Gruppen automatisch anlegen

Statt jede Gruppe einzeln anzulegen und von Hand zu füllen, lässt Moodle die Einteilung in einem Schritt erzeugen. Sie geben ein Namenschema und ein Kriterium vor, Moodle verteilt die Teilnehmenden.

Gruppen automatisch anlegen

  1. Kurs öffnen und oben den Reiter Teilnehmer/innen anklicken.
  2. Im Auswahlmenü oben links Gruppen wählen.
  3. Unter der Liste auf Gruppen automatisch anlegen klicken.
  4. Im Abschnitt Allgemein das Namenschema und die Kriterien für automatisches Anlegen festlegen.
  5. Unten auf Vorschau klicken und die Einteilung prüfen.
  6. Erst wenn das Ergebnis stimmt, mit Speichern abschließen.

Abschnitt „Allgemein“ des Formulars „Gruppen automatisch anlegen“ mit dem Feld Namenschema auf „Projektteam #“, dem Auswahlfeld Kriterien für automatisches Anlegen auf „Anzahl von Gruppen“, dem Zahlenfeld darunter auf 4 und Gruppenmitteilungen auf „Nein“

Achtung: Gehen Sie immer über Vorschau. Moodle legt die Gruppen beim Speichern sofort und vollständig an. Einen Befehl, der diesen Schritt zurücknimmt, gibt es nicht. Falsch erzeugte Gruppen müssen Sie einzeln über Mit den ausgewählten → Löschen wieder entfernen.

Vorschautabelle mit den Spalten „Gruppen (4)“, „Gruppenmitglieder“ und „Nutzerzahl (10)“; die vier Zeilen Projektteam 1 bis Projektteam 4 führen jeweils die zugeteilten Namen mit E-Mail-Adressen und die Mitgliederzahl 3, 3, 2 und 2 auf

Namenschema

Das Namenschema ist die Vorlage für die Gruppennamen. Zwei Platzhalter stehen zur Verfügung:

Platzhalter Ergebnis
@ Buchstaben. Aus Gruppe @ werden Gruppe A, Gruppe B, Gruppe C und so fort.
# Zahlen. Aus Gruppe # werden Gruppe 1, Gruppe 2, Gruppe 3 und so fort.

Der übrige Text bleibt unverändert stehen. Projektteam # ergibt also Projektteam 1, Projektteam 2 und so weiter. Ohne Platzhalter bekämen alle Gruppen denselben Namen. Das Formular lässt sich dann nicht speichern.

Anzahl der Gruppen oder Mitglieder pro Gruppe

Unter Kriterien für automatisches Anlegen entscheiden Sie, was die Zahl im Feld darunter bedeutet:

Geht die Rechnung nicht auf, bleibt eine kleinere Restgruppe übrig. Mit dem Haken bei Letzte kleine Gruppe vermeiden verteilt Moodle diese Personen stattdessen auf die anderen Gruppen, die dadurch etwas größer werden.

Wer wird verteilt

Der Abschnitt Gruppenmitglieder grenzt ein, aus welchem Personenkreis die Gruppen entstehen. Ohne Eingriff sind das alle Teilnehmenden des Kurses.

Mitglieder zuordnen bestimmt die Reihenfolge der Verteilung: Zufällig mischt, Alphabetisch: Vorname Nachname und Alphabetisch: Nachname Vorname gehen die Namensliste der Reihe nach durch, Alphabetisch nach ID-Nummer die ID-Nummern. Keine Zuweisung legt die Gruppen leer an, ohne jemanden einzutragen.

Abschnitt „Gruppenmitglieder“ mit den Auswahlfeldern „Nutzer/innen mit der Rolle auswählen“, „Mitglieder aus globaler Gruppe wählen“, „Mitglieder aus der Gruppierung wählen“, „Mitglieder aus der Gruppe wählen“ und „Mitglieder zuordnen“ sowie den Kästchen „Letzte kleine Gruppe vermeiden“, „Nutzer/innen in Gruppen ignorieren“ und „Nur aktive Einschreibungen einbeziehen“

Eine Gruppe je Person

Manche Aktivitäten arbeiten ausschließlich mit Gruppen, sollen aber Einzelarbeit ermöglichen. Dafür legen Sie so viele Gruppen an, wie es Teilnehmende gibt: Stellen Sie Kriterien für automatisches Anlegen auf Mitglieder pro Gruppe und tragen Sie 1 ein. Mit dem Namenschema Einzelarbeit # entsteht für jede Person eine eigene Gruppe.

Wichtige Einstellungen

Abschnitt „Gruppierung“ mit dem Auswahlfeld „Gruppierung von automatisch angelegten Gruppen“ auf „Neue Gruppierung“ und dem darunter ausgefüllten Feld „Name der Gruppierung“

Tipps


Erstellt: 2026-08-24 16:33:10 CEST von Moodle-Team des LISA
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-05 16:02:42 CEST von Benjamin Abicht