, falls er Einstellungen braucht.
  6. Zum Schluss den Schalter Bearbeiten wieder ausschalten.

Hinweis: In der Liste stehen nur Blöcke, die noch nicht im Kurs liegen. Ein Block lässt sich pro Seite in der Regel nur einmal einsetzen, und was schon da ist, taucht nicht ein zweites Mal auf. Welche Blöcke überhaupt zur Wahl stehen, hängt an den Plugins der Instanz, nicht am einzelnen Kurs.

Das Fenster „Block hinzufügen“ mit den ersten sechs Einträgen der alphabetischen Liste, von „Aktivitätsergebnisse“ bis „Bearbeitungsstand“, und der Schaltfläche „Abbrechen“. Der dahinterliegende Kurs ist abgedunkelt

Blöcke, die sich im Unterricht lohnen

Block Wofür er taugt
Textblock Ein frei beschriftetes Feld für alles, was dauerhaft am Rand stehen soll: Sprechzeiten, eine Linkliste, ein Hinweis auf die nächste Abgabe. Der nützlichste Block überhaupt, weil sein Inhalt von Ihnen kommt.
Kalender Der laufende Monat mit allen Terminen des Kurses. Abgabefristen aus Aufgaben und Tests stehen dort von selbst.
Aktuelle Termine Dasselbe als Liste statt als Monatsblatt, beschränkt auf die nächsten Tage. Für Kurse mit vielen Fristen übersichtlicher als der Kalender.
Aktivitäten Eine Liste aller Aktivitätstypen des Kurses, also alle Foren, alle Aufgaben, alle Tests auf einen Griff. Hilfreich in langen Kursen.
Neue Ankündigungen Die letzten Beiträge aus dem Ankündigungsforum. Damit landen Mitteilungen dort, wo alle hinsehen.
Neue Aktivitäten Was sich seit dem letzten Besuch geändert hat. Für die Teilnehmenden der schnellste Weg zurück in den Kurs.
Bearbeitungsstand Zeigt jeder Person, wie weit sie im Kurs ist. Setzt voraus, dass Sie den Aktivitätsabschluss eingerichtet haben, sonst bleibt der Block leer.
Barrierefreiheit prüfen Prüft die Kursseite auf Stolperstellen wie fehlende Alternativtexte oder zu schwache Kontraste. Für Sie beim Aufbau, nicht für die Teilnehmenden.

Andere Blöcke gehören zu einer Aktivität oder einem Zusatzmodul und ergeben nur dort Sinn, wo dieses auch benutzt wird.

Blöcke verschieben, ausblenden und entfernen

Im Bearbeiten-Modus trägt jeder Block oben rechts zwei Bedienelemente: das Kreuz zum Verschieben und ein Drei-Punkte-Menü. Am Kreuz ziehen Sie den Block mit der Maus an eine andere Stelle der Leiste. Das Menü führt die übrigen Vorgänge:

Hinweis: Die Einträge nennen den Blocktitel mit, also „Sprechzeiten löschen“ statt nur „Löschen“. In der schmalen Leiste ist der Text deshalb oft abgeschnitten. Zeigen Sie mit der Maus darauf, dann steht er vollständig da.

Der Textblock „Sprechzeiten“ im Bearbeiten-Modus mit dem Kreuz zum Verschieben und dem geöffneten Drei-Punkte-Menü. Es enthält die Einträge „Sprechzeiten konfigurieren“, „Sprechzeiten verbergen“, „Rechte“, „Rechte prüfen“ und „Sprechzeiten löschen“, die beiden ersten und der letzte abgeschnitten

Was Teilnehmende sehen

Teilnehmende sehen dieselbe Blockleiste, aber ohne Kreuz und ohne Menü. Sie können die Leiste nur auf- und zuklappen. Verborgene Blöcke fehlen bei ihnen ganz.

Einige Blöcke zeigen jeder Person etwas anderes. Der Bearbeitungsstand nennt den eigenen Fortschritt, Neue Aktivitäten richtet sich nach dem jeweils letzten Besuch. Was Sie in Ihrer eigenen Ansicht sehen, ist dort also nicht das, was bei den Teilnehmenden steht.

Wichtige Einstellungen

Das Formular hinter „… konfigurieren“ hat drei Abschnitte. Der erste, Blockeinstellungen, gehört dem jeweiligen Block: Beim Textblock stehen dort Titel und Inhalt, andere Blöcke bringen eigene Felder mit oder gar keine. Die beiden anderen sehen bei jedem Block gleich aus und werden leicht verwechselt:

Für den Normalfall genügt der erste Abschnitt. Der zweite wird gebraucht, wenn ein Block überall stehen soll, nur auf einer bestimmten Seite nicht.

Die Formularabschnitte „Blockplatzierung“ mit „Normale Blockplatzierung“ auf „Kurs: Beispielkurs Moodle-Guide“, „Auf diesen Seiten anzeigen“ auf „Jede Kurshauptseite“, „Standardbereich“ auf „Rechts“ und „Standardgewichtung“ auf 0, darunter „Blockplatzierung auf dieser Seite“ mit „Sichtbar“, „Bereich“ und „Gewichtung“

Tipps

Einschreibemethoden

Eine Einschreibemethode ist der Weg, auf dem Personen in einen Kurs gelangen. Jeder Kurs bringt mehrere solcher Methoden mit. Welche davon aktiv sind, bestimmen Sie selbst. Wie Sie Teilnehmende konkret eintragen, steht auf der Seite Teilnehmende einschreiben. Hier geht es um die Methoden als solche.

Einschreibemethoden aufrufen

  1. Kurs öffnen und oben den Reiter Teilnehmer/innen anklicken.
  2. Im Auswahlmenü oben links Einschreibemethoden wählen.

Die Tabelle listet alle Methoden des Kurses mit den Spalten Name, Nutzer/innen, Aufwärts/Abwärts und Bearbeiten. Die Spalte Nutzer/innen zeigt, wie viele Personen über die jeweilige Methode im Kurs sind.

Die Methoden im Überblick

Methode Wozu
Manuelle Einschreibung Sie tragen die Teilnehmenden selbst ein. Der Normalfall für Klassen und feste Lerngruppen. Diese Methode sollte immer aktiv bleiben, sonst können Sie niemanden mehr von Hand hinzufügen.
Selbsteinschreibung (Teilnehmer/in) Teilnehmende tragen sich selbst ein, wahlweise nur mit einem Einschreibekennwort. Der Weg für offene Angebote und für große Gruppen.
Gastzugang Besucher/innen schauen in den Kurs hinein, ohne eingeschrieben zu sein. Sie können nichts beitragen und werden nicht bewertet.
Globale Gruppe Bindet eine von der Administration angelegte globale Gruppe an den Kurs. Wer zur globalen Gruppe gehört, ist automatisch im Kurs. Wer daraus entfernt wird, verliert den Zugang wieder.

Hinweis: Der Gastzugang ist keine Einschreibung. Gäste erscheinen nicht in der Teilnehmerliste, schreiben keine Forenbeiträge, geben keine Aufgaben ab und bekommen keine Bewertungen. Wer mitarbeiten soll, braucht eine der anderen Methoden.

Methoden aktivieren, deaktivieren und sortieren

In der Spalte Bearbeiten steht je Zeile eine Reihe von Symbolen. Was sie tun, verrät der Tooltip beim Zeigen darauf:

Die Pfeile in der Spalte Aufwärts/Abwärts ändern die Reihenfolge. Sie bestimmt, welche Methode zuständig ist, wenn jemand über mehrere Wege in den Kurs kommen könnte: Die oberste passende Methode gewinnt.

Eine weitere Methode fügen Sie unter der Tabelle über das Auswahlmenü Methode hinzufügen ein.

Tabelle der Einschreibemethoden mit den Spalten Name, Nutzer/innen, Aufwärts/Abwärts und Bearbeiten; die Zeilen Manuelle Einschreibung, Gastzugang und Selbsteinschreibung (Teilnehmer/in) tragen Papierkorb-, Augen- und Stiftsymbole, unter der Tabelle steht das Auswahlmenü „Methode hinzufügen“

Selbsteinschreibung einrichten

  1. In der Zeile Selbsteinschreibung (Teilnehmer/in) auf das durchgestrichene Augensymbol klicken, damit die Methode aktiv ist.
  2. Über das Stiftsymbol (Bearbeiten) die Einstellungen öffnen.
  3. Bei Bedarf ein Einschreibekennwort vergeben.
  4. Mit Änderungen speichern abschließen.

Ohne Einschreibekennwort kann sich jede angemeldete Person in den Kurs eintragen. Mit Kennwort kommt nur hinein, wer es kennt. Moodle fragt es beim ersten Aufruf des Kurses ab. Das Feld ist eine Klickfläche: Sie tippen den Wert ein und bestätigen mit der Eingabetaste.

Ausschnitt der Einstellungen der Selbsteinschreibung mit den Feldern „Selbsteinschreibung erlauben“ auf „Ja“, Einschreibekennwort, „Einschreibekennwort für Gruppen verwenden“ auf „Nein“ und „Rolle im Kurs“ auf „Teilnehmer/in“

Globale Gruppe verbinden

Die Methode Globale Gruppe verbindet den Kurs dauerhaft mit einer globalen Gruppe, die die Administration angelegt hat. Eine einmalige Übernahme aller Mitglieder geht dagegen über das Einschreibefenster der manuellen Einschreibung.

  1. Kurs öffnen und oben den Reiter Teilnehmer/innen anklicken.
  2. Im Auswahlmenü oben links Einschreibemethoden wählen.
  3. Unter der Tabelle im Auswahlmenü Methode hinzufügen den Eintrag Globale Gruppe wählen.
  4. Im Feld Globale Gruppe den Namen der Gruppe eintippen und den Treffer anklicken.
  5. Unter Rolle zuordnen die Kursrolle wählen, in der Regel Teilnehmer/in.
  6. Bei Bedarf unter Zu Gruppe hinzufügen eine Gruppe des Kurses wählen oder mit Neue Gruppe anlegen eine eigene für diese Mitglieder anlegen lassen.
  7. Mit Methode hinzufügen abschließen.

Das Formular der Einschreibemethode „Globale Gruppe“ in einem Kurs mit den Feldern „Aktiv“ auf „Ja“, „Globale Gruppe“ mit dem Hinweis „Keine Auswahl“ und einem Suchfeld, „Rolle zuordnen“ auf „Teilnehmer/in“ und „Zu Gruppe hinzufügen“ auf „Keine“. Darunter die Schaltflächen „Methode hinzufügen“ und „Abbrechen“.

Moodle schreibt die Mitglieder sofort ein und hält den Kurs danach auf dem Stand der globalen Gruppe: Wer hinzukommt, landet im Kurs, wer sie verlässt, wird abgemeldet. Mitglieder der globalen Gruppe lassen sich im Kurs nicht von Hand abmelden. Für eine zweite globale Gruppe oder eine zweite Rolle legen Sie die Methode ein weiteres Mal an.

Achtung: Die gewählte globale Gruppe lässt sich nach dem Speichern nicht mehr ändern. Das Abmelden durch die globale Gruppe wirkt wie das Abmelden über den Papierkorb in der Teilnehmerliste: Die Person verliert den Zugang zum Kurs und ihre Kursgruppen, ihre Bewertungen verschwinden aus der Bewertungsübersicht. Wird die Methode gelöscht, trifft das alle darüber eingeschriebenen Personen auf einmal.

Einschreibedauer im Blick behalten

Sowohl die manuelle als auch die Selbsteinschreibung kennen eine Teilnahmedauer. Läuft sie ab, wird die Einschreibung inaktiv: Die Person steht weiterhin in der Teilnehmerliste, kommt aber nicht mehr in den Kurs, und ihre Bewertungen bleiben erhalten. In der Spalte Status der Teilnehmerliste steht dann Inaktiv statt Aktiv.

Damit niemand davon überrascht wird, gibt es Benachrichtigung vor Ende der Einschreibung. Zur Wahl stehen Nein, Nur Trainer/in sowie Trainer/in und eingeschriebene Nutzer/innen. Der Vorlauf steht darunter unter Zeitpunkt für Benachrichtigung.

Ausschnitt der Einstellungen mit dem Feld Teilnahmedauer samt Kästchen „Aktivieren“, dem Auswahlfeld „Benachrichtigung vor Ende der Einschreibung“ auf „Nein“ und dem Feld „Zeitpunkt für Benachrichtigung“

Wichtige Einstellungen

Tipps

Gruppen automatisch anlegen

Statt jede Gruppe einzeln anzulegen und von Hand zu füllen, lässt Moodle die Einteilung in einem Schritt erzeugen. Sie geben ein Namenschema und ein Kriterium vor, Moodle verteilt die Teilnehmenden.

Gruppen automatisch anlegen

  1. Kurs öffnen und oben den Reiter Teilnehmer/innen anklicken.
  2. Im Auswahlmenü oben links Gruppen wählen.
  3. Unter der Liste auf Gruppen automatisch anlegen klicken.
  4. Im Abschnitt Allgemein das Namenschema und die Kriterien für automatisches Anlegen festlegen.
  5. Unten auf Vorschau klicken und die Einteilung prüfen.
  6. Erst wenn das Ergebnis stimmt, mit Speichern abschließen.

Abschnitt „Allgemein“ des Formulars „Gruppen automatisch anlegen“ mit dem Feld Namenschema auf „Projektteam #“, dem Auswahlfeld Kriterien für automatisches Anlegen auf „Anzahl von Gruppen“, dem Zahlenfeld darunter auf 4 und Gruppenmitteilungen auf „Nein“

Achtung: Gehen Sie immer über Vorschau. Moodle legt die Gruppen beim Speichern sofort und vollständig an. Einen Befehl, der diesen Schritt zurücknimmt, gibt es nicht. Falsch erzeugte Gruppen müssen Sie einzeln über Mit den ausgewählten → Löschen wieder entfernen.

Vorschautabelle mit den Spalten „Gruppen (4)“, „Gruppenmitglieder“ und „Nutzerzahl (10)“; die vier Zeilen Projektteam 1 bis Projektteam 4 führen jeweils die zugeteilten Namen mit E-Mail-Adressen und die Mitgliederzahl 3, 3, 2 und 2 auf

Namenschema

Das Namenschema ist die Vorlage für die Gruppennamen. Zwei Platzhalter stehen zur Verfügung:

Platzhalter Ergebnis
@ Buchstaben. Aus Gruppe @ werden Gruppe A, Gruppe B, Gruppe C und so fort.
# Zahlen. Aus Gruppe # werden Gruppe 1, Gruppe 2, Gruppe 3 und so fort.

Der übrige Text bleibt unverändert stehen. Projektteam # ergibt also Projektteam 1, Projektteam 2 und so weiter. Ohne Platzhalter bekämen alle Gruppen denselben Namen. Das Formular lässt sich dann nicht speichern.

Anzahl der Gruppen oder Mitglieder pro Gruppe

Unter Kriterien für automatisches Anlegen entscheiden Sie, was die Zahl im Feld darunter bedeutet:

Geht die Rechnung nicht auf, bleibt eine kleinere Restgruppe übrig. Mit dem Haken bei Letzte kleine Gruppe vermeiden verteilt Moodle diese Personen stattdessen auf die anderen Gruppen, die dadurch etwas größer werden.

Wer wird verteilt

Der Abschnitt Gruppenmitglieder grenzt ein, aus welchem Personenkreis die Gruppen entstehen. Ohne Eingriff sind das alle Teilnehmenden des Kurses.

Mitglieder zuordnen bestimmt die Reihenfolge der Verteilung: Zufällig mischt, Alphabetisch: Vorname Nachname und Alphabetisch: Nachname Vorname gehen die Namensliste der Reihe nach durch, Alphabetisch nach ID-Nummer die ID-Nummern. Keine Zuweisung legt die Gruppen leer an, ohne jemanden einzutragen.

Abschnitt „Gruppenmitglieder“ mit den Auswahlfeldern „Nutzer/innen mit der Rolle auswählen“, „Mitglieder aus globaler Gruppe wählen“, „Mitglieder aus der Gruppierung wählen“, „Mitglieder aus der Gruppe wählen“ und „Mitglieder zuordnen“ sowie den Kästchen „Letzte kleine Gruppe vermeiden“, „Nutzer/innen in Gruppen ignorieren“ und „Nur aktive Einschreibungen einbeziehen“

Eine Gruppe je Person

Manche Aktivitäten arbeiten ausschließlich mit Gruppen, sollen aber Einzelarbeit ermöglichen. Dafür legen Sie so viele Gruppen an, wie es Teilnehmende gibt: Stellen Sie Kriterien für automatisches Anlegen auf Mitglieder pro Gruppe und tragen Sie 1 ein. Mit dem Namenschema Einzelarbeit # entsteht für jede Person eine eigene Gruppe.

Wichtige Einstellungen

Abschnitt „Gruppierung“ mit dem Auswahlfeld „Gruppierung von automatisch angelegten Gruppen“ auf „Neue Gruppierung“ und dem darunter ausgefüllten Feld „Name der Gruppierung“

Tipps

Gruppen und Gruppierungen

Mit Gruppen teilen Sie die Teilnehmenden eines Kurses in kleinere Einheiten auf, etwa in Tischgruppen, Kurshälften oder Projektteams. Eine Gruppierung fasst mehrere Gruppen zu einem Bündel zusammen, das Sie einer einzelnen Aktivität zuweisen können.

Gruppe und Gruppierung unterscheiden

Begriff Bedeutung
Gruppe Eine Menge von Menschen. In eine Gruppe kommen Teilnehmende hinein, sie hat Mitglieder.
Gruppierung Eine Menge von Gruppen. In eine Gruppierung kommen keine Personen, sondern fertige Gruppen.

Ein Beispiel: Die Gruppen Gruppe A, Gruppe B und Gruppe C sind die Sitzgruppen der Klasse. Für ein Projekt brauchen Sie nur A und B. Die beiden bündeln Sie in der Gruppierung Projektgruppen und weisen diese Gruppierung der Projektaktivität zu. Gruppe C bleibt außen vor, ohne dass Sie die Gruppen selbst verändern müssen.

Gruppe anlegen

  1. Kurs öffnen und oben den Reiter Teilnehmer/innen anklicken.
  2. Im Auswahlmenü oben links Gruppen wählen.
  3. Unter der Liste auf Gruppe anlegen klicken.
  4. Einen Gruppennamen eintragen. Alle übrigen Felder sind freiwillig.
  5. Mit Änderungen speichern abschließen.

Die neue Gruppe steht danach in der linken Liste. Die Zahl in Klammern hinter dem Namen ist die Zahl ihrer Mitglieder.

Seite „Gruppen“ eines Kurses: links die Liste mit Gruppe A, Gruppe B und Gruppe C und der Mitgliederzahl in Klammern, rechts die Mitglieder der ausgewählten Gruppe A, darunter die Schaltflächen „Gruppe bearbeiten“, „Löschen“, „Gruppe anlegen“, „Gruppen automatisch anlegen“ und „Gruppen importieren“

Mitglieder verwalten

  1. Die Gruppe in der linken Liste Gruppen anklicken.
  2. Unter der rechten Liste auf Nutzer/innen verwalten klicken.
  3. Rechts unter Mögliche Mitglieder die Personen markieren und auf Hinzufügen klicken. Sie wandern nach links unter Vorhandene Mitglieder.
  4. Zum Herausnehmen links markieren und auf Entfernen klicken.
  5. Mit Zurück zu Gruppen die Liste wieder verlassen.

Mehrere Personen wählen Sie mit gedrückter Strg-Taste aus, einen zusammenhängenden Block mit gedrückter Umschalttaste. Nur wer im Kurs eingeschrieben ist, erscheint unter Mögliche Mitglieder.

Über das Menü Mit den ausgewählten unter der Gruppenliste erreichen Sie außerdem Mitglieder der Gruppe anzeigen, Gruppe bearbeiten, Löschen sowie Mitteilungen aktivieren und Mitteilungen deaktivieren.

Hinweis: Eine Person kann in mehreren Gruppen gleichzeitig sein. Für die meisten Aktivitäten ist das unerwünscht: Im Gruppenmodus muss sie dann bei jedem Beitrag auswählen, für welche Gruppe sie schreibt. Der Reiter Überblick zeigt für alle Gruppen auf einen Blick, wer wo Mitglied ist, und listet ganz unten die Teilnehmenden ohne Gruppe.

Seite „Nutzer/innen verwalten: Gruppe A“ mit der linken Liste „Gruppenmitglieder“, den Schaltflächen „Hinzufügen“ und „Entfernen“ in der Mitte und der rechten Liste „Mögliche Mitglieder“, in der Trainer/in und Teilnehmer/innen getrennt aufgeführt sind

Gruppierung anlegen und füllen

  1. Auf der Seite Gruppen oben den Reiter Gruppierungen anklicken.
  2. Unter der Tabelle auf Gruppierung anlegen klicken.
  3. Einen Namen der Gruppierung eintragen und mit Änderungen speichern bestätigen.
  4. In der Tabellenzeile der Gruppierung in der Spalte Bearbeiten auf das Personensymbol (Gruppen in Gruppierungen anzeigen) klicken.
  5. Rechts die gewünschten Gruppen markieren und mit Hinzufügen übernehmen.

Die Spalte Gruppen der Tabelle zeigt danach, welche Gruppen in der Gruppierung stecken. Die Spalte Aktivitäten zählt, in wie vielen Aktivitäten die Gruppierung eingesetzt wird.

Reiter „Gruppierungen“ mit einer Tabelle aus den Spalten Gruppierung, Gruppen, Aktivitäten und Bearbeiten; die Zeile „Projektgruppen“ enthält Gruppe A, Gruppe B und Gruppe C und in der Spalte Bearbeiten Stift, Papierkorb und Personensymbol

Gruppierung an einer Aktivität nutzen

Eine Gruppierung wirkt erst, wenn eine Aktivität sie benutzt. Öffnen Sie dazu die Einstellungen der Aktivität und klappen Sie den Abschnitt Weitere Einstellungen auf. Dort stehen zwei Felder nebeneinander:

Die Gruppierung schränkt damit die Auswahl im Gruppenmenü der Aktivität ein. Wenn Sie die Aktivität darüber hinaus für Personen außerhalb der Gruppierung ganz unsichtbar machen wollen, brauchen Sie zusätzlich eine Voraussetzung vom Typ Gruppierung.

Wichtige Einstellungen

Ausschnitt des Gruppenformulars mit den Feldern Einschreibekennwort, Sichtbarkeit der Gruppenmitgliedschaft auf „Sichtbar“, dem gesetzten Kästchen „Im Gruppenmodus die Gruppe im Dropdown-Menü für Aktivitäten anzeigen“ und Gruppenmitteilungen auf „Nein“

Tipps

Gruppenmodus

Der Gruppenmodus entscheidet, ob eine Aktivität nach Gruppen getrennt wird und wer die Beiträge der jeweils anderen sieht. Er wird für jede Aktivität einzeln gesetzt und lässt sich für den ganzen Kurs vorgeben.

Achtung: Der Gruppenmodus wirkt nur, wenn im Kurs Gruppen vorhanden sind. Ohne Gruppen bleibt jede Einstellung folgenlos: Alle Teilnehmenden sehen weiterhin alles. Legen Sie die Gruppen also zuerst unter Teilnehmer/innen → Gruppen an.

Die drei Modi

Modus Wirkung
Keine Gruppen Die Aktivität kennt keine Gruppen. Alle Teilnehmenden arbeiten gemeinsam und sehen alle Beiträge.
Getrennte Gruppen Jede Person sieht nur die eigene Gruppe. Beiträge, Namen und Bewertungen anderer Gruppen bleiben verborgen.
Sichtbare Gruppen Jede Person arbeitet in der eigenen Gruppe, kann aber lesen, was die anderen Gruppen tun. Schreiben lässt sich nur in der eigenen Gruppe.

Wer die Rolle Trainer/in hat, sieht in beiden Gruppenmodi alle Gruppen. Über dem Inhalt der Aktivität erscheint dafür ein Auswahlmenü mit den Gruppen und dem Eintrag Alle Teilnehmer/innen. Die Rolle Trainer/in ohne Bearbeitungsrecht hat dieses Recht nicht: Sie ist bei Getrennte Gruppen auf die eigenen Gruppen beschränkt wie alle anderen auch.

Gruppenmodus für eine Aktivität setzen

  1. Die Aktivität öffnen und den Reiter Einstellungen anklicken.
  2. Den Abschnitt Weitere Einstellungen aufklappen.
  3. Im Feld Gruppenmodus den gewünschten Modus wählen.
  4. Bei Bedarf unter Gruppierung eine Gruppierung angeben. Dann kommen nur deren Gruppen zum Zug.
  5. Mit Speichern und zum Kurs abschließen.

Zwei Formularzeilen aus dem Abschnitt „Weitere Einstellungen“: das Auswahlfeld Gruppenmodus auf „Getrennte Gruppen“ und darunter das Auswahlfeld Gruppierung auf „Keine“

Schneller geht es über die Kursseite: Im Bearbeiten-Modus steht neben jedem Aktivitätsnamen ein Personensymbol für den eingestellten Modus. Ein Klick öffnet ein kleines Auswahlmenü mit allen drei Modi, ohne dass Sie die Einstellungen aufrufen müssen. Außerhalb des Bearbeiten-Modus ist das Symbol nur eine Anzeige, und bei Keine Gruppen fehlt es ganz.

Kursseite im Bearbeiten-Modus: am rechten Rand der Aktivitätszeile „Fragen zum Projekt“ ist das Personensymbol angeklickt, das geöffnete Menü zeigt „Keine Gruppen“, das ausgewählte „Getrennte Gruppen“ und „Sichtbare Gruppen“ mit je einer kurzen Erklärung

Gruppenmodus für den ganzen Kurs vorgeben

  1. Kurs öffnen und oben den Reiter Einstellungen anklicken.
  2. Den Abschnitt Gruppen aufklappen.
  3. Unter Gruppenmodus den Modus wählen, der für neue Aktivitäten voreingestellt sein soll.
  4. Mit Speichern und anzeigen abschließen.

Diese Angabe ist zunächst nur ein Standardwert. Jede Aktivität darf davon abweichen. Steht Gruppenmodus festlegen dagegen auf Ja, gilt der Kurswert verbindlich: Das Feld Gruppenmodus verschwindet dann aus den Einstellungen aller Aktivitäten, und das Personensymbol auf der Kursseite lässt sich auch im Bearbeiten-Modus nicht mehr anklicken.

Abschnitt „Gruppen“ der Kurseinstellungen mit den Auswahlfeldern Gruppenmodus auf „Getrennte Gruppen“, Gruppenmodus festlegen auf „Nein“ und Standard für Gruppierung auf „Keine“

Was Teilnehmende bemerken

Bei Keine Gruppen sieht die Aktivität aus wie immer. In den beiden anderen Modi erscheint über dem Inhalt eine Zeile mit dem Gruppennamen, bei Sichtbare Gruppen als Auswahlmenü. Wer in keiner Gruppe ist, bekommt bei Getrennte Gruppen nichts zu sehen und kann nichts beitragen. Wer in mehreren Gruppen ist, muss vor jedem Beitrag auswählen, für welche Gruppe er gilt.

Forum aus Sicht einer Teilnehmerin: über der Themenliste steht die Zeile „Getrennte Gruppen: Gruppe B“, die Tabelle darunter enthält die Spalten Thema, Gruppe, Begonnen von, Letzter Beitrag, Antworten und Abonnieren

Wichtige Einstellungen

Tipps

Kurs aus Sicherung wiederherstellen

Beim Wiederherstellen spielen Sie eine Sicherungsdatei zurück in Moodle. So holen Sie einen früheren Stand zurück, übernehmen einen Kurs von Kolleginnen und Kollegen oder bringen einen Kurs von einer anderen Moodle-Instanz mit.

Sicherung wiederherstellen

  1. Den Zielkurs öffnen und oben im Menü Mehr den Eintrag Kurse wiederverwenden anklicken.
  2. Im Auswahlmenü oben links Wiederherstellen wählen.
  3. Die .mbz-Datei in das Feld Sicherungsdatei ziehen oder über Datei wählen … hochladen.
  4. Auf Wiederherstellen klicken.
  5. Die sieben Schritte des Assistenten durchgehen (siehe unten).

Liegt die Sicherung schon auf dem Server, überspringen Sie den Upload. Auf derselben Seite steht darunter die Tabelle Sicherungsdateien des Kurses mit den Sicherungen dieses Kurses und die Tabelle Meine Sicherungsdateien mit Ihren eigenen. In beiden führt der Link in der Spalte Wiederherstellen direkt in den Assistenten.

Seite „Wiederherstellen“ mit dem Feld „Sicherungsdatei“ zum Hochladen, darunter die leere Tabelle „Sicherungsdateien des Kurses“ und die Tabelle „Meine Sicherungsdateien“ mit einer .mbz-Datei und den Spalten Dateiname, Zeit, Größe, Herunterladen und Wiederherstellen

Die sieben Schritte

Schritt Was hier passiert
1. Bestätigen Moodle zeigt, was in der Datei steckt: Kursname, Sicherungsdatum, Moodle-Version und die Liste der enthaltenen Aktivitäten. Prüfen Sie hier, ob es die richtige Datei ist.
2. Ziel Wohin der Inhalt soll und ob er den vorhandenen ergänzt oder ersetzt.
3. Einstellungen Dieselben Kästchen wie bei der Sicherung, nur andersherum: was aus der Datei übernommen wird.
4. Schema Kursname und Kursbeginn des Ziels sowie die Auswahl einzelner Abschnitte und Aktivitäten.
5. Überprüfen Die vollständige Zusammenfassung vor dem Ausführen. Letzte Gelegenheit, zurückzugehen.
6. Ausführen Moodle stellt die Wiederherstellung in eine Warteschlange und arbeitet sie im Hintergrund ab. Sie dürfen die Seite verlassen. Wie weit der Vorgang ist, zeigt die Tabelle Laufende Wiederherstellung am Fuß der Seite Wiederherstellen.
7. Fertig Erfolgsmeldung und Link in den fertigen Kurs.

Neuer Kurs oder vorhandener Kurs

Der Schritt 2. Ziel ist die wichtigste Entscheidung des ganzen Vorgangs. Zur Wahl stehen drei Bereiche:

Bei beiden Möglichkeiten stehen jeweils zwei Optionen darunter:

Achtung: Die zweite Option löscht ohne weitere Rückfrage im Schritt 6. Ausführen alle Aktivitäten, Abgaben und Bewertungen des Zielkurses. Bevor Sie sie wählen, sichern Sie den Zielkurs. Wenn Sie unsicher sind, nehmen Sie das Verschmelzen und räumen Sie hinterher von Hand auf. Das ist umkehrbar, das Löschen nicht.

Schritt 2 „Ziel“ mit den Bereichen „In diesen Kurs wiederherstellen“ und „In einem vorhandenen Kurs wiederherstellen“, in beiden die Auswahl zwischen „Den gesicherten Kurs mit diesem Kurs verschmelzen“ und „Alle Inhalte dieses Kurses löschen und dann wiederherstellen“

Nach dem Wiederherstellen prüfen

Der wiederhergestellte Kurs ist selten sofort einsatzbereit. Sehen Sie sich diese Punkte an:

Wichtige Einstellungen

Tipps

Kurs duplizieren (Import)

Der Import kopiert Inhalte aus einem anderen Kurs derselben Moodle-Instanz in Ihren Kurs. Das ist der schnellste Weg, einen Kurs für das nächste Schuljahr wiederzuverwenden oder einzelne Aktivitäten aus einem anderen Kurs zu übernehmen.

Hinweis: Der Import überträgt ausschließlich Inhalte: Abschnitte, Aktivitäten, Materialien, Fragen und Blöcke. Teilnehmende, Abgaben, Forenbeiträge und Bewertungen bleiben im Quellkurs. Das steht auch auf der Startseite des Assistenten: Es werden keine Nutzerdaten übernommen.

Kurs anlegen und Inhalte importieren

  1. Den Zielkurs anlegen oder öffnen. Der Import füllt einen vorhandenen Kurs. Er erzeugt keinen neuen.
  2. Oben im Menü Mehr den Eintrag Kurse wiederverwenden anklicken.
  3. Im Auswahlmenü oben links Import wählen.
  4. Im Schritt 1. Kursauswahl den Quellkurs auswählen und auf Weiter klicken.
  5. Im Schritt 2. Grundeinstellung unter Einstellungen für den Import festlegen, welche Arten von Inhalten mitkommen.
  6. Im Schritt 3. Schema-Einstellungen die einzelnen Abschnitte und Aktivitäten an- oder abwählen.
  7. Im Schritt 4. Bestätigung und Prüfung die Zusammenfassung durchsehen und den Import starten.
  8. 5. Import durchführen läuft von allein, 6. Fertig meldet den Erfolg.

Angeboten werden im ersten Schritt nur Kurse, aus denen Sie Inhalte entnehmen dürfen. Für Lehrkräfte sind das die eigenen Kurse. Die Liste zeigt Kurzer Kursname und Vollständiger Kursname. Über das Suchfeld darunter finden Sie einen Kurs, der nicht in der Liste steht.

Schritt 1 des Importassistenten mit der Schrittleiste von „1. Kursauswahl“ bis „6. Fertig“, der Überschrift „Wählen Sie einen Quellkurs, aus dem Daten importiert werden sollen.“ und einer Liste mit den Spalten Kurzer Kursname und Vollständiger Kursname, darunter ein Suchfeld und die Schaltfläche „Weiter“

Soll der Quellkurs unverändert übernommen werden, klicken Sie im zweiten Schritt auf Weitere Einstellungen überspringen. Moodle geht dann direkt zur Bestätigung.

Ausschnitt der „Einstellungen für den Import“ mit den angehakten Kästchen „Aktivitäten und Ressourcen einbeziehen“, „Blöcke einbeziehen“, „Dateien einbeziehen“, „Filter einbeziehen“, „Badges einbeziehen“ (nicht angehakt), „Kalender einbeziehen“, „Fragensammlung einbeziehen“, „Gruppen und Gruppierungen einbeziehen“, „Kompetenzen einbeziehen“, „Nutzerdefinierte Felder einbeziehen“ und „Inhaltsspeicher einbeziehen“

Import oder Sicherung und Wiederherstellung

Frage Import Sicherung und Wiederherstellung
Datei nötig? Nein, alles bleibt in Moodle. Ja, eine .mbz-Datei entsteht.
Andere Instanz möglich? Nein, nur innerhalb derselben Moodle-Instanz. Ja, die Datei lässt sich mitnehmen.
Nutzerdaten? Nie. Wahlweise, sofern die Rechte dafür bestehen.
Zielkurs Muss vorher bestehen. Kann auch neu angelegt werden.
Aufwand Sechs Schritte in einem Durchgang. Zwei getrennte Vorgänge mit zusammen zwölf Schritten.

Für den Regelfall, einen Kurs im neuen Schuljahr erneut zu benutzen, ist der Import der richtige Weg. Zur Sicherung greifen Sie, wenn ein Stand archiviert werden soll oder der Kurs die Instanz verlässt.

Nach dem Import prüfen

Wichtige Einstellungen

Schritt 3 „Schema-Einstellungen“ unter der Überschrift „Einbeziehen:“ mit den Links „Alle“, „Keine“ und „Typ-Optionen anzeigen“, darunter je Kursabschnitt ein Auswahlkästchen und darunter die einzelnen Aktivitäten des Quellkurses

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Kurs sichern und exportieren

Eine Sicherung packt einen Kurs mit allen Inhalten in eine einzelne Datei. Damit heben Sie einen Stand auf, geben einen Kurs an Kolleginnen und Kollegen weiter oder nehmen ihn auf eine andere Moodle-Instanz mit.

Kurs sichern

  1. Kurs öffnen und oben im Menü Mehr den Eintrag Kurse wiederverwenden anklicken.
  2. Im Auswahlmenü oben links Sicherung wählen.
  3. Im Schritt 1. Einstellungen unter Sicherungseinstellungen festlegen, was in die Sicherung soll, und auf Weiter klicken.
  4. Im Schritt 2. Einstellungen die einzelnen Abschnitte und Aktivitäten an- oder abwählen und auf Weiter klicken.
  5. Im Schritt 3. Kontrollieren und bestätigen den Dateinamen prüfen und auf Sicherung ausführen klicken.
  6. Im Schritt 4. Sicherung ausführen meldet Moodle Der Sicherungsvorgang ist vorbereitet. Mit Zurück zum Kurs verlassen Sie den Assistenten.

Hinweis: Moodle erzeugt die Sicherung nicht sofort, sondern stellt sie in eine Warteschlange und arbeitet sie im Hintergrund ab. Der Schritt 4. Sicherung ausführen zeigt deshalb nur Vorgang anstehend, und der Schritt 5. Fertigstellen wird nie erreicht. Sie dürfen die Seite verlassen und weiterarbeiten. Wie weit der Vorgang ist, steht unter Kurse wiederverwenden → Wiederherstellen: Ein Haken in der Spalte Status bedeutet, dass die Datei fertig ist. Bei einem großen Kurs kann das einige Minuten dauern.

Schritt 4 des Sicherungsassistenten mit der Meldung „Der Sicherungsvorgang ist vorbereitet.“, einem gestreiften Fortschrittsbalken mit der Beschriftung „Vorgang anstehend“, dem Hinweis „Sie müssen nicht warten, während der Prozess im Hintergrund ausgeführt wird.“ und der Schaltfläche „Zurück zum Kurs“

Wollen Sie den ganzen Kurs unverändert sichern, klicken Sie im ersten Schritt auf Weitere Einstellungen überspringen. Moodle springt dann direkt zur Bestätigung.

Schritt 2 des Sicherungsassistenten: über der Liste die Schrittleiste von „1. Einstellungen“ bis „5. Fertigstellen“, darunter die Überschrift „Einbeziehen:“ und je Kursabschnitt eine Zeile mit einem Auswahlkästchen und rechts daneben ein zweites Kästchen „Nutzerdaten“

Die Sicherungsdatei herunterladen

Die fertige Sicherung liegt zunächst auf dem Server, nicht auf Ihrem Rechner. Sie steht unter Kurse wiederverwenden → Wiederherstellen. Dort liegen zwei Tabellen untereinander, und welche die Datei aufnimmt, entscheiden die Nutzerdaten: Eine Sicherung ohne Nutzerdaten legt Moodle unter Meine Sicherungsdateien ab, Ihrem persönlichen Bereich über alle Kurse hinweg. Nur eine Sicherung mit Nutzerdaten erscheint in Sicherungsdateien des Kurses. Für Lehrkräfte ist deshalb immer die persönliche Tabelle die richtige, denn die Rolle Trainer/in darf keine Nutzerdaten sichern (siehe unten). In der Spalte Herunterladen holen Sie die Datei auf Ihren Rechner. Sie erscheint dort erst, wenn der Hintergrundlauf durch ist.

Die Datei trägt die Endung .mbz. Das ist Moodles eigenes Sicherungsformat: ein Archiv aus XML-Dateien und den Dateien des Kurses. Andere Programme können damit nichts anfangen, und Moodle nimmt umgekehrt kein anderes Format an. Der Dateiname enthält Kurzname des Kurses sowie Datum und Uhrzeit. Im Feld Dateiname im dritten Schritt können Sie ihn ändern.

Seite „Wiederherstellen“ mit drei Bereichen: „Sicherungsdateien des Kurses“ ist leer, „Meine Sicherungsdateien“ listet eine .mbz-Datei mit Zeit, Größe, den Links Herunterladen und Wiederherstellen und einem Haken in der Spalte Status, darunter folgt „Laufende Wiederherstellung“

Nutzerdaten ein- oder ausschließen

Achtung: Eingeschriebene Nutzer/innen einbeziehen nimmt Namen, Beiträge, Abgaben und Bewertungen aller Teilnehmenden mit in die Datei. Eine solche Sicherung enthält personenbezogene Daten und darf den Weg über einen fremden Rechner, einen USB-Stick oder eine andere Plattform nicht nehmen. Für die Weitergabe eines Kurses schalten Sie die Option aus. Dann enthält die Datei nur den Kurs selbst: Struktur, Aufgabenstellungen, Materialien und Fragen.

Die Rolle Trainer/in darf keine Nutzerdaten sichern. In der Liste steht die Option deshalb fest auf Nein und lässt sich nicht anhaken. Dasselbe gilt für Nutzerinformationen anonymisieren, Rollenzuweisungen einbeziehen, Nutzerabschlussdetails einbeziehen, Kurslogdaten einbeziehen und Bewertungsverlauf einbeziehen. Eine Sicherung durch die Lehrkraft ist damit von sich aus datensparsam. Nutzerdaten sichern kann nur, wer Moderator/innen- oder Administrator/innen-Rechte hat.

Was Sie im zweiten Schritt auswählen

Der Schritt 2. Einstellungen steht unter der Überschrift Einbeziehen: und listet alle Abschnitte des Kurses, darunter jeweils die Aktivitäten des Abschnitts. Jede Zeile trägt zwei Kästchen: Das erste bestimmt, ob der Abschnitt oder die Aktivität überhaupt mitkommt, das zweite (Nutzerdaten einbeziehen), ob die zugehörigen Nutzerdaten mitkommen. Nehmen Sie den Haken vor einem Abschnitt heraus, fallen alle Aktivitäten darin mit weg.

So sichern Sie auch nur einen Teil eines Kurses, etwa eine einzelne Unterrichtsreihe zur Weitergabe.

Wichtige Einstellungen

Ausschnitt der Sicherungseinstellungen mit den angehakten Kästchen „Aktivitäten und Ressourcen einbeziehen“, „Blöcke einbeziehen“, „Dateien einbeziehen“, „Filter einbeziehen“, „Kommentare einbeziehen“, „Badges einbeziehen“ und „Kalender einbeziehen“

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Rollen zuweisen

Die Rolle bestimmt, was jemand in einem Kurs darf. Sie wird bei der Einschreibung vergeben, lässt sich jederzeit ändern und kann zusätzlich für eine einzelne Aktivität abweichend gesetzt werden.

Die Rollen im Kurs

Rolle Darf
Teilnehmer/in Inhalte ansehen, an Aktivitäten teilnehmen, Aufgaben abgeben, die eigenen Bewertungen sehen. Der Normalfall.
Trainer/in ohne Bearbeitungsrecht Alle Beiträge lesen und bewerten, auch verborgene Aktivitäten sehen. Aber nichts anlegen, ändern oder löschen und niemanden einschreiben.
Trainer/in Den Kurs vollständig gestalten: Aktivitäten anlegen und ändern, bewerten, Teilnehmende einschreiben, Gruppen und Rollen verwalten, sichern und wiederherstellen.
Moderator/in Wie Trainer/in, dazu Verwaltungsrechte, die über den einzelnen Kurs hinausgehen. Diese Rolle vergibt nicht die Lehrkraft.

Rolle im Kurs ändern

  1. Kurs öffnen und oben den Reiter Teilnehmer/innen anklicken.
  2. In der Zeile der Person in der Spalte Rollen auf das Stiftsymbol klicken.
  3. Im Auswahlfeld die gewünschte Rolle anhaken. Eine bereits vergebene Rolle nehmen Sie über das Kreuz neben ihrem Namen wieder heraus.
  4. Mit dem Diskettensymbol speichern.

Eine Person kann mehrere Rollen gleichzeitig tragen. Moodle rechnet die Rechte dann zusammen: Was eine der Rollen erlaubt, ist erlaubt. Für den Unterricht ist das selten nötig. In aller Regel bleibt es bei einer Rolle je Person.

Teilnehmerliste mit den Spalten Vorname/Nachname, E-Mail-Adresse, Rollen, Gruppen, Letzter Zugriff im Kurs und Status; in den Spalten Rollen und Gruppen steht hinter jedem Eintrag ein Stiftsymbol, in der Spalte Status neben dem grünen Feld „Aktiv“ ein Stift- und ein Papierkorbsymbol

Hinweis: Als Trainer/in vergeben Sie in Sachsen-Anhalt alle drei Kursrollen selbst, also auch eine zweite Trainer/in. Sie brauchen dafür niemanden zu fragen. Nicht im Auswahlfeld steht Moderator/in, diese Rolle wird auf Ebene der Moodle-Instanz vergeben.

Rolle entziehen

Eine Rolle zu entziehen und jemanden aus dem Kurs zu entfernen sind zwei verschiedene Dinge:

Der erste Weg ist selten der gewünschte. Wenn jemand den Kurs verlassen soll, beenden Sie die Einschreibung. Wenn jemand nur pausiert, setzen Sie die Einschreibung über Einschreibung bearbeiten auf Inaktiv.

Rolle für eine einzelne Aktivität zuweisen

Manchmal soll jemand nur an einer Stelle mehr dürfen als sonst, etwa ein Forum moderieren oder eine einzelne Aufgabe bewerten. Dafür weisen Sie die Rolle nicht im Kurs zu, sondern in der Aktivität.

  1. Die Aktivität öffnen.
  2. Oben im Menü Mehr den Eintrag Rechte anklicken.
  3. Im Auswahlmenü oben links Lokale Rollen zuweisen wählen.
  4. Die Rolle in der Liste anklicken, die zugewiesen werden soll.
  5. Rechts unter Mögliche Nutzer/innen die Person markieren und auf Hinzufügen klicken. Sie steht danach links unter Derzeit zugewiesene Nutzeraccounts.

Seite „Rollen zuweisen“ in einem Forum mit der Tabelle aus den Spalten Rolle, Beschreibung und „Nutzer/innen mit Rollenzuweisung“; angeboten werden Trainer/in, Trainer/in ohne Bearbeitungsrecht und Teilnehmer/in, jeweils mit der Zahl 0

Zuweisungsseite „Rolle ‚Trainer/in ohne Bearbeitungsrecht‘ in ‚Forum: Fragen zum Projekt‘ zuweisen“ mit der leeren linken Liste „Derzeit zugewiesene Nutzeraccounts“, den Schaltflächen „Hinzufügen“ und „Entfernen“ in der Mitte und der rechten Liste „Mögliche Nutzer/innen (11)“

Achtung: Eine so vergebene Rolle gilt ausschließlich in dieser einen Aktivität. Wer im Forum Trainer/in ohne Bearbeitungsrecht ist, bleibt im übrigen Kurs Teilnehmer/in. Umgekehrt taucht diese Zuweisung nicht in der Spalte Rollen der Teilnehmerliste auf. Sie ist damit leicht zu übersehen und sollte dokumentiert werden, etwa in der Kursbeschreibung.

Zum Entziehen gehen Sie denselben Weg, markieren die Person links unter Derzeit zugewiesene Nutzeraccounts und klicken auf Entfernen.

Wichtige Einstellungen

Tipps

Voraussetzungen für Aktivitäten

Mit Voraussetzungen legen Sie fest, unter welchen Bedingungen eine Aktivität oder ein Material zugänglich ist. Erst ab einem Datum, erst nach einer bestimmten Bewertung, erst wenn etwas anderes abgeschlossen ist oder nur für eine bestimmte Gruppe.

Voraussetzung hinzufügen

  1. Die Aktivität öffnen und den Reiter Einstellungen anklicken.
  2. Den Abschnitt Voraussetzungen aufklappen.
  3. Auf Voraussetzung hinzufügen klicken.
  4. Im Fenster den gewünschten Typ auswählen.
  5. Die Bedingung ausfüllen und mit Speichern und zum Kurs abschließen.

Neben der Schaltfläche steht Voraussetzung für Gruppe/Gruppierung hinzufügen. Sie überspringt die Typauswahl und legt sofort eine Gruppen- oder Gruppierungsbedingung an.

Dasselbe geht für einen ganzen Kursabschnitt: Im Bearbeiten-Modus über das Dreipunktmenü des Abschnitts Einstellungen bearbeiten öffnen. Eine Voraussetzung am Abschnitt gilt für alles, was darin liegt.

Leerer Abschnitt „Voraussetzungen“ der Aktivitätseinstellungen mit den beiden Schaltflächen „Voraussetzung hinzufügen“ und „Voraussetzung für Gruppe/Gruppierung hinzufügen“

Die Typen

Typ Bedingung
Datum Zugriff ab oder bis zu einem Zeitpunkt. Beide Richtungen lassen sich kombinieren, indem Sie zwei Datumsbedingungen anlegen.
Bewertung Eine bestimmte Bewertung in einer anderen Aktivität. Mindestbewertung in Prozent (inklusive) und Höchstbewertung in Prozent (exklusive) grenzen ein Band ein. Ohne Angabe genügt es, dass überhaupt eine Bewertung vorliegt.
Aktivitätsabschluss Der Abschlussstatus einer anderen Aktivität: muss abgeschlossen sein, darf nicht abgeschlossen sein, muss abgeschlossen und mit der Bestehensgrenze bestanden sein oder muss abgeschlossen und gescheitert sein.
Gruppe Nur Mitglieder einer bestimmten Kursgruppe.
Gruppierung Nur Mitglieder der Gruppen, die zu einer bestimmten Gruppierung gehören.
Nutzerprofil Ein Feld im Nutzerprofil, verglichen über ist gleich mit, enthält, beginnt mit, ist leer und weitere Vergleichsmethoden.
Kursrolle Nur Personen mit einer bestimmten Rolle im Kurs.
Globale Gruppe Nur Mitglieder einer von der Administration angelegten globalen Gruppe.
Kennwort Zugriff erst nach Eingabe eines Kennworts, das Sie in der Bedingung festlegen.
Relatives Datum Ein Zeitpunkt, der sich aus dem Kurs ergibt statt aus dem Kalender: eine Anzahl von Minuten, Stunden, Tagen, Wochen oder Monaten nach dem Kursbeginn, vor dem Kursbeginn, nach dem Kursende, vor dem Kursende oder nach der Kurseinschreibung. Damit gilt für jede Person dieselbe Frist ab ihrer eigenen Einschreibung.
Level Der in Level Up XP erreichte Level, verglichen über Größer oder gleich wie oder Genau gleich wie.

Die drei letzten Typen bringen in Sachsen-Anhalt zusätzlich installierte Plugins mit. In der Moodle-Grundausstattung stehen sie nicht zur Verfügung.

Fenster „Voraussetzung hinzufügen“ mit den untereinander stehenden Schaltflächen Globale Gruppe, Aktivitätsabschluss, Datum, Bewertung, Gruppe, Gruppierung, Kennwort, Nutzerprofil, Relatives Datum, Kursrolle, Level und Zugriffsregel, jeweils mit einer kurzen Erklärung daneben

Achtung: Die Bedingung Aktivitätsabschluss setzt voraus, dass die Abschlussverfolgung im Kurs eingeschaltet ist und die Aktivität, auf die Sie sich beziehen, eine Abschlussbedingung hat. Ohne beides bietet das Auswahlfeld keine Aktivität an.

„muss“ und „darf nicht“

Jede Bedingung hat vorn ein kleines Auswahlfeld mit den beiden Werten muss und darf nicht. Es dreht die Bedingung um:

Bei den Typen Datum und Aktivitätsabschluss steckt die Umkehrung schon in der Bedingung selbst: ab gegenüber bis und muss abgeschlossen sein gegenüber darf nicht abgeschlossen sein.

Mehrere Voraussetzungen verknüpfen

Sobald zwei Bedingungen im Abschnitt stehen, erscheint darüber ein Auswahlfeld mit alle und mindestens eine:

Der Satz über den Bedingungen liest sich dann als Ganzes, z. B. Teilnehmer/in muss alle von den folgenden Bedingungen erfüllen. Müssen UND und ODER gemischt werden, klammern Sie mit dem Typ Zugriffsregel: Er nimmt selbst wieder mehrere Bedingungen auf und bekommt ein eigenes alle oder mindestens eine.

Abschnitt „Voraussetzungen“ mit zwei Bedingungen: über der Liste der Satz „Teilnehmer/in muss von den folgenden Bedingungen alle erfüllen“, darunter die Bedingung Aktivitätsabschluss für eine Aufgabe mit „muss abgeschlossen sein“, das Wort „und“ und die Bedingung Gruppe auf „Gruppe A“; vor jeder Zeile steht ein Augensymbol, dahinter ein Papierkorb

Sichtbar oder ganz ausgeblendet

Vor jeder Bedingung steht ein Augensymbol. Es entscheidet, was Teilnehmende sehen, solange die Bedingung nicht erfüllt ist:

Bei mehreren Bedingungen wechselt die Beschriftung zu Verborgen, wenn nicht alle Bedingungen erfüllt sind beziehungsweise Angezeigt, wenn nicht alle Bedingungen erfüllt sind.

Hinweis: Das offene Auge ist in den meisten Fällen die bessere Wahl. Eine angekündigte, aber noch gesperrte Aktivität erklärt sich selbst. Eine unsichtbare erzeugt Rückfragen, weil Teilnehmende nicht wissen, ob sie etwas übersehen haben. Verbergen Sie nur dort, wo schon der Hinweis auf die Bedingung zu viel verrät.

Wichtige Einstellungen

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